Montag, 29. Februar 2016

Ein Franzbrötchen bitte!

Das zu sagen viel mir heute etwas schwer...weil ich nie Brötchen sage, sondern Semmeln. Aber "einen Franz bitte" hätt wohl auch etwas komisch geklungen.
Jedenfalls freue ich mich, dass es diese Leckerei nun auch nach München geschafft hat, wenn auch erstmal in nur einer Bäckerei.
Egal, es war sehr lecker und ich danke der Hamburger Freundin, dass sie mir die mal mitgebracht hatte. Zum kennenlernen :)

Und sonst so?
Heut ist alles wieder fit. Wach und gut gelaunt. Sehr schön. War also gestern ein heftiger Entgiftungsschub. So werde ich das MSM nun erstmal 2x die Woche nehmen und an den anderen Tagen das Taurin, das ist auch schwefelhaltig aber nicht so enorm wie das MSM.
So genoß ich heute schon schwimmen, Dampfbad, einfach das unterwegs und draußen sein, sowie das Telefonat mit einer guten Freundin!

Sonntag, 28. Februar 2016

Einmal eins über die Rübe

Gestern wunderte ich mich schon, dass ich nach dem Frühstück wieder ins Bett bin und bis mittags liegen blieb.
Naja dachte ich mir. Kommt halt mal vor. Ausschlafen. Is ja Samstag. So halt.
Als ich heute morgen wieder Schlach kaputt war dämmerte es mir: Ui hab ja gestern wieder mit dem MSM angefangen. Deswegen also.
Ich weiß noch nicht, ob ich es wirklich nicht vertrage oder dadurch dass die Entgiftung angekurbelt wird so schlapp bin.
Ich werde es jetzt abends nehmen und erstmal auch nur jeden 2.Tag, außerdem NOCH weniger. Also da bleiben dann quasi abgezählte Krümelchen. Aber egal.

Und die Stimmung ist arg hinüber. Irgendwie total anhänglich und weinerlich. Habe eine Verabredung abgesagt und könnt mich zerfleischen vor Schuldgefühlen.
Wenn es bis 16h nicht besser wird, muss ich auch die andere Verabredung absagen.
So und jetzt üb ich mal, das alles nicht so ernst zu nehmen, mich da nicht zu sehr reinzusteigern, es wird auch wieder bessere Tage geben, ich weiß ja nun warum das so ist und das es nicht immer so sein wird.

Samstag, 27. Februar 2016

Wie war das?

Es ist dumm immer dasselbe zu tun, aber was Neues/Anderes zu erwarten.
Noch dazu wenn dieses TUN nicht besonders liebevoll zu sich selbst ist.

Und da ist da noch die Sucht nach Neuem.
Schrecklich. Es ist wie ein Zwang. Der Zwang zwängt mich ein!
Wie meint der ganz goldige Mandarin aus dem Buch *Briefe in die chinesische Vergangenheit*: Dass er diesen Fortschritt der Großnasen überhaupt nicht verstehe, die meinen dass alles neu auch gut ist und sie sehen nicht, dass dieser Fortschritt sie von sich selber fort führt!

So wahr...
*an die eigene Nase fass* (und die ist groß!)
mehr zu dem Buch das ich nur empfehlen kann, demnächst.
Ich muss jetzt hinaus. In die Sonne. Mit dem Rad
und Gedanken/Vorhaben/Ziele sortieren. Prioritätenliste. Wort des Tages!

Donnerstag, 25. Februar 2016

Absage

Ich habe lange gezaudert, abgewogen und mich gequält, ob ich Mitte März bei einer schon gebuchten Veranstaltung teilnehem will oder nicht.
Heute habe ich abgesagt und es fühlt sich sehr gut an. Wieder leichter. Ich verliere zwar 12,-Euro, aber das ist im Rahmen, das ist mir die Selbstfürsorge allemal wert.

Die meckernden Stimmen, ich könne doch mal was neues ausprobieren und mal wieder unter Menschen gehen und überhaupt werden leiser und leiser.
10 Stunden unter fremden Menschen etwas tun, von dem ich nicht mal so genau weiß was wir machen und wie es mir damit geht, zumal ich nicht einfach abbrechen und heimfahren kann, da es sehr abgelegen ohne ÖV ist, ist mir im Moment zu heiß.
Auch wenn ein Teil von mir das Abenteuer gern in Angriff genommen und und eben auch gern was Neues mal wieder gemacht hätte....
Ich werde für diesen Teil etwas weniger brenzliges finden und machen.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Salzmangel

Gestern noch ein wenig Infos zum Thema Salz/Natriummangel gesucht und gefunden.
Ich bin jetzt kein Fan von Homöopathie, aber was ich zu NATRIUM MURIATICUM fand ließ meine Kinnlade herunterfallen.
Gut 80% charakeristischen/körperlichen/seelischen Symptome passen bei mir! Erstaunlich.
Auch kein Wunder warum mir die Salzsäuretabletten so gut tun: wer zuwenig Salz ins ich hat, kann auch nur wenig Magensäure produzieren.

Wer nachlesen will:
http://www.homeowiki.org/index.php/NATRIUM_MURIATICUM
und: hier noch etwas hochscrollen zum Beginn des Kapitels

https://books.google.de/books?id=ffEanY34OoUC&pg=PR2-IA76&lpg=PR2-IA76&dq=natrium+muriaticum+erfahrung&source=bl&ots=r2v7QxiXUF&sig=FTTI2yZbCOZxKZV3iZrLxrAeD_w&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjU2JvFxo7LAhWDDpoKHS_0C0g4HhDoAQhFMAY#v=onepage&q=natrium%20muriaticum%20erfahrung&f=false

Irgendwie kam ich dann auch noch zum Thema Mineralwasser. Ich trinke ja nur Leitungswasser, habe aber immer auch Mineralwasser für Gäste da. Nun hab ich gesehen, dass Münchner Leitungswasser extrem wenig Natrium hat (für Menschen mit Bluthochdruck ja gut) und das Mineralwasser zuhause hat 20mg/l (wobei es da sehr große Unterschiede gibt, einfach am Etikett lesen).

Astrologisch steht das Salz für den Mond...ich trage seit meinem 16. Lebensjahr einen Mondanhänger um meinen Hals ;)

Sehr interessant für mich, die ganzen Zusammenhänge.
Vielleicht "löst" sich jetzt das ein oder andere Thema, mit mehr Natrium im Körper.

Dienstag, 23. Februar 2016

Schlafend lesen

Heute morgen, so langsam am wachwerden, merkte ich schon: Hallelujia, hab ich tief geschlafen. Ich genoß diese Schwere und Sattheit und Tiefenentspannung so lange es ging (kein Blick auf die Uhr!), ich hab mich immer und immer wieder umgedreht, weil ich dieses wirklich erholt sein, nach 9 Stunden Schlaf so selten habe.
Aber jetzt vielleicht öfter, weil ich ja auch wieder tiefer atme?
Das wäre wahrlich toll!

Außerdem möchte ich mir wieder angewöhnen, abends vorm Schlafen, noch bei geöffnetem Fenster zu lesen. Das entspannt mich mehr, als dieses  Filme gucken. Eine blöde Angewohnheit ist das geworden. Ich weiß doch warum ich seit 15 jahren keinen Fernseher mehr hab.

Und dann wurd mir noch klar, dass mein heiß geliebter Gerstengrassaft mir derzeit nicht so gut bekommt.
Wunderte mich schon, warum ich nach dem Frühstück so Schlag kaputt wieder war. Normalerweise trink ich nach dem aufstehen ein Glas Apfelschorle mit einem TL Gerstengraspulver. Das erfrischt und schmeckt so lecker.
Als ich das aber ausnahmsweise auch gestern nachmittag trank und wieder komatös schläfrig wurde, fiel es mir ein: Bei Nebennierenschwäche ist das Verhältnis Kalium/Natrium im Ungleichgewicht. Deswegen auch der Salzhunger. Und..tja...Gerstengras hat extrem viel Kalium!
Dann gibts jetzt wohl morgends wieder das Salzwasser.
Hilfreich, aber weniger lecker...

Montag, 22. Februar 2016

Olfaktorischer Frühlingstag

Ich glaub ich hab es schonmal geschrieben:
Ich bin zur Zeit ein Duftfan.
Es ist so wie wenn man fast immer Wasser trinkt und dann mal wieder richtig Lust auf eine Limo bekommt.
Früher waren mir Gerüche schnell zuviel. Ja auch die, die gut duften.
Jetzt kann ich fast nicht mehr genug davon bekommen. Ich sauge sie wie ein Verdurstender auf. Natürlich nur die guten.
Vor allem wenn ein Mann an mir vorbei geht und gut riecht. Gut, das mag andere Gründe haben :)
Und so schnuppere ich und schnüffle und rieche und nehme all die Gerüche viel mehr wahr.

Des weiteren bin ich weiterhin schwer begeistert von meiner freien Nase.
Mir waren die Asthmamedikamente immer suspekt. Ich nahm sie irgendwann auch gar nicht mehr, weil sie für mich sich falsch anfühlten (und eh nicht halfen).
Auch das Ergebnis, dass ich nachts zu flach atme hat mich zwar beunruhigt aber nicht dazu veranlasst da mehr zu unternehmen. Weil ich wußte: Schlaflabor kann ich nicht machen und selbst wenn und da raus kommt, dass ich eine Schlafmaske brauche, war mir klar: Mit der kann ich dann überhaupt nicht mehr schlafen.
Ich glaube, all das erledigt sich nun von selbst (das Gefühl hatte ich auch immer, das dass mal passiert).
Durch die Betain HCL- Kapseln ist meine Nase frei. Frei. Frei. Hab das Gefühl, als ob ich gar keine Nase mehr hätte :)
Jetzt aber tun meine Bronchien etwas weh. Wie früher wenn ich zuviel geraucht habe. Aber ich glaube, das ist nur vorüber gehend. Die müssen sich an die viele neue Luft erstmal gewöhnen ;)

Heute war mal wieder der vierteljährliche Check beim Psychater und danach wollte ich eigentlich schwimmen. Da mir aber weiterhin nicht nach Menschenkontakt ist, schon gar nicht halb nackt, habe ich umdisponiert und ging in der warmen Sonne am Nymphenburger Kanal flanieren. Das war richtig schön und tat mir sehr gut.
Dabei fiel mir ein, dass ich den Westen Münchens so sehr mag und die Zeit als ich in der Gegend wohnte, arbeitete und viel mit dem Auto rum fuhr schön war. Mir ging es zwar nicht gut (depressionstechnisch) aber ich fühlte mich in der Umgebung viel viel wohler, als jetzt im Osten Münchens.

Ich glaube, ich werde mich mal wieder öfter da aufhalten.
Oft sind es ja nur die Kleinigkeiten die einem gut tun.

Samstag, 20. Februar 2016

Dies und Das

Gestern mal wieder ganz herzlich mit M. geratscht/geklönt/geschnackt....(wie nennt man das in Deiner Region?).
Und ich hab mich ganz doll über das einheitliche grau-braun da draußen mokiert. Muss auch mal sein.
Heute wurden bis zu 15 Grad, Sonne und Sturm angesagt.
Und was haben wir? Schneefall (wenigstens mal eine andere Farbe!) und kein Lüftchen. Soso.

Dann genieß ich derzeit sehr das Scrabble-Spiel aufm Smartphone ;)
und da kam mir so in den Sinn, wann es wohl die App für die Laus gibt, also die Applaus!

Desweiteren in einer Sendung gehört:
"Wissen Sie ich bin praktizierender Christ und mir machen die ganzen Moslems die da kommen Angst."
Aha.
Verstehe das wer will. Ich sag ja auch nicht als bekennende Fleischliebhaberin, dass mir die ganzen Veganer nicht ganz geheuer sind.
Mir is das doch wurscht!

Gestern (Teil 2) gings mir super. Wach, klar, mit Rad-und Gymnastikrunde und dann bis 22h wach geblieben, ohne größeren Probleme. Normalerweise kriech ich seit Monaten gegen 20.15 unter die Federn....

Freitag, 19. Februar 2016

Weiter im Dschungel


In manchen Häusern war es feucht und warm, andere ganz trocken und kalt. Rundumreize sozusagen.
Hier noch ein Schmetterlingsbild. Auf dem Tisch ganz rechts sitzt einer, der original wie ein braunes Blatt aussieht, aber wehe er entfaltet seine Flügel, dann zeigt er seine wahre Farbenpracht. Tolle Tarnung!

 

 Auch stachelig gings zu:

und dann wieder ganz bunt


und sattgrün, frisch besprenkelt



Ein Dach aus Farne...



