Samstag, 22. April 2017

In vielen kleinen Schritten / das wahre Selbst

Heute also die Arbeit nachgeholt die ich Dienstag abgesagt habe (was genau richtig so war). Neue Situation, neue Leute. Und es ging alles gut. Ich weiß inzwischen auf was ich achten muss, weiß auch dass ich das kann, schäme mich nicht mehr.
Es lief super, ein neuer Termin wurde ausgemacht (das war noch unklar, ob es nur einmalig sein soll). Das freut mich.

Natürlich bin ich jetzt auch müde. Diese Woche war anstrengend, ich habe viel gemacht, innerlich wie äußerlich. Aber es ist eine angenehme Müdigkeit. Eine normale, nach getaner Arbeit eben. Nicht diese Benommenheit im Kopf und die Muskelschwäche in den Beinen. Diese Woche brauchte ich fast gar keinen Mittagsschlaf. Auch das fühlt sich gut an.
Wieder mehr in die Richtung wo ich hin will.

Die Salzsole hat da definitiv eine Wirkung. Was genau, ob das Salz als Antihistamin wirkt, oder das mehr Wasser in die Zellen aufgenommen werden und dadurch wenig Histamin ausgeschüttet wird, oder meine Elektrolyte zu sehr im Ungleichgewicht waren....ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich jeden Morgen den Schluck Salzsole verdünnt mit 1 Glas Wasser brauche!

Ein weiteres Jobprojekt hat sich auch aufgetan, was sich interessant anhört, allerdings kann ich mich erst darum kümmern wenn nächste Woche der große Rummel vorbei ist. Der Zuständige meinte, das sei ok, er habe sich das notiert und ich könne mich melden, wenn ich wieder kann. Sie suchen immer mal wieder für verschiedene Sachen Leute.
Okay :)
Sieht so aus, als ob sich Thema Job entwickelt, nicht so wie ich wollte oder dachte, aber mit dieser Variante kann ich auch gut leben, fast sogar noch besser.

Es fühlt sich so gut an sein Leben aktiv zu gestalten.
Sich Ziele zu setzen (sonst wäre das neue Radl nix geworden, weil das Ziel ja war soviel Geld anzusparen).
Sich Pausen zu gönnen und nicht weiter treiben, weil man meint, man hätte das nicht verdient/dürfe das nicht.
Auch die Erfahrung: ich kann mit schwierigen Situationen, üblen Triggern viel besser umgehen! Ich komme da wieder raus und auch das recht schnell...früher wäre es mir wochenlang schlecht gegangen. Dass es mich ziemlich mitgenommen hat, merke ich an der Zyklusstörung, jetzt weiß ich auch warum ich solche Schmerzen hatte.

Zufrieden mit sich selbst sein, sich selbst annehmen können.
Und sich mögen. Und auch über sich lachen können.
Ich merke wie ich immer mehr aus einer Art Trance aufwache und nicht nur einfach agiere, sondern MIT MIR lebe. Nicht mehr abgetrennt von meinen Impulsen, Wünschen, Bedürfnissen. Ich geh innerlich nicht mehr weg, sondern bleibe DA.
Ich bin gnädiger mit mir UND den anderen.
Mit Selbstwertgefühl macht das Leben viel mehr Spaß!
Ich atme freier, tiefer, mehr, ruhiger. Ich muss nicht mehr die Luft anhalten und das Leben so schnell als möglich irgendwie hinter mich bringen.
Ich schäle mein wahres Selbst Stück für Stück frei. Unter Tonnen von Scham blitzt es immer mehr hervor.
Ich sein zu dürfen. So wie ich bin. War das Verbot meiner Kindheit und Jugend und sogar noch ein Stück meines Erwachsenenlebens.
Es ist vorbei.
Ich habe das Recht auf ein lebenswertes Leben!
Ein sehr gutes kurzes Video dazu:
Scham und Lebensglück  https://www.youtube.com/watch?v=WssThHU5cX4

Ich glaube, ich habe aufgehört zu hoffen, dass sich die Vergangenheit ändert.
Und nutze jetzt die frei gewordene Energie, um das Leben HEUTE so zu ändern wie ich es haben will/brauche/gerne möchte.

Heute aber erstmal Entspannung...
leider ist es sehr kalt, regnerisch und windig...naja da freu ich mich morgen erstmal auf meine Heimsauna...

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