Montag, 10. Juli 2017

Zurück zum Start!

Gestern mit L. telefoniert. Wir kennen uns schon viele Jahre (und ich glaube noch ein wenig länger, weil wir uns erschreckend ähnlich sind und sie mich so gut erkennt).
Sie kann etwas, was auch Therapeuten oft anwenden: spiegeln. Oder umformulieren, ich glaub da gibt es einen bestimmten Begriff dafür. Also das was ich sage und fühle wiederholt sie mit ihren eigenen Worten.
So simpel und so wirkungsvoll.
Mir wurde klar, dass ich derzeit (wieder mal) in einem (selbst-)zerstörerischen Kampf gegen mich bin. Ich will mehr als mein Körper derzeit leisten kann. Und das macht mich wütend auf mich selbst und ich gehe noch härter gegen mich selbst vor.
Ich darf schon wütend und frustriert sein, keine Frage, nur das annehmen fehlt dann.
Also zurück zum Pacing: In meiner Geschwindigkeit leben. Das heißt: ich stehe auf, dusche und frühstücke und muss mich dann nochmal hinlegen, ich bringe den Müll runter, mache eine Pause usw.
Gnädig sein mit mir selbst. Liebevoll mit mir umgehen. Geduldig sein.
Harte Aufgabe.

Und nachdem es mir ja so gut getan hat das Buch "Frauen die zu sehr lieben" zu lesen, nahm ich mir heute gleich das 2. (fast bessere) auch weider zur Hand: Die Sucht gebraucht zu werden, von Melodie Beattie.
Absatz:
Nichts auf der Welt ist dem Erlebnis vergleichbar, dahin zu kommen, wohin man will, zu bekommen was man möchte, ein Problem zu lösen oder etwas zu tun, was man schon immer tun wollte.

Ich hatte mich wieder viel zu sehr mit den anderen beschäftigt, auch das absorbiert meine Energie und geht von mir weg...

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