Freitag, 9. September 2016

Schwer verdaulich

Heute morgen, nach meinen zwei üblichen glutenfreien Brotscheiben und den Milchkaffe hab ich mir noch einen Sahnejoghurt eingebildet.
Lecker war er ja, in Vanille, nur nix für meinen noch schlafenden Magen.
Konnte danach gleich wieder schnurstracks ins Bett und nochmal 1,5 Std. tief und fest schlafen. Ausgeknockt.

Wie oft ich das früher hatte (fast täglich) und jetzt schon lange nicht mehr.
Zum Glück weiß ich jetzt woran das liegt. Was hab ich früher immer Vollkorn und viel Rohkost (is ja sooo gesund!!) in mich geschaufelt und war nur noch in einem Dämmerzustand. Mein Darm ist dafür zu schwach. Vielleicht wird er wieder stärker, wenn ich jetzt das für ihn unverträgliche (Gluten) weglasse.
Auch Salat gibt es nur noch in der kleinen Schüssel und nur noch wenn ich wirklich Lust drauf habe. Obst mag ich im Moment überhaupt nicht. Wenn dann mal einen wirklich frischen kleinen Apfel oder Weintrauben.

Kommentare:

  1. Was für ein Glück für mich, dass Du mir so manche (als seltsam anmutende)) Anwandlung in puncto Essen als Besonderheit im eigenen Verdauungstrakt entschleierst. Da wirken noch "alte Zöpfe" nach. Nachspüren, was jetzt wirklich gut ist und "nein-sagen" zu Dingen, die gerade nicht gehen, ist noch neu für mich, aber ungemein wirkungsvoll und tiefgreifender, als ich je gedacht hatte.

    DANKE

    AntwortenLöschen
  2. Schön, wenn Du da was für Dich mitnehmen kannst :-))
    Beim ausprobieren, ist ja nix verloren und was weglassen was für einen unverträglich ist, kostet noch nicht mal was.
    Wo hast Du da bei Dir eine Wirkung festgestellt? würd mich interessieren :)
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  3. Wenn man ein Mensch war, der alles gegessen hat, was man ihm vorsetzte und das kann man getrost auch im übertragenen Sinn sehen ist klar, hier sind Bedürfnisse unterdrückt worden, das Eigene fand keine Anerkennung (Überanpassung).

    Irgendwann, sehr spät im Leben, kam ich drauf, dass das so eben NICHT stimmt. Es gibt Nuancen, Unverträglichkeiten etc. und zwar eine ganze Menge. Das habe ich früher einfach hingenommen, obwohl es mir dabei oft schlecht ging.

    Durch Deine Beiträge hier bekam das Hinterfragen einen kräftigen Schub nach vorne. Dunkle Svhokolade und Rotwein vertrage ich nur in Kleinstmengen, obwohl ich es mag. Von der dunkler Schokolade wird mir übel, Rotwein verursacht Herzklopfen und einen heißen Kopf.

    Auch das: ich muss nicht essen, was Andere für gesund erachten, sondern habe mein eigenes Spektrum an Nahrungsmitteln, das mir gut bekommt. Das ist aber wesentlich kleiner, als das frühere "ich esse alles". Ich schau also allgemein seit ich hier lese viel mehr auf die Auswirkungen von Essen und merke, wie sehr mein Körper mir das dankt.

    Ein anderes Beispiel ist Joghurt. Früher in Mengen gegessen, habe ich das mit einer wahnsinns Übersäuerung des Körpers gebüßt. Ich weiß nicht, ob Frauen oft ahnen, dass Cellulite auch davon kommt. Meine ist so gut wie weg. Das habe ich zufällig entdeckt.

    Auf basische Ernährung achte ich, aber nicht zwanghaft. Und so könnte ich fortsetzen. Insgesamt habe ich also meine Haltung dem Essen gegenüber stark verändert, zwanglos, einfach weil es mir gut geht und das Ende der Fahnenstange scheint in puncto Entdeckung noch nicht erreicht.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  4. Danke Beate für Deine Erfahrungen,
    ja ich sagte früher auch immer: ich hab nen Saumagen, kann essen was ich will....nur weil ich keine akuten Allergien hatte...inzwischen bin ich da ganz still geworden ;)
    Dunkle Schokolade und Rotwein sprechen ja für Histaminunverträglichkeit.
    Das mit der Cellulite, is ja toll, gratuliere!! ;)
    Ich merke auch bei unverträglichem einen höheren, lauteren Tinnitus, normalerweise stört der mich kaum, aber da merk ich es gleich...
    ja für jeden is was anderes passend und auch heilend...
    Las vorhin den Satz: Nehmen Sie das was Sie ihrem Körper zuführen ernst, weil es kurz darauf ihr Körper SEIN wird-
    Stimmt ja ;)
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen