Freitag, 17. Juni 2016

In sich wohnen

Innerlich zerrissen, so hieß der Ort an dem ich war.
Lautet eine Liedzeile von den Böhsen Onkelz.
Ich schreibe es um in: Innerlich verlassen, so hieß der Ort an dem ich war.

Heute mit voller Selbstannahme/ohne innere Abspaltung in einen vollen Tag gestartet.
Durch München gefahren, eine Massage und Fangopackung gegönnt, im Fast-Food"restaurant" gegessen, danach noch mit Kuschelmann ins Hotel, heut mal ohne Pool.
Und die ganze Zeit habe ich mich so verhalten, dass es mir als Introvertierten gut geht.
Heißt: In der Bahn: Musik hören und darauf konzentrieren, Aufmerksamkeit nicht zu sehr streuen (ein SEHR wichtiger Punkt bei mir...IMMER, egal ob in Bahn, Supermarkt, Fußgängerzone).
Festgestellt: Thailändische Massage liegt mir immer noch am besten, die packen zu, da sitzt jeder Handgriff. Heute dagegen meinte ich, ich sei im Streichelzoo. Naja. Ein Weg zu mehr Erkenntnis.
Dann was essen. Tisch am Rande, in der Ecke suchen. Auch beim warten lieber mit einem "Haltepunkt" sei es an einer Säule oder an einer Wand.
Bewußt entspannen, atmen nicht vergessen. Immer wieder: Konzentration bei mir lassen, dem was ich tue. Ich werde nicht ständig bedroht und muss nicht immer hyper aufmerksam sein.
Auch wichtig: Viel Zeit lassen. Zeitdruck stresst mich extrem. So hab ich noch einen Kaffe in einer ruhigen Seitenstrasse genossen, und dann erst zu Kuschelmann gegangen. Dort auf meine Bedürfnisse geschaut und nicht darüber gelatscht.

Fazit: Angenehmer Tag. So macht Leben Spaß!

Kommentare:

  1. Ich freu mich fuer Dich, friend Luzia ... kam gerade zurueck from My "Kuschelmann" ... er lebt in Tucson, Arizona, USA ... ich lebe in Red Deer. Alberta, Canada ... ja, so geht das eben ... sigh ... Love, cat.

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  2. Na zum Glück haben wir keine weite Entfernung, nur so 25km ;)
    Liebe Grüße

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