Mittwoch, 29. Juni 2016

Natur ist nicht gleich Natur

Super.
Mein Körper meint nun, dass es angebracht ist, einen 21-Tage-Zyklus zu fahren....schon das 2.mal hintereinander...seltsam.

Alljährlicher Check bei der Frauenärztin. Vom fachlichen find ich sie gut, sie stellt sehr viele Fragen, untersucht genau und schaut einen auch wirklich an. Nicht mit diesem leeren Blick, dass man halt irgendwer ist.
Was mich aber echt fuchsig macht, ist ihre Verbohrtheit...oder Dummheit..wie man es nennen mag.
Auf eine ihrer Fragen antworte ich, dass seit ich nicht mehr rauche, ich viel weniger Probleme, Schmerzen ect. jeden Monat hätte.
Sie:" Das kann nicht sein. Das ist völlig unlogisch. Wenn dann wäre es andersrum, da das rauchen ja Gefäße verengt, würden sie ja danach mehr bluten...wenn dann hatten sie eine Zyste (klar die wurde auch 17 Jahre lang nicht bemerkt oder wie?) oder es ist Zufall, oder es ist zur selben Zeit noch was anderes passiert....aber vom nicht mehr rauchen kommt das ganz sicher nicht!!!!!"

Das muss aber ein ganz besonderes Holz sein, was die gute Frau da als Brett vor ihrem Kopf trägt...und an ihrem Schild steht auch noch Naturheilverfahren....

Was mich wiederum bestärkt, mich auf mich selbst zu verlassen,  gut MIT meinem Körper umzugehen, ihn zu achten und lieben und nicht GEGEN ihn zu arbeiten und so wenig als möglich mich in die Hände von Ärzten zu begeben, denn ich habe schon zuviel Mist durch diese Menschen erfahren.

Ansonsten noch eine kleine Empfehlung für die Mittagspause:
Auf den Boden legen (ja auf den harten, das macht körpertechnisch einen großen Unterschied, als auf dem weicheren Sofa!) und dieser Musik lauschen. So laut wie es angenehm ist/je lauter je besser:
https://www.youtube.com/watch?v=B5WbSrorUyI&list=RDB5WbSrorUyI&index=1&spfreload=5

Dienstag, 28. Juni 2016

Des is ja zum jodeln!!!

Ich bin high!
High vom Leben,
von dem was ich heute geschafft habe!

Nach Jahren der Kraftlosigkeit, der Erschöpfung, des an mir verzweifelns bin ich heute eine Radstrecke gefahren, die ich schon lange schaffen wollte. Und immer kam ein: geht nicht...zu schwach...zu kraftlos.

Heute nicht!
Heute bin ich 30 km geradelt. Eine ganz wunderbare Strecke durch einen menschenleeren Wald (fast 10km, heilsamer geht es nicht!), rund um einen Sumpfsee, dann ein Stück mit der Bahn gefahren, um dann noch am Badesee vorbei zuschauen, auch einmal rein zu hüpfen und dann nach Hause zu fahren.

Ich bin so euphorisch! Wieder ein Stückchen mehr Leben! Mein Körper hielt durch, auch jetzt bin ich hellwach, nur die Muskeln sind langsam müde. Aber weit nicht die totale Kraftlosigkeit die ich sonst nach viel weniger Kilometern spüre!

Zuversicht! Hoffnung! Freude!
Es war so schön...ich glaub es waren 4 Pausen, meist recht kurze, weil ich keinen wirklich passenden Platz fand und ich auch ein wenig Angst hatte, dass ich nach der Pause nicht mehr hoch komme. Dass die Leistung abfällt und unten bleibt.

Ideales Wetter, leichter Wind 24 Grad, leicht bewölkt, nur Natur, nur kleine Strecken an der Straße, viele Tiere, leckere Brotzeit...
was für ein schöner Tag. Ich bin so dankbar!

Jetzt muss ich mich ein wenig zu einer Pause zwingen, denn morgen ist ein langer Tag und den will ich auch gut schaffen....




Des is ja zum jodeln....:-)))

 https://www.youtube.com/watch?v=ZSfed4jKEoc

Montag, 27. Juni 2016

Freigeboxt

Schon die letzten Tage hadere ich mit mir, dass ich all diese Mißhandlungen durch meine Familie so lange erduldet habe...dass ich mich nicht eher wehrte oder eben schon eher gegangen bin. Das hängt grad schwer an mir...
Dazu passend gestern ein Video aus einer meiner Lieblingssendung (Lebenslinien Bayern 3) gefunden...
Julia litt jahrelang unter einem gewalttätigen Stiefvater.
Mit 14 Jahren wehrte sie sich gegen ihren Stiefvater. Sie schlägt zurück und verprügelt ihn.
Wow. Sie hatte sich freigeboxt, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wie sie das erzählte liefen bei mir einfach nur die Tränen herunter.
Ist klar, dass diese Frau höchstwahrscheinlich nie unter Depris und Co leiden wird. Auch hilfreich in ihrer Lage waren unterstüttzende, liebevolle Großeltern. Wie schon Alice Miller schrieb: ein wissender Zeuge kann das Leben retten. Ich würde sagen, eine wirklich liebevolle, unterstützende, nährende Beziehung zu einem Menschen....kann Leben retten.

Ich finde es mehr als bedauerlich, dass ich mich nie wirklich wehrte. Nicht gegen Mitschüler, nicht gegen übergriffige Partner und schon gar nicht gegen meine Schwester, Vater und Mutter.
Ich dachte immer, dass ich das anders regeln müsse. Auf Verstandesebene, oder mit Erklärung, oder eben wie gelernt: mit noch mehr Liebe zu diesen Menschen. Absurd. Irgendwie wird einem das nonverbal so eingetrichtert: "wenn du dich richtig verhältst (wobei dieses "richtig" sich stündlich ändern kann) könnte es sein, dass ich dich mal mag/ bzw. einfach in Ruhe lasse!"

Meine frühesten "ich wehre mich jetzt!" wurde natürlich glatt gebügelt. Das worüber ich mich aufregte sei doch nicht so schlimm, ließe sich richten, klären, was auch immer...meine natürlichen Aggressionstriebe wurden vernichtet...später wunderte man sich warum ich gar so depressiv sei...und warum wohl...?
Ebenso zeigte mir mein Vater an Dritten zu was er imstande ist. Was also passieren könnte, wenn ich ihm nicht "diene oder weiterhin sein Größenselbst stabilisiere". Auf meine Mutter schoß er einmal. Ja mit einer richtigen Waffe. Zum Glück war sie zu zweit weg. Dem Nachbarshund spritzte er eiskalt Essigsäure auf die Nase, der roch wahrscheinlich vor Verätzungen nie wieder was...usw... dass man so sein nahes Umfeld indirekt einschüchtern kann steht gut beschrieben in: Emotionale Gewalt- Traumatisierung in der Kindheit durch nahe Bezugspersonen, siehe hier:
http://home.snafu.de/ina/band_7.htm

Meiner Familie auch mal übel mitzuspielen war sowieso ausgeschlossen. Dann wäre ich ja nicht besser gewesen als die.
Das alte Auge um Auge, Zahn um Zahn war mir zu steinzeitlich, zu profan, zu blöd.
Dass es aber nicht darum ging, es dem anderen "nur" heimzuzahlen, sondern eher darum, dass man mit gewissen ebensolchen Aktionen dem anderen einfach zeigt: hej mit mir nicht! wurde mir auch erst vor kurzem klar.

