Freitag, 11. August 2017

Wochenrückblick

 --jenseits von Gut....und Böse....granatenschlecht. Sowas von hinüber...
:-(


- erschrocken: ich ging zum Müllcontainer (getrennter Müll) ca. 50m, danach wieder 2 Stockwerke zu Fuß hoch und auf einmal krampften beide Oberschenkel an der Vorderseite. So heftig,  dass es 2 Tage lang weh tat. Hab viel Magnesium genommen und eine Wärmflasche draufgelegt, weil es so weh tat.
Heftig.

- geplant: WEIHNACHTEN! Mal ein wenig recherchiert was mir gefallen würde, ob ich das dann wirklich buche....
Ich hoffe, dass es mir da so gut geht, dass ich das auch umsetzen kann!

- gemacht: das erste Mal Getränke nach Hause liefern lassen. Durch eine wirklich gute Werbung (und den Lieferanten seh ich öfters und dachte auch schon dran den mal auszuprobieren) ergriff ich die Gelegenheit: ich trink ja nur Apfelsaft und selten mal gekauftes Mineralwasser hab ja einen Filter am Wasserhahn. Ansonsten halt Kaffe, Tee, selten Limo und Alk.
Da die Preise genau wie im Supermarkt sind und ich nichts schleppen muss und auch keinen Müll habe, eigentlich perfekt. Es gibt keinen festen Turnus, also einfach bestellen, wenn ich was brauch.

- gelesen: Die Welt der Lisbeth Salander. Ich war genau in der düsteren, zurückgezogenen Stimmung um die über 600 Seiten regelrecht zu verschlingen. Wobei es eher heißen müsste: Die Welt des Stieg Larsson. Denn natürlich geht es hauptsächlich um ihn: wie hat er gelebt, was machte er so, wie kam er auf die Protagonisten, was dachte er sich dabei, was hat das mit seinem Tod auf sich, ...es werden Parallelen zu seinem Leben, zu Freunden und Verwandten gezogen.
Man lernt außerdem einiges über Schweden, seine Geschichte und über die Naziproblematik. Zudem gibt es viele interessante Interviews von anderen Autoren, Journalisten, Freunden, Bekannten und natürlich seiner Freundin (mit Eva war er offiziell nicht verheiratet, was zu Streitereien bezüglich des Erbes und des Nachlasses führte).
Und dann ist da natürlich Lisbeth: Die knarzige, dürre, schweigsame, selten lachende, hochintelligente hübsche Frau (zumindest Noomi Rapace finde ich mit dem Style äußerst attraktiv). Mit ihrer Sozialallergie und ausgeprägten Beziehungsschwäche (diese Worte merk ich mir, volle Identifikation).
Leider geriet es etwas durcheinander und vieles widerholt sich.
Trptzdem für Fans der Millenium-Triologie ein MUSS.

- gemacht: zur Tafel geschleppt (allein der Gedanke da mit jemand reden zu müssen "man kennt sich halt" löste den puren Horror aus, aber da H. meinte er bringt mir wieder glutenfreie Sachen mit, musste ich wohl oder übel.)
Um dann vor Ort zu merken: er hat mich vergessen. Ich gleich: "ok dann hau ich wieder ab, mir geht es nicht gut. " Er: sehr ernster Blick (und Angebot mir was vorbei zu bringen, lehnte ich aber ab).
Ich glaube ich bin manchmal in einem sehr bedürftigen/jammerigen Teil unterwegs und werde damit nicht ernst genommen (wenn es mir schlecht geht) und ich innerlich die Botschaft trage: hilf mir!
Ich weiß wie ätzend das sein kann und auch abstoßend.

Auch dort wo ich arbeite hab ich Klartext gesprochen. Nachdem ich auch heute nicht dort antanzen kann. Die gute Frau bringt mir soviel Vertrauen entgegen und sie hat nachgefragt ob es was schlimmes sei. Nachdem ich dort nun schon seit einigen Jahren bin, dachte ich mal: ok kann sie wissen. Auch hier: Hilfsangebot und Verständnis.

- gekauft: für paar Euro nun doch einen elektrischen Milchaufschäumer (gebraucht) gekauft. Ist ganz nett, aber irgendwie nicht so besonders, wie wenn ich woanders den mit Schaum trink. Vielleicht soll es was besonderes und nicht alltägliches bleiben...

- gedacht: ich finde die Depression ist kein schwarzer Hund. Schwarze Hunde find ich toll. Eine Depression ist eher wie ein Faultier, das zentnerschwer in deinem Nacken und/oder an deinen Beinen hängt.

- gemerkt: die Korodintropfen wirken besser, als die Kapseln. In den Tropfen ist Alkohol, was die Aufnahme über die Mundschleimhaut wahrscheinlich beschleunigt und es ist Weißdornextrakt drin. Dafür schmecken sie extrem intensiv und medizinisch. Andererseits: es tut ja nicht weh und wenn es hilft: gern!
Was mir auch auffällt: teilweise friere ich dann auch sehr, es gibt leichtes  Kopfweh, aber dafür wird die Nase frei. Was so wenige Tropfen alles im Körper bewirken....

- gefreut: Kleiner Spaziergang durch den Park im dunkelgrauen Nieselregen

Aussicht:
Eine Einladung bei E. zum grillen. Mit einigen anderen Leuten. Völlig utopisch. Aber da eh viel Regen angesagt ist, wird es wohl eh verschoben.
R. fragte ob ich zur karibschen Nacht mit will, fängt auch schon um 14h an (für Renter wie uns *g*), im Liegestuhl lümmeln, Füße im aufgeschüttetem Sand vergraben, was leckeres trinken, coole Musik hören und dabei auf den Starnberger See schauen.
An und für sich schöne Idee, wenn a) ohne Leute und b) wenn es mir besser gehen würde und c) es nicht regnet...
von daher: Bett und Couch!

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