Freitag, 6. Januar 2017

Wochenrückblick

So dann wäre mal fast schon die erste Woche von diesem Jahr geschafft...
und bei mir steht alles immer noch unter dem Motto: Einen Gang langsamer, als sonst. Das tut gut. Wobei ich merke, dass ich nicht wieder den alten Fehler machen darf, dass ich vor lauter rumsitzen/liegen noch müder werde (hallo Kreislauf) und das als "immer noch erholungsbedürftig" einstufe und noch mehr liegen bleibe.

Apropo Motto. Ich such mir nie bewußt ein Jahresmotto oder so, aber vor paar Tagen fiel es mir ein/auf: Ich fand einen Magneten auf dem stand L(I)EBE. Der klebt jetzt in meiner Küche.
Genau wieder leben und lieben! :-)

Dann hab ich mich über den ersten Schnee gefreut, so wie das aussieht kommt nochmal ordentlich was nach.

Das "was machst du eigentlich den ganzen Tag" gestern hab ich schon wieder verbummelt. Egal lässt sich kurz zusammenfassen: Lesen, essen, spazieren, Film geguckt (zu spät und zu aufwühlend) war aber trotzdem gut.

Wenn man so die Geschäftigkeit und Schnelligkeit rausnimmt, blubbert so die ein oder andere Idee hoch. Göttliche Muse! :-)
Mir kam so in den Sinn, dass ich die alten Briefe meiner Eltern entsorgen (also keine Sorgen mehr!) könnte. Denn mal ehrlich, was steht drin? Belanglosigkeiten ohne jeglichen Bezug und Gefühl (Vater) und weinerliches, alkoholisiertes Gejammere meiner Mutter, dass sie mich ja soooo lieb hat, während sie mich gleichzeitig wie den letzten Dreck behandelte.
Bringt mir das Freude? Nein!

Ich glaube keiner mag so recht die Frage: "was denkst du gerade?"
Aber für einen Introvertierten ist das nochmal heikler. Erstmal wird man aus seiner "Arbeit" heraussgerissen, es gibt einen kleinen Schreck, man braucht Zeit um sich zu fassen.
Man braucht ebenso Zeit um selbst erstmal zu überlegen was man gerade so gedacht hat (meistens sehr viel und komplex) man überlegt weiter (meist gleichzeitig) wie man das kompakt und leicht verständlich seinem Gegenüber mitteilen kann und OB man das überhaupt mitteilen will.
Währenddessen schaut man etwas konfus bis kuh-isch durch die Gegend, lässt vielleicht noch ein öm und hm verlauten...wie gesagt, das ganze braucht Zeit.
Für den anderen viel zu viel Zeit. Denn nun vermutet dieser, dass da wohl was im Busch ist, wenn man nicht einfach frank und frei sagen kann, was man gerade so dachte. So schwer kann das ja wohl nicht sein...
Doch ist es eben schon...für einen Intro.

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