Einmal Origami bitte:

Und dann der Tümpel. Voller Fische und Wasserschildkröten. Hätt ich auch ewig davor sitzen können (wenn nicht brüllende Kindergartengruppen da gewesen wären) und den Tierchen zuzuschauen. Beim dösen, beim watscheln, beim sich jagen (Fische) usw...
und mittendrin auf einem Ast, saß eine Babyschildkröte. sooooo winzig *quiiietsch*


Über eine Stunde Genuß und Spaß pur. Füür schlappe 3,50€.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Zart wie ein Schmetterling

So zerbrechlich fühl ich mich derzeit.
Und so ungeschützt. Da bin ich doch froh, dass das Wetter Stiefel und dicke Pullis verlangt und den langen Wintermantel.

Heute also der langersehnte Thera-Termin. Tat sehr gut.
Und jetzt weiß ich auch warum ich so lange gezögert habe, sie nochmal um Hilfe zu bitten.
Einmal oder zweimal nochmal hinzugehen nachdem man sich verabschiedet hat aus den regelmäßigen Stunden über 3 Jahre, ist ok. Aber mehrmals? Gar immer mal wieder? (ich war das letzte mal vor über 6 Monaten) Unmöglich! Ruft mein innerer Familienchor. Sowas geht nicht.

Überhaupt: Schwäche zeigen! Mir wurde nochmal klar, wie sehr alle in meiner Familie damit beschäftigt waren irgendwelche vermeintlichen Fehler/Unzulänglichkeiten zu vertuschen. Oder sich gar mal menschlich zu zeigen!
Kein Wunder, dass ich stahlhart zu mir selbst bin.
Naja wie wir heute ergründet haben, bin ich schon etwas weicher geworden.

Mein innerer Chor schreit auch: "Was? Soviel zuhause bleiben und viel schlafen und nicht funktionieren, was wäre denn wenn du jetzt einen Job hättest! Dann ginge das auch nicht!!!!" Pomp! Schlechtes Gewissen, dass ich mich grad ein wenig hängen lasse und das genieße.
Mama sagte doch immer, wenn ich maaaaaal daheim bleiben wollte, weil es mir nicht gut ging: "Später im Beruf kannst du auch nicht gleich daheim bleiben." Und so hatte ich dann immer öfter handfeste Krankheiten, Unfälle, verpfuschte OP's....soso...seltsam oder?
Übrigends nannte ich im letzten Brief )an meinen Vater)  meine Mutter mit ihrem Vornamen. Fühlte sich etwas saltsam an, aber stimmig für mich.

Man könnte es ja auch anders sehen: Mensch gut dass ich grad nicht arbeiten muss, so kann ich mich ganz auf meine Genesung konzentrieren, mich um mich kümmern, trauern wenn mir nach trauern ist und schlafen soviel ich will und es eben grade braucht!
Fühlt sich noch etwas steif an, so wie neue Schuhe, aber ich üb mich mal in der neuen Haltung.

Dann sah ich an der Haltestelle noch ein Plakat: Älterer Mann hat seine Hand auf der Schulter einer jüngeren Frau, der Slogan: Meine Tochter verdient jetzt ihr eigenes Geld und meinen Respekt.
Boah dacht ich, wie schön! Auf mich war nie jemand stolz. Respekt, Bewunderung für das was ich tat von meinen Eltern? UNMÖGLICH! Das Gegenteil war der Fall: Immer schön runter machen, demotovieren, Ideen/Wünsche ausreden, alles schlecht machen. Echt zum kotzen.
Der springende Punkt ist: Ich habe das übernommen und gehe oft nun selbst so mit mir um.

Nach der Stunde fühlte ich mich nach langem mal wieder so stabil, dass ich noch einen kleinen Ausflug dran hängte.
Ich fuhr zum botanischen Garten, der zwar im Moment genauso braun/matschig ist wie überall, ABER er hat viele Gewächshäuser und da schlenderte ich durch. Als Introvertierte ist sowas herrlich. Andere mögen sich langweilen, aber ich kann mich da voll und ganz einlassen und im Flow alles bestaunen. Am besten alleine, ohne Begleitung und andere Besucher. Und tatsächlich manche Häuser hatte ich zumindest für einige Minuten nur für mich. Wie erholsam! So gern hätt ich mich irgendwo hingehockt und nur genossen. War leider wegen zuvieler anderer Besucher und fehlender Bänke  nicht möglich, aber in der Phantasie schon und deswegen habe ich viel fotografiert.

In manchen Häusern duftete es so lecker nach all den Orangen und Zitronenbäumchen.



In anderen nach all den wundervollen Blüten! Was für Nasen-und Augenschmaus!



Und immer wieder tolle Farben! Endlich mal was anderes zu dem braun/grau da draußen!

 Wie aus in einer anderen Welt fühlte ich mich...


 Grüüüün soweit das Auge reicht...Dschungel pur...holt mich hier bloß nicht raus!!!

Diese Bläter waren über 3m hoch!

Hier ist immer Frühling...

Hier auch!

Und dann das Schmetterlingshaus! (Ausstellung nur noch bis März! Wer also in München ist und das sehen will, schnell hin, es lohnt sich!)
Überall flatterten oder saßen große, kleine, farbige oder braune Falter. Ein tolles Gefühl so umschwirrt zu werden!





 Leider geht ja der Zoom an meinem Handy nicht...


Scheu waren die jedenfalls nicht.
 Und hier hängen all die Puppen. Estaunlich. Manche sahen wie Edelsteine aus, glitzerten und man meinte sie hätten kleine Glitzersteinchen aufgeklebt. Ein Mitarbeiter kam und zeigte mir eine Raupe die sich gerade mühselig aus ihrer alten Haut schälte. Ich sag's ja...nicht Krise sondern Metamorphose! ;-)

Morgen gibts noch ein paar Bilder!

Mittwoch, 17. Februar 2016

Dankbare Nahrungsergänzungsmittel

Beim recherchieren über MSM landete ich in einem Haarforum, weil es heißt, dass MSM gut u.a. für das Haarwachtum (schnelleres) sei.
Ich las da ein wenig quer. Was die alles für ihre Haarpracht machen und natürlich war das Ziel möglichst lange Haare zu haben. Manche Fotos waren schon erstaunlich und ich fragte mich wie lange die zum kämmen/waschen ect. brauchen.
Es wurde geklagt über dünne Haare, Haarausfall, Struppigkeit, Schuppen usw.
Gestern abend wusch ich mir die Haare, ließ sie trocknen, bürstete sie durch und sah mich im Spiegel an. Ich hab eine lange (fast Brusthöhe) Mähne, mit vielen dicken Haaren. Ohne mir groß nen Kopf drum zu machen. Einfach so. Für mich war das immer eine Selbstverständlichkeit, aber erst seit dem Forum schätze ich meine Haare mehr und bin dankbar, dass sie so schön sind!

