Samstag, 2. April 2016

Interessante Messung

Wußte gar nicht, dass Blutzucker so spannend sein kann :)

Morgends mit einem Nüchternwert von 91 mg/dl gestartet. Fühlte mich auch recht gut und fit.
2 Stunden nach dem (leider wie immer süßen) Frühstück war ich allerdings nur noch bei 75.
Um dann den Rest des Tages so um die 90 zu bleiben.
Interessant war der Nachmittag. Ich fühlte mich schlapp und leicht hungrig. Ich war mir sicher, dass ich jetzt einen deutlich niedrigeren Wert habe. Er war aber bei 106! Zur Info: Unterzucker ist medizinisch gesehen bei ca 50.
Manche Menschen fühlen sich aber schon bei 70 schlecht, andere bei 40 noch fit.
Normalerweise hätte ich da erstmal ordentlich Kohlehydrate/Zucker reingeschaufelt, der übliche Kaffe/Kuchen-Nachmittagssnack. Aber bei DEM Wert? Hmm, hab trotzdem was gegessen, half auch nicht sonderlich aus dem matschigen Gefühl.
Mögliche Erklärungen:
- Gerät misst ungenau (glaub ich jetzt weniger)
- Wert sackte vorher schon massiv ab und der Körper regulierte das von alleine und ich maß sozusagen zu spät (hm weiß nicht)
- es liegt nicht am Blutzucker (das Unterzuckerungsgefühl) sondern liegt eher am Cortisol (fehlendes) was ich schon oft vermutete, bezgl. Nebennierenschwäche, weil es mir abends ja meist besser geht.

Was ich mir auch vorstellen könnte ist, dass mein Körper hohe Zuckerwerte gewohnt ist (eben durch viel Süßkram) und niedrigere Werte dann schon als bedrohlich einstuft.
Was mir noch einfiel: Hochsensible Personen süpren starke Schwankungen im Blutzucker deutlicher als andere (steht in einem HSP-Buch).
Aber so starke Schwankungen waren es ja gar nicht...

Trotzdem, der Weg geht wieder zu: weniger Kohlehydrate/Zucker.
Das schont die Nebenniere und auch den restlichen Körper.

Ich werde  das jetzt ein paar Tage mal weiter beobachten....

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