Samstag, 13. Mai 2017

Wenn Beruhigung kontraproduktiv ist...

Schon gewundert, dass alle Beruhigungsversuche (Baldrian, Muskelentspannung ect.) nicht wirklich helfen. Teils sogar ins Gegenteil umschwenken und mich noch hibbeliger machen.
Ok dachte ich so...da will was nicht beruhigt werden, sondern wahrgenommen und angeschaut...
Inneres/äußeres zittern hat einen Sinn! Und muss nicht wegtherapiert werden.
Ich legte dann also ein bestimmtes Lied auf, von dem ich annahm dass es mir besser helfen könnte, bei mir anzukommen. Vor allem bei meinen Gefühlen!.
Dazu kniete ich mich auf den Boden (Po auf Ferse) stützte mich aber vorne ab und ließ den oberen Teil der Wirbelsäule durchhängen, Kopf auch nach unten...Musik recht laut...es kamen Tränen, Verzweiflung...noch nicht der wahre Durchbruch, aber ich hab jetzt eher Ahnung was grad los ist.
Es hat mit meiner krassen Panik vor Autonomieverlust/Identitätverlust zu tun.
Noch ist die Anspannung extrem hoch, aber ich versuche sie jetzt nicht mehr wegzumachen, sondern lasse sie da, verstehe sie, kann ein Wesen namens Sicherheit dazu holen...mir selber Sicherheit geben.
Die nächsten Tage steht noch einiges an, was dazu beiträgt, dass ich innerlich auf Hochtouren laufe. Danach wirds hoffentlich wieder besser....

Jedenfalls entschieden: Dieses Jahr wirds ein Büchersommer für mich. Mal wieder richtig in Bücher vergraben, raus in die Natur, ein menschenfreies Plätzchen suchen und einfach 1 Stunde oder so lesen.
Ich freu mich sehr darauf!

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