Sehr gut wird das in dem Video gezeigt als die Boxerin in einer Schule Selbstverteidigung lehrt. Ein Junge schubst sie immer wieder, sie sagt immer wieder freundlich, lieb und etwas schwach er solle das bitte lassen. Natürlich hört er nicht auf, hat im Gegenteil noch richtig Spaß an der Sache bis sie mal sehr laut STOP ruft und ihn dabei kräftig an der Schulter zurück schubst.
Es signalisiert ganz klar:
hej! halt! Hier ist meine Grenze und jetzt lässt du mich gefälligst in Ruhe!!!
Der Junge reagiert daraufhin völlig verunsichert und ist erschrocken, er lässt ab.

So fallen mir jetzt unzählige solche wirksamen Stop-Signale ein, die ich hätte anweden können, egal ob in der Schule oder daheim...selbst wenn ich es jetzt nur in Gedanken durchspiele stellt sich dieser kraftvolle Energieschub ein, diese innere Stärke und Eigenmacht die mir soviele Jahre gefehlt hat...

Unbedingt sehenswert:
Julia Irmen, Weltmeisterin im Boxen FREIGEBOXT
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/lebenslinien/freigeboxt-julia-irmen-weltmeisterin-lebenslinien100.html

Sonntag, 26. Juni 2016

Stärkung

In dem schon genannten Buch Macht und Magie von Angelika Aliti geht es eben auch viel um Symbole.
Und mit erstaunen lese ich, dass ich schon seit gut 20 Jahren sehr macht volle (energetisch starke) Zeichen an mir trage. Einmal eine silberne Mondsichel als Halskette und eine silberne Schlange als Nasenstecker.

Dann gibt es da noch das christliche Kreuz. Das sehr schwächt. Wie wäre es, wenn Du das nächste Mal nicht diese kreuz-liche Geste machst...sondern ein Pentagramm:
Linke Brust - Stirn - rechte Brust - linke Schulter - rechte Schulter - linke Brust.
Gibt Stärke!

Samstag, 25. Juni 2016

Natürlichkeit

Gestern schon, als ich genervt daheim ankam, entfernte ich als erstes Make-up und Schminke, dann kam der Nagellack wieder runter, rein in die Wohlfühlklamotten.
Heute ging es weiter..nur kurz lauwarm geduscht und etwas Natron als Deo. Keine Creme, nix, irgendwie hab ich d as Gefühl, dass meine Haut gerade ganz viel loswerden will...muss...soll sie...darf sie....

Da war es heute gut, dass ich beim radeln ordentlich schwitzte (und mich danach wieder nur kurz lauwarm abduschte, fühlt sich besser als, als mit Chemie, obwohl ich eh so wenig benutze...)

Gut...vorm radeln musste ich erst meinen Vorderreifen reparieren, weil ich nen Platten hatte (der Mantel innen war auch schon uralt)...sehr ärgerlich, dass ich ausm Baumarkt den falschen mitnahm, das daheim merkte und nochmal dahin latschen musste (nochmal gute 3 km)...nach großem Ärger, sah ich es positiv: Bewegung, Sonne, Wärme...dem Körper tuts gut....

Zur Natürlich paßt auch: Als ich letztens beim bügeln war....mitten auf dem Land, vielleicht 5 Häuser als Nachbarschaft, sonst Acker, Wald, Wiese...entfuhr es mir beim betreten des nigelnagelneuen Hauses:" boah riecht das giftig." Es war regelrecht ätzend, all die Ausdünstungen.
Wir gingen in die Wohnung. Alles hermetisch abgeriegelt. Kein Fester auf. Die Luft komisch, irgendwie dick, zumindest roch es nicht mehr so ganz giftig. Und dann kam der Hammer. NEBEN der Balkontür gab es ein kleines Kästchen, das für den Luftaustausch sorgen sollte. So ein winziges Ding wie in Bädern ohne Fester.....lächerlich...schrecklich..sind wir schon so weit? Das wir die Fenster nicht mehr öffnen?
So eine Vorrichtung verstehe ich ja im 22.Stock eines Bürokomplexes oder so. Aber da? Mitten auf dem Land?
Traurig...sehr traurig...der neue Bewohner war total stolz darauf, dass er so eine "neue Technik" hat.

So ich geh jetzt auf den Balkon, spüre, atme, rieche, fühle da draußen die Umgebung, die Luft, die Wärme und warte aufs Gewitter....

Freitag, 24. Juni 2016

Dahoam

Uff, "Arbeitswoche" vorbei.
2 Tage zur freien Verfügung nur für mich. Jeah!

Die letzten 2 Stunden hätt ich mir auch sparen können.
Kontakt mit einem Mann gehabt, bei dessen Anblick ich schon wußte wie der tickt. Und genauso wars. Astrein.
Wie würde eine liebe Freundin aus dem 12-Schritte-Programm sagen: Der ist total "drauf". Der muss kein Alkoholiker ein. Aber er benimmt sich so. Da er viel Geld hat, nennt sich das dann Lebemann. Natürlich im teuersten Viertel Münchens.
Widerliches Verhalten. Psychospiele. Bin teils wieder in altes Fahrwasser geraten. Is okay. Bis neues Verhalten von allein flutscht braucht es viel Übung. Sobald was nettes, liebes auftaucht, sei es als Gefühl, Gesten, Gedanken, Angebot übelste Abwehr von seiner Seite, muss es schlecht machen. Kettenrauchend versteht sich. Und dann noch Skorpion.
Ich hab noch keinen sympathischen Skorpion getroffen. Einen wirklich freundlichen, menschlichen, offenen...alle waren kalt, schneidend, falsch, extrem materialistisch (gut das is mir egal) einfach hinterfotzig wie man in Bayern sagt...

Tschüß. Abhaken.

