Sonntag, 18. September 2016

Neues Verhalten: Selbstfürsorge

Seit Jahren lerne ich gut mit mir selbst umzugehen.
Mir zu erlauben, es mir gutgehen zu lassen.

Das beinhaltet vor allem die Grundbedürfnisse: leckeres gutes Essen auf das ich Lust habe, mit Liebe kochen und backen (und abspülen *g*), mich wärmen, wenn mir kalt ist (es gab Zeiten, da fror ich auf der Couch, die Decke lag neben mir auf der Lehne und ich habe es mir nicht erlaubt mich damit zuzudecken), überhaupt festzustellen, dass ich eine Couch gerne hätte, ich habe die erst seit ca. 5 Jahren, vorher reichte für mich ein Sitzkissen auf dem Boden....
meinen Bedürfnissen nachgehen, z.B. ist es seit 2 Tagen so, dass ich wieder vermehrt Duft an und um mich herum brauche, ich glaube das beruhigt mich.
Abends wenn mir danach ist vielleicht nochmal duschen, obwohl ich ja eigentlich sauber bin, es aber gut tut, weil mir entweder zu heiß oder zu kalt ist....Tee trinken auf den ich Lust habe.
Aber auch im weitesten Sinne: auf Finanzen achten, auf Vorsorgeuntersuchung bei Ärzten gehen, Rechte einfordern, sich Hilfe holen und annehmen, auch schauen, dass der Spaß und die Leichtigkeit nicht zu kurz kommen...oder auch mal Luxus: eine Massage, ein Essen außerhalb....

all das gab es früher so gut wie nie.
Jetzt lasse ich es mir gutgehen und das hat sehr wenig mit viel Geld zu tun.
Und ich merke: wenn es mir so weitestgehend gut geht, kann ich auch schlechte Zeiten, Stunden, Tage leichter überstehen.
Das fühlt sich gut an, das ist neu.
Früher in meinem kargen Leben, wenn dann noch im wahrsten Sinne des Wortes ein i-Tüpfelchen dazu kam, war ich schon an meiner Grenze und nix ging mehr, meine Frustationstoleranz war sehr niedrig.

Sich selbst mögen, das allerwichtigste....

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