Dienstag, 30. August 2016

Mein Ego und ich...

Wenn man "den Weg des Herzens" gehen will, kann man sich vorher sein Ego genau anschauen. Denn Egoweg und Herzensweg sind zwei unterschiedliche.
Ich schau mir das gerade mal so bei mir selber an und kann nicht allzuviel darüber schreiben...es ist nämlich so, dass das nicht ein Schattenteilchen ist, sondern ein Schattenriese.

Wenn ich im Ego unterwegs bin ist die soziale Phobie nicht weit weg. Angst vor Urteilen der anderen, Angst vor allem möglichen...wie Fehler und Uncoolsein und so nen Kram...
Wenn ich im Herzen unterwegs bin, bin ich weich, offen, menschlich, kann andere so sein lassen wie sie sind und mich auch.

Ego ist Kampf und Verschlossenheit, manchmal wenn ich unterwegs bin und zu sehr im Ego stecken bleibe und es nicht schaffe ins Herz zu kommen, dann schaffe ich es zumindest bereit zu werden, dass mir jemand (manche nennen es Gott oder Höhere Macht) dabei hilft. Und dann stelle ich mir das Ego als Wesen außerhalb von mir vor, das klappt auch mit den Gefühlen bei mir immer gut. Raus aus der Identifikation!

Es ist auch interessant wie sich die Umgebung verändert...feinstoffliche Energien gibt es sehr wohl. Ich spüre das ganz genau.
Im Ego sind die anderen auch abweisend, kühl bis schroff.
Bin ich im Herzen sind die anderen auch herzlicher, offener, man kommt leichter ins Gespräch....

Interessante Sache!
Gestern zum Beispiel war ich abends noch kurz radeln. Irgendwann erschien eine Frau vor mir auf einem Rad und rechts und links jeweils ein Pferd. Ein vorbeikommen unmöglich, klingeln und bis die den Weg freiräumt? Ach was....wir waren auf dem Radweg unterwegs, ich sah mich um, die Straße frei, also rüber auf die Straße, fuhr an dem Gespann vorbei, da grüßte mich die Pferdefrau ganz nett und rief ganz laut DANKE über die Straße.
Alles gut.

Ganz was anderes...oder vielleicht auch nicht...ist heute mein Satz des Tages, gelesen im Meditationsbuch: Wenn wir uns selbst bestärken und loben, werden wir nicht faul.
Es ging darum unser Bestes zu aktzeptieren. Wir tun das beste, an manchen Tagen ist das mehr an anderen weniger und oft genug ist unser Bestes nicht das Beste, auch das gilt zu akzeptieren....

Montag, 29. August 2016

Urlaub

Kopf ausschalten und einfach das Jetzt genießen.
Geht daheim so schwer...
weil doch irgendein Alltagskram...Einkauf, ein Arztbesuch usw...dazwischenkommt.
Eigentlich würde ich ja am Sonntag wegfahren. Und es kam heute Trauer, dass das nicht klappt. Ich bereue es nicht, dass ich storniert habe...es ist eher so ein: ich will (und mal nicht) und kann nicht...mehrere Teile streiten sich da so innerlich...
also Miniurlaub daheim. Bei einer Thaimassage. Rücken. Hatte noch einen Gutschein von einem Freund. Sehr erfreut. Weil es eben doch stark regnete gabs nur einen kurzen Spaziergang und dafür essen vom Chinesen und einen sehr erholsamen Mittagsschlaf...immerhin...

Sonntag, 28. August 2016

Was macht man...

...bei diesem Sommerwetter mit 30 Grad?
Richtig...backen!!!
Hatte halt Lust drauf und wirklich leckeren glutenfreien Kuchen hab ich noch nicht gefunden...und weil ich schon dabei war, hab ich die Brotbackmischung auch gleich noch in den Ofen geworfen, die gabs letztens im Sonderangebot...bis jetzt sieht alles gut aus...
überhaupt...es geht mir mit glutenfrei weiterhin gut! Wenn nicht gar  bestens! Letztens ist mir noch ein Ausrutscher passiert, aber damit ist jetzt Schluß.
Wenn ich mittags und abends viel esse, reichen mir morgens 2 warme getoastete (lecker!) glutenfreie Brotscheiben und ein Milchkaffe. Bis mein Magen wirklich wach ist und viel verdauen kann, ist es Mittag(sollte davor noch ein kleiner Hunger vorbeischauen gbts halt Obst, Nüsse/Rosinen oder einen Eiweißriegel)....bei mir passt.."esse morgends wie ein Kaiser" eben nicht.
Und Müsli geht morgends definitiv nicht, habs mehrmals ausprobiert, ich mags einfach nicht....somit bin ich jetzt glücklich mit meinen glutenfreien Alternativen ;)))
Letztens sogar eine glutenfreie Minipizza entdeckt und mitgenommen (noch nicht getestet) und daheim entdeckt, dass die sage und schreibe 6 Euro gekostet hat *wow*, hoffe dass wenn die Ausprobierphasen der Firmen vorbei sind und die Nachfrage danach steigt das Zeug auch etwas billiger wird.

Aber vor dem backen hab ich schon auch das Wetter etwas genossen, wie immer mit Radl und zwei Runden im See schwimmen. Wenn ich jetzt aufm Radl schlapp werde und meine Muskeln schwächer werden, mache ich nicht wie früher umso (verbissener) weiter, sondern das Gegenteil: Eine Pause. Nicht nur langsamer fahren, sondern am besten anhalten und wo hinsetzen. Hat heute wunderbar funktioniert und danach war mein Kreislauf auch wieder dabei...Die Indianer würden ja sagen: wir warten bis die Seele nachkommt.

Und für morgen hoffe ich, dass es nicht gar so stürmisch und nass wird, denn ich hab einen Termin in München und würd danach noch gern ein wenig flanieren...

Freitag, 26. August 2016

Unwohl und Energiefeld

Stöber derzeit in einem Buch über Coabhängigkeit. Stöbern deswegen weil mir das zu abgehoben, esoterisch und schmusi-schmusi-mäßig geschrieben ist (da hab ich bessere Bücher drüber) und deswegen nur eher so drüber flieg und quer lese.

Aber die Definition was Coabhängigkeit ist, da muss ich der guten Frau recht geben. Es ist nämlich nicht nur so, dass Coabhängige nur die leeren Flaschen ihres alkoholsüchtigen (oder anderen Drogen) Partners wegräumt, oder beim Chef anruft um ihn krank zu melden, obwohl der nur seinen Rausch ausschlafen will....nein Coabhänigkeit ist mehr:

"...wenn du wie ein Schwamm alle Energien um dich herum aufsaugst, wenn du es nicht vermeiden kannst, dich von den Gefühlen anderer anstecken zu lassen,...den meisten von uns Coabhängigen fehlt eine Art emotionaler Schutzschild, wir gehen in Resonanz mit jeder Schwingung, die uns das Leben vor die Füße legt, egal ob sie etwas mit uns zu tun hat oder nicht....es ist, als wäre unser Emotionalkörper dann zu fein abgestimmt, zu wenig in der Lage, seine eigene Schwingungen stabil zu halten.....unser Energiefeld ist störanfällig, was uns zwar wunderbar feinfühlig sein lässt, uns aber jede Kontrolle und Selbstbestimmung über unseren Energiezustand raubt..."

Ich glaube, dass Hochsensibilität öfters Coabhängigkeit ist. Ist aber nur meine Vermutung.

Und sonst so?
Seit gestern abend fieses Kopfweh und Übelkeit. Beides kenne ich so gut wie gar nicht...das es nun so lange schon anhält, macht mich nervös.
Hatte mich heute schon auf einen Abend mit einem Freund und leckeres Essen gefreut. Wird wohl nichts draus. Mir gehts zu elendig, als dass ich beides genießen könnte.
Also hüte ich weiter das Bett....bin auch in weinerlicher Stimmung....Vermute sehr hohen Histaminspiegel...vor allem wegen dem heißen, schwüllen Wetter und mir ist das Toxaprevent ausgegangen, das oft vieles aufsaugt. Hoffe es wird morgen geliefert....

Mittwoch, 24. August 2016

auch mal frei...

bäh ist das blöd, wenn man früh morgens aufwacht, eigentlich denkt, dass man gleich aufsteht und dann nochmal voll wegpennt und den größten Käse ever träumt...was aus der Kindheit (kein Alptraum) und das ganze extrem real...man...brauchte bis Mittag um in meinem real life wieder anzukommen...völlig neben der Spur...

Obwohl ich nur 2x die Woche arbeite, bin ich jetzt auch froh, die nächsten 2 Wochen quasi Urlaub zu haben...frei...komplett...schööön...
wobei ich bei der einen Stelle glaub heut das letzte mal war...fühle mich da immer unwohler....und verdräng das schon seit ner Zeit...
nicht ohne Grund...kommt da doch gleich Mutters Stimme: man kann nicht immer einfach gehen, wenn einem was nicht paßt.
Das stimmt. Ich gehe nie leichtfertig, ich schaue mir das schon genau an: was ist es genau was mir nicht paßt? Ist das nur grad ne blöde Zeit? Ne Kleinigkeit? Überwiegen die Vorteile? Was wäre wenn ich gehe usw...
Und genau DAS gab es in meiner Familie nicht. Da gab es nur Standartsätze. Für alles. Es wurde sich nie mit mir mal hingesetzt und gesagt: so lass uns mal schauen: was paßt nicht und warum? Wie könnte es doch noch klappen? Welche Alternativen gibt es? So was halt in der Art.
Hab ich dann sehr viel später alles in der Therapie gelernt. Da fragte die Thera solche Sachen und schaute sich mit mir Situationen an, wo ich nicht klar kam.
Heute kann ich das größtenteils selber, auch wenn mir die alten Stimmen von früher gern nen Strich durch die Rechnung machen.

Ich habe lange genug deswegen in Situationen (sei es Job, Beruf, Wohnungen ect.) ausgehalten, "weil man nicht sofort geht, wenn mal was nicht paßt!"
Oh man, dabei bin ich nur mir Rechenschaft schuldig.
Ich darf und muss heute meiner inneren Stimmem Gefühlen und Bedürfnissen Beachtung schenken und dann je nach dem meinen Weg gehen.

Dienstag, 23. August 2016

Auch dieser Tag...

..ist einer der Tage wo ich mir denke: Jau SO macht Leben Spaß!!!
Kraftvoll, munter und voller guter Laune, eine große Runde ums Dorf geradelt (gut wurden dann doch fast 30km aber egal, ich hatte die Kraft), mit schöne Pause auf einer kleinen Anhöhe:


 Daheim leckeres Essen genossen, ein wenig Mittagsruhe, dann am PC ein wenig geschaut und gegklickt, weiter zum See, mit einem Bekannten getroffen und Eis essend plaudern, spazieren gegangen...

...dabei immer diese wunderbare Klarheit im Kopf, Freude in der Seele und Kraft in den Muskeln...alles zusammen immer wieder singend, summend und leicht jodelnd herzlich genossen!!!!

Jetzt auf Balkonien noch ein wenig lesen, morgen noch Einkauf und arbeiten, um dann 4 Tage lang einfach den Sommer genießen können (hoffentlich!) :-)

Montag, 22. August 2016

Winterporgramm

Ja jetzt wo der Sommer hier in Bayern (auch woanders?) nochmal so richtig durchzieht, denk ich an mein Wintersportprogramm.
Mein heiß geliebtes schwimmen mit Dampfbad 1x die Woche.
Heute gleich begonnen, weil es mich einfach so in den Fingern juckte.
Allerdings Sparprogramm, nur ne halbe Stunde ganz gemütlich schwimmen und auch nur kurz Dampfbad. Ich weiß, dass ändert sich mit der Gewöhnung auch wieder...da wird eine Stunde geschwommen und länger im Dampfbad verweilt, dann kurz kalt abgebraust und raus an die frische Luft und ins warme Whirlbecken (heute auch gestrichen).

