Donnerstag, 3. März 2016

altern

Man merkt, dass man selbst auch älter wird, wenn man vor dem Spiegel steht und ein Haar von der Stirn streichen will, das sich aber nicht wegstreichen lässt.
Bis man erkennt, dass das eine lange Falte ist.
OH!

Sonst so?
Es zeigt sich, dass dieses *jeder soll mich lieben* sich langsam auflöst.
Es sickerte tiefer, vom Verstand ins Verhalten.
Beginn (zumindest für mich erkennbar, vielleicht fing es auch schon eher an) war, dass ich mal nach meinem Gusto den Brief an Vatern schrieb.
Es ist sehr befreiend, aus den alten Schuhen, die zwar früher nützlich, jetzt aber eher hinderlich sind, auszusteigen.

Wie las ich letztens (zum Thema Psychospiele der Erwachsenen):
Die einzigste Möglichkeit so ein Spiel zu beenden ist,
es zu beenden.
Da habe ich aber was gelacht. Weil es mich eiskalt am rechten Schuh erwischte ;)
Die Welt kann so einfach sein.

Kommentare:

  1. Nett geschrieben. Was würdest du mir, die 30 Jahre mehr auf dem Buckel hat, denn empfehlen? Ich bin dabei meine tägliche Katastrophenstimmung zu mindern... Mir ist ... die Zeit ... die noch bleibt... ein starker Gedanke..

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    1. Dir empfehlen? Hm vielleicht ein Pony wachsen lassen, damit man die Stirnfalten nicht mehr sieht? ;)

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  2. Auch mir bleibt die bleibende Zeit ein angsteinflössendes Thema. Danke für deinen interessanten Blog.

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