Übrigends habe ich das MSM nicht so gut vertragen. War mir irgendwie fast klar, weil es ein starkes Entgiftungsmittel ist. Ich fand heraus, dass dann meistens Molybdän fehlt. Also werd ich erst das nehmen und dann nochmal MSM probieren.

Dafür spürte ich, dass ich doch gern wieder mit den Betain HCL-Kapseln für den Magen, anfange möchte. Und so nehm ich jetzt einfach nach Gefühl morgends eine halbe.
Und tut mir richtig gut. Vor allem ist die Nase wieder soooo frei!
Es ist so, dass wenn zu wenig Magensäure vorhanden ist, das Essen zu lange vor sich hin gärt. Das gibt Dämpfe und das steigt hoch in die Nase, Bronchen usw. diese schützen sich durch vermehrte Schleimbildung.
Voila. Fertig ist die verstopfte Nase, das zu wenig nachts atmen, das Asthma...

Dienstag, 16. Februar 2016

Entscheidung

Ich habe beschlossen, dass ich es nicht Krise nenne,
sondern Prozeß.

1. klingt das weniger nach Opfersituation, somit bin ich wieder mehr handlungsfähig und habe Spaß am mitgestalten.
2. stimmt es sogar, es passiert soviel in mir, Veränderungen rütteln und reißen eben manchmal etwas.
3. gibt es nicht :)

Sonntag, 14. Februar 2016

Noch so ein Traum

Heute nacht war ich mal wieder im Kindergarten. Als Erwachsene. Ich hasse es von meinem früheren Job zu träumen. Aber es war wohl auch der einzigste Job (und der längste) der mich so beeinflußt hat.
Die größte Zeit dort, war nicht schön.

Jedenfalls hatte ich heute nacht Probleme mit einem Kind. Ganz arge Probleme. Ich war verzweifelt und schämte mich, weil ich doch ein "Profi" in Sachen Kind und Erziehung war und das nicht schaffte.
Das Kind schlug mich sogar, so dass ich in Erwägung zog die Stelle zu wechseln oder den Job ganz aufzugeben.
Irgenwie kam es, dass ich mit dem Kind sprach: Warum es so reagierte, dass ich es nicht verstand...
Sie erklärte es mir und sagte mir auch wie ich ihr helfen konnte.
Ich verstand, hielt mich dran und wir kamen wunderbar miteinander aus.

Find ich wieder sehr aufschlußreich und berührend!

Samstag, 13. Februar 2016

Für zwischendurch

Wer etwas Ablenkung braucht,
oder einfach etwas leichtes für zwischendurch (geht ca.70min), für den habe ich ein kleines Hörspiel:
https://www.youtube.com/watch?v=WaO5qK_lSLw
Alles steht Kopf, genau der Film in dem alle Gefühle kleine Wesen sind.
So kriegt man mal mit, was da so alles abgeht :)

Und sonst so?
Seit ich die Betain HCL Kapseln nahm (mache nun Pause) ist meine Nase wieder richtig frei.
Erstaunlich.
Jetzt experimentiere ich mit MSM. Da kam ich drauf, weil es für Histaminintolerante die den HNMT-Typ haben, sehr helfen soll. Ähnlich wie SAM-e nur das dass eben sauteuer ist.
Auch sonst hat das MSM viele Wirkmechanismen von denen ich noch einige gebrauchen könnte. Bin gespannt, heute ist erst der 4. Tag.

Ansonsten ist mein Bauch wieder flacher, die kleine Candida-Kur mit Nystatin und Omniflora sowie der rechtsdrehenden Milchsäure (die nehm ich ja weiter) tat richtig gut.

So mal sehen was ich heute noch mit diesem Tag anstelle.
Euch allen ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Aufwärts

Gestern mal wieder eine kleine Radlrunde gedreht.
Trotz Sturmböen.
Tat gut.
Und ist ein gutes Zeichen.

Und heute hätte ich eigentlich zwei Termine gehabt. A. mal wieder treffen, den Kuschelmann. Irgendwo hübsch Kaffe trinken, flirten und je nach Stimmung vielleicht noch an einen ungestörten Ort verschwinden...leider wurde er krank. Sodass ich auf den 2.Termin auch keine Lust hatte extra nach München zu fahren.

Aber ich hatte Lust was zu machen (2. gutes Zeichen!) und so überlegte ich mir was kleines.
Der kurze Ausflug ins Nachbardorf mit langem Spaziergang, Bank-und Bäckereibesuch war genau richtig. Denn nur spazieren war mir zu fad. Ich wollte noch irgendwas machen.
Auch daheim werd ich jetzt liegen gebliebenes endlich mal anpacken, nachdem ich meinen Kaffee, nun halt zuhause, genossen habe.

Ich bin für so lichte Momente sehr dankbar. Es ist ein auftauchen aus den dunkelgrauen Wellen.
Und das trotz PMS und dadurch bedingtem hohen Histaminspiegel (wunderte mich schon warum es mir trotz strikter Ernährung körperlich nicht besser ging).

Heute nachmittag schrieb ich den Antwortbrief an meinen Vater. Und zwar von der Erwachsenen AN den Erwachsenen, das fühlte sich wunderbar an!
Ich war nicht mehr angepasst, wie er mich gerne hätte, sondern klar positioniert und auch ein wenig frotzelig, und zum anderen IHN nicht übermässig schützend/umschmeichelnd.
Ich hab jetzt mal meinen Ton angeschlagen, meine Meinung geschrieben (ohne Hoffnung, dass er das versteht) und so formuliert, wie mir eben war.
DAS TAT SO GUT!
Ich habe festgestellt, dass ich oft bei ihm in die Kindrolle falle (gut wahrscheinlich üblich oder weitverbreitet bei den eigenen Eltern) oder eben als Erwachsene an SEIN Kind appellierte, belehrte, in Schutz nahm, ect. wie ich das als Kind oft machte, weil ja sonst keiner aufpasste oder irgendwie  Verantwortung übernahm!
Sein Erwachsenenteil ist ja sehr klein, bis nicht sichtbar, damals wie heute.
Aber aus dem Erwachsenteil zum Erwachsenteil sprechen, das ist neu.
Und wurde auch dringend Zeit. Ich bin 35 Jahre, er ist 67 Jahre.
Außerdem kann er sehr gut austeilen, da wird er jetzt auch mal ein wenig einstecken können (was ich nicht glaube, so wie ich ihn kenne), daher bin ich schon sehr auf seine Antwort gespannt.