Der September wird noch etwas holprig, da das eine Bad für die Grundreinigung schließt und das andere noch zu hat. Wenn ich Lust habe, probiere ich ein größeres Bad woanders aus, das ich schon lange mal sehen wollte, wenn nicht ist "ausfallen" auch ok.
Ab Oktober gehts dann normal weiter.
Wenn es das Wetter erlaubt ist Freibad noch eine Option, weil ich da einfach besser meine Bahnen schwimmen kann, als im See (wobei der hoffentlich Ende der Woche auch nochmal dran kommt).

Ebenfalls im Winter ist ja gern mal ein Sportkurs von der VHS bei mir dran. Weil das nur wenige Male ist und ich gern neues ausprobiere, aber nicht so lang "angekettet" sein möchte. Diesmal eine Mischung aus Tanz und Gymnastik. Bin gespannt. Hab noch keine Bestätigung erhalten. Fängt auch erst im Januar an.

Sonntag, 21. August 2016

Ein guter Tag

Doch...ja...so ein Tag wie heute könnte öfter sein :)

Nutzte ich natürlich gleich für eine kleine 10km-Radrunde...nachdem es vormittags geschüttet hat, verzog sich das mittags und es war Sonnenschein mit leichter Bewölkung...

was sich dann doch recht schnell änderte und eine schwarze Wolke ganz ganz düster aufzog


dahinter...man siehts..wurds wieder hell....
aber auf freiem Feld wollt ich jetzt auch nicht ins Unwetter kommen, da also doch lieber in den dichten Wald geflüchtet...dort erinnerte ich mich...gabs doch den Waldkindergarten mit Bauwagen und Vordach! Dahin flüchtete ich mich...und anfangs war es toll, weil das Blätterdach über mir den Großteil des Schauers abhielt...ah mal wieder draußen sein wenns regnet...is doch nur Wasser...es hat 20 Grad, eigentlich sollte ich nackt übers Feld hüpfen! Ne so saß ich auf den Stufen des Bauwagens und sah dem Treiben zu, genoß die gute Luft und bekam noch Besuch von einem jungen Paar mit einem 7 Wochen alten Baby...sehr nettes ungewöhnliches Zusammensein....nach 15mins war der Spuk vorbei, die Sonne schien wieder, mein Radl war auch wieder sauber...und so zogen wir wieder unserer Wege weiter...

Und sonst? ich vermute, dass die Blutdruckgeräte aus der Apotheke die ich mal geliehen hatte, nicht mehr so wirklich genau anzeigten, denn da hatte ich (angeblich gute) Werte die aber nicht so ganz zu meinem Befinden passten...mein nigelnagelneues nun zeigte mir heute das erste Mal einen Wert über 100 und über 60 (in 4 Tagen!!) und genauso fühlte ich mich auch: energiegeladen, voller Antrieb und Kraft.

Derzeitiger Lieblingssong:
https://www.youtube.com/watch?v=N3iLMny-M0o&index=4&list=RDrp9sYmnoFEU&spfreload=5

Samstag, 20. August 2016

Sommergedanken

-Obwohl ich nun seit gut 20 Jahren ohne eigenen Fernseher lebe, hat es sich seit ca.2 Jahren eingeschlichen, dass ich abends meistens doch einen Film/Reportage/Doku (übers Netz)anschaue.
Aber derzeit ist echt Sommerloch. Diese seichte Abfolge von Bilder mit sehr schlechten Schauspielern tu ich mir nicht an. Wobei ich gestern ein paar Schätze (hoffentlich) bei yo*tube gefunden habe. Mal sehen.

-Sonstiges Sommerloch kann ich gut ertragen: Es ist hier sehr ruhig in der Umgebung. Man merkt, dass viele weg sind. Weniger Autos, weniger Gewusel auf Straßen und Geschäften, alles relaxt...

-Weil die Geschäfte unter weniger Kunden leiden, gibt es derzeit enorme Rabatte! Also wenn man etwas wirklich braucht, kann man da grad gut sparen.

- Und wenn Urlaubszeit ist, ist auch Einbrecherzeit. Gestern bei den direkten Nachbarn einen sehr komischen Typen erlebt. Der klingelte und klopfte gleichzeitig an die Tür (auch bei mir), nur das ich nicht aufmachte. Der Nachbar schon. Der "nette Besucher" wollte irgend eine Unterschrift, faselte was dass die Bürger dazu aufgerufen werden zu helfen, dass sie helfen müssten...die Unterschrift sei dazu da, das man dann weiß wer geholfen hat ...undsoweiter...der Nachbar verneinte immer wieder, was den Besucher nur aggressiver machte.
Entweder mal wieder Drückerkolonnen (die waren vor Jahren hier massiv unterwegs) oder einer wollt schauen, wer denn so daheim ist.

- Jetzt weiß ich warum die im Süden so klein sind: damit die bei der Wärme  keine Probleme mit dem Blutdruck bekommen! :-))

- heute nach Morgengymnastik, Effortiltropfen, Bürstenmassage, Frühstück und 1 Std. ruhiges radeln im flachen Gelände, danach duschen natürlich mit warm/kalt meinte mein Blutdruck: höher als 111 zu 56 gehe er nicht.
Da schnarcht doch jeder ein, menno...

- hält mich aber nicht davon ab meinen Tagesplan abzuarbeiten. Sind einige Sachen liegen geblieben und die nerven mich jetzt....zum Beispiel Tiefkühlschrank abtauen...

