Dienstag, 27. Juni 2017

Energiekrise

Wieder mal mein Lieblingsbuch (zum Thema) "Die Macht der Introvertierten" rausgekramt und drin gelesen.
Alles klar.
Ich falle immer wieder in die Falle: Sei wie ein Extrovertierter!
Mein Gehirn und meine Neurotransmitter sind aber ganz anders aufgebaut und funktionieren anders!
Und was ich auch immer vergesse: Nicht nur andere Menschen kosten mich viel Energie, sondern generell viele Aktivitäten und äußerliche Reize!
Na davon hatte ich im Mai und April wohl mehr als genug. Mein Akku ist bei 25% derzeit und rauscht immer gefährlich unter die 20% Marke.
DA REICHT NICHT EIN WOCHENENDE um sich zu erholen!
Ich werde die nächsten Wochen aufpassen müssen mehr Zeiten einzubauen in denen ich mich einfach laufen lassen kann.
Ohne Termine, ohne innerliche Beschäftigung mit anderen Menschen oder Aktivitäten (selbst dran denken kann auslaugen!!!) oder was passieren in der Zukunft könnte und ohne Druck was ich machen müsste....

Also: Rückzug, tagträumen, schlafen, nur das erledigen was wirklich sein muss...

Und die letzten Stunden voller Hitze sind (hoffentlich) erstmal angebrochen...langsam nervts.

Montag, 26. Juni 2017

Gutes annehmen üben und emotonale Purzelbäume

Ausgangslage: Der Einkäufer von der Tafel bot mir ja an glutenfreies Zeug für mich zu kaufen.
Extra.
Nur für mich.
Ich ihm also den Einkaufszettel in den Briefkasten geworfen. Und dazu auch WO er das Zeug genau im Supermarkt findet (weil mir das eh schon alles irgendwie unangenehm bis peinlich war) und das es egal ist von welcher Firma, oder ob die Kekse jetzt mit Schoko oder ohne.
Also ganz rudimentär: Brot und Nudel, gern eben auch Kekse oder Knabberbrezel.
Prompt kam der Anruf: "Er war grad im Laden, aber da gäbe es ja soviel Auswahl, er wisse da nicht was ich wolle. Wir könnten doch zusammen einkaufen."
*seufz*
Und nicht nur das: Ich kann anrufen wenn ich soweit bin (irgendwann im Laufe des Nachmittags) und er komme dann um mich abzuholen.
Am liebsten wär ich ausgewandert. Ohne Scheiß.
Eine halbe Stunde drückte ich mich um den Anruf.
Es ging dann doch.
Und jetzt hab ich eine riesen Tüte voller Brot und Nudeln.
Und Kekse.
Und Salzbrezel zum knabbern.
Ich war so zaghaft, dass mir der gute Mann noch weitere Brotpackungen richtig aufdrückte.
Das alles annehmen...war unsagbar schwer...und auch jetzt überwiegt eher das schlechte Gefühl (so Richtung Scham aber eher Schuldgefühl) anstatt der Freude über die Hilfe...
mal sehen wie das die Tage so wird.

Und das andere: Irgendwie hab ich Frust. Schlechte Laune.
Bin eindeutig übermüdet. Weil ich mir am Wochenende eben das "soviel schlafen/ruhen wie eben nötig" nicht gönnen konnte. Und stattdessen werkelte. Immer weiter rein in die Erschöpfung. Vor lauter müssen. Erst durch inneres selbstgemachtes müssen, dann von außen weil für heute eigentlich was ausgemacht hatte.
Ich bin im funktionieren drin und himmelweit von mir selbst entfernt.
Zuviel Druck in mir. Kein wollen. Nur müssen.
Anspannung hoch 10, gleichzeitig zutiefst müde.

Noch letzte Woche hatte ich mal kurz Thema: vielleicht drehe ich mich zuviel um mich selbst? Vielleicht tut mir das gar nicht gut? Zuviel psychologisieren?
Aber ich glaube, eher das Gegenteil ist der Fall: Viel zu wenig auf meine Bedürfnisse achten...viel zu sehr im "Du sollst, Du musst!."
Viel zu lange verwahrloste ich...jetzt geht es ums kümmern...auch wenn im Außen was anderes verlangt wird (sei ein laufendes Rädchen in der Gesellschaft!). Es gibt nicht den Plan *fürs richtige* Leben, oder wie es aussehen soll bei allen....

Jetzt also erstmal ruhen...egal was ansteht und das die Sonne draußen scheint...dann seh ich weiter....

Freitag, 23. Juni 2017

Wochenrückblick

Ganz klar: heiß!
Aber das ist ja nix neues :-)

Kein Wunder warum es die ganze Optik verzogen hat.....wahrscheinlich auch die Hitze.....

- gefunden:
Kontraindiziert bei sozialen Ängsten seien unter Umständen
Entspannungsverfahren, meinte Nestoriuc. Es bringt beispielsweise nichts, vor einer Angst machenden Präsentation im Job möglichst tief zu entspannen. Die Aufregung, das Lampen-
fieber zu durchleben, dann zu merken, dass die Situation nicht gefährlich ist und sich dann entspannen zu können, ist der bessere
Weg.
Hier gefunden:
 http://www.ipk-badenbaden-rastatt.de/download/2013/02_08.03.13/P_Nebenwirkungen.pdf

 Das finde ich einen tollen Ansatz. Und so handhabte ich ja das eben beim Friseur auch: man DARF auch aufgeregt sein!

- gekauft: im neu eröffneten und wie schon geahnt sündhaft teuren Biomarkt: den Kokosblütenzucker. Hat eine interessante schmackhafte Note, paßt zum Kaffe. Werde den aber mit Xylith ein wenig abmildern/vermischen/strecken.  Macht sich sicherlich auch gut im Vanillepudding. Werde ich demnächst testen. Gemacht mit Mandelmilch. Müßte eigentlich saulecker sein. Abwarten.
 und auch gekauft: Schokocreme mit Kokos. Natürlich auch Bio. Natürlich auch sündhaft teuer. Dafür zum reinlegen lecker!!
 Abwechslung auf dem Frühstückstisch darf auch mal sein.

- gemacht: einen Tag im Freibad. Ich bin ja eher der mitm Radl zum See-Schwimmer. Aber auch hier: Abwechslung ist das Salz des Lebens. Hat alles Vor-und Nachteile. Und ich blieb eigentlich auch nur den halben Tag. Als die Schulkinder antanzten nachte ich mich vom Acker. Dafür mal wieder ausgiebig geschwommen. Und bewußt vom Problemdenken und Überfokussierung Abstand genommen, sondern gedacht: leichte sommerliche Stunden im Freibad. Wie früher. Sonne genießen, Schwimmen. Entspannen.

