Dienstag, 4. Juli 2017

Spruch des Tages

Der Geist ist willig,
doch das Fleisch ist schwach.

GENAU SO ist es.
Leider.
Ich kann das grad sehr schwer aushalten.

Derzeit träume ich ja sehr wild bis alptraumhaft. Und ich spüre genau, wenn mir ein Traum was sagen will und was einfach Quatsch ist.
Heute war so ein besonderer Traum, der mir auch noch nachhängt:

Ich bereit mich auf eine große Wanderung vor.
Eigentlich sollte/wollte ich zu Fuß gehen, doch ich fahr erstmal ein Stück mit dem Fahrrad.
Dann sehe ich, dass der Bräutigam (meiner!) mit der Kutsche fährt, was ich vorher nicht wußte. Ich denke mir: och radelts schnell zurück dann kannst noch mitfahren, das Paar sollte doch gemeinsam fahren.
Ich werde aber ignoriert. Der Bräutigam samt Kutsche fährt an mir vorbei.

Irgendwann bin ich auf der Wanderung und finde Unterschlupf bei einer Familie. Ich kann da eine Nacht schlafen in einem kleinen Gästehaus. Ich habe drei Hunde dabei. 2 große alte kranke und 1 kleinen quirligen bei dem ich immer aufpassen muss, dass er mir nicht abhaut. Ich mache mir übermäßige Sorgen und Gedanken um diese Hunde, wo und ob ich sie anleinen soll, ob sie in der Nacht auch draußen bleiben oder mit zu mir ins Zimmer kommen ect. Später stellte ich sogar fest, dass ich den Hund verwechselte, die Familie hatte auch einen kleinen Hund.

Dieser Traum spiegelt sehr gut wieder, was immer mal wieder Thema bei mir ist: Selbstverlassenheit!
Ich mein, ich bin noch nichtmal bei meiner eigenen Hochzeit dabei! Dann schlafe ich nicht bei mir zuhause, ich bin auch innerlich heimatlos UND ich mache mir viel zuviele Gedanken um andere Menschen/Situationen/Dinge. Und ich erkannte noch nicht mal MEINES. Meinen Hund.

Erst gestern wurde mir das wieder deutlich. Eine sehr nervige/ärgerliche Situation im Paketshop ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Ich musste immer wieder dran denken. Ohne natürlich weiterzukommen. Da gibt es auch nichts an weiterkommen, denn es ist erledigt. Das Paket ist auf Weiterreise, meinen Unmut machte ich kund, es gibt daran nichts mehr zu ändern. Es lief wie es lief.

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