Freitag, 19. August 2016

Auf der Stelle treten

Hab jetzt aufm Trampolin so einiges ausprobiert, muss man ja auch erstmal warm werden mit so nem Teil. Vor allem mein Gehirn musste sich ja auch mit umstellen "waaahhh der Boden gibt nach" so in etwa...

Und gestern fing ich das walken an, hieß ja früher einfach gehen. Vielleicht etwas schwungvolleres gehen, weil Knie höher und Arme stärker mit einbezogen sind als beim normalen gehen.
Siehe da: das taugt mir derzeit am besten...ja daran merkt man auch wie untrainiert ich einfach bin. Konnte so locker 10mins gehen, was übersetzt 30 mins joggen wären. Na is doch was....

Dass das Trampolin den Lymphfluss anregt war mir bekannt, dass es wirklich so ist merkte, ich dann heute früh: Sehr viel Wasser lassen bis so halb 10 Uhr und dieses angenehme Frische-und Reinegefühl, dass ich von den Milchsäuretropfen schon kenn, da hält der Effekt leider nicht lange an, weswegen ich immer Pause mach und dann wieder anfang, bis dieses klare Gefühl in Kopf und Körper wieder auftaucht (meist nach einem üblen Tag voller Schwäche, Müdigkeit und Nachtschweiß...da merkt man schon, dass was im Gange ist).

Auf alle Fälle heute: munter und guter Laune konnte ich so in der Arbeit einiges aufholen, was ich letztens nicht schaffte. Schönes Gefühl. Hatte auch richtig Spaß dabei.

Auch bemerkenswert: Ich hab vor 2 Tagen einen massive Appetit und Hunger entwickelt. Lecker! So kannte ich das schon lange nicht mehr...hab gefühlt Berge verdrückt, voller Lust am Geschmack! Kann jetzt mit dem Zyklus zusammen hängen oder mit dem Rosmarintee...

So Feierabend, noch was essen und dann ist auch gut für heut...

Donnerstag, 18. August 2016

Mein Leben als Schlaftablette

oder singend: "Ich seh den Sternenhimmel!"

Ich rede von meinem grottenschlechten Blutdruck. Mit dem ich mich seit über 20 Jahren rumplage und nun echt keinen Bock mehr drauf habe mein Leben auf Couch oder im Bett zu verbringen.
Ich weiß, dass Hypotonie keine Krankheit ist, ABER der Leidendsdruck ist immens und ich mag nicht wissen, wieviele mit Depression oder Angsststörung (wenn der Blutdruck sinkt, steigt meist der Puls das fühlt sich nach Nervosität und Angst an!)  diagnostizierten eigentlich "nur" niedrigen Blutdruck haben.
Und das werden immer mehr, weil wir nur noch rumsitzen.

Die Ärtze nehmen einen nicht für voll, wenn man klagt wie schlecht es einem geht...immer müde....
Sport? Ja klar, würd ich echt gern machen (jetzt ohne Scheiß!) nur: Heute zum Beispiel, ich stand auf (im Bett war der Blutdruck bei 89 zu 55 äh kein Wunder dass ich mich nicht ausgeschlafen und frisch fühle, ne?) machte ganz langsam alles, Frühstück und duschen und so...aß etwas, machte leichte Morgengymnastik, trank Rosmarintee und ging im Park spazieren (also alles was hilft um in Schwung zu kommen!), danach etwas einkaufen, wieder zuhause maß ich erneut meines Blutes Druck und las: 101 zu 58.
So fühlte ich mich auch: Ausgekotzt.

Mir ging es immer schlechter, als ich in die Pubertät kam und so richtig in die Höhe schoß. Große schlanke Frauen mögen zwar heiß begehrt (und oft genug beneidet) sein, aber diese Trägheit, Schwummerigkeit, Apathie, Schlappheit darf man nicht vergessen, wenn man sich Modelmaße wünscht!
Zudem zogen wir damals vom Land in die Stadt. Hieß: Früher war ich ständig draußen am laufen, spielen, klettern (war im übrigen ein sehr fröhliches, lebenslustiges, aktives, wißbegieriges Kind) und in der Stadt saß ich in dem häßlichen, dunklen Haus in meiner Einsamkeit fest. Wurde immer depressiver, lustloser, farbloser, zurückgezogener (gut die Umstände waren auch echt übel, aber ich glaube, dass es das nicht NUR war)....

Jetzt weiß ich auch warum es bei mir das Abendhoch gibt, also dass ich meist so ab 16/17h mich fit fühle, klar im Kopf, gut gelaunt: Abends steigt der Blutdruck leicht. Hab noch nicht rausgefunden warum das so ist.
Mir ist aber jetzt klar, warum ich abends gern mein Leben plane, Dinge ausmache um mich am nächsten Morgen zu wundern wie ich mir DAS denn vorgestellt hätte....

Es gibt nur wenige Stimmen, die sagen: SO harmlos ist der niedeige Blutdruck nun auch wieder nicht...
zum nachlesen:
http://www.roteskreuz.at/knt/rettungsdienst/gesundheitstipps/erkrankungen-medizinische-behandlungen/hypotonie/

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2002/daz-43-2002/uid-8600

http://nam.de/42.html

http://www.sueddeutsche.de/wissen/gesundheit-watte-im-kopf-1.833712

 http://www.psy.lmu.de/biopsychologie/forschung/forsch_schwerpunkte/nied_blutdruck/index.html


Also werd ich nun weiter brav messen, alles aufschreiben, weiter Tee trinken, Wechselduschen, mich so gut es geht bewegen, Füße hochlegen, Effortil-tropfen nehmen, viel trinken, viel salzen und so weiter...damit ich mit gutem Recht sagen kann, ich hätte echt alles ausprobiert, um dann mal beim Kardiologen  anzutanzen und um "was stärkeres" bitten.
Ich bin echt kein Medikamentenfan, aber jetzt reichts....