Und ein Tag (naja auch ein halber) an einem (für mich fast neuen) See mit Bekannte R. Die gute Frau ist etwas anstrengend. Für stark Introvertierte fast ein wenig too much. Zuviel Geplapper und davon das meiste eher...naja...Oberflächliches...Geschimpfe...so Larifari-Zeug. Bin jetzt auch etwas fertig. Früher hätte ich gesagt: Nie wieder! Und überhaupt ich bleib allein in meiner kargen Hütte...undso...Hallo Überabgrenzung. Heute seh ich das anders. Ich sehe auch das schöne an dem heutigen Tag. Auch dass ich zwischendurch mich wieder etwas sammeln konnte (alleine schwimmen und so) und alles in allem es doch kurzweilig war. Ich brauch die Frau ja nicht jeden Tag um mich (NEVER!)

- endlich erledigt: Mein neues Fahrrad mit versichert und ENDLICH einen Termin bei der Hautärztin ausgemacht. Das "um mich kümmern" fällt mir oft dermaßen schwer, dass ich schiebe und schiebe und schiebe.

- gestaunt (sehr): ich bekomme "Extrawurst" von der Tafel. Das darf man eigentlich gar nicht laut sagen. Aber ich wurde dort angesprochen. Wegen Allergie. Ne sag ich, keine Allergie, Unverträglichkeit: Gluten. Fazit: ich kann dem guten Mann einen Einkaufszettel was ich esse, vertrage und wo es das gibt (das glutenfreie Zeug) in seinen Briefkasten werfen und er kauft es!
Ist das die Möglichkeit! Konnte vor lauter staunen und Dankbarkeit gar nicht richtig reden!

- getestet: welche Stadt ist die richtige für dich? Hier: https://matchmycity.org/
heraus kam bei mir: SCHWERIN! Wär ich ja im Leben nicht drauf gekommen. Mal ein wenig quer gelesen und geschaut: Viel Wasser und Wälder klingt schonmal genial! Wenn es keine große Plattenbausiedlung ist, hab ich mit Hochhaus auch kein Problem, im Gegenteil ich würde liebend gern im obersten Stockwerk wohnen! Nahe der Ostsee isses auch....träumen ist schön...träumen darf man...
Jetzt wohne ich ja nahe München. Das lag im Ranking auf Platz 29 von 31! Sapperlott. SOOO unpassend?
Was kam bei Euch raus?

- gekocht: Blumenkohl-Kartoffel-Schinken-Auflauf. JA bei der Hitze 45 Minuten Backofen laufen hat was...aber mir was SO danach...festgestellt: am nächsten Tag schmeckt das ganze auch kalt gut.

- gedacht: früher sammelte ich äußerlich Besitz und trat mit Füßen oft die inneren Werte. Heute mache ich es öfters andersrum.

- eingefallen: Blöder Anmachspruch: "Du bist so süß, Du müsstest bei der Hitze doch karamellisieren :-*"

- geärgert/angestrengt: Stimmungsmäßig geht es mir ja schon recht lange (mit Ausnahmen) recht gut. Bei weitem besser, als es schonmal war. Ein Großteil meint nun (und ich selbst ja blöderweise manchmal auch) dass nun alles gut ist. Es wird natürlich nach Arbeit gefragt: wenn es dir jetzt so gut geht...kannst ja wieder starten! Wie schauts mit Arbeit aus? usw. ich merke aber, dass gute Stimmung das eine ist ...fehlende Belastbarkeit das andere....und ich habe keinen Nerv mehr das jemand zu erklären, der davon keine Ahnung hat. Der sich das nicht vorstellen kann. Der mit der Problematik nie zu tun hatte. I have dazu die Kraft nicht (mehr).

- angeschaut: Magic City. Die Kunstaustellung der Straßenkunst.
War wirklich abgefahrenes Zeug dabei. Zum Beispiel: 4 ganz normale Poster...sah man diese jedoch durch den Guide (eine Art Smartphone, mit Infos über die Künstler ect. auch mit Kamera ..sah man durch diese und hielt die Kamera auf das Bild sah man im Bildschirm einen Film (Kulisse das Poster)...Autos fuhren da durch, Menschen gingen spazieren...usw...abgefahren....
auch ähnliches war dabei wie: Magische Bilder die erst duch den Blick einer Kamera wirkten:


 Diese Winkekatze war plastisch aufgebaut (auch die Requisiten herum) aber alles eher in gelb und es wirkte eher chaotisch...erst durch den Blick der Kamera wurde es plastischer und glänzender...

Und wir hatten die Ausstellungsräume so gut wie für uns allein. Perfect. Ein kleines Kino war auch dabei und da lief auch immer durchgehen etwas über Straßenkunst, Interviews usw...

Sonst so? Derzeit ist ewasy going angesagt :weniger denken, mehr machen. Das taugt mir. Einfach leben und nicht alles zergrübeln und überpsychologisieren.

Aussicht: erstmal abkühlen (hoffentlich). Und soziale Akkus aufladen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Vorher - nachher

 Vorher:




 Und dann:


Montag, 19. Juni 2017

Nachjustieren

Das Problem mit den meisten Friseuren ist ja:
Ne Moment es gibt 2 Probleme:

1.Sie halten sich für Profis.
Das kann schon sein, aber der Profi für mich bin nunmal ich. Ich weiß wie meine Haare reagieren wenn sie eine gewisse Länge unterschreiten (werden wellig) oder was mir steht (ja endlich weiß ich das!) und was ich will (auch das weiß ich endlich!)

2. Sie machen gerne das was SIE wollen. Sie hören schlecht zu und machen das was ihnen gefällt.

Gerade war ich zum nachschneiden weil es doch nicht so ganz passt. Der Friseur bei dem ich Freitag war, war natürlich nicht da. Und die blöde Trulla bei der ich dann war, hatte oben genannte Probleme.
Ergebnis: Jetzt schau ich brav aus.
KOTZ.
Aber und das war das gute von ihr: Sie hat mir bestätigt, WIE schwer meine langen Haare gewesen sein müssen. Ihr erster Kommentar war nämlich: Wow haben Sie viele Haare!
Klar, dass da Styling früher unmöglich war. Und wenn dann ging unter 2 Stunden nichts.

Nunja...jetzt aber erstmal Abkühlung, mit einem selbstgemachten Birnenjoghurt.