Auch hier  nun endlich mal Hitze. Und alle strömen sie in die Biergärten...und bevor ich mir wieder ein schlechtes Gewissen mache, weil ich allein daheim bin: Nein! Ich muss mich nicht mit den 75% Extrovertierten vergleichen.
Ich mach jetzt genau das wonach mir ist: Meine Musik hören, Füße hoch, ein kühles Radler genießen, halbnackt sein, meinen Gedanken nachhängen, vielleicht je nach Lied etwas tanzen, lecker essen, und vor allem:entweder im Frauenbuch oder Introvertiertenbuch lesen und mich daran erfreuen ...ohne wildfremden Menschen um mich...das ist jetzt genau das richtige für mich...und nicht das was die meisten Menschen wollen/tun.

PROST!

Donnerstag, 23. Juni 2016

Frauenpower....

Mir mal wieder ein Frauenbuch gegönnt.
Macht und Magie von Angelika Aliti.
Ich kann solche Bücher einfach dann nicht mehr aus der Hand legen, sie lesen sich so gut...
Ich sauge diese Ermunterung zur Eigenmacht, zur inneren Stärke, diese Art von Humor, dieses JA zum Leben so sehr auf...ganz tief rein zieh ich mir diese Worte...
vor allem weil mir aufgefallen ist, dass zwar meine Mutter damals das Geld heimbrachte, aber deswegen noch lange nicht das sagen hatte...das ist wahres Machotum, nicht nur die Hausarbeit und Kindererziehung der Frau überlassen (was meine Mutter ja auch noch unter einen Hut bringen musste) sondern auch noch die Geldbeschaffung.
Langsam krieg ich echt das kotzen....wenn ich an "ihn" denke...

Zwei Gedanken gefielen mir sehr gut...der eine...:Uniformen..offensichtlicher kann man seine psychischen Probleme nicht darstellen (mir fielen sofort ehemalige Bekannte/Freunde von mir Eltern, Schwester ect. ein wo das 100% zutraf und)...musste schallend lachen!
und: nehme einem Mann sein Auto, sein Geld, seine Macht, seinen Anzug und Krawatte ect. weg...und schau was dann von ihm übrig bleibt (sofort hatte ich ein unsicheres ängstliches  kindliches Wesen im Körper eines Erwachsenen vor meinen Augen).
So anders bei Frauen....(klar mit Ausnahmen).

Es geht nicht darum die bösen Männer zu vernichten....sondern aus dem patriarchalen Spiel mit Manipilation, Gewalt, Mißbrauch ect. auszusteigen und sich wieder aufrichten, seine eigenen Kräfte, Mächte und Begabungen bewußt werden, sie nutzen, das eigene Leben gestalten.

Gerade jetzt, wo wieder rumgemäkelt wird, dass eine Frau Männerfußballspiele kommentiert....liebe Neandertaler, wir nehmen euch schon nichts weg...nur davor habt ihr doch Angst....

Mittwoch, 22. Juni 2016

Wieder nicht...

Wieder hat es heuer nicht funktioniert, dass ich an einer schönen Sonnwenfeier teilnahm.
Na gut, dann nehme ich das mal so hin...
Die eine Feier wurde wegen Unwetter abgesagt (mir war eh grottenschlecht) und die andere wäre gestern gewesen, auch eher zweifelhaftes Wetter und sehr lange Fahrt nach Österreich rüber....

Stattdessen war ich bügeln. Anscheinend meint das Universum, dass das grad wichtiger ist, dass mehr Geld reinkommt. Soll mir auch recht sein.
Gute Bezahlung, angenehmes Umfeld, aber so wie ich das verstanden habe, eher unregelmäßig.
Egal. Immerhin. Wer weiß was sich noch so auf tut.

Heute ein Super-Kraft-Tag. Heiß ersehnt, vollends genossen.
Wärme, Sonne, Radlrunde mit frischem Heuduft in der Nase, die Bauern konnten endlich mähen, klar im Kopf, fit im Körper....i love it!

Nach dem Job mir ein Eis von der Eisdiele gegönnt und gemerkt, warum ich das so ungern mache: Viel zu große Portionen! Ich hol mir lieber aus Supermarkt so einen Literbecher Eis und mach mir da mal einen kleinen Becher mit Obst und Sahne selber...

Und sonst so...?
Vorfreude auf morgen.... :)

Dienstag, 21. Juni 2016

Glänzend

Mich selbst heute mal wieder auf Vodermann gebracht....Nägel lackiert und Silberschmuck poliert. Ich finde das Hausmittel mit Alufolie, Salz und heißem Wasser funktioniert nur mal zwischendurch als Notlösung. Als ich heute ein Silberreinigungstuch nahm, dachte ich ich hab neuen Schmuck! Sehr schön :)

Ansonsten weiterhin üble Kreislaufprobleme...
entweder liegt es an den Milchsäuretropfen, dadurch kommt ja die Entgiftung in Schwung)...
oder am ständigen TiefDRUCKgebiet namens:schlechtes Wetter (ab morgen soll es aber warm und freundlich werden...HURRA! Ich lechze nach einem Sonnenbad)
oder wars die Massage? Die war aber eher harmlos....
Da ich ebenso unbändigen Durst habe und saufe wie ein Pferd, tippe ich eher auf Entgiftung.
Gestern beim Radlfahrn (dachte Bewegung bringt das ganze mehr in Schwung) halb im Feld gelandet vor lauter Schwäche und kaltem Schweiß.
Dazu immer wieder fieses Kopfweh. Kenne ich ebenso kaum.
Naja, wird auch wieder vergehen....

Werde auch meine Zinkzufuhr massiv erhöhen (schrittweise) nachdem ich gesehen habe, dass meine Tabletten viel zu wenig haben. Und HPU-ler brauchen halt sehr viel mehr, vor allem um erstmal die Speicher wieder aufzufüllen.
Super: Zinkmangel kann nicht im Blut nachgewiesen werden, bzw. erst wenn er schon massiv fortgeschritten ist....ach liebe Schulmedizin, ihr seht es immer erst, wenn man schon ein Bein im Bestattungsunternehmen hat...

Montag, 20. Juni 2016

"Mords"-stimmung

Da dacht ich gestern, legste den absoluten Schonkosttag ein, nur Kartoffeln, Salz, Gemüse und Fett und heut morgen gehts mir hundsmiserabel (schon wieder-immer noch?).
Da haben sich dann doch eigentlich verträgliche Sachen, aber die waren schon recht alt, eingeschlichen. Ich glaub die Nüsse warens am Abend. Gleich weggeschmissen.

Nicht nur die extreme Muskelschwäche macht mir zu schaffen, auch die Laune: zwischen hoch depressiv und aggressiv.
War dann auch nicht hilfreich, dass der Drogeriemarkt das gesamte Sortiment umgestellt/geändert hat und ich alles erstmal suchen musste.