Ich will mein Leben zurück!

Sonntag, 14. August 2016

Herzensarbeit

Oh oh oh....
gestern abend, ich lag schon im Bett, wurde irgendwas in mir weicher...und zwar in Bezug auf diese Histaminintoleranz. Der extreme Widerstand wich.
Ich nahm das einfach wahr...es war schön. Auch weil ich dadurch erst gemerkt habe, wieviel Energie dieser Widerstand und Frust kostet.
Und aus lauter Trotz fall ich gern in selbstschädigendes Verhalten, in diesem falle: ich esse Zeugs das mich vergiftet.
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Oh..oh..oh...
Mit diesen Gefühlen und Gedanken schlief ich selig ein und träumte interessantes (mehr gibts dazu nicht zu sagen *g*).

Heute morgen war das alles weiter in meinem Kopf und ein klitzeklein wenig auch in meinem Herzen.
Ich blieb dran: Widerstand, nicht wahrhaben wollen, nicht fühlen wollen...
es lockerte sich immer mehr in mir: oh wieviel hab ich in letzter Zeit wieder niedergedrück (Depression!) an inneren Wahrheiten und Gefühlen!!!
Schnell wieder das Buch *Herz öffnen statt Kopf zerbrechen* hervor geholt, ab aufs Radl und hinaus zu einem schönen Platz am Waldrand.
Schon auf der Fahrt spürte ich wieder wie sich vieles in mir löste (wenn erstmal die Erlaubnis dazu da ist, geht das bei mir recht schnell), ich wieder Freude spürte, die Schönheit der Umgebung genießen konnte, wieder in meinem Körper und in meiner Welt landete.

Ja davor war ich abgehoben, nicht nur in meinem Kopf, sondern in meinem Geist der noch ein paar Zentimeter über meinen Kopf schwebt. Ich spürte nichts mehr, war zu vergeistigt. Wie abgetrennt von dieser Welt.
Und es dämmerte mir weiter: wenn ich mich selbst so abtrenne und somit ablehne, ist es kein Wunder, dass die soziale Phobie wieder blüht: wer nicht in sich zuhause ist, fühlt sich unsicher in Gegenwart anderer. Diese könnten einen ablehnen (was gefühlt fatal wäre, weil man sich selbst ja auch schon ablehnt und was bleibt dann noch?) oder wenn der innere Platz leer ist, dass es sich andere darin gemütlich machen können. Sprich Gehirnwäsche im krassesten Fall. Jedenfalls ist man in diesem Zustand sehr leicht manipulierbar ect. weil man mit seinen Gefühlen nicht in Kontakt ist.
Auch kann ich mir vorstellen, dass ich im Kontakt mit Menschen meine Gefühle unterdrücken muss (altes erlerntes Muster), weil das innere Kind die Vorherrschaft übernommen hat und schon ängstlich droht: bloß nicht! Du weißt ja, das darf man nicht.

Wenn ich mit meiner Wahrheit nicht in Kontakt bin, gibt das extreme Anspannungen im Körper. Und gerade läuft innerlich alles mögliche an Menschen, Orte, Geschäftigkeiten ect. an: Wie fühle ich in Bezug auf xy eigentlich wirklich? Was verleugne ich (evtl.) um nicht die Konsequenzen zu spüren, zu fühlen, zu tragen?

Wenn ich nicht bei meinen Gefühlen bin, bin ich (leider oft) bei den Gefühlen des anderen, das wiederum nennt man Coabhängigkeit, dessen hauptsächlichstes Merkmal ja das *nicht bei sich und seinen Bedürfnissen, Gefühlen zu sein* ist.

Warum hatte ich in letzter Zeit immer öfter so Herzstechen und Herzstolpern? Weil ich mein Herz völlig ausgeklammert habe?
Erinnerungen kommen hoch an Begebenheiten, Tätigkeiten, Unternehmungen usw. in denen ich voll bei mir war und mit ihnen übereinstimmte (die meiner Wahrheit entsprachen und nicht dem was anderer wollten, erwartete ect.), wie gut es mir dabei immer ging! Voller Kraft und Lebensfreude!

Du darfst nicht fühlen und nicht deine Wahrheit leben. So lautete das Gebot in meinem Elternhaus. Alles andere war viel zu gefährlich für sie, aber auch nur weil sie es selbst so beigebracht bekamen: Hab keine Angst, heul nicht, sei still, brav, folgsam...man stelle sich vor man ist dann doch traurig, die Eltern erinnern (wenn auch nur auf einer unbewußten Ebene) sich, dass sie auch traurig sind wegen irgendwas, das bringt sie mit ihren eigenen Gefühlen in verbindung und da dass ja nie sein durfte sind sie erschreckt und werfen schnell wieder einen Deckmantel drüber. Nicht nur bei sich, sondern gerade bei den eigenen Kindern. Was nicht sein darf...und so...
Ich glaube Alice Miller hat das in ihren vielen Büchern immer wieder thematisiert.

Und so arbeite ich mich Stück für Stück durch alle Gefühle, die mit der HI in Zusammenhang stehen: Trotz, Trauer....
außerdem bei noch so einigen Theman....
spannend :)

Samstag, 13. August 2016

Schnippsel

- Ja wie... und heut wieder schwüle 28 Grad oder wie....mooaahhh...

