Donnerstag, 31. März 2016

Der Schuh wurd zu klein-rausgewachsen

Heute also nochmal ein Theratermin. Auf meine Bitte hin.
Weil ich mich so verwirrt fühle. Wo es hingehen soll und überhaupt. Soviele Themen. Soviele Gefühle auch.
Ich wußte gar nicht recht was ich sagen soll, wo anfangen. Aber wie sooft, kaum sitz ich ihr gegenüber kommts von alleine.
Erstmal Tränen. Huch, damit hab ich nicht gerechnet. Aber ok.
Und dann kristallisierte es sich doch recht schnell heraus, warum derzeit der Knoten drin ist.
Ich bin unzufrieden mit meinem Leben. Einerseits wünsche ich mir mehr zu machen, andererseits kommt durch die zwei Kontaktabbrüche letztes Jahr ein altes Muster durch: Daheim bleiben. Nix machen. Zurückziehen. Keinen treffen. Dann kann mir nix passieren. Da gehts mir gut. Da kann mich keiner mehr verletzen.
Das ist an und für sich auch nicht schlimm. Sich zurückziehen, Wunden lecken, sich neu sortieren, Gefühle anschauen und fühlen geht halt besser in einem geschützten Raum.

Jetzt will ich also wieder mehr hinaus in die Welt und was machen. Doch da kommt die Angst daher: Oh ne wenn was passiert? Ich das nicht schaffe? Ich was tun muss was ich nicht will? Und überhaupt ich kann doch nichts!
Also lieber zuhause bleiben.

Eigentlich, meinte meine Thera, is es doch toll was gerade passiert. Der Schuh ist ihnen zu klein geworden, sie wachsen weiter!
So hatte ich das noch nicht gesehen. Stattdessen starrte ich nur auf das Problem: Ich will (hinaus) kann aber nicht. Vermeintlich. Natürlich kann ich, nur mit etwas Ansgt und Selbstzweifel undundund. Aber es ist machbar. Nicht von heut auf morgen (leider), sondern in vielen vielen Schritten.

Mein Selbstwertgefühl ist am Boden und das muss ich erstmal wieder ein wenig aufpäppeln. Da hilft am besten wieder größeres Augemerk auf die innere Kommunikation legen. Nicht: mei fühlst du dich mies und zittrig im Hallenbad, schwimmst nur 30 Minuten usw...sondern: "super, obwohl es Dir nicht 100%gut ging hast du dich trotzdem ins Bad getraut, hast dich ein wenig bewegt, das Dampfbad besucht und im Außensprudelbecken dir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und hast nur soviel gemacht wie es für dich gut war. Du bist gut bei dir geblieben und hast dich trotz starkem Betrieb (Ferien halt) recht wohl gefühlt."

Okay ich schäle mich also langsam aus dem Kokon. Und hej viele Menschen haben Angst wenn sie ihre Komfortzone verlassen. Vielen ist etwas mulmig dabei! Da bin ich nicht die einzige.
Ich bin ein Mensch der wachsen muss. Der auch gerne wächst und  Neues ausprobiert und weitergehen will.
Ich glaube, dass ist auch mit ein  Grund für meine vielen Job/Wohnungswechsel. Ich muss wachsen, raus aus den alten Schuhen. Und das wieder, dachte ich mir auf der Heimfahrt, hieße ja eigentlich, dass ich doch ein Karrieremensch bin. Ich verband Karriere immer mit Ego aufpolieren und viel Geld verdienen. Letzteres ist mir nicht so wichtig, ersteres zu anstrengend. Aber dass Karriere ja auch bedeutet neue Aufgaben/Verantwortung zu übernehmen, etwas Neues zu lernen, sich weiterbilden....und Spaß daran zu haben...wurde mir erst heute klar.
Bei uns zuhause war Karriere quasi ein Schimpfwort, Nachbars Hund quälen und Karriere machen war sozusagen das gleiche

Eigentlich befinde ich mich nicht in der schlechtesten Position. Es wurde alles auf Reset geschickt. Und ich kann jetzt neu anfangen.
Mal sehen was ich draus mache.

Auf alle Fälle tat es heute gut zu sehen, dass die alten Muster zwar gerne noch hervorschauen, gerade in Krisenzeiten, aber dass die gesunden/erwachsenen Anteile schon sehr stark wurden, die sagen: Hej da gibts noch mehr in der Welt, ich will das sehen und auch haben!

Deswegen werden wir jetzt eine Kurzzeittherapie beantragen, einfach weil ich mir im Moment die Unterstützung der Thera wünsche, weil ich viel zu wackelig unterwegs bin. Ich hatte/hab grad einen Tunnelblick drauf und die andere Sicht, wie heute, zu sehen hilft natürlich sehr.

Diesbezüglich werde ich auch noch zu meinem Psychiater gehen und eine medikamentöse Unterstützung erbeten. Ich hab das Gefühl, dann tue ich mich ein wenig leichter. Es ginge wahrscheinlich auch irgendwie ohne, aber vielleicht mit zuviel Kraft. Man kann es sich ja auch mal leichter machen, wenn das möglich ist.

Ich bin gespannt.

Mittwoch, 30. März 2016

Auslüften

Was für eine miese Nacht.
Alle 2 Stunden schweißüberströmt aufgewacht mit einem riesen Heißhunger. Unerholsamer gehts nicht mehr. Alle 2 Stunden was gegessen. Was wie ein Tröpfchen auf den heißen Stein war, weil eigentlich hätt ich ne Sau verdrücken müssen. Und außerdem war ich zum kauen auch viel zu müde...

Also dacht ich, hol ich den Schlaf mittags nach. Und als ich grad gut am pennen war. Klingelts. Post. Na gut dann eben nicht.
Und so kam es, dass ich nach über 3 Wochen endlich mal wieder einen langen Spaziergang schaffte. Um die vielen Äcker und Pferdekoppeln vorbei. Gut tat das. Ein lauwarmes Lüftchen, nur eine dünne Jacke und so dacht ich: Wird Zeit die Barfußsaison zu eröffnen. Dachte ich und schwupps war Schuh und Sock ausgezogen. So an die 500m warens locker. Tat sehr gut!

Ansonsten ist heut irgendwie Küchentag. Mittags gabs einen selbstgemachten Hackfleisch-Gemüse-Auflauf, der sehr gelungen ist und jetzt mach ich noch Erdbeermarmelade, da es heut bei der Tafel soviele Erdbeeren gab und ich die am Stück/viele aufeinmal histamintechnisch nicht vertrage, mach ich Mus draus. So dünn aufm Brot, das geht.
Auf Apfelpfannkuchen hab ich auch noch irgendwie Lust. Mal sehn was die Kraft noch hergibt....

Dienstag, 29. März 2016

Somatopsychisch

Nein das ist kein Wortdreher von psychosomatisch.
Es wirkt nicht nur die Psyche auf den Körper, sondern eben auch der Körper auf die Psyche.
Das weiß jeder der gern Sport macht (oder Sex) oder schonmal schwanger war oder sich einfach Arm/Bein gebrochen hat.
Aber auch Eltern von AD(H)S-Kindern berichten, dass ihr Kind aufgedrehter nach Zuckerkonsum wird.
Wer Darm mit Charme gelesen hat, weiß dann auch warum.

Ich merke es ja an mir auch immer wieder. Zum Beispiel beim Histamin. Oder dass ich zuviel Pilze in meinem Darm vermute. Das zeigt sich an weiteren Unterzuckerungs/Schwächgefühl, obwohl ich weder Weizen noch Quinoa ect gegessen habe. Aber eben viel Kohlehydrate und Zucker. Das lässt den Pilz wieder aufblühen.

Nur den Pilz vernichten bringt nicht viel, denn sie entstanden nicht einfach so. Sie haben einen Sinn! Nämlich Quecksilber zu binden. Und da ich mit MSM auch Quecksilber mobilisiere (und letztens wahrscheinlich zuwenig zum binden mit eingenommen habe, ging es mir so schlecht) haben sich auch die Pilze vermehrt.
Es wird also eine langwierige Sache. Weil eine Amalgam/Quecksilberausleitung eben nur langsam geht, damit man den Körper nicht zu sehr belastet. Und eben die Psyche auch nicht.

Ich habe gestern wieder ein Natronfußbad und einen Leberwickel gemacht, außerdem vor dem schlafen viel Magnesiumöl aufgesprüht und ganz tief geschlafen, sodass ich entspannt und ausgeruht nach fast 12 Stunden aufgewacht bin. Die Stundenzahl ist dabei keine Garantie. Ich kann auch nach 10 Stunden noch total ko sein.

Somit ist heute die Laune auch wieder besserer und ich werde meinen Tagesplan mal in Angriff nehmen :)

Montag, 28. März 2016

Nicht ganz dicht

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich nicht ganz dicht bin.
Ich bin sehr offen. Manchmal leider, weil vieles ungefiltert in mich hineinströmt und es somit auch schnell zur Reizüberflutung führt.

Und manchmal auch:Zum Glück, weil ich auch Neuem gegenüber sehr offen bin. Ich muss all die Buntheit der Welt erfahren, erleben, spüren. Vielfältige Themen haben mich schon interessiert, manche länger, andere kürzer. Immer wieder muss ich mich in Neues werfen, mich ausprobieren.
Für mich ist das ein Lebenselixier. Sei es eine neue Frisur, eine neue Tätigkeit im Beruf, eine neue Sportart oder ein neuer Lebensort.
Gerade letzteres juckt mich in immer kürzeren Abständen. Mich nervt diese piefige Kleinstadt. Ich kenn alles seit 10 Jahren. Viel zu lange....

Wobei das mit zunehmendem Alter auch etwas schwieriger wird: Alle Haarlängen und Haarfarben sind durch, die kleineren Verrücktheiten auch, jetzt kämen die größeren dran ABER das Sicherheitsdenken ist größer geworden, als mit 20.
Und manchmal da fühl ich mich eher so getrieben, dass ich jetzt wieder mal was neues machen muss, aber ein Teil von mir gar nicht mag....

Leider wird so eine vielseitige Interessiertheit in unserer Gesellschaft nicht gern gesehen. Anstatt zu sagen: wow wie die sich in immer neuen Situationen zurecht findet oder mensch die weiß aber bescheid über viele verschiedene Themen, wird es einem als Sprunghaftigkeit, Impulsivität und Verantwortungslosigkeit negativ ausgelegt.
Man sollte sich halt nicht mit den normalen schwarz-weißen Zebras vergleichen, wenn man selber kunterbunt ist (Memo an mich).