Sonntag, 18. Juni 2017

Aufregung vs. Angst

Kurz vor dem Friseurbesuch steigerte sich die Angst ziemlich (davon abgesehen wechselte ich eh minütlich meinen Wunsch Haare ab, ne dran nur kürzer, ne ab usw...)
DANN fiel mir zum Glück die Umdeutung ein, die mir mal meine Therapeutin zegte. Damals ging es um die Angst vor einer Reise. Sie fragte: "Ist es wirklich Angst oder einfach die Aufregung, so wie Reisefieber?" Ich schaute sie groß an, schwieg lange und lachte dann befreiend los! JA das war es, es war einfach eine freudige Aufregung.
Nicht jedes Herzrasen und jeder Schweißausbruch bedeutet Angst!

So nahm ich es also auch beim Friseur: da wäre doch jeder aufgeregt wenn er sich die lange Haare so kurz abschneiden lässt. Das IST aufregend! Und so durfte ich halt dann hibbelig und aufgeregt sein!
Und nicht zu vergessen:
Gefühl (Angst) verdrängen = noch mehr Gefühl (Angst).
Also öfters fragen: ist es wirklich Angst? Oder einfach Aufregung?

Und sonst so?
der Zucker...
Großes Kapitel...aber ich bleib dran. Gestern wieder unbewußt gewesen und zuviel gefuttert. Heute wieder matschig, müd, schlapp.
Ich weß noch als ich 6 Wochen in einer 12-Schritte Klinik war, da gab es auch keinen Zucker (natürlich auch keinen Alk, keine Zigaretten usw. ist ja eine Suchtklinik). da ging es mir aber nicht viel besser (davon abgesehen, dass ich nach 4 Wochen den Supermarkt gestürmt habe und mich mit Süßigkeiten auf dem Heimweg nur so vollgestopft habe)...aber da war das Essen generell sehr kohlenhydratreich UND mit viel Gluten, was ich ja auch nicht vertrage (aber erst damals noch nicht wußte) deswegen ging es mir nicht viel besser.

Ich werde gedanklich mehr dran arbeiten, dass Zuckerverzicht kein Verzicht sondern ein Gewinn ist. So habe ich es mit den Zigaretten vor 5 Jahren auch gemacht. Es ist TOLL nicht mehr zu rauchen.
Der berühmte Schalter im Kopf....

Und ich werde den Kokosblütenzucker ausprobieren, der klingt schon so toll!

Samstag, 17. Juni 2017

erLEICHTert

Ich fühle mich, wie nach langer Krankheit genesen: frisch und munter und so wunderbar leicht rund ums Haupt :)
Welch Freude!
Welch BeLASTung das vorher war....
ich bin einfach der praktische Typ und nicht der, der erst überlegen muss, wann ich mir die Haare wasche (und danach genug Zeit zum trocken/föhnen habe).
So luftig um die Ohren. Ich bin begeistert.
Styling ging auch gut, bis auf die eine Seite, da weiß ich noch nicht so recht was ich da mache. Aber das kann man ja ausprobieren.
Auch im Drogeriemarkt war ich heute etwas ratlos angesichts der Massen an Wahlmöglichkeit: Gel, Wachs, Schaum, was pudriges, welcher Duft, welche Stärke...ohman.

Das andere: meine to-do-Liste wird kleiner. Also nicht die Alltagssachen die man eh immer wieder machen muss, sondern die ganzen einmaligen Sachen wie: Rest vom Abzugsrohr in der Küche abschneiden, Tacho am Radl montieren (das ich das solange vor mir her geschoben habe lag daran, dass ich angst hatte ich schaffe das nicht, oder es geht aus anderen Gründen nicht und ich wollte den Frust dazu natürlich vermeiden...spannend sich seiner Gründe bwußter zu werden. Aber natürlich klappte alles wunderbar!) und andere Tasche auch ans Radl klemmen...es wird...


Genug gewerkelt...es geht ab zum Freizeitteil...mit guter Laune!
Das wünsch ich Euch auch fürs Wochenende! :-)

Freitag, 16. Juni 2017

Wochenrückblick Teil2

-gesehen:
1.mal wieder einen tollen intensiven Regenbogen...schöööön
2. Frauen wehren sich:
http://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/Weltspiegel-Reportage-Frauenaufstand-im/Das-Erste/Video-Podcast?bcastId=329478&documentId=43459008

- gedacht: den Spruch: es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit fand ich schon immer doof. Für mich paßt die Abwandlung besser: für fürsorgliche (und allles weitere was man gebraucht hätte) Eltern ist es nie zu spät! 
Sei Dir selbst Mama und Papa so wie du es brauchst.

- geatmet: das mit der Atmung beschäftigt mich (zum Glück) weiterhin. Wahrscheinlich hilft die Zigarette auch zum Teil gegen das hyperventilieren: man atmet länger und langsamer aus.

- gelacht: Beim radln hupte mich ein junger LKW-Fahrer an und grüßte per Hand. Normalerweise find ich solche Anmachen auch doof, aber da hatte ich irgendiwe das Gefühl, dass es einfach nur lustig/nett und nicht schmierig gemeint war. Vielleicht saß der junge Kerl schon Stunden in seinem LKW, Langeweile pur...da war so eine hübsche Abwechslung ganz recht :)

- getan:
Haare ab. Waren locker 30cm. Nun also wieder Kurzhaarfrisur. Hatte ich früher schon öfters, dann immer wieder lange, sehr lange Haare. Sehr viel und sehr dick. Einfach nur ne Matte. Klar sah das gut aus...aber so wirklich warm wurde ich mit denen nie. Hatte immer das Gefühl als sei das ein Fremdkörper.
Aufwendige Frisuren? Nö. Freude am kämmen während einem der Arm abbrach? Nö. Offene Frisur? Nö, immer hochgesteckt, zusammen gebunden...
Seit Januar überlegte ich nun...ich würd so gern...es steht mir...es ist praktischer...zumal ich wieder mehr Sport machen kann, mal schnell duschen, schwimmen, Haare sind ja gleich trocken...dann aber: Für mich ist Friseurbesuch STRESS pur. So richtig extrem bis kurz vor Panik. Und bei Kurzhaar musste halt öfter, wenn es weiter nach was aussehen soll.
Konnte mich aber vorher ganz gut lockern, ja Beruhigungstabletten sind auch erlaubt und ab gings...
Es war toll! Der (klassisch) schwule Friseurmeister, wußte was er tat. Da fiel auch meine Anspannung ab. Zumal wir durch seine heitere Art und meinen Radikalschnitt eh den halben Salon unterhielten. War mir nur recht. Alles was ablenkt. Preis auch gut.
Jetzt bin ich mal gespannt wie das Umfeld so reagiert :-)))
Aber ich steh zu mir...kurz, frech, praktisch.
Bild vorher-nachher kommt noch, muss noch etwas nachtunen...

