Freitag, 22. Juli 2016

AHA-Momente

Gestern beim schreiben fiel es mir selbst wie Schuppen von den Augen:
Den Zusammenhang zwischen EGO und Depression (bei mir, das wird sich nicht auf alle depressiven übertragen lassen!!!).
Wenn ich zu sehr im materiellen und Ego aufpumpen bin, geht es mir schlecht. Wenn ich nur aufs Geld schiele und irgendwie toll sein will. Wird das nix. Mein Herz hungert, meine Seele schreit. Oft gebe ich denen falsche Nahrung. Gestern war es ein Frustkauf in Form einer Zeitschrift. Ich wollte das miese Gefühl loswerden. Mit dem Kauf wurde ich es nicht los, sondern ärgerte mich, weil ich diese Art von Zeitschrift (Entspannung, Yoga, Auszeit, Pseudo-Esoterik) nicht mehr mag. Sind zwar schöne Bilder drin, aber das wars auch schon....
Mein Herz und meine Seele nähren sich nicht aus materiellen Dingen.

Deswegen klappt auch im Moment das "noch mehr arbeiten wollen" nicht.
Es ist genug. An Arbeit und an Geld. Ich kann alle Kosten abdecken und was zur Seite legen.
Es ging mir immer schlecht, wenn ich sehr viel mehr Geld hatte, als ich brauchte. Wenn ich mich verbog um äußerlich gut dazustehen.
Wenn ich nicht mit dem Herzen und meiner Seelenbedürfnisse lebte.

Ja das alles ist nicht neu.
Doch für mich war das gestern so ein Schlüsselerlebnis: ich meldete mich ebenfalls bei noch einem Portal AB, in dem es eigentlich auch nur um Ego-Gehabe ging. Und sofort war ich bester Laune. Ohne Scheiß. Ich grinste, ich war leicht und froh. Ich hätte die Welt umarmen können (zumindest mich hab ich umarmt). Alles war gut.
Nein ich nahm keine Drogen und das Glas Weißweinschorle wars auch nicht.
Es war so klar! Ich folgte nicht meinem ureigenen Weg! Ich hörte nicht auf Herz und Seele.

Und deswegen habe ich auch das innerliche zitttern und extremes Unwohlsein bei Egomenschen mit denen ich näheren Kontakt habe. Dazu zählt auch jener Freund den ich letztens besuchte. Wobei bei ihm gerade ein umdenken statt findet, weil er merkt, dass ihm sein Geld und Haus und das herumreisen durch den Job auch nicht so erfüllt...
Ich glaube, dass diese Leute versuchen energetisch bei mir anzudocken. Sich was holen was sie selbst nicht haben. Deswegen das starke Deprigefühl nach der Umarmung und Verabschiedung mit ihm?
Ich habe das schon oft bemerkt. Bei vielen Menschen...
Immer wenn solche Menschen in meiner Nähe sind, oder wenn es eine eher egobasierte Veranstaltung ist wird meine soziale Phobie stärker!!!
Ist sie gar keine Krankheit, sondern ein gutes Warnsystem?

Spannend....
gern würd ich heute lustig mit dem Radl durch den Wald radeln und weiterhin meine gute Laune genießen.
Aber ich muss heut arbeiten...aber das kann ich ja auch mit guter Laune ;)

Was zum weiterlesen:
- Je wichtiger uns materialistische Werte sind, desto geringer ist also unsere Lebensqualität.

- In einer anderen Studie zeigte sich, dass Menschen, die nach Ruhm, Geld und Ansehen streben auch mehr physische Symptome aufwiesen, also häufiger unter Kopfschmerzen, Magenprobleme etc. litten als weniger materialistische Versuchspersonen.

Hier gefunden:
 http://www.gluecksdetektiv.de/wie-konsum-und-materialismus-ungluecklich-machen/

Kommentare:

  1. Hallo Luzia, da sprichst du was an .... das Unwohlsein bei der Egoentfaltung anderer, die Leere wenn sich eine das Falsche gönnt, die Seele, die hungrig bleibt. Ein Mosaik, das .. nach und nach zusamnengestellt .. plötzlich einiges klar enthüllt. Da ist so viel Wahres dran und mich berührt deine Entdeckung und wie du dies schilderst. Dass du dies für dich selber entdecken konntest. Und ich bin dankbar für die Mosaiksteine, die ich auch für mich selber in deinem Text gefunden habe. Danke :)

    Lieber Gruss
    Anne

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  2. Na da haben wir ja nun beides was zu puzzeln ;)
    Viele liebe Grüße und schönes Wochenende Dir!

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    1. Ja, und es ist keineswegs ein Puzzle für Anfänger sondern hat mindestens 100'000 Teile ;)
      Hab dich verlinkt, hoffe es ist für dich ok ..

      Lieber Gruss
      Anne

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  3. Na da sagste was....
    Na klar is das okay,
    schönen Sonntag noch!

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