Sonntag, 30. Oktober 2016

Jod ja oder nein ?

Um diese Frage kreise ich schon ein wenig länger.
Vom Gefühl her habe ich eher eine Abneigung gegn Jod. Kann aber auch an den brennenden Erfahrungen als Kind liegen, wenn ich mal wieder mit Schürfwunden heim kam. Auch finde ich finde das Wort eher hässlich.
Beides versuchte ich mal auszublenden und mich mal zu informieren.

Denn Fakt ist, meine Schilddrüse arbeitet zwar laut Schulmedizin ganz gut, ich fühle mich aber oft eher wie in einer Unterfunktion. Einige kleine Knoten habe ich auch, laut Medizinern ungefährlich. Auf meine Frage woher die kämen oder wie man eine weitere Ausbreitung verhindern könne bekam ich nur ausweichende Antworten.
Ein weiterer Fakt ist, ich nehme so gut wie kein Jod zu mir. Weder Jodsalz noch Fisch/Meeresfrüchte/Algen.

Mir scheint es gibt nur zwei Fraktionen: Jod: Ganz böse, oder: wir brauchen ganz dringend mehr Jod. Beide sind sehr fanatisch und auch emotional. Da ging es teils hoch her.
Für und wider man findet beides zuhauf. Auch genug Gründe, Fallbeispiele ect...

Eine Seite gefiel mir besonders, weil diese sagt: es geht nicht nur um Jod, sondern z.B. auch darum: man braucht Jod UND Selen zusammen, wenn man nur eines davon nimmt, kann das spürbare Auswirkungen haben.
Oder: vielleicht kumuliert ja Jod mit einem anderen Stoff/Zustand der neu und wenig bisher erforscht wurde, wie der oxidative Stress in den Zellen.
Zu lesen hier:
https://de.sott.net/article/20382-Jod-Unterdrucktes-Wissen-das-Ihr-Leben-verandern-kann

Ich dachte mir, noch mehr lesen verwirrt mich nochmehr und angesichts der oben genannten Tatsachen probiere ich es jetzt einfach mal aus.
Und kaufte mir Jodid Tabletten 200 MICROgramm.
Nahm jeden Morgen eine halbe Tablette und war am 3. Tag ziemlich aggro und weinerlich. Ok, das war zuviel. Erstmal wieder eine Woche Pause.
Jetzt nehme ich 2-3x die Woche jeweils 50 microgramm. Also ganz wenig. Und merke schon wie ich mehr Kraft und Schwung habe und wacher besser gelaunter ich bin. Manchmal auch ein wenig zu aufgedreht, was sich aber nach wengen Stunden wieder gibt, darf dann halt nicht noch mehr puschen, sondern mache ein wenig ruhigeres/langsamer.

Mein Körper/Schilddrüse muss sich erstmal mit dem neuen Angebot zurecht finden, nach dem (vermutlich) jahrelangen Mangel.
Es ist wie lange Trockenheit im Boden und wenn dann auf einmal starker Regen kommt, sind die Auswirkungen eher schädlich, weil der Boden gar nicht alles aufnehmen kann.
Ich finde schon, dass es mir gut tut. Werde es aber weiter beobachten.
Fazit: für jeden stimmt etwas anderes. Jeder muss selbst heraus finden was ihm gut tut.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen