Dienstag, 2. August 2016

Entscheidung

Ich habe mich entschieden.
Gegen die Reise.
Für....

Ich weiß noch als ich 2013 für einige Tage nach Hamburg reiste (gut is jetzt kein Ausland, aber immerhin alleine verreist) da fühlte sich das ganz anders an. Da war ich stabiler.

Jetzt wäre es nur ein Krampf und Kampf und wahrscheinlich eine Verschlechterung meines Zustandes....

Ich glaube, dass ich das jetzt realistisch einschätze und nicht nur der Angst nachgegeben habe. Außerdem ist in diesem Falle die Angst vielleicht ein ganz guter Hinweis, Warner, Aufmerker.
Selbst wenn man eine Angststörung hat, ist nicht jede Angst krankhaft und muss "angegangen" werden.

Ich kann diese Reise jederzeit nachholen. Das ist das gute dran.
Ebenso fühle ich mich wohler, dass das Geld was nun von Fahrkarten, Unterkunft und Flug zurückgebucht wurde in die Schuldenabzahlung geflossen ist, was sich SEHR gut anfühlt.
Das Geld für den Aufenthalt an sich, nahm ich dazu her, um mir einiges zu gönnen (dazu demnächst mehr) und um heute thailändisch zu essen.
SEHR LECKER!

Ich bin ruhig. Entspannt. Ich schaue hier im Kleinen, dass ich wieder psychisch stabiler werde.
Und: Immerhin ich hatte mich getraut zu buchen und es ernsthaft anzugehen! Das gefällt mir. Muss ja auch ein wenig die positiven Seiten sehen und nicht nur das (vermeintliche) scheitern....

Kommentare:

  1. Du hast ja nicht aufgegeben, sondern hast gemerkt, dass Du noch einen Umweg brauchst. Ich schrieb damals: "Reisen muss man lernen". Die Lernschritte bestimmst Du und wenn Du gemerkt hast, es war ein zu großer Schritt, gut, dann eben mit etwas Kleinerem/Kürzerem/weniger Schwierigem beginnen. Es war richtig zu stornieren, so denke ich auch!

    Lieben Gruß, Beate

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  2. Danke für Deinen Kommentar....es ist so, dass ich sozusagen schon "reisen kann", es liegt tatsächlich an Angst und Depression. Aber ja, das Bild mit dem Schritt gefällt mir....
    Liebe Grüße

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