Sonntag, 3. April 2016

Leeres Hirn

In der Therastunde letztens erzählte ich gleich zu Anfang, dass mein Hirn grad so voll ist und gleichzeitig so leer.
So viele verschiedene Themen springen mich grad an (und fahren dann Karussell mit mir) und auf der anderen Seite kann ich mich kaum konzentrieren und fühle so eine Leere im Hirn. Die Stunde war auch geprägt von ganz vielen äh und .... und Wörter finden. Das schlimmste aber war, lange oder mehrere Sätze der Therapeutin verstand ich nicht. Nach wenigen Sekunden war da irgendwie nur rauschen.
Ätzend.
Immerhin bekam ich eine mögliche Erklärung, die mich auch etwas beruhigte: Die Leere kann ein Schutzmechanismus sein, eben wenn es zuviel wird, macht das Hirn dicht.
Okay. Da hilft nur...entspannend...was tun wo ich mich nicht viel und lange konzentrieren muss...sowas wie im Flow malen...oder Pflanzen umtopfen...oder einfach auf dem Balkon sitzen und Löcher in die Luft starren.

Inzwischen hab ich es mir ja angewöhnt, bevor ich was Neues probiere, erstmal zu schauen, ob das kompatibel zur Histaminintoleranz ist.
Antidepressiva sind es nicht. Weil der Histaminabbauweg gestört wird.
Och menno. Tja dann muss es doch ohne gehen. Dafür mit strikter Diät.

Und das Beruhigungsmittel werde ich mir auch hin und wieder gönnen, ist zwar auch nicht der Hit bei einer HIT aber das is ja nur kurz und nicht täglich wie bei den AD's.

Kommentare:

  1. Die Reaktionen, wenn's zuviel ist/war sind wahrscheinlich bei Jedem gleich, was dann hilft unterschiedlich. Das "schwarze Loch" an der Stelle, wo der Denkapparat sitzt, signalisierte mir immer "bis hierher und nicht weiter". Heute halte ich das für meinen NOT-AUS-Schalter, höchste Zeit für Ruhe da oben.

    Ruhige Zeiten ... bis dann
    Beate

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  2. Ja das stimmt und manche Dinge müssen einem gesagt werden, obwohl sie so offensichtlich sind...tja Brett vorm Kopf oder den Wald vor lauter Bäumen und so :))
    Die Ruhe tut gut ;)
    Viele Grüße!!

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