Mittwoch, 27. Juli 2016

Härte

Durch die Zeilen eines Freundes wieder gemerkt, mit welcher Härte ich im Moment mal wieder gegen mich selbst vorgehe.
Wieder viel mehr von mir selbst verlange, als ich derzeit schaffen kann.
Klar auf der einen Seite gibt es da einfach den Wunsch ein etwas normaleres Leben zu führen (mit weniger Ängsten, mehr selbstverdientes Geld usw.) und auf der anderen Seite merke ich wie alte übernommene Stimmen mich antreiben: jeder hat halt seine Probleme, is nicht immer alles toll, du kannst doch mehr bzw. nichts, musst halt nur mehr....xy...tun, was hast du denn, willst doch nur was besonderes sein....
ect...pp...

Der Freund schrieb, dass ich ja so fleißig sei, weil ich es schaffe  trotz widrigen Umständen zu arbeiten.
Das sah/sehe ich anders: Waren heut ja nur 2 Stunden.....
Aber auch sonst verlange ich derzeit, dass ich normal lebe...
die depressiven Phasen zeigen mir die Überforderung an.

Und bis ich es wirklich genießen und mir erlauben kann, ein gewünschtes Buch auf der Couch zu lesen, oder in der Sonne zu dösen oder jetzt einfach alles stehen und liegen lassen ("räum die Flasche in die Küche und die Flips auch!!!") und ins Bett fallen.......
immer wieder ein Kampf....

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen