Montag, 22. Februar 2016

Olfaktorischer Frühlingstag

Ich glaub ich hab es schonmal geschrieben:
Ich bin zur Zeit ein Duftfan.
Es ist so wie wenn man fast immer Wasser trinkt und dann mal wieder richtig Lust auf eine Limo bekommt.
Früher waren mir Gerüche schnell zuviel. Ja auch die, die gut duften.
Jetzt kann ich fast nicht mehr genug davon bekommen. Ich sauge sie wie ein Verdurstender auf. Natürlich nur die guten.
Vor allem wenn ein Mann an mir vorbei geht und gut riecht. Gut, das mag andere Gründe haben :)
Und so schnuppere ich und schnüffle und rieche und nehme all die Gerüche viel mehr wahr.

Des weiteren bin ich weiterhin schwer begeistert von meiner freien Nase.
Mir waren die Asthmamedikamente immer suspekt. Ich nahm sie irgendwann auch gar nicht mehr, weil sie für mich sich falsch anfühlten (und eh nicht halfen).
Auch das Ergebnis, dass ich nachts zu flach atme hat mich zwar beunruhigt aber nicht dazu veranlasst da mehr zu unternehmen. Weil ich wußte: Schlaflabor kann ich nicht machen und selbst wenn und da raus kommt, dass ich eine Schlafmaske brauche, war mir klar: Mit der kann ich dann überhaupt nicht mehr schlafen.
Ich glaube, all das erledigt sich nun von selbst (das Gefühl hatte ich auch immer, das dass mal passiert).
Durch die Betain HCL- Kapseln ist meine Nase frei. Frei. Frei. Hab das Gefühl, als ob ich gar keine Nase mehr hätte :)
Jetzt aber tun meine Bronchien etwas weh. Wie früher wenn ich zuviel geraucht habe. Aber ich glaube, das ist nur vorüber gehend. Die müssen sich an die viele neue Luft erstmal gewöhnen ;)

Heute war mal wieder der vierteljährliche Check beim Psychater und danach wollte ich eigentlich schwimmen. Da mir aber weiterhin nicht nach Menschenkontakt ist, schon gar nicht halb nackt, habe ich umdisponiert und ging in der warmen Sonne am Nymphenburger Kanal flanieren. Das war richtig schön und tat mir sehr gut.
Dabei fiel mir ein, dass ich den Westen Münchens so sehr mag und die Zeit als ich in der Gegend wohnte, arbeitete und viel mit dem Auto rum fuhr schön war. Mir ging es zwar nicht gut (depressionstechnisch) aber ich fühlte mich in der Umgebung viel viel wohler, als jetzt im Osten Münchens.

Ich glaube, ich werde mich mal wieder öfter da aufhalten.
Oft sind es ja nur die Kleinigkeiten die einem gut tun.

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