Komisch, fast meine ganze Wohnung ging ich jetzt mir der Frage durch: machst du mich glücklich?
Nur meine Küche (fast) nicht. Dabei lauern da allerlei unverträgliche Sachen.
Selbstliebe wäre es auch, da radikal auszumisten. Überhaupt nicht mehr zur Tafel zu gehen. Denn was bei einer Histaminintoleranz mit am wichtigsten ist: Frische! Je älter desto mehr Histamin.
Mir macht es vom Ekelfaktor (oder wie man das nennt) nichts aus, wenn ich bei der Tafel einen Joghurt mitnehmen, der vor 2 Tagen abgelaufen ist. Aber mit einer HI ist das scheiße.
Noch dazu wenn man ein leicht zu aktivierendes inneres Kind in sich hat, das bei unverträglichem schreit: "hier, haben will, kost doch nix! Mag jetzt Banane, ne Ananas usw.."
Im Supermarkt ist mehr die Erwachsene präsent und kann mehr dagegensteuern.

Im Moment ist eigentlich nix los, was mich psychisch dermaßen zerwürfelt. Da wird mir immer wieder klar, wie groß eine Histaminintoleranz (und andere Nahrungsunverträglichkeiten!!) das Befinden beeinflußen.

Es ist so schade, dass ich soviel an wertvoller Lebenszeit verschlafe, verweine und dumpf rumsitze. Gerne würde ich heute bei idealem Wetter, leicht bewölkt, nicht windig, 20 Grad mein Radl packen, das in die Bahn schieben, irgendwo hinfahren, eine Radlrunde drehn, Natur genießen und wieder heimfahren....

Also jetzt nicht noch Benzin ins Feuer gießen, sondern irgendwie die Stunden gut rumbekommen, sanft mit mir umgehen...
Und mir weiter klar werden, wie wichtig es ist noch ein paar Stunden zusätzlich zu arbeiten, damit ich nicht mehr zur Tafel muss.

Sonntag, 19. Juni 2016

Regentage

Heute mal wieder ein Schütttag. Es schüttet wieder aus Eimern. Zum Glück is hier kein Hochwassergebiet. Die Natur brauchts, die letzten 2 Jahre waren mehr als trocken. Flüsse und Seen waren bedenklich mager.

Gestern wollt ich ja auf eine schöne Sonnwendfeier im Münchner Süden auf einer Anhöhe. Wurde abgesagt wegen Wetter. Einerseits schad, andererseits auch okay, weil ich völlig matsch war. Null Kreislauf, total brennende Augen, voller Muskelschwäche nur noch schlapp, konnt mich kaum auf den Beinen halten.
Fühl mich völlig vergiftet. Was ja auch so ist.
Jetzt also völlig histaminarm essen und wieder anfangen die rechtsdrehende Milchsäuretropfen nehmen. Da hab ich den Turnus noch nicht so raus, denn immer kann ich die nicht nehmen. Vielleicht 4 Wochen nehmen, 2 Wochen Pause oder so...
Gestern auch gleich Basen-Fußbad und Leberwickel wieder, brachte zumindest eine erholsame Nacht.
Bis ich aufstand :/ wieder völlig hinüber.
Achja und viel Wasser mit Vitamin C trinken.
Werde auch mal Traubenkernextrakt probieren, dass ja soviel von dem OPC hat und das stärkste Antioxidants ist. Dass ich viele giftige Stoffe in meinem Körper anlagere ist ja bekannt.

Also heute ein beliebter Lesetag. Hab ja zum Glück genug da.

Und sonst so?
3x die Woche mit derselben Person treffen (wenn auch nur kurz) macht derbe Aggressionen. Die Dosis macht halt das Gift :)
Wochenende gehört mir, da muss ich alleine sein und auch sonst via Medien wenig Kontakte haben...den Intro-Akku aufladen.

Schönen Sonntag Euch allen!

Freitag, 17. Juni 2016

In sich wohnen

Innerlich zerrissen, so hieß der Ort an dem ich war.
Lautet eine Liedzeile von den Böhsen Onkelz.
Ich schreibe es um in: Innerlich verlassen, so hieß der Ort an dem ich war.

Heute mit voller Selbstannahme/ohne innere Abspaltung in einen vollen Tag gestartet.
Durch München gefahren, eine Massage und Fangopackung gegönnt, im Fast-Food"restaurant" gegessen, danach noch mit Kuschelmann ins Hotel, heut mal ohne Pool.
Und die ganze Zeit habe ich mich so verhalten, dass es mir als Introvertierten gut geht.
Heißt: In der Bahn: Musik hören und darauf konzentrieren, Aufmerksamkeit nicht zu sehr streuen (ein SEHR wichtiger Punkt bei mir...IMMER, egal ob in Bahn, Supermarkt, Fußgängerzone).
Festgestellt: Thailändische Massage liegt mir immer noch am besten, die packen zu, da sitzt jeder Handgriff. Heute dagegen meinte ich, ich sei im Streichelzoo. Naja. Ein Weg zu mehr Erkenntnis.
Dann was essen. Tisch am Rande, in der Ecke suchen. Auch beim warten lieber mit einem "Haltepunkt" sei es an einer Säule oder an einer Wand.
Bewußt entspannen, atmen nicht vergessen. Immer wieder: Konzentration bei mir lassen, dem was ich tue. Ich werde nicht ständig bedroht und muss nicht immer hyper aufmerksam sein.
Auch wichtig: Viel Zeit lassen. Zeitdruck stresst mich extrem. So hab ich noch einen Kaffe in einer ruhigen Seitenstrasse genossen, und dann erst zu Kuschelmann gegangen. Dort auf meine Bedürfnisse geschaut und nicht darüber gelatscht.

Fazit: Angenehmer Tag. So macht Leben Spaß!

Donnerstag, 16. Juni 2016

Sei du selbst...

Das schwierigste von allem: Man selbst sein.
Ohne gesellschaftliche, elterliche Konditionierung, ohne Geschlechterrollen, ohne *wie man zu sein hat*, ohne eigene Ansprüche und (Ver-)Urteile, ohne dem anderen gefallen zu wollen.

Heute gelang mir das.
Ich machte mir keinen Kopf wie was rüber kommt.
Ich verhielt mich nicht so, wie ich vermute, dass es dem anderen gefallen könnte.
Ich schauspielerte nicht.
Ich dachte nicht groß darüber nach was ich tat oder sagte.
Ich war einfach ich. Fühlte mich wohl. War entspannt. Zeigte meine Müdigkeit.
Und das bei einem Blinddate.

Dieses "nur wenn ich mich so und so verhalte liebt mich der andere" was mir meine Familie eingetrichtert hat, lässt nach.
Wie las ich letztens von einer Betroffenen: Ich könnte von meinem Vater alles haben: Geld, Zeit, Zuneigung, Geschenke, aber nur wenn ich mich so verhalte, dass es in seinem Interesse liegt.
Genau das lass ich hinter mir.  Befreiend. Das falsche Kleid wird abgelegt.
Ich werde frei!

