Donnerstag, 29. September 2016

Ewigkeit

Nach einer Radlrunde, mit unterwegs Mittagessen (ausnahmesweise mal  im Fastfoodrestaurant) saß ich so am See, genoß meinen Nachtisch (EIS!), kramte  den Brief einer Freundin raus (ja wir weigern uns zu mailen) und fand eine Karte auf der stand:
Mögest du die Schönheit in den verschlungenen Mustern deines Lebens erkennen - in deinen Wegen, die von Ewigkeit zu Ewigkeit reichen.

Das hat mich berührt...vor allem weil ich davor noch eine andere Freundin traf und mit ihr nochmal soe die Jobängste besprach. Wir kennen uns aus einer Angst-Selbsthilfegruppe da ging das gut.
Mir wurde nochmal so einiges bewußt. Leider schmerzlich. Ihr Mitgefühl und Verständnis tat gut.

Ja oft bin ich gegen das Leben so wie es ist. Das es nicht so sein kann, wie ich es gerne hätte. Und darin noch Schönheit erkennen? PAH!

Hinten auf der Karte steht u.a. noch:
Nicht immer erkennen wir, wohin das Schicksal uns leitet. Doch wir dürfen darauf vertrauen, dass hinter allem, was uns widerfährt, ein Sinn steckt.
Ja das will ich mal schwer hoffen....

Und sonst so?
Mein Vater wurde gestern 68 Jahre alt. Für mich fühlt sich das stimmig an, dass derzeit kein Kontakt herrscht und ich ihm nichts geschickt habe. Seine letzte Post war (wieder einmal) dermaßen schäbig und demütigend, dass er wirklich nichts mehr in meinem Leben verloren hat. 
Wenn man immer wie der letzte Dreck behandelt wird, ist es eigentlich kein Wunder, dass man sich ständig wie der letzte Dreck fühlt.
Um weiter gesund zu werden, muss dieser Kontaktabbruch bestehen bleiben.
Jemanden mit einem gebrochenen Bein empfiehlt man ja auch nicht, täglich aus dem 2.Stock zu hupfen.
 

Kommentare:

  1. Die Worte deiner Freundin berühren mich sehr tief. Muss eine gute Freundin sein!

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  2. Sie hat das nicht selbst gesagt, sondern eine Karte mit dazu gelegt, wo das drauf stand.

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