Freitag, 21. April 2017

Wochenrückblick

 -- puh schwierig...immer noch dieses innerliche beben und viel Spannnung, trotzdem schlafe ich viel und sehr fest/tief. Gottseidank!--

- Noch gefunden zum Thema emotionale Erpressung:

Eingefahrene Muster in einer Beziehung lassen sich nicht auf die Schnelle ändern. Bleiben Sie liebevoll, aber klar. Glauben Sie nicht jede Behauptung des Erpressers. Seien Sie kein „leichtes Opfer“ mehr. Vertrauen Sie darauf, dass die Erpressungen dann allmählich abnehmen und bald ganz aufhören. Sie werden sehen, dass dadurch der Schatz Ihrer emotionalen Gemeinsamkeiten in den Blick kommt und beide ihre Freiheit zurückgewinnen können.
Schön wäre es. Die Realität sieht leider anders aus. Die Erpressungen/der Druck/die Schikanen werden nicht abnehmen, sondern ZUnehmen. Das Opfer ist nicht willig? Dann wird es das gemacht. Da werden dann noch ganz andere Geschütze aufgefahren. Man gehe nur in ein Frauenhaus und höre sich die Geschichten an...sofern es eine Frau überlebt und es in ein frauenhaus geschafft hat.
Nein ich übertreibe nicht.

- begeistert: wie hast du auszusehen? Wer schreibt dir das vor? Bist du zu männlich als Frau? Zu ungeschminkt? Zu schön?
Mich treibt das immer wieder um: wie Frauen zu sein haben.
Toller Artikel und Video dazu: https://editionf.com/Schoenheit-selbstbewusstsein-dove-kampagne

- gehört:
https://www.youtube.com/watch?v=gw9fKuymA0I
und:
 https://www.youtube.com/watch?v=Bc4x4r0rmko

- gelesen: toller Artikel eines "Betroffenen" zum Thema Asexualität
http://www.zeit.de/community/2015-05/asexualitaet-beziehung-erfahrung

- auch gelesen: "wer dir Egoismus vorwirft, ist meistens selbst egoistisch."
Wie wahr...wie wahr...

- gefunden:
1.Zu Selbstsicherheit kommt man, in dem man sich auf Situationen einlässt, in denen man sich unsicher fühlt.
Klingt logisch. Ist es auch. Aber meistens denkt man doch so: Wenn ich keine Angst mehr habe, traue ich mich das zu tun.
Tja, dann wirds nie was...
2. Das Leben ist ein verdammtes Ding nach dem anderen.
Klingt komisch, stimmt aber. Vor allem weil ich gerne in den Gedanken verfalle: wenn ich das und jenes mal habe (oder nicht mehr wie z.B. Angst) DANN beginnt mein Leben...

- gedacht: im Badezimmer eines Mannes sollte man nicht zur erstbesten Tube greifen und meinen das sei Zahnpasta. Es könnte auch die Rasiercreme sein.

gekauft: Ein neues Radl! Endlich! Lange hingespart.
Geiles Teil, fährt viel besser und leichter als das Alte. Jetzt merke ich erst wie unpasssend das war (viel zu klein und Lenker zu kurz sodass die Handgelenke zu nah beieiander sind und darum der Oberkörper viel zu verspannt immer war). Bin ja "nur" 8 Jahre damit gefahren und gute 4000km. Und es war halt von Papa. Und Geschenke von Papa fühlten sich nie gut an, immer so schmierig gönnerhaft, er der pseudogroßzügige hilft der armen, armen, mittellosen Tochter. Und das andere was immer so mitschwang: als ob er damit sein schlechtes Gewissen beruhigen wollte. Ich hab mich innerlich immer mehr gegen seine "Geschenke" gewehrt.
Jetzt also MEINS. Selber ausgesucht, selber gekauft, Selbstwert um mindestens 100 Punkte gestiegen. Super Sache!

Muss halt noch verkehrssicher aufgepimpt werden.

gehabt: Traumjob am Ostermontag. Großer Korb voller Bügelwäsche einer Dame. So mag ich das: Alleine, zuhause, handwerklich vor mich hinwerkeln. Megasupertoll. Hoff die meldet sich öfters. Ich merke immer mehr, dass das meins in Sachen Arbeit ist: das praktische werkeln. Möglichst alleine.
Dachte früher immer, dass sei nix für mich, weil so ungeduldig und hektisch, das hatte aber auch viel mit dem Umfeld zu tun, ich war noch voll in "Täterkreisen" ständig getriggert/retraumatisiert.
Heute kann ich fast meditativ, sauber und ordentlich arbeiten. Eins nach dem anderen.
Gestern sah ich dem Zweiradmechaniker ein wenig in der Wekstatt zu. Der wird das auch genießen: handwerkliche Tätigkeit, sichtbares Ergebnis, klare Sache, wenig Kundenkontakt. Ich wette der ist auch stark introvertiert....

