Samstag, 4. Juni 2016

Der frühe Mensch fängt die Erholung

Bewegung hatte ich die Woche eigentlich genug,
aber das langsame spazieren gehen, alleine in der Natur am frühen Samstagmorgen, wenn die Welt noch schläft (außer die singenden Vögel) ist unbezahlbar! Mein Luxus ;) Und Entspannung pur...

Hallo Welt!

Ein wenig Duft darf auch sein:


Was auch weiterhin Spaß macht, ist die Wohnung (im Moment großer Kleider/Haushaltsschrank) zu durchstöbern und weiter zu fragen: machst du mich glücklich?
So flog heute unter anderem so ein riesen Aufsatz für den Staubsauger hinaus. Seit 16 Jahren in denen ich alleine wohne, habe ich sowas nicht gebraucht. Was ich allerdings fand war ein neuer Luftfilter. Den eingesetzt und HUI jetzt saugt das Teil wieder richtig gut!

Ebenfalls Spaß macht auch weiterhin das Asperger-Buch. Ja ich mag auch mehr Dinge als Menschen. Hätte ich das vor 16 Jahren gewußt (und vor allem mir erlaubt) würde es mir heute wahrscheinlich besser gehen, weil ich nicht bis zur Erschöpfung in einem sozialen Beruf gearbeitet hätte.
So ein wenig wurde mir das als Kassierin in der Tankstelle bewußt. Leider habe ich nicht drauf gehört und weiter sehr nah am und mit Menschen gearbeitet.
Ein neues Wort habe ich durch das lesen auch gelernt: Repetitiv. Eben z.B. im Beruf/Arbeit mögen (manche) Asperger gerne repetitive, also eintönige, sich wiederholende Arbeit. Mich beruhigt das auch. Sehr. Wenn klar ist was zu tun ist, kann ich wunderbar in den Flow kommen. Mein Gehirn läuft eh immer auf Hochtouren, darum muss ich mir ums verblöden keine Sorgen machen.
Das Problem ist nur, dass mir die Umgebung schnell langweilig wird. Deswegen kann ich mir die Arbeit als Hauswirtschafterin weiter gut vorstellen, aber eben in wechselnden Orten/Häusern.

Und auch zuhause merke ich jetzt wie sehr es mich erfreut, Dinge zu sortieren, ausmisten, etwas zu erledigen. Zum Beispiel liegt bei mir am Pc immer ein Zettelhaufen rum, Dinge die ich im Netz nachschauen, noch schreiben oder lesen oder einfach erledigen (wie Bankgeschäfte oder einen Kauf) möchte werden notiert. Kreuz und quer. Und irgendwann nehm ich mir ein neues großes Blatt, erledige am Pc das was ich machen will und der Rest was gerade nicht geht oder was nichts mit dem PC zu tun hat (wie M. noch anrufen) kommen schön ordentlich auf das neue Blatt.
Sowas befriedigt mich ungemein. Dann hab ich wieder Klarheit.

Zum gestrigen Post fiel mir noch ein: "innere Ruhe" war der falsche Ausdruck. Ich spüre immer mehr eine innere Festigkeit. Das trifft es besser.
Sehr sehr lange (Zeit meines Lebens?) habe ich mich wie in einem mickrigen Tretboot auf dem offenen Ozean gefühlt. Hilflos den Wellen ausgeliefert, keine Chance selber irgendwie die Richtung zu bestimmen.
Jetzt sitze ich eher in einem stabileren Segelboot und kann selbst Segel so ausrichten und bestimmen wo es lang geht. Ich nutze den Wind für mich!
Das Steuerbord selbst in der Hand zu halten ist sehr befreiend und belebend. Und ich genieße es...

Kommentare:

  1. Ein wunderschönes, entspanntes und kreatives Wochenende wünsche ich dir.
    Liebe Grüsse, Nada

    AntwortenLöschen
  2. Und das klingt gut, sehr gut !
    Genieße diese Entwicklung
    ♥liche Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ohjaaa das tue ich ;))
      Viele liebe Grüße zu Dir! ;)

      Löschen