Ich muss ernsthaft schauen, dass hier mal wieder frischer Wind reinkommt.Ich muss nur schauen wie. Mit wenig Geld und mit nicht gerader guter psychischer und körperlicher Stabilität gesegnet ist das Ganze ein Stück weit schwieriger.

Gestern fand ich den tollen Blog von Frau Meike. Und bei ihr zu lesen tat einfach gut. Mal wieder eine Gleichgesinnte.
Am besten gefiel mir (wegen nahezu 100% Übereinstimmung mit mir)
das hier:
http://www.fraumeike.de/2012/der-unglueckskomplex/

und das hier:
http://www.fraumeike.de/2012/isolationshaft/

In diesem Sinne: knallbunte Grüße

Sonntag, 27. März 2016

Essen und so

Selbstliebe heißt ja auch, Dinge zu essen, die man verträgt.
Ich weiß nicht, warum ich da immer und immer wieder abrutsche. Hängt wahrscheinlich mit dem *mir darf es nicht gutgehen* zusammen.
Ab jetzt wieder strenge HI-Diät, bis es wieder besser geht. Dann sind mal Ausnahmen drin, aber bei den Ausnahmen bleibt es halt blöderweise nicht.

Auch hab ich gemerkt, dass es einen Unterschied macht, ob ich sage: "Darf ich nicht essen" oder "vertrage ich nicht". Ersteres hat sowas kindliches an sich, das mich eher schwächt. Letzteres hört sich klar positionierter an und stärkt mich eher bei dem zu bleiben was mir gut tut.

Als ich Alternativen zu Gluten/Weizen und generell fürs Frühstück suchte, kam ich auch auf Quinoa. Ich mag die Körner, mit Kokosöl und etwas Obst finde ich das sehr lecker, auch weil es mal ein warmes Frühstück wäre. Nur leider spielt mein Blutzucker dabei völlig verrückt. Nach spätestens 2 Stunden habe ich einen Bärenhunger. Habe es jetzt mehrmals getestet, auch in Keksen verbacken, immer das gleiche.

Ansonsten habe ich ziemliche Konzentrationsprobleme, lesen geht zwar aber nur kurz. Scrabble hab ich letztens aus Versehn in englisch gespielt, wollte erst aufgeben und dachte mir dann: egal, is doch nur ein Spiel. Und für dass das ich englisch fast nicht mehr kann, ging es erstaunlich gut, bis auf 2 Buchstaben hab ich alle untergebracht und mit 214 zu 240 gar nicht mal so übel verloren wie ich erst dachte.
Für mich war die Erfahrung gut, weil ich ja gern ALLES SEHR ernst nehme und dann noch mit dem derzeitig niedrigen Selbstwertgefühl....

Na dann, FROHE OSTERN !!

Samstag, 26. März 2016

Und jetzt drückt der Kiefer

Seit 2 Tagen drückts links  unterm Kieferknochen und zieht rauf bis in den Zahn. Da mir letztens eben auch die Lymphknoten und Mandeln weh taten denke ich, dass das jetzt damit zusammen hängt. Ich hoffe es. Ich brauch jetzt keine Zahnbehandlung. Ein wenig Kühlung tut gut.

Ansonsten? Osterpost kam. Von meinem Vater. Nur eine Karte mit lieben Grüßen und Geld. Kein Wort zu meinem letzten Brief. Find ich ja mal wieder arschig. So tun als wär nix. Kenn ich schon. 3 Monate schweigen und dann so ein Pseudoding. Ach mann ej. Jetzt wo ich mal Lust hätte mich mit meinem Vater auseinander zu setzen, kneift er. Ich dachte ja eher, dass was harsches, aggressives zurück kommt. Aber nein, es ist alles mal wieder Friede,Freude, Ostereier.

Und meine Cousine schrieb, darüber freute ich mich. Unter anderem war nun die Hochzeitseinladung dabei. Und ich bete,dass es mir in 2 Monaten besser geht...

Donnerstag, 24. März 2016

Hab Seelendrücken

So lässt es sich am besten beschreiben. Diese Schwere, diese Last auf der Seele die körperlich spürbar ist. Ausgebremst, lustlos und unlustig.
Da muss der Radar schon sehr fein werden, um etwas zu finden, das ErlEICHTerung schafft. Eine klitzekleine Begeisterung für ein Thema, oder ein neues Buch, oder ein zaghaftes spüren: das und jenes will ich jetzt essen/trinken oder da und dort will ich jetzt hin.
Zurück zu den ganz kleinen Schritten.

Jetzt gleich noch zum Einkauf, obwohl sich alles in mir sträubt und ich sehr kraftlos bin. Aber ich weiß, wenn dann schaffe ich das gerade nur vormittags. Und danach habe ich 4 Tage kein müssen. Wie gut das tut, weiß jeder Depressive.
Äßerlich gibt es ja schon länger kein müssen mehr, aber das innere ist sehr stark in mir.

Ich werde das Osterwochenende weiter nutzen um haarfein herauszuspüren was jetzt gut tut. Um Stück für Stück wieder aus diesem Seelendunkel herauszufinden.
Außerdem werde ich jetzt das SAM-e erhöhen, wenn das so in 1-2 Wochen keine Linderung bringt, werde ich zum Doc und mir Medikamente geben lassen. Wenn ich soweit bin, dass ich das freiwillig und gerne mache, dann ist es schlimm. Zuletzt half das Lamotrigin recht gut, allerdings ging es da um extreme Stimmungsschwankungen, jetzt bräuchte ich was die Stimmung und den Antrieb hebt. Wobei es eher um den Antrieb geht, wenn der wieder da ist und ich gerne mehr Dinge mache, kommt die gute Laune von alleine.

Dienstag, 22. März 2016

Lagerkoller

Heute hats mich gepackt.
Ich kaufte mir eine Fahrkarte und fuhr an den nördlichen Isarteil in München.
Da war ich noch nicht sooft und es gibt eine schöne Strecke mit der Tram. Klar erst muss ich mit der Bahn nach München rein. Manchmal denke ich schon, dass es praktischer wäre zentraler zu wohnen.

Es tat gut eine neue Umgebung zu erkunden, durch die Isarauen zu streifen, am Ufer zu stehen, frische Luft, Bewegung, wenig Menschen, einfach Natur, auch wenn diese nur braun in braun nicht sehr ansprechend war.
Ich zog trotzdem etwas Kraft daraus.
Leider war ich zu dünn angezogen, was meinem kränkelnden Körper nicht gut tat. Wieder mal Kopfdruck, manchmal etwas Fieber, nun statt Husten Schnupfen. Als ob das was man sonst in wenigen Stunden oder Tagen hat nun Wochen dauert. Eine Woche frieren, eine Woche Halsweh usw...
Tja bleibt mir nur mich weiter gut um mich zu kümmern...

Daheim fiel ich nur ins Bett und hatte Mühe danach wieder richtig wach zu werden, weil der Kreislauf völlig am Boden war.
Weiterhin habe ich nach wie vor ständig Hunger, egal was und wieviel ich esse. Blöderweise habe ich inzwischen weniger Appetit, so dass es mich fast schon graust vor dem Essen. Hoffe das sich auch das bald wieder legt.

Montag, 21. März 2016

Erkenntnis des Tages

Das wichtigste im Leben ist doch:

Liebst du und wirst du geliebt???

Sonntag, 20. März 2016

Die Farbe gelb und eine Amsel

Ich mag zur Zeit die Farbe gelb. Ist ja auch dringend nötig, nach dem ständigen Hochnebelgrau. Ich liebe gelbes Essen (zurzeit), von Vanillepudding bis gelben Saft und natürlich der tolle Ringelblumenblütentee!
Her mit allem gelben, lichten und leuchtend frohen!

Seit Tagen sieht mein Balkon aus wie ein explodierter Acker. Am ersten Tag hab ich noch alles weggeräumt, bis ich einsah, dass das erstmal keinen Sinn macht.
Warum? Frau Amsel sucht sich den idealen Nestplatz. Fliegt mit Büscheln voller getrocknetem Zeug im Schnabel umher (verliert dabei Ästchen, Gräser, Schnüre und Plastikfetzen), legt es mal hier hin und mal dorthin (wir haben tolle Dachbalken über dem Balkon) wetzt sich den Bauch an ihren Büscheln und schmeißt gern das ein oder andere Zeug (eher unbeabsichtigt) wieder herunter.
Heut morgen fand sie anscheinend ihren Platz, leider beim Nachbarn von mir rechts, der nicht sonderlich erfreut am Leben anderer ist.
Ich bete für den Vogel, dass er (also der Nachbar) seine Rollos unten lässt (wie sonst auch) und gar nix mit kriegt.
So wie ich das sehe, ist Madame bald fertig mit ihrem Nest und dann kann ich den Saustall auch mal wieder aufräumen. Anstatt jedesmal auf den Boden zu fliegen und da immer wieder alles neu zusammen zu pflücken, hätte sie ja auch das Zeug vom Tisch/Mauervorsprung ect. wieder hernehmen können. Bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.

Auf alle Fälle hat mich der schwarze Vogel immer wieder ein wenig abgelenkt von meiner sehr düsteren ebenfalls schwarzen Stimmung. Ich fühle mich weiterhin wie ein Sack nasser Sand. Völlig ko und nur müde.
Heute saß ich dick eingemummelt 15 mins auf meinem Balkon, trotz Nebel und 5 Grad, aber ich brauchte dringend frische Luft.
Für den Spaziergang fehlt mir die Kraft. Gestern abend ging ich eine winzig kleine Runde und bin dabei vor seelischem Schmerz und überhaupt zweimal in Tränen ausgebrochen.
 Seit einer Woche habe ich kaum das Haus verlassen. Schrecklich.
Ich sehne mich nach einer ausgelassenen kraftvollen langen Radltour.
Hoffentlich bald wieder möglich.

Freitag, 18. März 2016

Lieber doch Nebel!

Paßt besser zu einer Depression als dieses: Wooooaaahhh endlich SonneFrühling12Grad!!! Scheiß drauf.

Wieder bei der Thera gemeldet, möchte nun doch wieder regelmäßiger zu ihr. Mal sehen wie wir das hinkriegen.

Mein Gehirn reagiert bei Stress mit Depressionen und Streß ist eben nicht nur: Viel um die Ohren, wie man das landläufig immer meint, sondern auch z.B. zu wenig um die Ohren, fianzielle Sorgen, desolter Freundeskreis, körperliche Gebrechen, Lärm usw...
Aber so is das Leben nunmal...und irgendwie schaffe ich es nicht, den Ausgleich zu finden.

Heute also Land unter. Is okay. Ich muss keine Pyramide bauen oder Bundeskanzlerin werden. Vielleicht schaffe ich es das Bad zu putzen. Oder den Boden zu saugen. Vielleicht finde ich was zum lachen oder was interessantes zum lesen. Vielleicht kann ich sogar für 5 Minuten die Sonne auf dem Balkon doch genießen und mich so akzeptieren wie ich bin....

Donnerstag, 17. März 2016

Heilkrise

Im Grunde ist es ja keine Erkältung.
Ich habe nur schubweise Fieber (heute schon fast gar nicht mehr), Kopfdruck und der Hals meldet sich hin und wieder, entweder mit kratzen oder richtig fiesem stechen in den Mandeln. Kein Wunder, die Rachenmandeln gehören zum Lymphsystem und damit sind sie wichtige Ausscheidungs/Entgiftungsorgane.

Ich habe das MSM wieder etwas runtergefahren, nachdem sich auch die Nieren meldeten (kein Wunder ich hab unglaublich viel Wasser lassen müssen, ohne das ich sehr viel getrunken habe).
Da war es dann wohl zuviel Giftmobilisierung. Aber mit Wärmfalsche und Durchspülungstee ging es wieder besser.

Aber alles in allem fühle ich mich immer wacher und klarer im Kopf. Der Körper ist noch müde und ich habe auch sehr viel (und tief) geschlafen.
Aber alles in allem weiß ich, das ist der richtige Weg für mich.
Ich bin gespannt was sich noch alles mit der Zeit tut, wenn mein Körper von dem Müll befreit wird und die eigene Entgiftungsarbeit endlich länger funktioniert.

Mittwoch, 16. März 2016

4 Jahre rauchfrei

Hurray, heute vor 4 Jahren, habe ich nach dem Frühstück meine letzte Zigarette geraucht und seitdem keine mehr angefasst.
Eigentlich mache ich an dem Tag immer was schönes/besonderes, aber ich bin immer noch krank.
Aber irgendwie auch ein schöner Zustand, weg vom Verstand hin zum fühlen, weg vom müssen hin zum *das will ich*. Ist entspannnend.
Fühle mich auf einer anderen Ebene. Die Ratio ist ja bei mir schon stark präsent. Jetzt nicht mehr.
Also döse ich viel, oder atme einfach nur und manchmal kann ich auch in neuen Büchern ein paar Seiten lesen und lasse das einfach wirken.
Ich schwebe in die Vergangenheit, google alte Bekannte und Freunde, hab mir die Klinikbewertungen durchgelesen in der ich vor fast 10 Jahren mal war, erträume und erdichte mir wo es so mit mir hingehen könnte...dazwischn fiebere ich ein wenig, niese und huste und esse weiter wie ein Scheunendrescher....


Dienstag, 15. März 2016

Neue Freiheit

Freiheit bedeutet, dass es für meine Heilung unwesentlich ist, ob meine Eltern mich verstehen, oder einsehen was sie taten (bzw. nicht) oder sich entschuldigen.

Von dieser Erwartung habe ich mich frei gemacht.

Und das fühlt sich, gelinde gesagt, gerade einfach nur saugeil an!!!!

Mir war gar nicht bewußt, wie sehr ich mein Befinden an die Reaktion/Taten meiner Eltern koppelte.
Ich übernehme die Macht für/über mein Leben.
Unabhängig davon, was meine Elter davon halten.

Wow...

Montag, 14. März 2016

Dies & Das

- Laune endgültig im Keller. Die monatlichen Tage plus Erkältung im Anmasch. Seit gestern Kopfweh, Schluckbeschwerden (wie Dornen im Hals), Fieberschübe und natürlich Mattigkeit.
Also soll ich viellleicht nix machen. Deutlicher geht der Hinweis ja nicht.
Mache mir so meine Gedanken über meine Bedürfnisse (was will ich wirklich und was meine ich tun zu müssen/sollen) . Immer wieder heikel da hinzuspüren, weil jahrelang verboten und doch erleichternd wenn ich meine wahren Bedürfnisse erkenne und auslebe. Mit Erkältung einhergehend ist wie immer Hunger Hunger Hunger. Ich esse alles massenweise. Mein Körper verbraucht soviel Energie um irgendas in meinem Körper zu bekämpfen...unglaublich.

- Erkannt, dass ich Tee aus Blüten liebe. Kräter waren mir immer irgendwie zuviel, zu intensiv. Aber bei Blüten jubelt mein Körper regelrecht und ich liebe es mir einen Tee zu machen. Derzeit Ringelblumenblüten. Allein das Wort ist schon toll! Und die gelbe Farbe (zu dem wochenlangen Einheitsgrau draußen) ebenso.

- Mich um ein Schuldenkonto gekümmert (weitere Ratenzahlungsvereinbarung). Wollte das erst schriftlich machen, weil angenehmer als telefonieren, hab mich dann zum Glück doch durchgerungen und war auch in 5 Min. erledigt.
Wenn alles gut geht ist es dieses Jahr fertig bezahlt. Der letzte Teil aus meiner Zeit voller Unverantwortung. PUH!

- Heut nacht eindeutig geträumt, dass ich zuviel mache, als ich eigentlich müsste.

- Ach ich freu mich schon wieder auf die fitten, sonnigen, gut gelaunten Tage. Aber heut ist erst mal viel trinken, essen und ruhen angesagt. Und versuchen das ganze als nicht zu nervig anzusehen, immerhin arbeitet mein Körper, er weiß von alleine was er tun muss und tut das einfach so fern es ihm möglich ist. Da kann ich schon etwas liebevoller mit mir sein und mich unterstützen ;)

Freitag, 11. März 2016

Zeitvertreib

Ich krieg grad die Zeit nicht rum.
Also klar, sie geht ja von alleine weiter, aber mir zu langsam.
Das ist mit das fieseste einer Depression, dieser Bock auf gar nix.
Nix macht Spaß, kein Filme schauen (mach ich eh nur bei Depriphase 1, daher umso blöder wenn nicht mal mehr das funzt), lesen nur 5 mins, Quiz zu anstrengend, unter Menschen schon gar nicht, gibt bloß wieder mehr Panik wie ich die letzten Tage festgestellt habe, kein Wohnung aufräumen und schlafen geht nicht.
Ganz große Klasse Verdauungwurst.
Hilft jetzt irgendwie auch nix, dass wohl PMS und zuviel Histamin das ganz noch toppen.

Es kann doch nicht sein, dass mich so Streßphasen bzw. Verluste immer wieder monatelang ausknocken. Seit Dezember geht eigentlich bergab.
Vielleicht brauchts da doch nochmal eine Therapiezeit...
So ich geh jetz mal ne Runde heulen und vielleicht macht mich doch ein Rostocker Polizeiruf an. Ich mag es zwar nicht Sachen zweimal anzuschauen, aber vielleicht tuts ja heut doch mal gut.
Bukow und König find ich toll.

Donnerstag, 10. März 2016

Intermittierendes fasten

Als ich vor einiger Zeit die Idee des intermittierenden fastens las fühlte sich das für mich sehr stimmig an. Man soll also nicht 3x täglich essen, sondern z.B. an 1 oder 2 Tagen komplett fasten oder zum Beispiel immer/oft ab 16h bis zum nächsten Morgen nichts essen.
Logisch, lange Zeit gab es dieses Überangebot an Essen einfach nicht. Sondern, wenn das Mammut erledigt war, gab es viel und dann halt einige Tage wieder weniger.

Ich muss keine Diät halten, ich muss nichts abnehmen und fasten ist für mich ein Unding, mir geht es dabei sehr schlecht. Abends nichts essen geht gar nicht, da kann ich nicht einschlafen. Also zwinge ich mich auch nicht dazu. Mein Körper wird schon wissen, warum er das nicht mag.

Aber im Grunde mach ich doch intermittierendes. Ganz unabsichtlich, aber es fiel mir letzte Woche auf.
Mittwoch und Donnerstag esse ich sehr viel, da ich mittwochs bei der Tafel immer viel mitnehmen kann. Vieles ist leicht verderblich oder manches einfach so lecker, dass ich es schnell essen muss. Oft esse ich weit über den Hunger aber weiter mit kräftigem Appetit.
Naja und dann wird es immer weniger. Freitag und Samstag ist dann oft auf Normalniveau, oft auch noch der Sonntag. Montag und Dienstag gibts dann Schmalkost. Natürlich könnte ich einkaufen oder aus dem Gefrierschrank mir was nehmen und weiter viel essen. Mir ist aber gar nicht danach.
Ich will weniger essen. Genieße eine Suppe oder nur Reis mit Gemüse.

Mein Körper freut sich. Verdauung kostet immerhin viel Kraft und außerdem steigt dann der Appetit wenn es mittwochs wieder all die Leckereien gibt.

Mittwoch, 9. März 2016

Sport

Ich kann das nicht nachvollziehen, wie man Sport nicht mögen kann :)
Nein ich muss keinen missionieren, ich glaube, dass die Leute die Sport hassen entweder noch nicht die richtige Sportart gefunden haben oder sich einfach zu viel zu schnell zumuten und dann überfordert sind, was wahrlich unspaßig ist ODER zu der Gattung Mensch gehören die im Steinzeitalter eher zu den Feuerhütern gehörten.

Naja egal. Ich bin überglücklich, dass wieder mehr Sport möglich ist. Und ich mich nicht nach 10 min. fühle wie 3x vom LKW überrollt.
Gestern gings mal in die andere Richtung. Jedesmal dasselbe Hallenbad ist ja fad. Und an der Kasse kam ich  mit der Frau ins plaudern und auch auf meine Geschichte. Diese alte  totale Erschöpfung und Kraftlosigkeit.
Da wäre die 15min strammer Fußmarsch vom Bahnhof zum Bad, dann 1 Std. flott schwimmen und 15min recht flott wieder zurück kaum möglich gewesen. Oder halt nur in einem desolaten Zustand.

Erfreut stellte ich fest, dass auch dieses Bad Dampfsaunen hat. Sogar 2. Und sogar MIT Duft! Toll! Hab ich sehr genossen.
Auch das ich dann eine abgetrennte Sportbahn für mich alleine hatte, war hervorragend. Ohne aufpassen müssen, dass man einen tretet, ohne ausweichen, einfach nur auf die Bewegung und aufs Atmen konzentrieren. Da ging dann auch endlich mal wieder Rückenschwimmen. Und oh wunder, es gab endlich mal keine verkrampften Zehen. Das Magnesiumöl über die Haut aufgenommen wirkt echt super!