- gegessen: Hatte vorgestern weil gar so ko, nochmal eine halbe Elontril genommen. Wirkt schon angenehm, das blöde: ich kann halt dann 3 Tage nur mit Beruhigungstabletten schlafen (oder gar nicht).

- gefreut: günstige tolle schöne Frühstücksteller von privat gekauft. Auch leicht geschwungen, so das die sogar etwas zu den großen Tellern passen.
Küche wird langsam komplett.

Aussicht:
- Hoffentlich viel radeln und schwimmen, hab ich Bock drauf.
- Alles was mit langen Haaren zu tun hat (Klammern, Gummis ect. weggräumen und Boden putzen, damit die langen Haare endlich weg sind)

Donnerstag, 15. Juni 2017

Wochenrückblick Teil 1

 Da heute gefühlt Freitag ist (schon wieder ein Feiertag ;)) gibt es heute den ersten Teil.

- erkannt: aha, es war zum großen Teil eben doch PMS. Na gut. Langsam lern ich halt doch meinen Körper immer besser zu verstehen (eigentlich tu ich das ja schon, wenn ich mir und meiner Wahrnehmung/Intuition mal mehr noch öfter glauben würde). Also Laune ist wieder einigermaßen gut.

- gemacht: das erste Mal in See gehupft. Und das gleich 2x. Wie immer: Toll! Erfrischend!

-Atemarbeit. SPANNEND! Was sich da alles tut, nur das ich dran denke durch die  Hose Nase zu atmen. Im Alltag, aber eben auch beim radeln.Wie oft krieg ich schlecht durch die Nase Luft und man macht eben mal schnell den Mund auf und holt da Luft. Dadurch werd ich hektischer, brauch gefühlt noch mehr Luft..ach schnell durch den Mund. Es bildet sich ein Teufelskreis.
Eine ganz wunderbare Achtsamkeitsübung!
Heraus kam: Ich war nach dem Radln bei weitem nicht so erschöpft. Ich war teilweise sogar währenddessen sowas von entspannt, wie sonst nur irgendwo rumliegend, dösend oder so...aber nicht nach über 1 Std. radeln. der Puls ging angenehm runter.
Als dann eine größere Steigung kam, blieb ich so lang es ging bei der Nasenatmung und als es anstrengende wurde: durch die Nase ein und kraftvoll durch den Mund aus. Ich mag dieses kräftige atmen nicht, irgendwie ist da Scham und ich mag es auch nicht von anderen Menschen hören, aber da weit und breit keiner war, außer ich, hab ich das einfach gemacht und gedacht: ich probier ja nur was aus...es ging gut, ohne abzusteigen hab ich es bis oben geschafft, dann langsam weiter, damit sich der Puls beruhigen kann. War top!
Ich schaue mir jetzt die anderen Leute an, selbst die aufm Rad, die recht langsam fuhren, kamen mir mit offenem Mund entgegen. Scheint eine hässliche Angewohnheit zu sein.

Außerdem bin ich heute viel erholter aufgewacht, hab sogar bis halb 8h geschlafen, was für meine Verhältnisse sehr spät ist, und um diese Jahrszeit erst recht, wenn es so früh hell wird.
Mir fiel auf, dass ich viel einatme, dann wegen allerlei Stressorgen den Bauch verkrampfe und eben nur ganz wenig AUSatme..DAS ist die Krux. Also denk ich jetzt ganz oft: Bauch locker lassen...was dem Schönheitsideal (oder was auch immer) ganz entgegen gesetzt ist: Gerade wir Frauen schnüren unsere Bäuche mit allerlei ein, halten die Luft an, dann noch Brust raus und Bauch rein und schon atmen wir nur noch Brust oder gar Schulteratmung...und uns geht es schlecht...
Hier noch was wissenschaftliches:
 https://www.neodoc.de/aktuell/nasenatmung-kontrolliert-hirnrhythmen/

- Zuckerkonsum: auch das tut mir gut, da viel achtsamer mit mir umzugehen und zu sagen: jetzt am Abend nach dem Essen gibt es nur noch ein kleines Stück Schokolade, weil ich schon den ganzen Tag zuviel Zucker gegessen habe. Da die Kekse, da das Eis...
oder ich überlege mir schon Vormittags/Mittags WAS ich heute an Zucker esse. So bleibt es nicht beim impulsiven nebenbei naschen. Heute also: Erlaubt: Obstsalat mit ein wenig Schokoeis und frisch geschlagener Sahne. Dafür abends nach dem Essen nur noch wenige Gummibärli.
Klare Regeln. Wie entspannend :)
Und ich werde mir auch wieder das Xylit (Birkenzucker) holen, damit ich den weißen Zucker zumindest daheim noch mehr reduziere

Und heute noch so?
Lesen! Wie schon erwähnt wird dies ein Büchersommer und gestern schaffte ich wieder mein Vorhaben: Draußen zu lesen. Erst eine Radrunde und dann irgendwo paar Seiten lesen. Ein schnuckeliges (altbekanntes, menschenleeres) Traumplätzchen fand ich. Leider konnte ich es nicht so gut genießen, weil ich eine innere Unruhe hatte und daheim werkeln wollte. Was ich dann auch tat.
Und mir ist so gar nicht nach schwere Kost, sondern echt nach ganz seichten und etwas humorvollen Romanen, die ich sonst nichtmal mitm Arsch angucke.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Mund zu!

Selbst wenn vorgestern ein Arzt vorbei gekommen wäre, hätte er mich angeschaut und gsagt: "Sie hyperventilieren!"
Nichts anderes war das.
Und ich tue das sehr oft. Nicht heftig (wie man das so aus Film und Funk kennt), dafür chronisch:
Zu oft und hetisch atmen und da die Nase oft zu ist, dann durch den Mund.
Das erschöpft mich aber sehr, ich bin ko wenn ich nur in den 2.Stock gehe.
Erklärt auch warum ich derzeit nach wenigen Metern mit dem Radl in kalten Schweiß und Schwindel ausbreche.
Das Atemmuster (durch Streß der letzten Wochen) hat sich verfestigt.

