Montag, 17. Juli 2017

Was brauche ich?

Kümmern Sie sich um sich selbst. Fragen Sie sich was Sie brauchen. Mindestens 1x täglich. In einer Krise auch mal stündlich.
(frei wiedergegeben aus "Die Sucht gebraucht zu werden").
Hinsetzen. Hinspüren. Und erst was machen, wenn man genau gespürt hat was man jetzt will und braucht. Nicht hektisch in Aktionismus verfallen.

Was brauche ich?
Menschen? Wenn ja welche? Alleine sein? Wasser oder Tee? Stille oder Musik? Tanzen oder meditieren? Wärme? Aufräumen oder kreatives Chaos? Eine Dusche? Eine Massage? Ein Buch?
...

wieder bei mir ankommen.
Spüren was ich will.
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Und sonst so?
Gestern nun noch auf dem Volksfest gewesen. Ich blieb bei meinem Kompromiss: nur kurz. Immer wieder interessant, so wie ich mir völlig klar und sicher bin, gibts keine dümmen Sprüche. Wie, du trinkst nur Spezi? Wie du gehst schon wieder...? Nichts. Sehr schön.
Ich wollte ja E. nur kurz sehen. Der traf sich noch mit anderen Freunden, so saßen wir zu 6. am Tisch. Zum Glück in der Ecke. War eh schon sozialer Streß hoch fünf für mich.
Das eine Pärchen lädt E. oft zum grillen ein und E. erzählte von mir so dass die meinten ich könne gern mal mit vorbei kommen. Jetzt sah ich die zum ersten Mal also und wenn mich mein 1.Eindruck nicht täuscht ist ER ein großes Arschloch. SIE Typ lächeln und drüber hinweg sehen. Dazu hatte er die eine Maß Bier recht schnell weg. Jedenfalls sprach er mich gleich schräg an. Sehr direkte bis indiskrete Fragen. Ich stutzte kurz, daraufhin meinte E. zu mir besänftigend: "denk dir nix der ist immer so direkt."
Ah das hab ich ja gefressen. Wenn sich jemand schlecht benimmt den dann auch noch in Schutz nehmen. Außerdem steh ich dann unter doppelten Druck.
Ich bin aber nicht mehr für die gute Stimmung am Tisch verantwortlich und wurde wortkarg. Kurze knappe Antwort, keine Gegenfrage/Interesse zeigen, selten Blickkontakt.
Da geh ich gern mal zum grillen vorbei ^^.
Mit dem mag ich mich anlegen, so nem Volldeppen ;) da kenn ich nix (in der richtigen Laune) und wenn ich vorher drauf vorbereitet bin, dass Schlagfertigkeit gebraucht wird, gehts auch leichter.

Danach nochmal überzogene Schokotrauben gegönnt, daheim ausgeruht und 1,5 Std. später nochmal hin (sind keine 200m von mir) diesmal alleine und fern der Massen, um mir das Feuerwerk zum Abschluß anzusehen. So ein inzeniertes hat schon was, als das chaotische rumgeballere an Silvester.

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