Freitag, 28. April 2017

Wochenrückblick

 --Anstrengende Woche...
diesmal sehr ausführlich--

Montag: Bevor der Trubel losgeht, nochmal relaxen bei 16 Grad Sonnenschein. Ich fahr nach München, muss noch Rezepte vom Doc holen. Leider fährt die S-Bahn nicht so wie sonst (aufgrund eines Feuerwehreinsatzes), so steige ich eine Haltestelle eher aus und schau auf dem Plan wie ich jetzt zu meinem Ziel komme. Neben mir macht eine Frau dasselbe. Wir kommen ins Gespräch. Wir stellen fest das wir dasselbe Ziel haben (naja fast). Ihr ist das zu kompliziert, sie ist nicht von hier und sagt: "ach da nehm ich mir jetzt ein Taxi". Ich seufzend: "oder so". Sie: "ja zahlt ja die Firma". Ich: "och wie praktisch". Sie:"Sie können ja mitfahren."
Echt?
ECHT JETZT?
Sie: "na klar. Kommen se!"
Coole Sache. Es hat mich wahnsinnig gefreut. Einfach die Geste für andere mitzudenken. Den Rest von ca. 1 Kilometer lief ich dann. Durch eine wunderschöne große Allee, alles am blühen und grünen. Laune am Höchstpunkt! Kurz zum Doc, danach Kaffe trinken. Da gibt es so ein nettes Lokal, Montagvormittag bin ich die einzige im ruhigen Garten und genieße einfach das JETZT!
Weiter zum Kosmetikladen. Der gewann irgendeinen wichtigen (oder unwichtigen Award) und ließ ne Rundmail (war einmal bei denen letztes Jahr zur Haarentfernung) raus: dass sie eine kostenlose Behandlung 15mins anbieten. Hej nehm ich doch mit. So bekam ich eine Reinigung, ein Peeling auf Enzymbasis (kein Gerubbel) und eine kleine Gesichtsmassage. Und natürlich viel Werbung für diese Produkte. Aber auch wieder einiges  gelernt (zum Thema Pflege und Haut und so, war eine angenehme junge Frau die mich behandelte).
Weiter gings runter zur Isar, ich musste das Frühjahrswetter genießen. Dort meine Brotzeit verspeist und spielenden Hunden zugesehen. HACH!
Weiter gings, kurzes Treffen mit D. hatte Sehnsucht nach ihm und er grad Feierabend. PERFEKT DAY!

Dienstag:
Küche ausräumen, und schonmal das abmontieren, was ich schaffe. Ich bin nervös und angespannt ob das so alles funktioniert. Kann aber abends gut abschalten, mir was richtiges noch kochen und entspannen.

Mittwoch: In der Früh wird der Kühlschrank abgeholt den ich zu verschenken in eine Anzeige gesetzt habe. Ich schrieb mit einer Frau, sie meinte, ihr Cousin helfe zu tragen. Zur ausgemachten Stunde stehen 3 muskulöse Männer vor mir, kurze Panik (ohne klingeln was das ganze erschwerte weil null Vorbereitung/sich einstellen können, dass gleich jemand in die Wohnung kommt, unten die Haustüre war auf deswegen standen die da so plötzlich). Ging aber alles gut und vor allem schnell. PUH erstmal beruhigen. Was mir nicht gelingt, da ich weiter an der Küche schrauben /wegräumen muss.
D. kommt dazu und wir machen die schweren Sachen zusammen und tragen alles in den Keller. Und den Rest bringen wir gleich zum Wertstoffhof.
Die Küche ist leer. Die erste große Hürde ist geschafft.
Danach gehen wir zum Griechen lecker essen. Danach wird mir schummrig. Der Weißwein, das viele Essen, der Geräuschpegel, das sich unterhalten, die ganze Anspannung der Tage...ich kann nicht mehr, muss raus an die frische, feuchte, sehr kalte Luft und mich möglichst schnell hinlegen...einfach nur Ruhe. Keine weiteren Reize...bitte.

Donnerstag:
Ich bin völlig hinüber, zuviel Adrenalin im Körper, schlafe viel, werde aber immer wieder von der Bohrmaschine geweckt, wir haben unten neue Nachbarn. Das zittern geht los.Eigentlich hatte ich heute was anderes vor, aber ich brauch RUHE. Alleinsein. Keine weitere Aufregung.
Alles was ich zum essen/kochen brauche ist wild verstreut in der Wohnung. Das steigert meine Unruhe ennorm. Ich kann auch nicht viel in die leere Küche stellen, weil morgen die neue kommt und ich nicht weiß, wieviel die da rein stellen oder draußen am Balkon lassen können.
Außerdem wird das Bad durch das Geschirr in Mitleidenschaft gezogen, was mir gar nicht passt, aber ist halt nunmal so.

Eigentlich alles keine Probleme. Aber ich merke wie sehr mich das stresst wenn es a)ungewohnt wird-also nicht seinen üblichen Ablauf hat oder die Sachen nicht da stehen wo sie sonst stehen (Kontrollzwang? Egal, es IST nunmal so) und b) wenn in naher Zukunft noch weitere Termine kommen und ich da angespannt bin ob das alles klappt....und ich einfach nur froh bin, wenn das alles vorüber ist. Wahrscheinlich mehr, als jemand anderes.

Abends holt noch jemand den Gefrierschrank ab. Nochmal Aufregung, fremde Leute, sind die pünktlich ?, kann ich danach endlich entspannen? ect...
Es geht so leidlich, immerhin schlaf ich recht gut und viel.

Freitag:
Warten aufs Christkind die neue Küche. Irgendwann zwischen 17-21h tanzen die an. Wieder hocken wie auf heißen Kohken. Langsam bin ich mit meinen Nerven durch. Aber sowas von....

Aussicht: Samstag und Sonntag dringend NIX tun. Ausspannen. Nerven runter fahren. Ins Grüne hocken. Baldrian nehmen. Auf Gedanken achten, die sich schon Sorgen machen über das was ich in 2 Wochen vor habe (typisch Streßsituation, das Hirn läuft Amok). Soweit es geht Montag auch nicht viel machen. Dann Dienstag Einbau der neuen Küche. Und dann wirds hoffentlich wieder alles normal.

Und sonst so? Jeden Morgen zog ich diese Woche die Rollos hoch und jeden Morgen (außer eben Montag) sagte Schnee HALLOOO zu mir. Voll doooof...Aber andererseits dann bleibt die Milch, Butter ect. draußen frisch und zum radeln komm ich eh grad kaum....
Und: wieder gemerkt: Abends lesen, statt irgendwas im Netz schauen, lässt mich viel entspannter und besser schlafen. Merken!

Jetzt Füße hoch, Kaffee her und auf die Spedition warten....

Kommentare:

  1. Kenn ich, das mit der Überreizung. Das ist sowas von belastend. Ich brauche auch immer zwei drei Tage, um die Nerven dann wieder zu beruhigen.

    Alles Gute und Tschüssi

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Ina,
    inzwischen weiß ich ja zum Glück was das ist und warum das so ist und was ich tun kann, damit es mir besser geht. Das ist schon die halbe Miete :)
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen