Freitag, 1. April 2016

Schwankung

Alles klar.
Was gestern euphorisch, kraftvoll und zuversichtlich war ist heute:
Schlapp, matschig, mies gelaunt.
Wie soll ich mein Leben gestalten, wenn das Rüstzeug, also mein Körper, nicht mitmacht.

Heute wieder Arbeit abgesagt, jetzt war ich schon 2x nicht dort, also 4 Wochen nicht, was doof ist. Einerseits natürlich finanziell und andererseits möchte ich einfach mal wieder was getan haben (und natürlich auch der Familie helfen, wobei das eher im Hintergrund ist).

Aber ich muss heut dringend meinen eigenen Haushalt in Schuß bringen und das wird schon eine Tagesaufgabe. Weil ich mich fühle, als hätt ich die ganze Nacht gefeiert, leichter Kopfdruck, völlige Müdigkeit, Augenbrennen, Kraftlosigkeit.
Wäsche abhängen. Pause. Neue Wäsche waschen. Daweil dringend Sommerbettdecke beziehen. Wäsche aufhängen. Pause. Geschirr machen. Mir was kochen, wobei das heute mit Minimalaufwand passiert.
Schöne wäre noch: Ein Paket fertig machen und evt. zur Post bringen und etwas Zeug ausm Keller wegbringen (Pappe und so).

Dabei hab ich zeitweise das Gefühl kaum stehen zu können und meine Augen aufzuhalten. Als hätt ich meine starke Beruhigungstablette genommen.
Tja Trampolin-Schnupperkurs morgen wird da wohl auch nix, allein schon weil ich da 3km hin und 3 wieder zurück radeln muss.

Wenn ich das jetzt alles so sehen würde, als könnte ich das nicht aus psychischen Gründen, gehts mir noch schlecter.
Wenn ich sehe, dass es hauptsächlich körperliche Gründe sind, kann ich damit besser umgehen.

Ich wüßte was ich tun müßte, damit es mir besser geht.
Einzig: Ich schaffe es nicht.
Wie der Raucher, der auch weiß und auch schon an allen Ecken seines Körpers spürt, dass die Zigaretten schlecht für ihn sind, und doch nicht aufhören kann.

Das wird definitiv Thema in der nächsten Therastunde, die ich zum Glück schon nächsten Mittwoch habe, da glücklicherweise jemand absagte.
Dann gehts erst wieder 1 Monat später weiter.
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Nachtrag:
Hammer des Tages!
Es endlich geschafft in der Apotheke vorbei zuschauen und fragen, ob die auch Blutzuckermessgeräte verleihen.
Nö.
Aber, sagte die gute Apothekerin, kommen Se mal mit.
Und so dackelten wir in den hintersten Raum ala Abstelllkammer, sie holte so ein Gerät, packte es aus, erklärte es mir, ich innerlich schon die Augen verdreht, weil ja klar war dass die mir jetzt eins verkaufen will, doch irgendwann fiel der Satz: "Wir haben da so ein paar Exemplare zum verschenken."
Was? Wie? Das gibts noch?
Und so bin ich freudestrahlend und sehr dankbar MIT Messgerät aus dem Laden gegangen!
:-))))
Mir ist auch klar, dass der Nachkauf der Teststreifen/Lanzetten eher teuer ist. Aber auch da gibt es Möglichkeiten, wie ich schon entdeckt habe...
Und der erste Pieks war gar nicht schlimm...^^

Kommentare:

  1. Na, das ist ja mal eine tolle Nachricht ... :-)

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  2. Na, das ist ja mal eine tolle Nachricht ... :-)

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  3. Ja manchmal muss man auch mal Glück haben ;)

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