Später, auf dem Weg zur Post, sagte ich mir immer wieder den Satz innerlich auf:
Ich bin erwachsen!
Macht viel mit mir. Und fühlte sich auch gut an ;-)

Mittwoch, 10. Februar 2016

Eine Traumgeschichte

Ich habe heut nacht folgenden Traum geträumt und irgendwie gefiel er mir und beruhigte mich.
ich hatte abends, schon im Bett, eine Runde EFT geklopft, mit dem Satz: Ich finde meinen Weg. Normalerweise klopfe ich nur, wenn ich vor Unruhe nicht schlafen kann. Dann hilft das klopfen sehr, schon nach wenigen Punkten atme ich viel tiefer und gleichmäßiger.

Heute nacht also:
Ich sah ein Kind (Alter ungewiss) das seinen "Parabello" (keine Ahnung wie ich auf das Wort kam, aber die Suchmaschine findet tatsächlich einiges) nicht fertig basteln wollte. Es war so eine Art Hampelmann in Kindgröße und vieles daran gestrickt. Er war zu 90% fertig.
Die Handarbeitslehrerin (hat heut bestimmt auch eine coolere Bezeichnung) wollte es auf die übliche Art machen: Mit Druck. Überreden. Überrumpeln. Ich sage, dass du das machst, dann machst du aus - fertig.

Ich setzte mich neben das Kind, um uns herum auch ein paar Erwachsene, u.a. meine Schwester und Mutter.

"Hör mal", sagte ich, "ich sag Dir jetzt mal was, worüber meine Schwester und Mutter wahrscheinlich lachen: Aber manchmal, da muss man im Leben Dinge tun, die man nicht gerne tut. Manchmal muss man auch angefangenes fertig machen, obwohl man keine Lust mehr hat" (der Grund das Schwester/Mama lachen würden, was sie dann gar nicht taten, ist dass sie der Meinung sind, dass ich NIE was fertig mache, immer aufgebe und immer den leichtesten Weg gehe).

"Schau", sprach ich weiter, "er ist zu 90% fertig, wenn du jetzt aufhörst, bekommst du eine schlechte Note über die du dich später vielleicht ärgerst.
Und vielleicht ist ja auch was gutes dabei, was du jetzt nicht siehst."
Später schon so im halb aufwachen, dachte ich noch: und vielleicht kannst du das fertige Spielzeug einem Kinderheim schenken, die freuen sich und dann hatte das Ganze doch noch einen Sinn.
Ich sprach dabei freundlich, sanft, ihm zugewandt. Einfach erklärend, ihm seine Situation und Alternativen aufzeigend.

Das hätte ich mir früher auch gern gewünscht.
Und heute lerne ich es Schritt für Schritt für mein inneres Kind selbst der fürsorgliche, liebevolle Erwachsene zu sein, den ich viel zu selten an meiner Seite hatte.
-------
Nachtrag:

Lese wieder das Buch: Erwachsen von Ashley davis Prend (die Ama*zon-Beschreibung dort ist falsch! Dafür gibt es dort das Buch für knapp 5,-). Wer also öfter mal mit inneren Kindern Probleme hat, ich sag nur Süchte jeder Art, Jugendwahn oder andere Probleme die sich nicht lösen wollen, kann ich das Buch sehr empfehlen.
Gerade las ich eine Übung, ich sollte mir eine Szene vorstellen bei der es mir als Kind schlecht ging, weil ich verlassen wurde oder bloßgestellt oder geschimpft. Man kann ja mit eher harmloseren Übungen anfangen. Und dann lässt man diese Szene so ablaufen, wie man es gebraucht hätte (wie mein Traum heut nacht).

Bei mir war es eine Szene beim Sommerfest im Kindergarten. Es war heiß, laut, turbulent und die Aufregung vor der Aufführung (ein Tanz mit Gruppe) gab mir den Rest. Ich saß heulend am Rande des Geschehens, leicht erhöht, hinter mir eine Hecke.

Jetzt in der Vorstellung gehe ich zu diesem Kind, rubbel ein wenig den Rücken, sage dass das hier ganz schön laut und wild ist und mir das wohl zu schaffen machte. Das ist ok, wir können jetzt auch erst mal nur dem Treiben zusehen...einfach Dasein, Körperkontakt halten und schweigen, später fragte ich, ob ich uns ne Limo holen soll....nach einer Zeit hat sich alles beruhigt, ich habe mir wieder einen Überblick verschafft (als Kind) und mich entschieden was ich jetzt machen will (Dreirad fahren).

Ich finde solche Visualisierungen sehr heilsam, absoluter Balsam für die Seele, so einfach und wirklungsvoll.
Mit Sicherheit werde ich noch ein paar solcher Szenen bearbeiten.

Dienstag, 9. Februar 2016

Wie das so ist

Ahnungslosigkeit:
Keine Ahnung, warum der vorherige Post so zusammengequetscht aussieht..?!

Pech:
Hätt ich gestern rechtzeitig Mails geguckt, hätt ich mittags einen Termin bei der Therapeutin haben können. Toll.
Andererseits hab ich ihr glaub ich schonmal gesagt, dass solch kurzfristigen Termine besser telefonisch abzuklären sind. Naja.

Vorhersage:
Mal wieder über mich selbst verwundert. Sitze beim Frühstück (ohne Zeitung und Radio) und mache mir Gedanken wieviele Notärzte, Chirurgen ect. das Leben ihrer Patienten durch Unachtsamkeit, Müdigkeit, Fehler ect. verpfuschen. Gehe dann zum einkaufen um auf einem Titelblatt einer Tageszeitung zu lesen: Die Ärzte haben meinen Mann auf dem Gewissen.
Ja ich würde auch gerne Lottozahlen vorhersehen können....