- witzig: mein Vermieter ruft mich an, um die Hausnummer nachzufragen (wegen einer Lieferung) er war sich nicht ganz sicher...
AHA. Soll ich ihm, wenn er das nächste Mal an der Tür klingelt, auch sagen, dass er in den 2 Stock muss? :-)

- mich schon gewundert, warum alle Histaminbeschwerden einfach nicht aufhören und es mir immer schlechter geht...das kann nicht nur psychisch sein (auch wenn diese Probleme dann auch verstärkt werden). Erkenntnis: In glutenfreien Produkten ist oft Lupinenmehl drin. Mal nachgeschaut: Aha Lupinen gehören zu den Hülsenfrüchten (deswegen mein Blähbauch!) und wird daher bei Histaminintoleranz schlecht vertragen. Ja Hülsenfrüchte sind bei mir ganz übel, da geht eher mal Schoko, Tomate und Käse.
Naja vielleicht nicht alles auf einmal.

- die bestellte Zeitschrift mit dem Titelthema *Ankommen* (vor allem im eigenen Leben) wollte fast nicht bei mir ankommen. War schon fast lustig. 2x wurden falsche Ausgaben geliefert, das gab schon einigen Mailverkehr, die richtige Ausgabe wurde dann erst nach mehrmaligem nachfragen verschickt und heute, nach gut 3 Wochen ist sie also endlich bei mir angekommen.
Wie schön....

- gegen Abend pinkel ich derzeit hellblau. Find ich auch witzig, denn eigentlich wollte ich mir so nen Klostein in den Spülkasten hängen, der ja auch das Wasser meist blau färbt, hatte den aber vergessen einzukaufen. Oh dacht ich, mein Körper will mir einen Gefallen tun und färbt die Kloschüssel blau!
Nein kommt natürlich von woanders. Ich probiere gerade eine Minidosis von Kupfer. Ja soll man bei HPU eigentlich nicht nehmen, aber da die HPU-NEMs irgendwie eh nix ändern, lass ich die jetzt weg. Kupfer dagegen wär bei Histaminintoleranz gut weil es für die Herstellung der DAO (ein Enzym das Histamin abbaut) gebraucht wird. DAO ist bei mir niedrig (Blutergebnis).
Außerdem hab ich noch so einige Symptome die auf Kupfermangel deuten.

- hab mir ein "Vital Tonikum" für meinen Kreislauf gegönnt. Leider das MIT Alkohol erwischt. Boah schmeckt das übel, donnerte auch gleich leicht rein. Gut ich vertrag eh nicht viel Alkohol...
Und dann noch 3x täglich? Never. Nur abends, vielleicht mal mittags.

Freitag, 12. August 2016

Wo sind denn?

Lacher des Tages:

Ich steh suchend im Supermarkt vor dem Regal mit den Backwaren.
Eine Frau in "Verkäuferuniform" nähert sich mir und ich frag sie ohne groß weiter nachzudenken, wo denn die Haferflocken seien.
Sie stoppt, meint, na wohl bei den Cornflakes, dreht um und sucht mit mir die Haferflocken.
Währenddessen  meint sie lächelnd, sie sei zwar nicht vom Tengelm***....
ich lache los...oh das könnte einem jetzt peinlich sein, war es auch kurz, aber eher fand ich es einfach lustig und sehr nett von der jungen Frau mit mir die Haferflocken zu suchen...:)
Wir fanden sie auch :)

Sonst so?
Ja Haferflocken sind nicht ganz glutenfrei, aber das ist ok. Das erste gebackene glutenfreie Brot war gut (hatte schon schlimmere Backerlebnisse) ist noch etwas verbesserungswürdig, aber klappt soweit. Morgen wird das nächste ausprobiert.
Denn meine freien Nebenhöhlen und die bessere Atmung sind einfach unschlagbar!

Die Kuhmilch bleibt. Wenn auch wenig, aber im Kaffe schmeckt mir einfach nur das. Hin und wieder ein Sahnejoghurt, noch seltener Käse, mehr Molkereiprodukte gibts nicht.

Tja der heutige Nachmittag stand unter: Wärmflasche, Duftlampe, Tee und Buch. Himmel ist das kalt!!!!

Donnerstag, 11. August 2016

Zuallererst mal ein wenig Morgengymnastik:
Die 2 Jungs habens echt drauf, HAMMER!

https://www.youtube.com/watch?v=8mLNxNpMoBo


Am Wochenende noch nix vor?
Wie wärs mit einem kleinen Hindernislauf?

https://youtu.be/jDd76yEYCHE

Da wollt ich eigentlich mit einem Freund hin, zum zuschauen. Hätt ich echt Bock drauf. Is bestimmt lustig.

Aber davon kann ich nur träumen. Im Moment ist übelst. Spätestens alle 3 Stunden muss ich schlafen. Sonst gibts wie gestern (musste ja auch unbedingt arbeiten gehn, ich Depp) Kreislaufprobleme. War blöderweise am Bahnhof, da hilft einem so schnell keiner, wenn man da am Boden liegt ("die is ja besoffen!") hatte kurz überlegt den Notarzt zu rufen. Hab mich dann aber doch heimgeschleppt.
Es ist weniger die Psyche, eher die absolute Muskelschwäche, Kraftlosigkeit. Klar dass das die Laune runter zieht, wenn man nicht so kann wie man will. Von daher: Suppe essen und wieder schlafen.

Samstag, 6. August 2016

was du zu dir nimmst...