Vor einigen Tagen war ich auch radeln, sogar recht lange, danach ging es mir gut, ich schlief tief und fest einen Mittagsschlaf. Warum? Ich radelte nur so schnell, dass ich immer gut durch die Nase atmen konnte.
SO EINFACH!
Verdammte Axt!  Aber natürlich freu ich mich, dass es so einfach ist.
In Zukunft werd ich da öfters dran denken: nur so schnell gehen und alles machen, dass ich immer noch gut durch die Nase atmen kann (Ausnahme Sprint zur Bahn, aber das kommt eh selten vor).

 Einige Pioniere der alternativen Medizin haben nun nachgewiesen, dass normaler Sport dem Körper auf Grund der Mundatmung zusätzlichen Stress aufbürden kann. John Douillard zeichnete beispielsweise Daten über das autonome Nervensystem während sportlicher Betätigung auf und verglich hierbei Nasen- und Mundatmung. So konnte er bei der Mundatmung eine erheblich angestiegene Aktivität des Sympathikus, sowie einen signifikanten Abfall der Parasympathikus-Aktivität nachweisen. Diese Messung würde bedeuten, dass wir unter Stress stehen und sich unsere Organe keineswegs erholen können.
Wurde jedoch während der Übungen durch die Nase geatmet, stieg die Aktivität des Sympathikus nicht so stark an. Zusätzliche, steigerte sich auch die Aktivität des Parasympathikus, die während des Atmens durch den Mund abfiel.
Die beiden Nervensysteme arbeiteten Hand in Hand,
erklärte John Douillard.

Atemübungen sind nicht so meins, vor lauter "bloß alles richtig machen" verkrampfe ich wieder und alles wird anstrengend und mir wird schwindlig.
Besser ist: mich um meine chronisch trockene Nase kümmern (Kokosöl, Meerwasserspray, Inhalationen, ectl. auch Creme, nein Nasendusche NICHT) und zwischendurch die Atmung entlasten durch den Kutschersitz oder auf eine Stuhllehne aufstützen, oder nach dem ausatmen die Luft anhalten, das sanft steigern...
Und natürlich entspannen, entspannen, entspannen.

Erklärt auch, warum ich nach einem Menschenkontakt oft so ko bin. Durch das reden holt man eher Luft durch den Mund, ich gerate wieder sehr schnell (da eh schon latent) in die Hyperventilation, das Blutgasgemisch verändert sich wieder: ich bin ausgelaugt und ko.

Ich kenne das Szenario schon von meinem Vater. Der hatte das auch. Immer dieser Schwindel, immer das kaputt sein, nicht arbeiten können, keinen Streß aushalten...das wurde immer schlimmer, irgendwann traute er sich nicht mehr aus dem Auto (wenn wir z.B. einkaufen fuhren) er betrat kein Geschäft mehr, er trieb keinen Sport mehr, er saß immer entweder in der Küche oder im Wohnzimmer...bastelte, schwieg....von daher: ein "gutes" schlechtes Vorbild!

Gut geschrieben auch hier:
 https://wunschleben.wordpress.com/2012/04/16/wuah-hilfe-ich-kriege-keine-luft-hyperventilation/

 https://wunschleben.wordpress.com/2012/04/17/dauer-hyperventilation-teil-2/

Sonst so?
Konnte gestern noch allein im Wald spazieren und etwas radeln...tat ganz gut..davor noch eine Freundin um Hilfe gebeten mit der es abends ein sehr gutes hilfreiches Telefonat gab und dann noch die Thera per Mail um einen Termin gebeten.

Dienstag, 13. Juni 2017

Bereit, alles zu fühlen

Ne das bin ich ganz und gar nicht.
Und das ist mit ein Grund für meinen derzeitigen Zustand.
Ich presse mit aller Kraft den Deckel auf dieses Gefühlsfass.
Und wenn man das real also körperlich macht, ermüden irgendwann die Muskeln und fangen das zittern an.

In mir brodelt es und ich halt den Deckel fest.
Ich bin derzeit viel zu sehr im Kopf,
aber immer wenn ich mal ganz kurz MIT meinen Gefühlen bin, geht es mir besser.
Aber wo kämen wir denn hin, wenn man immer nur nach seinen Gefühlen lebt! Kreischt der Verstand.
Es geht ja auch nicht um IMMER, sondern um derzeit.
Find ich trotzdem blöd, weil ich diese scherzhaften Gefühle nicht haben will.
Und schon gar nicht will ich sie fühlen...

Da kommt mir der Herr Matthias Wengenroth (sein Buch: Das Leben annehmen) gerade recht: "Versuche deine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen - und du verlierst die Kontrolle über dein Leben!"

Erwischt.

Montag, 12. Juni 2017

UiUiUi

ach herrje,

wenn ich schonmal den Arzt anrufe und um Hausbesuch bete, weil Haus verlassen war heute früh denkbar unmöglich.

Hausdoc ist natürlich im Urlaub.
Seine Vertretung find ich unmöglich. Der hat nie und nimmer studiert (so kommts mir vor).
Hmmm weiter überlegt.
Mit mir gerungen: so schlimm ist es doch nicht.
Es war schlimm. Ich hatte das Gefühl jederzeit gehn die Lichter aus. Blutdruck war aber recht normal, fast zu normal für mich. Aber als ob nicht genug Sauerstoff im Hirn wäre.
Jedenfalls: kurz vorm umkippen.

Also ärztlicher Notdienst. Mit denen kann man erstmal quatschen und dann schauen was man macht, die organisiseren auch Hausbesuche ect. Weil für Notarzt gings mir ja immer noch viel zu gut *Augen verdreh*.
Dazu kommt der immense Streß: Fremde Person, viele Fragen (schwanger, genug getrunken/gegessen) was mich fuchsig macht, weil ich nur wenn ich wirklich nicht mehr weiter weiß jemand anrufe und nicht weil seit ner halben Stunde der Blutdruck mal etwas schwächelt...
irgendwie hatte ich das Gefühl so ein Besuch schade mir eher noch mehr...aber was tun?
Also nach viel Überwindung beim Notdienst angerufen, die wiederum haben eine neue Nummer.
Ich aufgelegt.
Und heulend zusammen gekracht.
Eine Tavor genommen und wieder ins Bett.
Das war nicht das schlechteste. Der Mittag verlief ganz gut, nachmittag nochmal schlecht und jetzt wirds langsam auch wieder gut.
Zumindest ist das kurz-vorm-Kollaps-Gefühl weg. Das tut gut. Ach wie dankbar man gleich wieder wird wegen so einer Kleinigkeit...