Etwas neben der Spur:
Noch seltsamer ist es, wenn man auf dem Handy ein Quiz spielt, das Handy weglegt um sein Handy zu suchen, weil man nachschauen will, ob C. schon per SMS geantwortet hat.
Jaja die berühmte Brille aufm Kopp.

Pech Teil 2:
Rosenmontagsumzüge abzusagen wegen Sturm, der dann doch nicht kam.
Gab bestimmt viele merkelsche Mundwinkelhänger....

Schreck:
Ganz viel Kraft an all die Helfer und Verletzten von dem Zugunglück bei Bad Aibling. Gab großes frieren bei mir, wenn so etwas so nah geschieht, geht mir das auch emotional sehr nah. Wären keine Faschinsferien, wären die Züge voller gewesen, viele Berufspendler, Studenten usw.
Absoluter Horror...

Montag, 8. Februar 2016

Stoffe des Lebens


 Dachte mir letztens schon, dass sich das eher wie eine Schilddrüsenunterfunktion anfühlte: So schlapp, müde, dauernd am frieren, Unlust an Bewegungen ect...mehrmals ließ ich schon früher  meine Schilddrüsen-Werte bei verschiedenen (vermeintlichen?) Profis untersuchen, selbst ein Szintigramm wurde gemacht, Ultraschall ect. Bis auf winzige ungefährliche Knötchen: NIX! Alles super. Alles ok.
Seit Jahren plagen mich diese UF-Symptome, auch mit Haarausfall, Verstopfung usw...
Im Moment hab ich so ca. 1x am Tag meist abends, heute mal morgens eher Überfunktionssymptome: hibbelig, leicht zittrig-innerlich wie an den Händen, teils auch ängstlich. Das vergeht nach einer Weile von selbst (wenn ich mich in dieser Zeit nicht zwinge unter Leute zu gehen :-))

Ich glaube, dass die Schilddrüse so ein feines Werk ist, dass man das mit einer Blutabnahme nicht feststellen kann, ob da alles rund läuft. Wenn dann müsste ich JETZT zur Blutabnahme, weil ich mich JETZT in einer UF fühle. Wenn ich beim Doc anrufe bekomm ich frühestens in 5 Tagen einen Termin.

gerade las ich was (eigentlich suchte ich  was anderes) und fand:

Übrigens, Du brauchst genug Cortisol, damit Dein Körper die SD-Hormonerichtig verwerten kann, wenn Du nicht genung Cortisol hast, werden sie zwar im Blut vorhanden sein, aber dein Organismus wird nur sehr beschränkt sie in den Organen wirken lassen können, dann hast du einen normalen SD-Hormonen Blutwert, hast aber trotzdem Unterfunktion Symptome.

Tschaderapengpeng!!!
Das ich niedrige Cortisolwerte habe, habe ich schon mal überprüft im Zuge der Nebennierenschwäche. Jetzt ist auch klar, dass die Nebennieren und Schilddrüse eng zusammenhängen, klar beides Hormonzentren.

Ich hatte aber die letzten Tage vermehrt noch eine typische Leber-im-Eimer-Müdigkeit. Da kam ich drauf, dass ich die Betain HCL-Kapseln, die ich ja für den Magen nehme, erhöht habe.
Nach Recherche meine Vermutungen: 
- Entweder es sterben nun Viren, Bakterien, Parasiten die sich zuvor wegen zuwenig Magensäure schön ausbreiten konnten und die Gifte nun die Leber belasten.
oder
- Oder ein Methylisierungszyklus (womit ich eh Probleme habe) wurde angeschubst und es wurde nun ordentlich "Dreck" aufgewühlt, ist sozusagen eine Erstverschlimmerung.
Vermutlich von beiden etwas.
Ansonsten tut mir das Betain gut. Ich spüre meinen Bauch mehr. Das körperlich Bauchgefühl wird besser, das fühlt sich sehr schön an. Aber ich werde erstmal die Dosis wieder senken.

Samstag, 6. Februar 2016

Noch dazu...

was noch hinzukommt zu dem seelischen Streß: Ich aß seit Anfang Dezember auch nicht unbedingt histaminkonform. Das sah ich schon so kommen.
Zuviel Zucker. Zuviel Weißmehl und einfahc zuviel histaminhaltiges.
Das zog sich so weiter. Bis jetzt. In altes Fahrwasser gerät man halt auch sehr leicht.
Also jetzt paar Tage absolute HI-Diät: Viele Karotten, Zuchini, Huhn/Pute.
Wenig Kohlenhydrate.
Zu hoher Histaminspiegel stresst auch die Nebennieren, die bei mir schon auch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Jetzt erst recht, das merk ich daran, dass man mich mit Süßem gerade jagen kann (wo ich doch sonst die Naschkatze bin) und es bei mir nachmittags eher nach Chips und Co ist. Ziemlicher Salzhunger.
Also werd ich mich mal gut um Körper und Seele kümmern.

Freitag, 5. Februar 2016

Schade

Diese Depressionsphase ist wohl tiefer als erst gedacht.
Aber Erkenntnis ist ja schon der erste Schritt.
Schade, ich dachte ich hätte das im Griff.
Wer will auch schon annehmen, dass wahrscheinlich diese Phasen immer wieder in seinem Leben auftauchen?
Die sein Leben lahm legen und man irgendwie die Zeit rumbringt, weil einen nix aber auch gar nix interessiert oder irgendwie Spaß macht.
Das der Körper schwer wie Blei wird und man sich nur äßerst missmutig bewegt, weil selbst die Kraft zum Tasse heben schwer fällt...
Das man nicht reden will.

Das Wetter dazu ist ideal: Grau, kalt, nass, windig. Da fällt es mir leichter im Bett zu bleiben, als an einem strahlenden Frühlingstag.
Nur heute geh ich hinaus. Ein wenig arbeiten. Das mag ich nicht absagen. Das Gute: ich kann in dem Tempo wie es gerade geht werkeln und das alleine.
Immerhin.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Die Langeweile, der Magen und Beziehungen

Gestern nach tage- (wochen?) langem ringen doch meine Ex-Therapeutin um einen Termin gebeten. Irgendwie fühlt sich das immer noch "falsch" an. Ich weiß nicht recht warum.
Im Sommer als ich ebenfalls nochmal um Hilfe bat, fiel mir das sehr leicht. Vielleicht weil ich meine an meinem derzeitigen Zustand selbst schuld zu sein. Ja ich glaube das ist es.
Sie ist grad im Urlaub. Nächste Woche wieder da. Kam per Mail automatisch zurück. Also dort bei der Anmeldung angerufen und eine mehr als merkwürdige Trulla dran gehabt. Die ist neu. Definitiv. Jetzt hab ich zwar einen Termin aber erst am 18.2.
Ja ich weiß,es gibt woanders längere Wartezeiten.
Aber wenn man aufs Klo muss, kann eine halbe Stunde schon lang werden.