- gemacht: mir meine ganz eigene Depressionsfibel geschrieben. Nach jahrelanger Erfahrung damit, weiß ich nun wie ich in diesem Bezug ticke und brauche und überhaupt.

- das erste Mal: fühlte mich aufgrund meines Namens diskriminiert. Ich telefonierte mit einer Frau, sie fragte "Wie war nochmal ihr Name?" ich sagte ihn ihr nochmal, etwas betont langsamer. Ein abschätziges: "ahhja, da weiß ich schon bescheid!", (im Unterton schwang ein: dieses Ausländerpack, mit) war die Antwort. Ja mein Name klingt jetzt nicht nach Oberbayern, sondern nach Litauen wo er eben herkommt.
Noch nie sowas erfahren. Übles Gefühl.

- war wieder öfters spazieren, was mir sehr gut tat. Selbst im Schneesturm ....
Alles akkurat:


Trostlos und voller Leben:

Die Haare der Erde frisch gewaschen:

Aussicht:
Heute erstmal das schöne Gefühl fühlen diese Woche gut geschafft zu haben. Hunger und Appetit (gleich noch Kaffe und Kuchen genießen)  ist auch wieder da. Ich bin viel ruhiger.
Sonntag Ruhe und auch sonst hoffe ich dass ich die Nerven behalte. Nächste Woche ist volles Programm angesagt...
Aber vorher noch definitiv eine Radlrunde bevor der Regen kommt...jucheeeee :)))

Kommentare:

  1. Gratulation zum tollen Radl und allzeit gute und sichere Fahrt! Das mit dem Namen gibt es in anderen Ländern auch, z.B. in Schweden. Die Leute dort sind nicht so fremdenfreundlich, wie die meisten glauben.

    Emotionale Erpressung: Ein Narzisst gibt nicht "nach", da wird die Situation unberechenbar. Es gibt allerdings auch Menschen, für die das mit dem Nachlassen wirklich stimmt. Gut im Vorhinein zu erkennen, mit wem man es zu tun hat.
    Eine eigene Depressionsfibel, SUPER Idee!!

    Schönes Wochenende auch !!

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    1. Danke liebe Beate.
      Ja es gibt nirgends DIE netten Deutschen oder DIE bösen Afrikaner, es gibt immer mehrere Seite. Ich war nur schockiert, wie sich das anfühlt und natürlich auch das mir das mal passiert...
      Ja? Hast Du das schnmal wo erlebt, dass die nachgelassen haben?
      Und es ist ja oft schwierig im vorhinein zu erkennen mit wem man es zu tun hat. Aber man kann es mit der Übung und Selbstvertrauen (sich auf sein Bauchgefühl vertrauen) schneller heraus finden.

      Liebe Grüße

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  2. Emotionale Erpressung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht aufhört, dass es schlimmer wird, auch wenn man freundlich und liebevoll bleibt. Es ändert sich gar nichts, wenn "Mann" denkt, es ist so in Ordnung, was er tut. Warum sollte er dann etwas ändern?

    Liebe Grüße
    Weena

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    1. Liebe Weena,
      was "Mann" denkt, ist völlig egal, Du kannst nicht beeinflußen, was Andere denken!. Aber ob Du die Opferrolle übernimmst liegt bei Dir. Das kannst Du ändern und der Erpresser ist erst mal ziemlich platt, dass Du nicht mehr mitmachst. Ja, stimmt, lieb sein, gehorchen ist das, was mit emotionaler Erpressung erreicht werden will und schürt das Ganze noch. Aber das ist nicht gemeint.

      Liebe Grüße

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    2. Ja Weena so ist das leider, ich habe/hatte oft den Eindruck je lieber und netter man ist und versucht das Ganze irgendwie zum Guten zu drehen, desto mehr Verachtung schlägt einem entgegen....
      Genau, warum sollte er etwas ändern....

      Danke Beate Du hast es auf den Punkt gebracht! Und daran muss ich mich auch immer wieder selber erinnern...

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  3. Hallo Regenfrau

    Deine Freude über das neue Rad kommt so richtig rüber!:) Schön!

    Lieber Gruss
    Anne

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    1. Oah Anne Du weißt gar nicht WIIIEEEE glücklich mich das Radl macht. Ich merke erst jetzt welche Belastung das andere war, und es muss so schnell wie möglich aus meinem Keller. Vielleicht bekomm ich noch paar Taler dafür. Bloß weg!
      Und ja Radl ist für mich eine wichtige Säule zum Thema Lebensqualität und Depressionsprävention und überhaupt für Spaß und Mobilität...eigentlich ne ganze Menge :)

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