Sonntag, 18. Juni 2017

Aufregung vs. Angst

Kurz vor dem Friseurbesuch steigerte sich die Angst ziemlich (davon abgesehen wechselte ich eh minütlich meinen Wunsch Haare ab, ne dran nur kürzer, ne ab usw...)
DANN fiel mir zum Glück die Umdeutung ein, die mir mal meine Therapeutin zegte. Damals ging es um die Angst vor einer Reise. Sie fragte: "Ist es wirklich Angst oder einfach die Aufregung, so wie Reisefieber?" Ich schaute sie groß an, schwieg lange und lachte dann befreiend los! JA das war es, es war einfach eine freudige Aufregung.
Nicht jedes Herzrasen und jeder Schweißausbruch bedeutet Angst!

So nahm ich es also auch beim Friseur: da wäre doch jeder aufgeregt wenn er sich die lange Haare so kurz abschneiden lässt. Das IST aufregend! Und so durfte ich halt dann hibbelig und aufgeregt sein!
Und nicht zu vergessen:
Gefühl (Angst) verdrängen = noch mehr Gefühl (Angst).
Also öfters fragen: ist es wirklich Angst? Oder einfach Aufregung?

Und sonst so?
der Zucker...
Großes Kapitel...aber ich bleib dran. Gestern wieder unbewußt gewesen und zuviel gefuttert. Heute wieder matschig, müd, schlapp.
Ich weß noch als ich 6 Wochen in einer 12-Schritte Klinik war, da gab es auch keinen Zucker (natürlich auch keinen Alk, keine Zigaretten usw. ist ja eine Suchtklinik). da ging es mir aber nicht viel besser (davon abgesehen, dass ich nach 4 Wochen den Supermarkt gestürmt habe und mich mit Süßigkeiten auf dem Heimweg nur so vollgestopft habe)...aber da war das Essen generell sehr kohlenhydratreich UND mit viel Gluten, was ich ja auch nicht vertrage (aber erst damals noch nicht wußte) deswegen ging es mir nicht viel besser.

Ich werde gedanklich mehr dran arbeiten, dass Zuckerverzicht kein Verzicht sondern ein Gewinn ist. So habe ich es mit den Zigaretten vor 5 Jahren auch gemacht. Es ist TOLL nicht mehr zu rauchen.
Der berühmte Schalter im Kopf....

Und ich werde den Kokosblütenzucker ausprobieren, der klingt schon so toll!

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