Immer wieder faszinierend: 2 Tage kein Gluten und ich hab eine vollkommen freie Nase, also eher die Nebenhöhlen. Wunderbares atmen! Da will ich nicht wissen (doch eigentlich natürlich schon ;)) wo überall sonst noch mein Körper aufatmen, dass er sich nicht mehr mit dem schwerverdaulichen Kleisterzeug abgeben muss.
Leider hab ich noch festgestellt, dass das gekaufte glutenfreie Brot viel Hefe enthält, nicht gut bei Histaminintoleranz (aber ich glaube das würde noch gehen) aber ich schau aus wie im 6.Monat schwanger. Und fühle mich auch so eingeengt dadurch.
Also bäckt grad mein erstes selbstgemachtes glutenfreies Brot im Ofen.
Es riecht schon sehr lecker. Es bleibt spannend :)

Von Kuhmilch möcht ich auch gern wegkommen. Weil ich vermute, auch dass ist viel zu schwer zu verdauen und eher unverträglich für den Menschen. Außerdem vertragen auch das viele Histaminintolerante nicht. Aber ich merke auch hier, genau wie Weizen und andere glutenhaltige Sachen: Es macht süchtig! Es tröstet. Es glättet mal hohe Seelenwogen.
Ich hab den Konsum eh schon massiv reduziert. Hauptsächlich im Kaffe mag ich keine andere Milch (die Haselnussmilch wird morgen mal getestet, der Rest ist schon durch), und in den letzten Tagen haben sich wieder mehr Joghurts eingeschlichen. Auch da merk ich einen richtigen Suchtdrang, einmal angefangen....krass.

Langsam eines nach dem anderen. Ich glaube mich an ein glutenfreies Leben zu gewöhnen ist jetzt erstmal genug zu tun (bin da ja auch schon länger dran, am Anfang war es ja erstmal vom Weizen wegzukommen).
Wenn das klappt und ich mir darum genauso wenige Gedanken mehr drum machen muss, wie bei den nicht mehr vorhandenen Zigaretten, kommt das nächste.

Und dann kam mir die Tage so der Gedanke: Sag mal...trinkst du wirklich genug?
Bei so einfachen Dingen wink ich immer ab: natürlich trink ich genug, beweg ich mich viel.usw...aber wenn ich mal mich selbst kontrolliere sieht die Wahrheit oft anders aus.
Diesmal also Trinkkontrolle: 1,5 Liter Bottle geholt und die wird nun jeden Tag aufgefüllt. Am ersten Tag da dacht ich echt, mich würgts: soviel trinken? Gerade so habs ich geschafft. Jetzt ist es ein leichtes, die 1,5 Literflasche Wasser, dazu schonmal 2 Gläser extra gleich in der früh, nachmittags mein Apfelsaft/Gerstengrasgetränk, 1-2 Tassen Kaffe und 1 Tasse Tee.
Ich fühl mich wesentlich frischer. Wie eine Pflanze die erst so vor sich hindörrt und da zum frischen grün austreibt, wenn sie genug Wasser bekommt ;)

Freitag, 5. August 2016

und weiter....?

Langsam geht mir die Luft aus...
Ich hab mir immer "Handwerkszeug" gesucht, damit es mir besser geht.
Ich war lange in vielen Selbsthilfegruppen, in Kliniken (stationär und teilstationär), ich hab Unmengen an Bücher gelesen zu diversen Themen (Alkoholsucht in Familien, Mißbrauch, Selbsthilfebücher zu allen möglichen psychologischen Themen)und viel davon umgesetzt, allerlei Medikamente genommen, ich hab viel Tagebuch geschrieben, ich war in Therapien (zum Teil selbst bezahlt), ich hab mir immer irgendwo Hilfe gesucht, auf molekularbiologischer Ebene hab ich viel ausprobiert...
ich dachte ich krieg das hin, ein Leben ohne starke Ängste und Depressionen.
Langsam finde ich keine Handwerkzeuge mehr.
Mir gehen die Ideen aus.
Das eine (von mir aus auch vieles) das mir hilft, gibt es wohl nicht.
Sondern viele kleine Steinchen, die mal machen, dass es mir ein wenig besser geht.
Der wirkliche langfristige Erfolg bleibt aus.

Da kommt schonmal Panik hoch. Wenn das immer so bleibt? Ich will das nicht...wie geht es weiter...

Donnerstag, 4. August 2016

Materielles

Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich sehr wenig Geld zur Verfügung.
Ich wuchs schon ärmlich auf, was mich aber als Kind nie störte, vor allem weil die anderen Kinder auch nicht mehr hatten. Nur manchmal störte mich der Besuch im Second-hand-Laden. Wahrscheinlich weil es so dunkel und muffig da war und meine Mutter endlos mit der Verkäuferin quatschte und ich mich langweilte.

In der wenigen Zeit als ich mal gut verdiente, machte ich die meisten Schulden. Tja bei mir ist eben alles ein wenig anders....aber vor lauter *ich habs ja* hab ich den Überlick verloren. Und vor lauter *das gute Einkommen bleibt so* gab ich die Scheinchen freudig aus. Nein. Nicht freudig. Es war eher einkaufen, dass den Streß loswerden sollte, oder den Frust oder einfach die Erschöpfung.
Geld hatte ich, doch meine Seele wurde immer leerer.

Ich kann mit wenig Geld tatsächlich besser umgehen.
Ich schätze dann die Kleinigkeiten viel mehr...die Rückzahlung von den Nebenkosten, einen billigeren Telefontarif, mal ein außerhalb essen gehen, Sonderangebote von Dingen die ich eh brauche, ein ungeplanter Geldzuschuß, die geschenkten Gartenliegen auf meinem Balkon, das Büchertausch-haus...

Nachdem mir vor vielen Jahren mal die Bank meine Karte eingezogen hatte (blöderweise am Berliner Flughafen, ich wollte nur noch nach Hause und einen blöden Kerl loswerden), mir die Wohnung zwangsgeräumt wurde und ich einige Male den Einkauf im Supermarkt nicht zahlen konnte (sehr peinlich weil es ein ganzer Wagen voll war) habe ich mein Finanzsystem geändert. Und überhaupt erstmal ein Bewußtsein für Einnahmen/Ausgaben entwickelt.
Seitdem klappt es. Keine Mahnungen mehr, dafür langsam aber sicher Schuldenabbau (es ist ein Ende in Sicht !!!!!!!)

