Samstag, 16. Januar 2016

Füße gut - alles gut

Naja wenn es so einfach wäre.
Aber es stimmt schon: stimmt was mit den Füßen nicht, kommt der ganze Körper aus dem Gleichgewicht.
Das erklärt der Autor Carsten Stark in seinem Buch "Füße gut - alles gut" sehr anschaulich und nachvollziehbar.
Wenns also im Rücken ständig kneift, unerklärliche Kopf-oder Zahnschmerzen einen plagen oder man immer schlechter sieht, sollte mal an seine Füße denken.
Was haben jetzt Augen mit den Füßen zu tun?
Dazu gab es ein anschauliches Beispiel. Der Auto bat Brillenträger auf eine Tafel mit Zahlen und Buchstaben zu schauen. Dann stellte er seine Probanden barfuß auf eine Fußmatte mit spitzen Nadeln, und tatsächlich konnten die Leute danach die Tafel wesentlich schärfer, teilweise ohne Brille sehen!
Ich weiß jetzt nicht wielange dieser Zustand anhielt, aber probieren kann man es ja.
Mich interessierte das Buch deswegen, weil es so sehr zum Thema Einfachheit/Minimalismus/Gesundheit: *so natürlich wie möglich* paßt.
Es ist absurd, dass wir sündhaft teure Laufschuhe kaufen und uns damit sogar noch schaden. Weil die eben nicht gut für den Fuß sind.
Ich hab jedenfalls Lust auf die beschriebenen Übungen, denn schon nach wenigen Tagen merke ich, wie gut sich das anfühlt. Meine Füße haben mehr Gefühl, sind wärmer, ich spüre sie besser, bin geerdeter und stehe viel stabiler und aufrechter!
Einfach nebenbei beim telefonieren, fernsehen oder Zähneputzen:

- Fuß krümmen, Zeheneinrollen, dann so weit wie möglich alles von sich strecken und Fuß anspannen, 5x je Fuß
- öfter mal nur auf Zehenspitzen/Ferse durch die Wohnung geben
- auf Zehenspitzen wippen
- hüftbreit hinstellen und Ski fahren, also mit den Knien wedeln, Gewicht abwechselnd auf Innen/Außenkante der Fußsohle
- Igelball (für wenige Euro in der Apo)benutzen, Fuß drüber rollen und mal fester drauf steigen
- öfter auch rückwärts gehen
- beim Treppensteigen nur den Vorderfuß benutzen, nicht die ganze Sohle, anstrengend ja... da merkt man ungenutzte Muskeln :-)
- auf einem zusammengerollte Handtuch balancieren (vor/rückwärts)
- Indianerhocke, in die Hocke, aber Sohlen bleiben komplett am Boden, Knie zeigen somit gen Himmel, anfangs kurz mit Hand hinterm Po abstützten um nicht umzufallen

- kleine Gegenstände mit den Zehen aufheben, wir haben das als Kinder gern mit den Erdnüssen (in Schale) gemacht, zwischendurch sind wir barfuß kurz in den Schnee gehupft und danach gut warmgerubbelt, auch solche Reize sind wunderbar!
- Zehen einrollen, Fuß aufstellen, als wolle man sich auf die eingerollten Zehen stellen, nur soweit belasten, dass es erträglich ist, dehnt aber gut den Fußspann
- ganz klar: sooft als möglich barfuß gehen oder zumindest nur mit Socken
- und abends die Füße gern mit einem warmen Fußbad verwöhnen, das entspannt die Muskeln, danach mit einem Öl massieren, auch das lieben unsere Schwerstarbeiter!

Ich habe einen Hinweis (woanders) gefunden, warum mir meine Fußbäder so extrem gut tun:

Salzfußbäder
 
Falls Sie kein Schafgarbenkraut zur Hand haben, können Sie auch Meer- oder Steinsalz für ein entschlackendes Fußbad verwenden. Salzfußbäder unterstützen den Abbau von Gift- und Schadstoffen, wie sie auch beim Abbau von Alkohol entstehen. Außerdem stärkt das mineralreiche Meersalz das Immunsystem.
Fußbäder regen den Stoffwechsel und den Lymphfluss an und somit die Reinigung des gesamten Organismus an.
Über Reflexzonen und Energiebahnen sind die Fußsohlen mit unserem gesamten Organismus verbunden, also auch mit den Nieren, der Galle und der Leber.

Und die Erklärung für das basische Natronbad:

Kommentare:

  1. Ich benutze momentan Meersalz aus dem Toten Meer. Es ist gleichzeitig ein Seelenbalsam.

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  2. Ja genau das benutze ich abwechselnd mit dem Natron, auch :)
    Inwiefern hilft es der Seele?

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  3. Sehr interessant, das wusste ich nicht. Fußbäder sind tatsächlich nicht zu verachten. Die werden zukünftig vermehrt zum Einsatz kommen. Herzlichen Dank für die Info!

    Gruß
    Beate

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