PS: Der Typ war nix für mich.
PPS: Wenn ich mal wieder einen Tag lang schlafen will, ess ich einfach 3 Löffel Dosengemüse. Ich wußte, dass das histamintechnisch nicht gut ist. Aber dass es mich SO ins Koma befördert...hallelujia.

Und jetzt genieße ich meine Couch, das Buch, die nicht endenwollenden grauen Wolken da draußen, den Schlafanzug und einfach meine Ruhe :)

Mittwoch, 15. Juni 2016

Introvertiert

Lese zum 2.Mal das wunderbare Buch:
Die Macht der Introvertierten.
Weil ich mit diesem Wesensmerkmal an mir immer noch Schwierigkeiten habe.
Das nicht haben will, verleugne und immer über meine Grenzen gehe.
Dabei ist es eine körperliche Disposition wie Weizenunverträglichkeit oder dass ich keine Wassertiere essen mag, die man einfach nicht ändern kann.

Jedenfalls saß ich um 19.30 gestern abend so in meinem Bett und las.
Das Handy war noch an, weil ich grad mit einem fremden Mann via Mail flirte und noch warten wollte, ob eine Antwort kam.
Die kam: Mit der Frage, ob wir uns heute noch ganz spontan treffen wollen.

Ich prustete los, lachte und kicherte so vor mich hin, legte Buch und Handy weg, knipste das Licht aus, krabbelte unter die Decke und linste nochmal auf die Uhr 20.10h. Gute Nacht.

Anscheinend klappt das annehmen doch schon ein Stück mehr.
Früher hätte ich mich schlecht gefühlt, dass ich nicht gleich freudig ja geschrien und sofort losgefahren wäre.

Ne ne Junge. Spontan bin ich nicht. Schon gar nicht im kennenlernen eines Mannes. Das bedarf Vorbereitung und innerliches drauf einstellen.
Aber so sagte ich das natürlich nicht.

Dienstag, 14. Juni 2016

Besserung

Was es doch ausmacht:
Viel Wasser mit Vitamin C (Ascorbinsäure) trinken, auch Toxaprevent und histaminarmes Essen, dazu 1 Tablette SAM-E (was auch das Histamin senkt) und abwechselnd mit 1/2 Kapsel Cordyceps und ich fühl mich wie ein normaler Mensch.
Heute: 2 kleine Radrunden, kein Mittagsschlaf, relativ gute Laune.

Achtsam sein...immer wieder....

Montag, 13. Juni 2016

Mein Weg

Wie immer in einer depressiven Phase schlafe ich unglaublich viel.
Gegen 19h werde ich weinerlich, da merke ich schon, dass ich völlig übermüdet bin. Gehe dann bald ins Bett um die Augen das nächte mal um 7h am  Morgen wieder zu öffnen.
Dazu noch Mittagsruhe.
Dazu diese fiese Muskelschwäche. Gestern Haare waschen und ich dachte mir fallen die Arme ab. Gefüllte Kaffetasse wiegt gefühlt 5 Kilo.
Davor habe ich am meisten Angst, dass das schlimmer wird.
Schreckliche Vorstellung.

Ansonsten versuche ich weiter mit dem inneren erwachsenen Teil mich gut um den inneren Kindteil zu kümmern. Es zu trösten, ihm zu helfen, zu schützen, beizustehen, Gefühle zuzulassen. Das tut gut.
Wesentlich besser als in der Opferrolle zu bleiben und auf meinen mißbrachenden Vater zu schimpfen oder zu jammern wie schlimm es mich erwischt hat. Keine Frage, auch diese Phasen kommen vor. Aber immer nur kurz, weil mich das nullkommanull weiter bringt. Im Gegentiel, es bringt mich noch weiter in die Depression hinein, dem Gefühl der Macht-und Hilflosigkeit.

Meinen Vater kann ich nicht ändern.
Aber wie ich mit der Situation umgehe, das sehr wohl.
Und diese Chance nutze ich,
Das ist mein Weg.
Er fühlt sich gut an. Kraftvoll.

Derzeitige Lieblingslieder:
https://www.youtube.com/watch?v=m25seTd6X2o&index=1&list=RDm25seTd6X2o

  https://www.youtube.com/watch?v=JNoFkWIhcxo&index=2&list=RDm25seTd6X2o
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Nachtrag:

- mit loslassen meinte ich nicht meine Zahnkrone....verf****** Scheiß, ganz ganz blöd, hoff ich kann gleich um 14 hin und danach ist erst mal großes heulen angesagt .

- eingefallen: Moment, diese extreme Schwäche..das war AUCH was anderes...dazu seit 2 Tagen Kopfweh die ich ja sonst nie habe...dann dämmerte es: Histamin. Innerlich letzte Nahrungsmittel durchgescannt...oh da is ein Calziumpräparat, dazu einige Essenssünden...voila schon gehts mir grottenschlecht.
Also Tabletten weg, streng hi-arm essen und dann wolln wir mal sehn....
dabei noch ein 3 Lieblingslied gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=YcFv1tn4oTE&list=RDm25seTd6X2o&index=4
ohja zu den Sternen....

Freitag, 10. Juni 2016

Traurigkeit

Gestern abend gerade noch rechtzeitig mitbekommen wie sich innerliche Abwertung und Anbahnung von selbstschädigendem Verhalten breitmachen wollten.
Konnte gut dagegen halten und nicht das fortführen was meine Familie mit mir machte.
Ich ging schlafen.
Heute ist es immer wieder kurz davor wieder wegzuschwappen. Diese innere Achtsamkeit und Selbstliebe.
Nicht den inneren Täter gewinnen lassen.

Im Bett hab ich ein wenig meine Gedanken beobachtet...puh dacht ich so...andere sind mit solch einem Familienhintergrund schon Jahre in der Psychatrie oder gar nicht mehr am Leben weil sie sich selbst umbrachten, ganz offensichtlich oder schleichend mit Drogen ect.
Dann kam wie von außen der Satz:
DAS MUSS MAN ERST MAL ÜBERLEBEN!
Jahrelange Schikane, Demütigung, Beleidigung, Vernachlässigung und Missbrauch.
Übelstes Mobbing durch die eigene Familie!
Ich wurde nicht psychotisch oder schizophren auch nicht drogenabhängig und meine Selbstschädigung hält sich in Grenzen. Ich bin mir derer sehr bewußt.

Irgendwo gab es ja doch noch ein klitzekleines Krümelchen Hoffnung, dass das mit meiner Familie noch eines Tages klappt. Deswegen hatte ich 2012 als ich den Kontakt abbrach auch deren Kontaktdaten aufgeschrieben, in einen Umschlag getan und in den Keller an gut erreichbarer Stelle hinterlegt.
Man weiß ja nie..dachte ich noch...
Dann änderte ich meine Kontaktdaten und war fortan für meine Familie nur noch über Postweg erreichbar.