Also bis dahin all meine gelernten Schätze ausgraben. Imagination, anziehen was gut tut und nicht unbedingt chic ist, innere Sicherheit wieder erlangen ist jetzt wichtiger, keinen Streß machen....
interessanterweise habe ich das Gefühl (mal wieder) das nicht zu dürfen. Es darf mir nicht gut gehen. All die Dingen zu machen gelingt mir nicht, ich schaffe nicht den 1.Schritt. Wie eine riesengroße Mauer.

Das blöde ist, ich häng in einer Zwickmühle: Mir macht nix Spaß, meine räumliche Umgebung langweilt mich schrecklich, weil ich hier seit 9 Jahren wohne und einfach ein Mensch bin, der gern neuen Input hat und auch braucht. Die Konzentration ist grad ziemlich im Eimer, ich muss also einen sehr langen Tag irgendwie rumbringen und habe jetzt viel geschlafen, damit die Zeit schneller vergeht, was mir  aber auch nicht so gut tat, das ewige rumliegen.

Ich hab länger etwas vom Skilaufen. So ein Sturz auf den Allerwertesten tut doch ziemlich lange weh...
Auf einer anderen Ebene tat mir das Wochenende mit M. sehr gut. Mir wird immer klarer, dass M. weder manipulativ, noch verstrickt, noch unreif oder süchtig ist.
Er war nicht persönlich beleidigt (wie schon sooft erlebt!), wenn ich mich um mich kümmerte.
Im Gegenteil, er fand das völlig okay, ganz normal UND übernahm für sich selbst und seine Wünsche und Bedürfnisse selber Verantwortung, was mir wiederum die Freiheit gab auf mich zu schauen, weil ich ja sah, der andere kann gut für sich selber sorgen, da muss ich nicht coabhängig reinspringen und was machen was mich gar nix angeht.
Es war wirklich toll so etwas zu erleben.
Deswegen fand ich auch die ganze Zeit mit ihm überhaupt nicht anstrengend! Jeder ging zwischendrin seinen Interessen nach und wenn wir uns trafen hatten wir was zu erzählen und dann unternahmen wir wieder etwas gemeinsam, was unsere ja noch sehr zarte Freundschaft festigte.
Auch wenn es teilweise immer noch weh tut, dass ich mich in kurzer Zeit von 3 nahen Menschen trennen musste, so merke ich wie wichtig das für mich war. Wie bereit ich langsam für gesündere Beziehungen werde.
Wie war das: Krise steht auch für Chance.
Veränderungen sind manchmal schmerzhaft. Ja.

Meinem Magen geht es langsam auch wieder besser. Zumindest ist der Appetit wieder öfter da, was die Lebensqualität wenigstens ein bisschen hebt. Ich nehme jetzt statt Magensäurehemmer genau das Gegenteil: Betain mit Pepsin, da ist Hydrochlorid drin, also aus dem der Magensaft gemacht wird. Ich habe mehrmals gelesen, dass die meisten ZUWENIG Magensäure haben, statt zuviel. Ja auch bei Sodbrennen. Noch dazu dass Stress die Magensäureproduktion hemmt.
Auf alle Fälle bewegt sich bei mir wieder was im Gedärm. Und der Magen fühlt sich leichter an.

Dienstag, 2. Februar 2016

Februarzeit


 Und hier ist es wieder, das Kalenderblatt für den aktuellen Monat  (aus dem BRIGITTE-Kalender):


Passend zum Monat nasskalterwindiger Februar nun also ein Bild aus dem Süden, mit viel Sonne und zwei leeren Booten.

Ich stelle mir vor, wie ich mich ins kleinere Boot lege, es angeleint lasse und mich einfach sanft schaukeln lasse. Die Geräusche der Natur beruhigen mich zusätzlich sanft klatscht das Wasser ans Boot, Salz-und Algengeruch umweht mich. Irgendwann setze ich mich hin und lasse meine Augen in die Weite wandern, die Augen und auch mein Gehirn fokkussieren nichts. Frei darf alles strömen. Wie entspannend.

Mit dem größeren Boot könnte man rüber zu den Felsen fahren und dort wie kleine Kinder spielen. Als wären wir Piraten oder hätten die Miniinsel als erste entdeckt. Wir klettern und hüpfen, spüren den Stein, fühlen das Moos, Abenteuerlust durchströmt uns und wir machen noch ein Picknick in einer kleinen Höhle und ein Nickerchen auch.

Man könnte auch weiter hinaus aufs Meer fahren, nackt ins kühle Nass springen, um danach ein wenig dekadent ein Glas Champagner auf der Yacht zu genießen.
Das viele blau um einen herum finde ich auch sehr entspannend.

Was fällt Euch zu dem Bild ein?

Montag, 1. Februar 2016

Die Kunst des Scheiterns

Nun das Wochenende verlief nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte, aber ich finde ich habe das Beste draus gemacht und das wiederum freut mich. Das ich flexibel mit Hindernissen umgehen konnte.

Zuallererst: Meine Magenschmerzen kamen wohl von der Aufregung/unbewußten Panik vor eben diesem Wochenende. Ich fühle mich ja seit das mit D. und T. passierte, ziemlich getriggert. Und ein getriggertes/gestresstes Gehirn kann nicht klar denken und braucht schon gar nicht noch mehr neue Reize, weil es eh schon in der Reizüberflutung festhängt. Ein kleiner Überblick warum und wieso das ist, steht hier: Trauma und Gehirn:
http://www.aufrecht.net/utu/trauma.html

Angesagt war ein Langlaufkurs an 2 Tagen, plus 2 Nächte in verschiedenen Hotels. Ich hatte damals extra nachgefragt, ob man auch klassisch langlaufen lernen kann, weil ausgeschrieben war er als Skating(also Schlittschuhschritt) bzw. Biathlonkurs, und schießen will ich nie in meinem Leben, außer es rettet mein Leben, aber aus Spaß? Never.