Auch achte ich mehr drauf, warum ich Dinge kaufen will: ist es wieder um irgendein Gefühl loszuwerden? Oder will ich es wirklich.
Nachdem ich nun also meine Reise absagte, hatte ich ein wenig Geld übrig und das gab ich gerne aus. Für Herzensdinge:

In einer App gewann ich einen Rabatt für ein edles Schmuckset, statt 119,- für 9,95 Euro. Mit Swarowskisteinen. Ich habs nachgeprüft auf der eigentlichen Schmuckseite. Schließe Betrug daher eher aus. Und selbst wenn, es sieht wirklich sehr edel aus (das war mir wichtig, weil ich sowas zu einem bezahlbaren Preis schon lange suche) und ist gut verarbeitet.


Da ich ab sofort komplett glutenfrei lebe und das glutenfreie Brot eher mau schmeckt, aber getoastet ganz gut, sah ich mich nach einem Toaster um. Da die meisten eher steril aussehen, hat mich der hier gleich gepackt:
 Mit dieser Lady und den Blumen startet doch der Tag super! Gebraucht (wenig genutzt) günstig ergattert.
 Da ich es irgendwie nicht schaffe ins Nachbardorf zu fahren, um dort an der Trampolingruppe teilzunehmen (und die jetzt auch erstmal wegen Babypause schließt) hab ich mir kurzerhand selber eins gegönnt: Fast die Hälfte reduziert. Super!
Vor allem da es bei meiner Entgiftungsstörung ideal ist, da dass schwingen, wippen auch den Lymphfluss (der viel zuoft vergessen wird!) anregt. Und gerade an meinen schlechten Tagen, wenn ich nicht zum spazieren, radeln, schwimmen kann, kann ich so wenigstens 2x am Tag für wenige Minuten ein wenig hüpfen.
 Und neue Schuhe gabs auch (ohne Foto), da  meine heißgeliebten Sommersandalen nun wirklich fast auseinander fallen. Fürs nächste Jahr braucht es da also neue und ich mag nur welche mit Klettverschluß (aber nicht die sportliche Variante) damit die Sandale wirklich am Fuß liegt, ich kann da kein Gebaumel haben. So nun gabs welche mit Ethnomuster, ebenfalls die Hälfte reduziert, also weniger als 10,-. Meine!

Und wie schon geschrieben, der Rest floß in die Schuldenabzahlung und wenn das endlich alles getilgt ist, wird eine Champagnerflasche geköpft. Die steht hier schon und wartet (war ein Geschenk).
Auch das Gefühl auf etwas zu warten und hinzusparen gefällt mir nun viel besser, als dieses *sofort kaufen wollen*.
Gut, dass hat vielleicht auch etwas mit dem älter werden zu tun ;)

Mittwoch, 3. August 2016

Arge Laune

Es ist nicht wichtig, wo wir gerade stehen,
sondern in welche Richtung wir gehen.
Heute in einem Buch gelesen. Sehr passend für den heutigen Tag.
Denn gestern war ich so am Ende, dass ich dachte ich mach morgen gleich einen Termin beim Psychiater aus und wir versuchen es eben doch nochmal mit Antidepressiva.
Wenn ich den Gedanken hege, ist es arg um mch bestellt.
Heute früh kam aber der alte Kampfgeist zurück der lautstark und vehement meint: Nein, das ist es nicht...Diese Medikamente sind nix für mich (vor Jahren schon mehrfach probiert...).
Ich weiß, ich spüre, dass meine Depressionen anders heilbar sind.
Ich bleibe dran, ich suche weiter....

Ansonsten heute etwas muffig durch die Gegend gelatscht.
Ich habe mich den anderen mal so zugemutet, wie mir zumute war.
Siehe da, die überleben das.
Und ich auch, werde nicht dafür gelyncht.
Dazu spar ich mir nen Haufen Energie für Maske und Fassade.

Jetzt aber auch ko.
Füße hoch, Musik an, fertig.

Dienstag, 2. August 2016

Entscheidung

Ich habe mich entschieden.
Gegen die Reise.
Für....

Ich weiß noch als ich 2013 für einige Tage nach Hamburg reiste (gut is jetzt kein Ausland, aber immerhin alleine verreist) da fühlte sich das ganz anders an. Da war ich stabiler.

Jetzt wäre es nur ein Krampf und Kampf und wahrscheinlich eine Verschlechterung meines Zustandes....

Ich glaube, dass ich das jetzt realistisch einschätze und nicht nur der Angst nachgegeben habe. Außerdem ist in diesem Falle die Angst vielleicht ein ganz guter Hinweis, Warner, Aufmerker.
Selbst wenn man eine Angststörung hat, ist nicht jede Angst krankhaft und muss "angegangen" werden.

Ich kann diese Reise jederzeit nachholen. Das ist das gute dran.
Ebenso fühle ich mich wohler, dass das Geld was nun von Fahrkarten, Unterkunft und Flug zurückgebucht wurde in die Schuldenabzahlung geflossen ist, was sich SEHR gut anfühlt.
Das Geld für den Aufenthalt an sich, nahm ich dazu her, um mir einiges zu gönnen (dazu demnächst mehr) und um heute thailändisch zu essen.
SEHR LECKER!

Ich bin ruhig. Entspannt. Ich schaue hier im Kleinen, dass ich wieder psychisch stabiler werde.
Und: Immerhin ich hatte mich getraut zu buchen und es ernsthaft anzugehen! Das gefällt mir. Muss ja auch ein wenig die positiven Seiten sehen und nicht nur das (vermeintliche) scheitern....

Montag, 1. August 2016

Augustuzeit


August ist in Bayern DER Ferienmonat schlechthin. Ab heute starten sie.
Auch in mir bleibt, obwohl schon lange keine Schülerin mehr, dieses Feriengefühl sobald der Kalender August anzeigt. (Ab September stieg dann wieder das grausen).

Dazu passend ein schönes Urlaubsbild.
Ein kleiner See ganz für sich allein, das Boot gut vertäut...herrlich