Achso und da war natürlich noch ein immenses Schuldgefühl, weil ich schon wieder alles heute absagen musste.
Meiomei...
Jetzt gehts aber...

Sonntag, 11. Juni 2017

Maximal schlechte Laune

Heute darf mir keiner übern Weg laufen.
Sonst knallts.
Fühlt sich an wie Ultra-PMS, aber eigentlich wäre ich noch nicht dran.
Aber wer weiß das schon.
Bei einer kleinen Radlrunde festgestellt, dass es mir immer noch sehr bescheiden geht.
Dazu all die Massen die auch alle unterwegs sind.
Würg.
Wenigstens ist jetzt innen Ruhe. Ich habs probiert.
Jetzt darf ich ohne schlechtem Gewissen den ganzen Tag im Netz surfen (danach is mir grad) oder auf der Couch grübeln.
Alles ist erlaubt. Und alle Stimmen ala *aber es ist Sonntag!* oder *aber die Sonne scheint und es ist sooo tolles Wetter* werden verbannt.
Nichts muss ich.
Nur atmen.
Und mal was trinken.
Vielleicht noch duschen....

Ich glaub das i-tüpfelchen war heut morgen die Mail meiner Cousine, ob sie Freitag kommen kann. Wir versuchen seit gut 9 Monaten einen Termin zu finden. Wir wohnen 2 Autostunden voneinander entfernt und sie war noch nie bei mir.
Frage des Tages: Will ich das überhaupt oder spiel ich nur mal wieder mit, weil ich meine, das sie es erwartet oder nur weil sie es will? Was will ich ? Was verbindet mich überhaupt mit ihr?
Stresst mich grad extrem....menno....

Samstag, 10. Juni 2017

Zuckerfalle

Ich bin wieder hineingetappt.
In de Zuckerfalle.
Heute wurde mir klar, welch Unmengen an Zucker/Kohlehydrate ich in letzter Zeit aß.
Allein von der Erkenntnis ist mir schon schlecht.
Ich weiß ja wie gut es mir mit weniger geht!
Das rauf und runter des Blutzuckers ist für den Körper Streß (zusätzlich den ich eh schon hatte!) und kostet sehr viel Kraft (von der ich eh schon ewnig habe!).
Und ich hab als Aufmunterung, Aufputschung und überhaupt fleißig Zucker in mich gestopft.
Schluß damit!
Wieder zurück zum Start!

Freitag, 9. Juni 2017

Wochenschau


- weiterhin anstrengend. Hinzu kam jetzt inneres beben/zittern. Ein Zeichen, dass ich immer noch am Abgrund entlang schlittere. Völlig ko. So ko, dass mein Körper die Temperatur nicht regeln kann und Energie für Wärme fehlt, so lag ich nun öfters wie zu fiesesten Winterzeiten eingepackt im Bett...und das eine ganze Nacht mit langer Hose, T-shirt, Langarmshirt und Socken, normalerweise wird mir das dann irgendwann zu warm. Nicht so jetzt, 10 Stunden durchgeschlafen.
Auch mein Kreislauf kann mein Körper nicht mehr regulieren, er sackt einfach immer weg.
Da fiel mir ein das in einem Buch über Hochsensible steht, dass diese meist einen Kleinkindkörper haben, der so empfindlich reagiert. Gut, dann hab ich im Moment den Körper eines zu früh geborenen!

So wenig Reize als möglich. Nur blöd das sich Haushalt und Co nicht von selbst machen...möchte sogern mal wieder einen Ausflug mit mir alleine machen aber in dem Zustand unmöglich. Bleibt nur ruhen und hoffen, dass es bald besser geht.
Aber ich kann trotz allem damit besser umgehen. Gönne mir auch Vermeidungsstrattegien, weil ich weiß: mache ich die nicht, zerreibe ich mir die Nerven noch mehr, habe öfters Panikattacken, ich bin noch ausgelaugter...Teufelskreis bleibt bestehen. Vermeide ich phasenweise (z.B. Menschenmengen, ungünstige Plätze ect.) werde ich schneller wieder stabiler und fitter und gehe ganz von selbst in (teilweise) schwierige Situationen.
Schade, dass das in der Therapiszene noch nicht so gut ankommt.
Ist mir aber teils auch wurscht, weil mich drangsaliert da grad keiner.

- apropo vibrieren:
http://www.geistundgegenwart.de/2017/05/ein-kurzes-vibrieren-vom-gluck-entfernt.html?utm_source=Geist+und+Gegenwart+Newsletter&utm_campaign=0d896a2a52-Innere-Welt-Plastizit%C3%A4t-Ethik-des-Bewahrens&utm_medium=email&utm_term=0_2ef7fb173a-0d896a2a52-19847189 

- gesehen: nach einem Regenschauer nahe eines Weihers hunderte Minifrösche auf Wanderung. Kleine (so 1cm) hüpfende Punkte. Faszinierend!

- getan: das erste Mal ein Wahlprogramm gelesen. Denn für mich ist klar: Dieses Jahr möchte ich wählen gehen. Das erste Mal. Davor konnte ich mit Politik wenig anfangen. Habe jetzt auch noch so meine Probleme, aber wesentlich mehr Interesse. Und angesichts der Weltlage....

- geübt: es fällt mir schwer, nur zu liegen und den Kopf frei zu bekommen. Einfach schöne Lieder hören, mitsummen...Entspannen lernen ist für mich Arbeit.
Auch wenn es grad körperlich nicht so gut geht...psychisch geht es mir weiterhin recht gut und das "es darf mir gutgehen" ist immer wieder ein Brocken an dem ich zu kauen habe...

- gedacht:
1.PTBS ist ein nicht enden wollender burn-out.
Ich hab schon mehrere Nervenzusammenbrüche hinter mir, dieses gruselige Gefühl will ich nie mehr erleben.

2. das Alter ist mein Alter. Je älter ich werde desto wohler fühl ich mich. Werde lockerer. Lässiger. Jaaa mögen einige sagen...wart mal ab bis du die 40 überschritten hast....
hm ich glaube dann wirds NOCH besser. Dazu mag meine depressive Grundeinstellung mit beteiligt sein: Ich komm dem Ende näher. Das Wissen: diese Show hier ist zum Glück irgendwann vorbei, erleichtert mich und ich stehe dazu, dass ich nichts gegen den Tod habe (höchstens gegen das Siechtum). Ich muss das nicht jedem auf die Nase binden oder damit hausieren gehen, mir selbst das eingestehen erleichtert mich einfach.