Es war dann aber so, dass NUR Skatingtechnik beigebracht wurde und ich ahnte schon (deswegen meine Nachfrage) dass mir das zu anstregend sein wird. Noch dazu fand es in einem Zentrum statt, wo die Profis trainieren und ihre Wettkämpfe ausüben, heißt: ziemliche Steigungen/Gefälle.
Selbst M. mit dem ich fuhr und der sehr sportlich ist, hatte mit diesen Anstrengungen sehr zu kämpfen.

Der Gau kam: In einer Gruppe was Neues lernen, jeder schaut dem anderen zu, streßt mich schonmal (hatte ich irgendwie verdrängt). Ich hatte das Gefühl, dass alle schon mal auf Skiern standen, sei es alpin oder Langlauf (klassisch), ich hatte mit den ewig langen Brettern zu kämpfen. Es sah zwar bei fast allen etwas holprig aus, aber sie kamen gut vorwärts, während ich irgendwie rumhampelte, kaum vom Fleck kam und immer frustrierter wurde.
Dadurch dass ich nochmals ein wenig getriggert wurde, kam eine extreme Anspannung hinzu, die meine Muskeln dermaßen verkrampfen ließen, dass nix mehr ging, geschweige denn, dass ich mich konzentrieren konnte: Gewicht verlagern, Ski ausfahren, anderen Ski aufkanten, abstoßen, Stockeinsatz nicht vergessen! Puh.

Es war gerade mal 1 Stunde vergangen, noch 3 lagen vor uns und am nächsten Tag nochmal 4. Scheißescheißescheiße, was tun.
Erstmal ins Auto. Pause. Weinen. Was trinken. Hinsetzen. Überlegen.
Ich ging zurück und bestand (wenn auch mit zittriger Stimme) auf Langlaufski (sind andere, als beim Skating) und dass ich klassisch laufe. Alles kein Problem, erstmal war ich glücklich. Dann wurde mir klar: Ich bin die einzige die so läuft, die Aufmerksamkeit war mir sehr unangenehm.
Wieder nach einer Stunde stand ich also am Rand, war fertig mit meiner Kraft und den Nerven. Außerdem gab es in der Ebene nur eine Miniloipe so dass es auch langweilig war.
Blöderweise war ich dann so gelähmt, wie paralysiert, dass ich vollkommen handlungsunfähig war und nichts machen konnte. Nichtmal zum Kiosk gehen und mir einen Kaffe gönnen oder so. Mir fiel nichts mehr ein. Mein Gehirn war im Ausnahmezustand. Ich stand stocksteif da und wartete.

Irgendwann waren die endlich auch mal fertig und wir konnten ins Hotel. M. wollte zum schwimmen, ich musste alleine sein. Und so tat jeder immer das was ihm gut tat. Wir sprachen uns ab, machten Treffpunkt und Zeit aus und gut wars.
Ich fand eine Kirche, saß drin, fühlte die angenehme Energie des Gebäudes, durchstreifte den Ort, sortierte meine Gefühle und musste mich sehr anstrengend mich nicht total abzuwerten.
Mir wurde auch klar, nochmal quäl und blamiere ich mich dort nicht. Ich gehe da nicht mehr hin. Dies besprachen wir abends, dass M. natürlich nochmal hingehen kann, das wollte ich auf gar keinen Fall, dass er wegen mir das absagt, er hatte riesen Spaß dabei.
Also ging ich wandern, durch den tief verschneiten Wald, völlige Stille und wunderbare Luft, besuchte eine Kunstaustelllung und saß dann in der "Schmugglerhütte" beim Kaffe wo wir uns wieder trafen. Das war grandios. Traf genau meine Vorstellungen und inspirierte mich auch endlich mal wieder künstlerisch tätig zu werden, weil der Flow in den ich komme, für mich immer wieder heilsam-entspannend ist. Zu lange ließ ich das brach liegen.

Genossen habe ich:
das nicht kochen müssen,
sehr leckeres Essen,
ein sehr schönes Hotelzimmer (das andere war schrecklich),
den Schnee,
das viele lachen mit M. sein Verständnis und Unkompliziertheit und dass er für die Fahrt zuständig war, ich konnte noch nichtmal sagen wie wir fahren müssen, also durfte ich mich einfach zurücklehnen und üben mal nicht alles in der Hand zu haben, er fuhr auch sehr angenehm,
die Glaskunst war traumhaft, ich gönnte mir einen Fester/Wandschmuck und eine Kette davon,
die Glashütte bei der wir zusehen durfte, wie so Glaskugeln gebrannt und geformt werden,
die gesunde Gesichtsfarbe die ich nun habe, da wir einen Tag auf über 1000m nur in der Sonne verbrachten und auch sonst ja viel draußen waren, das kleine aber urgemütliche "Cafe am Birnbaum",
den Tag als wir beide beim schwimmen waren,
die sympathische Frau im Laden mit Hund mit der ich mich so angenehm unterhalten habe,
die halbe Stunde in der ich das langlaufen genoßen habe, weil es schön ist so dahinzugleiten (hätte es in der Ebene eine Loipe gegeben, wäre ich länger gefahren, aber die Auf-Abfahrten traute ich mir nicht zu),
das Wissen: wenn ich so getriggert bin, dass die sozialphobischen Tendenzen wieder auftauchen und ich jetzt damit umgehen kann (ruhige Ecke beim Essen, Beruhigungsmittel erlauben, Bauchatmung und sich vorstellen, dass mich NICHT jeder durch eine Lupe beobachtet...ect.)

Es war gut, wie es war.
Und irgendwann hole ich den klassischen Langlaufkurs woanders nach.

Heute aber erstmal wieder bei mir ankommen, mich lassen, viel schlafen und dann endlich wieder mein Bastelzeug auspacken.

Ganz allein durch die Waldesstille, später schneite es noch dazu ;)



Wo waren wir überhaupt? Hier:


Musste einfach mit. Für mein Balkonfenster:

Nicht zu vergessen:

Total verliebt in diese Glaskunst:


Diese Kette musste auch mit:


Im Ganzen:


Ausblick aus dem einen Hotelzimmer:


Abends beim Essen neben einem großen Kaminfeuer:


In einer großen urigen Holzblockhütte Latte Macchiato genießen, während draußen der Schnee fällt:


Riesengroße Wunderlampe aus Keramik. Ist ein Wasserspiel und stand auch schon in München im alten Botanischen Garten