Mittags schlief ich dann über 2 Stunden tief und fest und war dann doch ziemlich zermatscht. Lag aber wohl auch daran, dass ich in der Nacht davor weniger als 5 Stunden geschlafen habe. Und die auch nicht mal am Stück.

Egal, die Freude an der Bewegung ist für mich Lebenselixier.

Dienstag, 8. März 2016

Was auf die Ohren

Früher, wenn es mir schlecht ging, dröhnten hier die Böhsen Onkelz, ach die konnten so gut all ihren Frust mit ordinären Worten herausschreien, da fiel es einem selbst ganz leicht, einfach mal mitzuschreien.
Ich habe sie schon lange nicht mehr gehört. Nicht weil ich keinen Frust mehr habe, sondern weil sich was verändert hat. Ich hab mich verändert und finde die Onkelz eher pubertär bis peinlich.

Gestern kam ich, ich weiß nicht wie, zu Händel. Und fand eine Kantate die mich schier vom Hocker riß und fast eine Stunde hier dröhnte. Hört sich halt, wie die Onkelz nur laut richtig gut an.
Erstaunlich, so hohes Operngesinge konnt ich noch nie leiden. Aber jetzt! Gänsehaut!
Würd mich nur noch interessieren WAS die Gute da singt....

Wer auch mal lauschen will:
https://www.youtube.com/watch?v=PXCao7NRK3Q

Wer sagt: nö is nicht so meins, für den hab ich vielleicht was anderes.
Ich hab hier noch eine CD liegen, die ich gern verschenken möchte.
Heut ist Frauentag und wenn mich eine Frau immer wieder aufmuntern kann, wenn der Frust zuviel wird, dann ja wohl Sylvia Kirchherr! Die einfach ihr Ding macht! Jodelt zu mexikanischen Klängen oder erfindet einfach eine neue Sprache in der sie dann singt.
Sie strahlt eine solche Lebensfreude aus, die einfach nur ansteckend ist.
Auf der CD (kann man ja auch über PC hören bzw. da abspeichern und im mp3 umwandeln) gibt es 20 Lieder.
Von eher tanzfreudigen Klängen hin zu ruhigeren ist alles dabei.
Kleine Hörprobe:

 https://www.youtube.com/watch?v=D3chTtaWDhU

Wer also Interesse an der CD hat, der möge einfach bis Freitag den 11. März hier einen Kommentar hinterlassen.
Melden sich mehrere entscheidet das Los

Montag, 7. März 2016

Es gibt so...

Es gibt so Tage..
da will man sich einfach in ein Luxushotelzimmer einschließen, ganz laut derbe Musik hören, danach ein riesen Schaumbad im Whirlpool genießen, nix sauber machen, alle so stehen und liegen lassen wie es einem gefällt, dann vom Zimmerservice das leckerste indische Essen der Stadt serviert bekommen, sich gepflegt mit Champagner besaufen, sich vom Liebsten massieren lassen und dann einfach einschlafen und lange ganz lange schlafen.
Irgendwann wieder glücklich aufwachen, Krone richten und einen herrlichen Spaziergang am See in der Sonne bei 25 Grad machen, bevor man wieder in den Alltag zurück kehrt.
Die Hotelrechnung bezahlte natürlich Liebster.

So ein Tag ist heut.
So beschissen.
Dabei fing er ganz gut an. Mit guter Laune, überraschenderweise Sonne, doch nicht so kalt wie befürchtet, mit S. getroffen und viel gelacht, durch München gefahren und irgendwann kippte es.
Das Gespärch mit A. war irgendwie sehr anstrengend. Dann zuviel Koffein, zuwenig Wasser, zuviel Weizen, zuwenig richtiges warmes Essen, zuviel rumstehen und zuviele nervige Leute...
Und dann auf der Heimfahrt, mit Fast-Panikattacken, derben Unterzucker und Mordslaune kam die Depri daher und meinte ganz rotzfrech: Noch 50 Jahren diesen Scheiß? Fick dich!

Montag halt.
Ich mach mir jetzt wenigstens ein heißes Fußbad und schau mir den Tatort von gestern an.
Vielleicht hilfts ja. Lenkt zumindest ab.

Samstag, 5. März 2016

Der Akzep-tanz

Also das mit dem Alter hat mich dann doch noch ein wenig weiter beschäftigt..
Irgendwann wird halt jedem bewußt, dass seine Zeit hier auf Erden als Mensch  begrenzt ist.
Und mir fiel ein, dass ich, wenn alles gut geht, noch locker 50 Jahre habe!
Wie ich drauf komme? Meine Großeltern mütterlicherseits sind über 90 und noch ziemlich fit.
Oma väterlicherseits starb mit Mitte 70 an einem blöden Unfall, war davor nur leidlich fit, wegen einem schweren Trauma. Seitdem saß sie mehr oder weniger nur noch stumpf am Küchentisch, völlig dissoziiert. Würd ich heut sagen. Fern von dieser Welt.
Einzig der Opa väterlicherseits starb recht früh. Leider weiß keiner woran.
Mein Vater geht auch stramm auf die 70 zu, ist topfit.
Meine Mutter geht stramm auf die 60 zu und da sie seit gut 40 Jahren mehr oder weniger Alkohol trinkt ist sie schon ziemlich morsch.

