Freitag, 5. Februar 2016

Schade

Diese Depressionsphase ist wohl tiefer als erst gedacht.
Aber Erkenntnis ist ja schon der erste Schritt.
Schade, ich dachte ich hätte das im Griff.
Wer will auch schon annehmen, dass wahrscheinlich diese Phasen immer wieder in seinem Leben auftauchen?
Die sein Leben lahm legen und man irgendwie die Zeit rumbringt, weil einen nix aber auch gar nix interessiert oder irgendwie Spaß macht.
Das der Körper schwer wie Blei wird und man sich nur äßerst missmutig bewegt, weil selbst die Kraft zum Tasse heben schwer fällt...
Das man nicht reden will.

Das Wetter dazu ist ideal: Grau, kalt, nass, windig. Da fällt es mir leichter im Bett zu bleiben, als an einem strahlenden Frühlingstag.
Nur heute geh ich hinaus. Ein wenig arbeiten. Das mag ich nicht absagen. Das Gute: ich kann in dem Tempo wie es gerade geht werkeln und das alleine.
Immerhin.

Kommentare:

  1. Hallo Luzia, vielleicht ist es auch eine Erschöpfung, die sich als Depression ausgibt? Was du schilderst an Erlebtem, Beziehungsdingen und Triggern .. kann Körper und Geist allemal ausknocken. Und dann geht gar nix mehr. Ich komme darauf, weil meine schwärzesten Phasen eigtl immer dann aufgetreten sind, nachdem ich mich zu sehr überreizt habe oder Aussenreize mich stressten -- und die Seele nie zur Ruhe kam. Zuviel Schrecken kann lähmen.

    Lieber Gruss und guten Boden unter den Füssen!

    Anne

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  2. Hallo Anne, hab vielen Dank für Deinen Kommentar.
    Ganz klar ist das so. Depression ist nur die Überschrift, die Erklärung was/warum es so ist hast Du geliefert.
    Es gelingt mir immer öfter mich einfach mal in Ruhe zu lassen :)
    Liebe Grüße!

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  3. Dir und Anne von hier einen herzlichen Gruß und Danke für die genaue Beschreibung dieser "Zustände". Ja, Schrecken kann so Vieles anrichten!!!!

    Lieben Gruß
    Beate

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  4. Hallo Beate, viele Grüße zurück ;)
    hoffentlich mit weniger dieser Zustände...

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