Letztens verbrannte ich den Umschlag mit den Kontaktdaten.
Aus. Vorbei. Das wird nix mehr.
Gestern verkaufte ich das Regal meines Vaters, das auch schon lange im Keller steht.
Ich hab Besen und Schaufel geholt, das letzte Krümelchen Hoffnung aufgekehrt und zum Fenster hinaus geschmissen.
Jetzt ist da Traurigkeit. Sehr viel Traurigkeit. Erst wollte ich sie wegdrücken, wegtrinken, ignorieren. Aber warum?
Ist doch völlig normal und legitim, wenn man von seiner Familie Abschied nimmt.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Langeweile

Langeweile habe ich selten. Da ich eher an einem ZUVIEL leide, zuviele Reize, Gedanken, Gefühle. Als introvertierte bin ich immer mit etwas beschäftigt. Und sei es innerlich.

Irgendwie ändert sich das langsam. Mir ist immer öfter langweilig.
Kein Wunder, ich werde langsam aber stetig fitter. Der Kopf ist klar und frei. Von Histamin bzw. anderen Giften von der HPU, der Körper erholt sich langsam und wird mit fehlenden Nährstoffen wieder aufgefüllt (vor allem Eisen, Magnesium, Zink, plus Gerstengras in dem ja fast alles notwenige ist). Dazu die fehlende Bremse und Einschränkungen/Gehirnwäsche seitens der Familie, da wird viel Energie frei, sie darf wieder fließen...

Ich habe immer zu Leuten gesagt, die sich nicht vorstellen konnte soviel wie ich zuhause zu sein und wenig zu machen: ja du gehst von deiner Situation aus, als Gesunder! Wenn du aber oft Tage hast an denen du mehr schläfst als wach bist, kaum vor Kraftlosigkeit das Geschirr spülen kannst und froh bist wenn du nach Arztbesuch und Einkauf wieder auf die Couch fallen kannst, fühlt sich das alles nach viel und volle Tage an! Weil einfach wenig Energie da ist.

Ja ich will auch wieder mehr machen. Und kann es langsam auch wieder. Ich muss noch sehr aufpassen. Heute wär mir nach viel tun, ich habe Kraft und eine gute Stimmung. Jedoch muss ich bedenken, dass ich morgen 4 Std. körperlich arbeiten muss. So muss ich mich heute bremsen, was mir schwer fällt, weil ich an guten Tagen natürlich losstürmen möchte, mit einem Juchzer auf den Lippen und ausgebreiteten Armen: Endlich! Endlich kann ich wieder mehr tun was ich will, mir wünsche und vorstelle, Leben ich will dich leben!

Mittwoch, 8. Juni 2016

Viel zu viel

Die Laune die am Wochenende so wegknickte war dann doch PMS.
Letzten Monat eine Woche zu spät.
Diesen Monat eine Woche zu früh. Nervt.
Wenigstens hab ich jetzt wieder gute Laune :)

Heute wieder in der neuen Arbeit gewesen. Mit der Mutter danach noch ins plaudern gekommen. Dabei festgestellt, ich muss gar nicht soviel tun, wie ich das derzeit mache.
Ich muss nur das tun, was mir aufgetragen wird.
Ich seh aber soviel was noch gemacht werden sollte.
Abgrenzen lernen. Geht mich nix an.
Ich muss nicht bis zur Erschöpfung da werkeln. Ich kann in aller Ruhe nur die 2 Aufgaben machen, die verlangt werden. Und den Rest beiseite lassen.
Große Übungsaufgabe.

Montag, 6. Juni 2016

Fried-höflich

Heute mal wieder der vierteljährliche Termin beim Neurologen. Hochtzeitsdesaster berichtet...naja meinte der liebe Dok, das war aber auch ein Versuch von 0 auf 100 oder?
Ja schon...sein weiteres Mitgefühl und der herzlicher Wunsch auf baldige Fortschritte sind Gold wert. Best Psychodoc ever!

Danach in ein Geschäft, weil ich weiterhin auf der Suche nach einer passenden Sonnenbrille bin. Bin kein Fan von Brillen, brauch zum Glück auch keine, aber manchmal ist sie doch gut, weil ich mich dann geschützter fühle. Sicherer.
Eine gefunden. Noch nicht 100 pro perfekt, aber langsam find ich auch erst raus, wie sie sein soll, von daher...wird...

Da München endlich mal wieder mit Wärme und Sonne gesegnet ist, überlegte ich was ich noch schönes machen könnte und mir fiel der alte südliche Friedhof ein, den ich schon lange einmal besuchen wollte.
450 Jahre ist der gute alt und seit 70 Jahren kommen keine neuen Gräber dazu.
Hier liegen viele berühmten (oder/und reiche und/oder mächtige) Münchner. Manch einem konnte anscheinend der Grabstein  nicht groß genug sein.
Viele Namen kamen mir bekannt vor, so manche Straße, Platz oder Kulturraum heißt nun so. Wieder ein Stück über die Münchner Geschichte gelernt.

Alles herrlich verwildert, leider etwas unruhig weil drumherum halt das Stadtleben tobt samt Laubbläser, LKW's oder lautstark telefonierende Mütter.
Trotzdem genoß ich den Bummel sehr...



So jetzt Mittagpause und später gehts nochmal los: Alte Sonnebrille wieder zurück bringen, Paket abliefern, Medikamente holen, zur Bücherei und ein schönes Plätzchen in der Sonne suchen.
Diese dann tanken.
Dringend nötig.
Ganz dringend!

Gestern ein schönes Filmchen gefunden, das wunderbar zeigt, wie es introvertierten und extrovertierten Menschen auf einer Party ergeht:
 https://vimeo.com/164177132

Sonntag, 5. Juni 2016

No Problem

Manche Probleme lösen sich zum Glück einfach so in Luft auf.
Das Treffen mit der redseligen Bekannten auf einem trubeligen Markt ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Zum einen regnet es ja ständig und zum anderen hatte dann mal die eine oder die andere keine Zeit.

Es wäre auch definitiv too much geworden.
Gestern abend bei dem sehen einer Reportage auf einmal in Tränen ausgebrochen. Inzwischen kenne ich dieses ganz bestimmte weinen und kann es als Überreizung definieren.
Der Inhalt des Films war wahrscheinlich das i-tüpfelchen.
Also ab ins Bett. 20.30 Uhr. Aufgewacht um 6.30. Tief und fest durchgeschlafen. Kleines Frühstück eingenommen und wieder ab ins Bett, nochmal 2,5 Std. halb gedöst, halb geschlafen.
Ganz langsam gehts wieder...

Heute also ganz viel Ruhe, ganz wenige Reize. Nase ins Buch stecken oder dem Regen zuschauen und viel Wasser/dünnen Tee trinken...

Samstag, 4. Juni 2016

Der frühe Mensch fängt die Erholung

Bewegung hatte ich die Woche eigentlich genug,
aber das langsame spazieren gehen, alleine in der Natur am frühen Samstagmorgen, wenn die Welt noch schläft (außer die singenden Vögel) ist unbezahlbar! Mein Luxus ;) Und Entspannung pur...

Hallo Welt!

Ein wenig Duft darf auch sein:


Was auch weiterhin Spaß macht, ist die Wohnung (im Moment großer Kleider/Haushaltsschrank) zu durchstöbern und weiter zu fragen: machst du mich glücklich?
So flog heute unter anderem so ein riesen Aufsatz für den Staubsauger hinaus. Seit 16 Jahren in denen ich alleine wohne, habe ich sowas nicht gebraucht. Was ich allerdings fand war ein neuer Luftfilter. Den eingesetzt und HUI jetzt saugt das Teil wieder richtig gut!

Ebenfalls Spaß macht auch weiterhin das Asperger-Buch. Ja ich mag auch mehr Dinge als Menschen. Hätte ich das vor 16 Jahren gewußt (und vor allem mir erlaubt) würde es mir heute wahrscheinlich besser gehen, weil ich nicht bis zur Erschöpfung in einem sozialen Beruf gearbeitet hätte.
So ein wenig wurde mir das als Kassierin in der Tankstelle bewußt. Leider habe ich nicht drauf gehört und weiter sehr nah am und mit Menschen gearbeitet.
Ein neues Wort habe ich durch das lesen auch gelernt: Repetitiv. Eben z.B. im Beruf/Arbeit mögen (manche) Asperger gerne repetitive, also eintönige, sich wiederholende Arbeit. Mich beruhigt das auch. Sehr. Wenn klar ist was zu tun ist, kann ich wunderbar in den Flow kommen. Mein Gehirn läuft eh immer auf Hochtouren, darum muss ich mir ums verblöden keine Sorgen machen.
Das Problem ist nur, dass mir die Umgebung schnell langweilig wird. Deswegen kann ich mir die Arbeit als Hauswirtschafterin weiter gut vorstellen, aber eben in wechselnden Orten/Häusern.

Und auch zuhause merke ich jetzt wie sehr es mich erfreut, Dinge zu sortieren, ausmisten, etwas zu erledigen. Zum Beispiel liegt bei mir am Pc immer ein Zettelhaufen rum, Dinge die ich im Netz nachschauen, noch schreiben oder lesen oder einfach erledigen (wie Bankgeschäfte oder einen Kauf) möchte werden notiert. Kreuz und quer. Und irgendwann nehm ich mir ein neues großes Blatt, erledige am Pc das was ich machen will und der Rest was gerade nicht geht oder was nichts mit dem PC zu tun hat (wie M. noch anrufen) kommen schön ordentlich auf das neue Blatt.
Sowas befriedigt mich ungemein. Dann hab ich wieder Klarheit.

Zum gestrigen Post fiel mir noch ein: "innere Ruhe" war der falsche Ausdruck. Ich spüre immer mehr eine innere Festigkeit. Das trifft es besser.
Sehr sehr lange (Zeit meines Lebens?) habe ich mich wie in einem mickrigen Tretboot auf dem offenen Ozean gefühlt. Hilflos den Wellen ausgeliefert, keine Chance selber irgendwie die Richtung zu bestimmen.
Jetzt sitze ich eher in einem stabileren Segelboot und kann selbst Segel so ausrichten und bestimmen wo es lang geht. Ich nutze den Wind für mich!
Das Steuerbord selbst in der Hand zu halten ist sehr befreiend und belebend. Und ich genieße es...

Freitag, 3. Juni 2016

Ich bin ok so wie ich bin und du auch!

Die immer öfter spürbare innere Ruhe und Selbstzufriedenheit ist einfach wunderschön.
Sich selbst spüren, welche Bedürfnisse man hat oder nicht, welche Werte man leben will und man sein Leben so einrichten darf, dass es einem dabei gut geht ist für mich ein großes Geschenk.
Die jahrelange Gehirnwäsche meiner Familie lässt nach.
Diese hatte den einzigsten Sinn, dass ich mich selber ständig verlor und verließ und dafür schön "brauchbar" und manipulierbar für andere war, die mich von sich abhängig machten, um ihre eigenen Gefühle und Verantwortlichkeit nicht leben zu müssen.

Lange wurde ich einfach ignortiert, egal ob ich ständig Einser in Deutsch schrieb und deswegen die Abschiedsrede für unseren alten Schulrektor verfassen und vortragen durfte, die Goldmedaille erschwamm oder ständig Geld meiner Mutter klaute und (in einer anderen Schule) oft den Unterricht schwänzte, ich spürte nie ein Fedback, keine Konsequenz meines Verhaltens. Irgendwie ein Wunder, dass ich nicht kriminell oder drogenabhängig wurde...

Es war total egal, was ich machte, es schien keinen zu interessieren.
Und all meine Anstrengungen erreichten nicht das, was ich brauchte und wollte: Die Liebe meiner Eltern.
In der Pubertät ließ ich es krachen, kam tätowiert und gepierct nach Hause, rasierte mir die Haare ab, hatte einen 8 Jahre älteren Freund (ich war 15)  in München zu dem ich oft auch über Nacht fuhr (1 Std. mit der Bahn) usw. da erst kamen so halbherzige Versuche und Verbote meiner Mutter. Natürlich nahm ich sie nicht ernst und konnte ihr auf der Nase herum tanzen. Mein Vater sagte gar nichts dazu.
Einzig die Verwandtschaft reagierte etwas entsetzt, konnte aber auch nichts tun.

Ab da war alles was ich tat nicht gut. Egal wo oder mit wem ich wohnte, ob und was ich arbeitete oder nicht, ob ich verreiste oder tagelang am PC hing, was ich anzog, welchen Freund ich hatte...ausnahmslos alles wurde kritisiert und schlecht gemacht.

Jetzt nach jahrelangem Abstand von dieser Misere namens Familie, spüre ich immer mehr was ich in meinem Leben haben will und was nicht.
Das gibt Schmetterlinge im Bauch! Ganz viele!
Mein Selbstwert kommt zurück (oder wird überhaupt das erste Mal auf einem festen Fundament erbaut!).

Ich werde entspannter, scherze mit Nachbarn, bin auch mit Fremden weniger verkrampft und lege nicht alles auf die Goldwaage.
Ich kann ohne Angst mein Herz öffnen und Freunde herein lassen, ich zeige mehr Gefühle, so wissen die anderen auch eher woran sie bei mir sind. Das macht Spaß!