Also gut. 50 Jahre. Wie will ich die verbringen?
Diese Frage wird mir immer wichtiger. Kein Wunder. Komm ich langsam vom überleben ins Leben. Erst musste ich mich dauernd psychisch über Wasser halten, später körperlich. Beides sehr anstrengend, so dass wenig Kraft für die eigentliche Lebensplanung und Ausführung blieb!
Ich war eher so ein Ball in einem Spiel. Je nach Sitation mal hierhin mal dorthin geworfen.
Jetzt kann und will ich aber immer mehr Schiedsrichter werden!
Selber entscheiden.

Also saß ich gestern im Bett. Was ist mir wichtig? Was möchte ich im Leben machen? Ich muss mich da immer wieder neu justieren, weil ich es immer wieder vergesse, oder mich angesichts der vielen Möglichkeiten ablenken lasse.
Eines der Punkte war Kunst. Und so habe ich heute mal wieder nach Ewigkeiten meine Wachspastelle herausgekramt. Und für ein derzeit passendes Thema gemalt. Oh da hüpft die Freude!
Schöne klassische, ruhige Musik dazu und versinken. In den Flow.

Ich bin wieder mehr bei mir angekommen.
Ich bin wieder mehr in der Selbstakzeptanz...achso ja über die wollte ich eigentlich schreiben, na vielleicht später....

Donnerstag, 3. März 2016

altern

Man merkt, dass man selbst auch älter wird, wenn man vor dem Spiegel steht und ein Haar von der Stirn streichen will, das sich aber nicht wegstreichen lässt.
Bis man erkennt, dass das eine lange Falte ist.
OH!

Sonst so?
Es zeigt sich, dass dieses *jeder soll mich lieben* sich langsam auflöst.
Es sickerte tiefer, vom Verstand ins Verhalten.
Beginn (zumindest für mich erkennbar, vielleicht fing es auch schon eher an) war, dass ich mal nach meinem Gusto den Brief an Vatern schrieb.
Es ist sehr befreiend, aus den alten Schuhen, die zwar früher nützlich, jetzt aber eher hinderlich sind, auszusteigen.

Wie las ich letztens (zum Thema Psychospiele der Erwachsenen):
Die einzigste Möglichkeit so ein Spiel zu beenden ist,
es zu beenden.
Da habe ich aber was gelacht. Weil es mich eiskalt am rechten Schuh erwischte ;)
Die Welt kann so einfach sein.

Mittwoch, 2. März 2016

Besserung

Ich kann mich noch gut an letztes Jahr erinnern, als es die ersten Tage gab an denen ich mich mal wieder richtig frisch, wach und klar fühlte! Woow!
Natürlich übertrieb ich es und machte gleich alles was mir solange versagt blieb. Das ist ok. Und ganz natürlich.
Jetzt mache ich es etwas anders. Ich genieße schweigend, wenn es Stunden oder gar Tage gibt, an denen es mir so gut geht.
Ich mache dann schon auch mehr, vor allem an Bewegung aber nicht bis zur Überlastung.
Vor allem konnte ich das letztes Jahr noch gar nicht aushalten, dass es mir dauerhaft wieder gut geht! Das ist interessant! Und ich musste mich dann wieder selbst sabotieren und die rechtsdrehende Milchsäuretropfen oder das SAM-e wieder absetzen. Dann war ich wieder müd und schlapp, erst langsam mit ein paar Wiederholungen kann ich es nun annehmen.
Mein innerer Saboteur schweigt und schaut mich mit großen Augen an....

Als ich mich über das MSM informierte las ich öfters, dass man es nicht abends nehmen soll, weil es leicht aufputschend ist. Hach dacht ich, genau das richtige für mich. Ich nahm es morgens. Und was war? Ich fiel in komatösen Dämmerschlaf.
Also nahm ich es nun abends. Und was war? Ich war fit und die ganze Nacht total unruhig, weil ich ja gar nicht müde war, aber trotzdem im Bett blieb.
Das ist blöd, weil dann die Nacht und der Tag hinüber sind.

Dann fiel mir ein: Achnee ich hab ja das MSM mit Gerstengras morgens nüchtern genommen, was ich ja nicht mehr tun wollte, weil ich ja schon die Vermutung hatte, dass das Gerstengras mich derzeit (wegen vielem Kalium) so schlapp macht, zumindest nüchtern genommen. Tagsüber mal ein Glas macht mir nichts aus.
Also wird was neues ausprobiert: Einmal MSM nüchtern morgens nur mit Saft, und dann einmal nach dem Frühstück.

So fügt sich ein Puzzleteil nach dem anderen.

Dienstag, 1. März 2016

Märzzeit

Und schon wieder ein neuer Monat,
der hierzulange mit Schnee beginnt.

Das Kalenderbild:
Das erste was mir einfiel: *I'm singing in the rain* tralala....
dann: wie lange wohl der Fotograf für so ein Bild gebraucht hat. Alle hüpfen hoch, aber es soll gar nicht nach hüpfen aussehen, sondern eher so, als ob man einfach rauf aufs Dach steigen und einen Regenschirm aufspannen muss und schon fliegt man davon.
In ferne Welten...weg aus dem Grau...

Zum Glück sind die Gedanken frei...da kann man viel träumen...