- gefühlt: D. fehlt mir schon...mir fiel noch was ein: man sucht sich ja gern das Gegenteil von sich selbst um ein Gleichgewicht herzustellen. Und eigentlich haben wir extrem viel gemeinsam, und dachten/fühlten sehr oft ähnlich bis gleich, aber er war eher der lustige Halodri (wobei man schon auch sehr ernste Themen gut bequatschen konnte) und ich die, die vieles viel zu ernst nahm und sich jede Verantwortung an den Hals band.

- gemacht: weiterhin viel innere Anteile/Kind-Arbeit. Tut wie immer sehr gut.

-ausgeräumt: mit dem Vermieter, meine alte Küche. Is das Thema auch endlich ganz vom Tisch! PÜÜÜÜH. Hab ich nun wieder Platz um mein neues (naja ein altes vom Wertstoffhof, aber fürn Keller reichts) Regal aufzubauen, für etwas mehr Vorrat und Ordnung.

-festgestellt: Mein Pc ist eine Katze. Der frisst Mäuse. Schon die 2.Maus innerhalb 2-3 Jahre hinüber. Die eine war eine nigelnagelneue Funk-maus, ers tgabs noch schwarzes Kreuz als Mausanzeige, dann wars futsch. Also alte mit Kabel und Kugel ausm Keller geholt. Ähnliches wieder: nicht erkannt, sehr lahm, teilweise wieder schwarzes Kreuz. Also rechtzeitig eine neue bestellt.

- geschimpft (mit mir selbst): eigentlich hätte ich heute früh arbeiten müssen. Aber in solch desaströsen Zuständen nicht wirklich möglich. Also mit mega schlechtem Gewissen abgesagt. Etwas später ging es mir ETWAS besser. Sofort dachte ich: och gehste doch noch arbeiten.
Ich dumme Kuh. Echt. Immer erst die anderen....also mit mir selbst gesprochen: jetzt hör mal zu, abgesagt ist abgesagt, das ist kein Weltuntergang, ihr habt einen neuen Termin für Montag ausgemacht. Alles ist gut. Solltest du also heute noch was machen wollen, dann mach was in DEINEM Haushalt. KAPIERT? So meine Liebe, aber erstmal brauchst was ordentliches zum Essen.
Ja...ist ok....

Aussicht:
Wie schon bekannt: Ruhe!

Mittwoch, 7. Juni 2017

Heute so

Heute bis mittags total ko gewesen und auch bis dahin nur gelegen. Wenn ich mir vorstelle, dass war so die letzten Jahre eher Dauerzustand als Ausnahme, bin ich sehr froh, dass es nun eher letzteres ist.
Zum einen merke ich immer noch mein fragiles Nervenkostüm. Sowie eine Anstrengung oder Schrecken dazu kommt, wird mir schlecht bzw. werd ich kalt-schweißig. Jegliche Aufregung (dazu zählt auch Türklingel) ist derzeit schlecht. Ganz schlecht.

Dazu kam dass ich mich glaub gestern histamintechnisch abgeschossen habe. Ich nahm vor kurzem vom Wochenmarkt ein "Fertigglas" einer Gemüsesoße mit. Sie war unglaublich lecker, ein wenig zu süß und ich aß eifrig. Heute morgen fiel mir ein, dass das ja unter "Konserven" fällt. Und die sind der Knock-out-Knopf.
Nunja.

Heute abend noch unterwegs sein. Ich weiß eigentlich wäre Bettruhe wichtiger, aber ich will da hin.
Dafür morgen terminfrei. Und hoffentlich druckfrei irgendwas machen zu müssen. Freitag ist noch einiges dran und dann wahrscheinlich auch ein Wetter-Hitzeschub, von daher: relax und gnädig mit mir umgehen.
Auch das Wochenende wird termin- (und auch hier hoffentlich) druckfrei.

Sonntag, 4. Juni 2017

ver-antworten

Verantwortung für sich übernehmen.
Verantwortung für sein Leben übernehmen.
Verantwortung für seine Gefühle übernehmen.
Ich hatte lange keinen Schimmer was das wirklich heißt.
Langsam spüre und begreife ich es...
Es ist (nein es kann sein) die Antwort auf die Lebensumstände, auf das Verhalten anderer, auf die Welt, auf alles mögliche...
Wenn ich mit dem Finger auf andere zeige (und sage: aber du hast...hast nicht...bist...) zeigen immer noch drei Finger auf mich selbst (der Daumen enthält sich der Stimme, legt sich aber gern um die drei die zu mir zeigen.
Interessant oder?).
Es gibt immer einen der tut und der andere der tun lässt. Jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt.

Der anderen kannst du nicht ändern aber dich.
Den Spruch interpretierte ich immer anders als er gemeint ist.
Meine Mutter verhält sich mies zu mir und ICH soll mich ändern? Aber SIE hat doch..und tut...und ist blöd...und macht nicht....
Ich hab unendlich viel Energie mit dieser Wut verbraucht. Und auch damit andere vermeintlich so hinzukriegen zu ändern, wie es für MICH gut wäre.
Wie ich es gebraucht hätte.
Opferdenken. Erlernte Hilflosigkeit. Schimpfen auf andere. Sich selbst als das nonplusultra halten. Fehlerlos. Die anderen sind ja immer scheiße.
Achja.

D. war mir da ein guter Spiegel. Er ist noch voll in dem Spiel drin. Das Verantwortungslosigkeit heißt. Ich war oft die Böse. Die die sich nicht seinen Bedürfnissen entsprechen verhielt. Er sagte nie eine klare Ansage, was er will, was er nicht will, wo seine Grenzen sind. Ich merkte das immer nur an seiner passiv-aggressiven Art: Schweigen, verbale Spitzen per SMS, Rückzug vermeintlich ohne Grund (für mich), nicht klar sagen was los ist, verdeckt wütend. Manipulierend.
Pppfff anstrengend.

Als ich diese Woche so lange spazieren war. Dann heimfuhr und nach Hause ging, im leichten Regen, tiefenentspannt, überkam mich eine Art Erleuchtung. Oder sei es Erkenntnis.
Ich schrieb innerlich meinen Eltern einen Brief. Für jeden Teil einen. Das ich dankbar bin für das Gute das sie für mich taten (es war ein ehrliches Gefühl), das es sicherlich auch schwer für sie war, das ich versucht hatte Kontakt zu halten, aber es einfach nicht ginge. Weil sie so sind wie sie eben sind und ich wie ich bin. Sie sollen mir nicht böse sein. Ich denke an sie....
Die Erwachsene sprach.

