Donnerstag, 1. Dezember 2016

Dezemberzeit

Da ist er nun, der letzte Monat des Jahres,
mit diesem Kalenderbild.


Buddhistische Mönche also.
In ihrer Schlichtheit, Einfachheit und Würde.
Dahinter sieht man, ganz klein, ein paar Menschen in ihren bunten Kleidung, ihrem nach-außen-gerichtet-sein, ihrer Hektik.

Ich habe gerne ein paar Bücher gelesen, die in buddhistischen Klöstern spielen. Diese Klarheit tut mir gut:
Keine Auswahl bei der Kleidung (gut ein wenig mehr darf es schon sein)
Keine Überlegung welche Frisur ich heute trage.
Keinen Eigenbesitz (wär mir auch etwas zu wenig).
Kein Schmuck, keine Kosmetik, wenig Schuhe.
Die Reduzierung auf das nötigste.
Die Konzentration auf das wesentlichste.

Ich werde das diesen Dezember nicht schaffen. Und, wie schon angedeutet, mag ich es auch gar nicht.
Ich habe lange genug nach innen geschaut, jetzt schau ich etwas mehr ins Außen. Mit Veranstaltungen, Menschen treffen, Reisen.
Allerdings werde ich meine Wohnung wieder mehr aufräumen, so dass es wieder freiere Flächen gibt.

Der Januar wird dann ruhig. Die Feiertage sind vorbei, der Rausch von Glitzer und Geschenken auch. Das erlebte will verarbeitet werden. Die Tage sind noch kurz und laden zum dösen, nachdenken, ruhig sein ein.
Alles zu seiner Zeit.
Ich halte es wie Karl Valentin:
Wenn die staade Zeit vorüber ist, dann wirds wieder ruhiger.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen einen Dezember ganz nach Eurem Gusto.

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