Montag, 13. Juni 2016

Mein Weg

Wie immer in einer depressiven Phase schlafe ich unglaublich viel.
Gegen 19h werde ich weinerlich, da merke ich schon, dass ich völlig übermüdet bin. Gehe dann bald ins Bett um die Augen das nächte mal um 7h am  Morgen wieder zu öffnen.
Dazu noch Mittagsruhe.
Dazu diese fiese Muskelschwäche. Gestern Haare waschen und ich dachte mir fallen die Arme ab. Gefüllte Kaffetasse wiegt gefühlt 5 Kilo.
Davor habe ich am meisten Angst, dass das schlimmer wird.
Schreckliche Vorstellung.

Ansonsten versuche ich weiter mit dem inneren erwachsenen Teil mich gut um den inneren Kindteil zu kümmern. Es zu trösten, ihm zu helfen, zu schützen, beizustehen, Gefühle zuzulassen. Das tut gut.
Wesentlich besser als in der Opferrolle zu bleiben und auf meinen mißbrachenden Vater zu schimpfen oder zu jammern wie schlimm es mich erwischt hat. Keine Frage, auch diese Phasen kommen vor. Aber immer nur kurz, weil mich das nullkommanull weiter bringt. Im Gegentiel, es bringt mich noch weiter in die Depression hinein, dem Gefühl der Macht-und Hilflosigkeit.

Meinen Vater kann ich nicht ändern.
Aber wie ich mit der Situation umgehe, das sehr wohl.
Und diese Chance nutze ich,
Das ist mein Weg.
Er fühlt sich gut an. Kraftvoll.

Derzeitige Lieblingslieder:
https://www.youtube.com/watch?v=m25seTd6X2o&index=1&list=RDm25seTd6X2o

  https://www.youtube.com/watch?v=JNoFkWIhcxo&index=2&list=RDm25seTd6X2o
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Nachtrag:

- mit loslassen meinte ich nicht meine Zahnkrone....verf****** Scheiß, ganz ganz blöd, hoff ich kann gleich um 14 hin und danach ist erst mal großes heulen angesagt .

- eingefallen: Moment, diese extreme Schwäche..das war AUCH was anderes...dazu seit 2 Tagen Kopfweh die ich ja sonst nie habe...dann dämmerte es: Histamin. Innerlich letzte Nahrungsmittel durchgescannt...oh da is ein Calziumpräparat, dazu einige Essenssünden...voila schon gehts mir grottenschlecht.
Also Tabletten weg, streng hi-arm essen und dann wolln wir mal sehn....
dabei noch ein 3 Lieblingslied gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=YcFv1tn4oTE&list=RDm25seTd6X2o&index=4
ohja zu den Sternen....

Kommentare:

  1. Wenn ich all das hier in deinem Blog lese, und mit meinem Zustand vergleiche, kann ich dir nur dringend raten den Arzt zu wechseln. Da hilft kein Neurologe, liebe Luzia, da hilft nur ein Psychotherapeut/Psychiater. Glaub es mir. Bis dahin wünsche ich dir viel Kraft.

    Grüsse dich recht herzlich, Nada.

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  2. Hallo Nada,
    mein Neurologe ist auch Psychiater und der ist hauptsächlich für Medis zuständig. Diese haben wir weitesgehend durch, gehe seit 16 Jahren zu dem. Es helfen keine Medis.
    Ebenso bin ich immer wieder in therpeutischer Begleitung :)
    Viele Grüße

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  3. Danke für deine Antwort Luzia. Das beruhigt mich etwas, denn ich leide mit dir mit, wenn ich das alles hier lese. Ich bin nun schon 27 Jahre in Behandlung, und mein Leben rauscht an mir vorbei. Ich sehe keine Zukunft, kein Ende, doch die Hoffnung auf Heilung bleibt! Heute ist mein Geburtstag, und ich bin 20 Jahre älter als du. Auch ich habe seit langem keinen Kontakt mehr mit meiner Familie. Ausser die jährlichen Geburtstagsgrüsse meiner Mutter, die mir nur Schmerz bereiten. Ich habe nur einen Wunsch: Sie möge mich um Verzeihung bitten...
    Liebe Grüsse

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  4. Liebe Nada, herzlichen Glückwunsch noch nachträglich! Möge Besserung Dein Leben erleichtern und Dir schönere Jahre bringen.
    Ja es ist hart das Leben so an sich vorbeiziehen zu sehen....und ja immer mit Hoffnung! ;)

    Bei mir ist es so, dass es weniger um die Vergangenheit meiner Family geht, sondern dass mich auch im heute deren (ja unverändertes) Verhalten weiterhin verletzt und ich deswegen keinen Kontakt will.
    Liebe Grüße zu Dir!!

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