Es war pure Erleichterung. Es war so schön. Die Gedanken und Gefühle dazu hielten etwa eine halbe Stunde. Es war eine Art Verzeihen. Auf jeden Fall die Energie aus der Vergangenheit heraus nehmend.
Frieden.
Ein Stück Frieden.
Auf dieses ganze Chaos...
Ich habe es sehr genossen....

(und fürs erste reicht das auch, ich muss nicht gleich, wie ich es erst wollte, den Brief in echt schreiben und abschicken...)

Samstag, 3. Juni 2017

Wochenrückblick

 2 Tage offline, weil der PC muckte und mein lieber PC-mann erst heute konnte. Zum Glück war es nur was kleines. Ich fand die Off-zeit ok. Ich hab wieder mehr gelesen und bin spontan noch eine Runde geradelt.
Freu mich jetzt aber auch liegengebliebenes am PC wieder machen zu können :-)

Ich trau mich gar nicht es laut zu sagen (aus Angst es zu verschreien) aber mir geht es gut. Ich bin entspannt (im Sinne von: mir ist es nicht so wichtig was andere von mir denken, selbstbewußter einfach) und fröhlich.
Ich bin aber auch anders entspannter. Im Sinne von: Ich mache derzeit viel. Innerlich wie äußerlich. Es ist ok, wenn ich ko bn. Ich treibe mich nicht noch weiter. Ich verstehe und akzeptiere mich so wie ich bin (auch das will ich nun nicht verschreien). Ich bin gelassener. Wichtiges mache ich schon. Der Rest kann auch warten.

gemacht: viel gelacht mit P. und ihrer 2-jährigen Tochter.
und endlich wieder ein großer Spaziergang. Ein ganz großer. Im Nymphenburger Park. Und ganz hinten waren auch fast keine Menschen. Also mein Vorhaben "mehr draußen zu lesen" in die Tat umgesetzt. Absolute Entspannung! Und Dankbarkeit das mir so kleine Dinge reichen zum Glück: Allein in der Natur. Ein gutes Buch.
Überhaupt wieder mehr mit Ausdauersport angefangen. Ich brauch das fürs Seelenheil.

- geärgert: fuhr in die Arbeit, um da festzustellen, dass mich Chefin vergaß und ob wir das verschieben könnten. Normalerweise kein Ding, aber gerade heute hätte mir ein aufstehen ohne Wecker dringend gut getan. Sehr sauer gewesen.

- genervt: all die neuen Dinge sind zwar toll und langsam wird das auch wirklich "meins" aber es dürfte langsam fertig werden: Da ein neuer Adapter, da noch was montieren, da was wegbringen usw. ich brauch echt dringend das alles wieder funktioniert und paßt. Die innere to-do-liste wird irgendwie nicht weniger. Versuche mich nicht so stressen zu lassen.

festgestellt: wenn ich ein Problem rational verstanden habe, heißt das noch nicht, das es damit auch gelöst ist! Achsoooo. Menno.

gemerkt: nach einem Monat viel Geld ausgeben, bleib ich grad irgendwie auf der Schiene und kauf zuviel, was auch warten könnte...gefällt mir gar nicht!

gegessen:
- selbstgemachter Waldorfsalat. Naja, irgendwas hat gefehlt. Fragt sich halt nur: WAS.
- ansonsten generell wieder viel und mit Appetit. Zum Glück. Der fiese Knoten im Bauch ist weg

- gekauft: das alles gabs auf den neuen Tellern. CHIC! Herabgesetzt UND mit einem Gutschein sehr günstig weggekommen:

Der Rand ist gewellt:

Da sieht jedes Essen nobel aus. Oder?


gestaunt: Eine Zahlungserinnerung bekommen. Wußte beim besten Willen nicht was ich in dem Laden bestellt hätte. Beim Anruf kam raus, das sei eine Rechnung von April 2016 (!!). Na die haben aber Geduld.

verstanden: sehr viel was bei D. so ablief, aber auch zwischen uns.
Spannend war eigentlich der Schluß, als ich sehr ruhig meine Gefühle Wahrnehmungen aussprach, auch emotional ruhig blieb und nicht ins Drama mit einstieg wie sonst, kam von ihm der Vorwurf, dass ich so beleidigend und verletzend noch nie mt ihm geredet hätte. Er war sehr aufgebracht.
Da gab es andere Zeiten wo ich wirklich verletzend war. Da kam nix.
Wie bei meiner Familie: als ich klar und ruhig meine Grenzen klar machte, nur das nötigste erklärte und bei meinem Standpunkt blieb kam eine regelrechte Aggressionwelle auf mich zu. Wenn nicht gar kalter Hass.
Arbeite mich weiter durch die Gefühle die da so auftauchen...konnte ein Stück weit Abschied nehmen und mich innerlich für all das Schöne bei ihm bedanken.

gefunden: ein Buch das ich sehr gerne hätte, leider ist es wohl vergriffen:
https://books.google.de/books?id=kunKzwlsgGUC&printsec=frontcover&dq=Ich+finde+einen+Partner+wanko&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj0zsrr9ZfUAhUBuRQKHVEgDcAQ6AEIKDAA#v=onepage&q=Ich%20finde%20einen%20Partner%20wanko&f=false

gelesen: (M. hat ein wunderschönes Gästeklo. Da gibt es soviel zu schauen und lesen, das man gar nicht mehr weg will) Ich fand den Kalenderspruch:

Loslassen ist ein Energiesparprogramm für deine Seele.
Es erspart dir Ärger, Groll, Hass und Verbitterung.
Wenn du mit dem Schicksal haderst oder andere anklagst, dann signalisierst du deinem Körper eine Bedrohnung. Er reagiert mit Anspannung und macht sich bereit zum Kampf. Akzeptierst du jedoch die Situation, wie sie ist, verzeihst dem anderen von dem du dich verletzt und gekränkt fühlst, dann schaffst du dir inneren Frieden.
Dann kannst du deine Energie für die Dinge Hier und Jetzt einsetzen.
Seitdem schaue ich nun öfters mal nach innen: mache ich mir gerade unnötig Sorgen? Bin ich irgendwo verkrampft? Halte ich den Atem an? Erfinde ich Probleme und Sorgen, einfach aus Gewohnheit?

gekauft Teil 2: nach üblen Nackenschmerzen jeden Morgen, wie wenn man mal schief geschlafen hat oder so, dacht ich mir: ein neues Kissen muss her.

Aussicht:
Hoffentlich 2 verregnete Tage (mit Pause für Spaziergänge). Erholen. Wenig Menschenkontakt...lesen....Akkus aufladen.