Es ist völlig ok, dass ich gerne alleine bin (vor allem in der Arbeit) und meinen Interessen nachgehe, es ist ok, dass ich oft früh schlafen gehen muss, es ist ok, dass ich keine eigenen Kinder haben möchte, es ist ok, dass ich viel Ordnung und Struktur um mich brauche, es ist ok, dass ich eine unkomplizierte Frisur haben will, weil ich da nicht ewig rumbasteln will, es ist ok, ein Buch das mir nicht gefällt nicht fertig lesen zu müssen, es ist ok, wenn ich langsam gehe und mich nicht selbst stresse, es ist ok Dinge zu tun die mir gefallen, es ist ok, dass ich mich dem einen Mann sehr nahe fühle auf seelischer Ebene und ihn als brüderlichen Freund habe und einen anderen mit dem ich meine Sexualität neu entdecke und Spaß mit ihm habe, es ist ok, mich mit Menschen zu umgeben die mich respektieren, es ist ok sich einfach zu freuen und es sich gut gehen zu lassen...( Liste natürlich nicht vollständig, darf fortgeführt und erweitert werden ;))

Donnerstag, 2. Juni 2016

Flugzeuge in meinem Bett

Ich mag Wind nicht besonders und schon gar nicht in meinen Räumen, weswegen ich nie einen Ventilator haben wollte.
Auch nicht bei großer Hitze. Die paar Tage im Jahr bei uns, da rentiert sich doch eine Anschaffung nicht. Nur wieder ein zusätzliches Ding und überhaupt.
Das Problem ist aber, mein Schlafzimmer liegt unterm Dach, hat nur 2 Minifenster und ist offen zur restlichen Wohnung. Im Winter ist da bei trockener Luft von außen  schnell durchgelüftet, wenn ich überall die Fenster auf habe. Nicht so im Sommer. Die feuchte Luft steht da oben und es ist nur noch stickig.

Also hab ich mich mal umgesehen und ein tolles Teilgefunden:


Sieht schon mal stylisch aus, wie eine Flugzeugturbine, dazu ist er extrem leise und bläst nicht so dolle, ist aber stark genug um die Luft etwas rumzuwirbel.
Das runde Teil hat einen Durchmesser von 25cm und lässt sich noch per Hand nach oben stufenlos bis zu 90 Grad drehen. Entweder er bleibt so stehen oder das obere Teil bewegt sich nach rechts und links.
In nullkommanix hab ich bei geöffneten Fenstern nun überall frische Luft. TOLL!

Und sonst so?
- Heute nach Ewigkeiten mal wieder einen guten Freund getroffen. Wir sehen uns so selten, München-Bamberg ist eigentlich nicht weit, aber wie das halt so ist...jetzt kam er ausm Urlaub am Münchner Flughafan an und die Gelegenheit packte ich natürlich und so konnten wir uns endlich mal wieder umarmen. Wie gut das tat!
Ich muss mich ja immer besonders anstrengen bei Freundschaften, weil durch meine körperliche Schwäche muss ich leider immer viel absagen und damit das Ganze nicht einschläft oder der andere meint, dass ich mich von ihm abwende, will ich dem anderen öfter zeigen wie wichtig er mir ist.

- ich träume immer wieder alptraumhaft von der Hochzeit, an der ich nicht teilnehmen konnte. Das zeigt mir wie sehr mich das alles doch angestrengt und aufgewühlt hat...

- lese ein Buch über Asperger bei Frauen. Ich würde da jetzt bei mir keine Selbstdiagnose stellen, aber bei den Themen soziale Kontakte, geschlechtliches Rollenbild, Introversion, Hochsensibilität, Tiefgründigkeit und auch Intelligenz finde ich schon Übereinstimmungen. Das lesen darüber, dass es anderen auch so geht und wie die damit umgehen und den Zuspruch der selbst betroffenen Autorin, tut einfach gut.

- einerseits bin ich heut platt (die volle S-Bahn über eine halbe Stunde stehend hat mich sehr ausgelaugt), andererseits bin ich noch aufgeregt und hibbelig. Wahrscheinlich werd ich jetzt noch ein wenig was tun und mir dann einen Mittagsschlaf gönnen

- erstaunlich was der Entschluß auch zu meinem Vater keinen Kontakt mehr zu haben ausgelöst hat: Ich bin viel mehr bei mir, wieder in meinem Leben angekommen, weiß sehr gut was ich möchte oder nicht und kann meinen Bedürfnissen auch ohne Schuldgefühl nachgehen, habe viel mehr Selbstwertgefühl und Selbstliebe.
Als ob eine Bremse gelöst wurde!

- meine Nachbarn haben definitiv zu lange Urlaub, die fangen schon wieder an heimzuwerken *gnnaaa*, hoffentlich ist es Urlaub und nicht Arbeitslosigkeit!!!!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Junizeit

Noch 30 Tage, dann ist das erste halbe Jahr 2016 schon wieder vorbei.

In diesem Monat kommt eine der wenigen Lieblingstage von mir: Sonnwende! Ich hoffe, dass ich dieses Jahr diesen Tag mal wieder schön feiern kann.

Zum Juni gibt es dieses Bild:

das erste was mir dazu einfiel: Wild und ungezähmt!
Sowohl das rauschende Meer im Hintergrund, als auch das lose Seil um den Pferdehals, sowie der fehlende Sattel sprechen dafür.
Naja, dass das Pferd so brav bei der Frau bleibt spricht weniger dafür. Vielleicht ist das auch einfach eine Assoziation von Pferd und Frau...

Alles in weiß...finde ich schön, verwirrt die Augen nicht zu sehr, ich mag klare Formen und Farben.
Kitschig sieht das Bild nicht aus, das wäre es, wenn man die beiden reitend durch die Gischt sehen würde, aber das haben sie vielleicht noch vor oder schon hinter sich.
Auf alle Fälle hätte ich nichts gegen Meer und Sand :-)

Ich bin kein Pferdefan, hatte schon immer Angst vor Tieren die größer sind als ich und außerdem bin ich selber so schreckhaft und ein Fluchtier, die Kombination ist weniger gut.
Mein erstes sitzen auf einem Pferd endete auch sehr aufregend. Bei einem Kinderreithof erschrak sich das Pferd (auf dem blöderweise ich saß) dermaßen vom Traktor (und wahrscheinlich spürte es auch meine Anspannung), dass es scheute und leicht hochging. Nur mein panikhaftes festes zupacken verhinderte schlimmeres.

Aber aus der Ferne finde ich die Tiere wunderschön und fahre gerne mal zum Reiterhof im Nachbardorf, um in der Reithalle ein wenig zuzuschauen oder in der Ferne die Pferde auf der Weide galoppieren zu sehen.
Kraft und Sanftmut zugleich....