Mittwoch, 7. Dezember 2016

Wenn die Erde bebt...

Erdbeben (und andere Katastrophen) passieren immer nur woanders.
Meint man.
Heute morgen hat auch hier, in einem beschaulichen Dorf nahe München die Erde gebebt.
Ich lag noch im Bett, war aber eindeutig wach (wobei ich daran später zweifelte, weil a) lange nichts im Netz zu lesen war und b) mein Nachbar nichts mitbekommen hat).

Es ist sehr gruselig, wenn auf einmal alles zittert. Das innere zittern kenne ich ja, aber im außen...
Aktuell gibt es nun schon mehr Nachrichten dazu. Gottseidank, ich habe es also weder geträumt, noch leide ich an Halluzinationen.
Vermutlich ist die nahe Geothermie "schuld" die es seit wenigen Jahren hier gibt. Da wurden damals schon Stimmen laut, dass es deswegen zu Minierdbeben kommen könne.

Im Münchner Merkus steht:
Glück nur, dass sich das Ausmaß des Bebens im kleinen Rahmen hielt: Auf der zwölfstufigen Richterskala erreichte es die Stärke 2,7. Damit liegt es an der unteren Grenze dessen, was Menschen überhaupt spüren.

Dem Deppen der das geschrieben hat, wackel ich des nachts auch mal an seinem Bett.

Ich bin echt etwas geschockt...


Kommentare:

  1. Ja, das kann ich mir gut vorstellen, weil selbst schon erlebt und auch im Bett. Es war nächstens, also gegen 23 Uhr (soweit ich mich erinnerne). Aber das Bett hat es nicht nur ein wenig, sondern ganz heftig geschüttelt.
    Damals war ein schweres Erdbeben in Friaul, das man bis Augsburg gespürt hat. Echt gruslig und ich kann es heute noch nachfühlen, so ruckartig war die Bewegung.

    Dauert ein bißchen, bis man das verarbeitet. Es verblasst mit der Zeit.

    Alles Gute

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  2. DANKE liebe Beate, Du glaubst gar nicht wie gut mir Dein Kommentar tut, weil Du das auch schon mal erlebt hast. Hier in unseren Breiten ja eher ungewöhnlich und ich merke es hat die alten Gefühle von Hilflosigkeit/Kontrollverlust/Ohnmacht wieder etwas angestubst.
    Liebe Grüße!

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