Donnerstag, 28. Januar 2016

Und heute so...

Ein langer Spaziergang...durch den Wald gestreift, um innere Anteile gekümmert, eingekauft, Imaginationsübung gemacht, ausgiebige Körperpflege, wieder mehr Licht gesehen, auch wenn draußen alles grau in grau ist, etwas geärgert, weil eine Postsendung die ich sehnsüchtig erwarte in einem Bearbeitungszentrum wieder an den Absender geschickt wurde weil: Die Sendung entspricht nicht den Versandbedingungen.
Ganz.große.Klasse.
Na gut dann übe ich mich noch mehr in Vorfreude...
Seit einer Stunde geht es meinem Magen wieder richtig gut. Darf so bleiben.
Und wenn alles gut geht, hab ich ein paar schöne Tage vor mir....
uff...

Mittwoch, 27. Januar 2016

Befürchtung

Die Angst kriecht daher, dass ich irgendwann nicht mehr die Kraft habe, wieder und wieder aufzustehen.

Angst, dass ich mich gehen lasse.

Angst, nur noch am Pc zu hängen, die Wohnung vermüllen lasse usw.

Angst, dass ich nicht mehr mag.

Angst, dass ich nicht mehr kann.
 Und nur noch in Jogginghosen vor mich hinvegetiere (welch Witz, dafür sind die Hosen nun nicht gedacht).

Angst, dass mein Körper sich immer mehr verweigert und einfach nicht mehr mag. Mein Magen sagt mir ja jetzt schon klar und deutlich: Diese Brocken der letzten Zeit kann ich nicht mehr verdauen. Er ist mit seiner Kraft am Ende.

Angst...

Dienstag, 26. Januar 2016

Der Doc und die Family

Ich fühlte mich immer unwohler. Auch das Zeug aus der Apo hatte nur sehr kurzfristige Wirkung. Ich hatte das Gefühl, dass selbst ein Schluck Wasser schon zuviel ist und irgendwo in der Speiseröhre hängen bleibt, weil der Magen so voll ist. Ich hatte das Gefühl im Magen tut sich gar nix mehr und da liegt jetzt altes Essen rum.
Kein Wunder, dass ich mich äußerst unwohl fühle.

Also zum Doc. Ausnahmsweise mal ein Zwischentermin. Machen die ungern, aber die innerliche Einstellung, dass das ein fast-schon-Notfall ist half wohl.
Ja sagt der, da rührt sich tatsächlich nicht mehr viel.
Außer dass alles munter vor sich hingärt und ich mich über den Blähbauch nicht wundern brauche. Ne war mir schon vorher klar.

Zum Glück nahm mich der Doc auch ernst. Kein übliches: Mehr Bewegung, mehr trinken, blablupp. Sondern: Ne da muss jetzt was passieren. Auch dass sonst Abführmittel nullkommanix Wirkung bei mir zeigen hat ihn mehr als stutzig gemacht. Klar müsste man da mal Magen/Darmspiegelung machen, ich weiß. Ich hab aber eine andere Vermutung, die ich nicht zur Sprache brachte, sondern erstmal selbst teste. Ich weiß warum ich das tue. Genug Erfahrung mit Ärtzten.

Also die erste Pille genommen und wenn es keine Einbildung ist, löst sich tatsächlich gaaaanz langsam mal der fiese Stein in meinem Bauch.
Hoffe, dass sich das zum Wochenende wesentlich bessert, ich will nämlich wegfahren.

Und wenn man, wie gestern, schon von Honks umgeben ist, paßt es ganz gut, dass sich Family auch mal wieder meldet. Ein Aufwasch sozusagen.
Inzwischen ist ja unsere kaputte Familie soweit, dass so gut wie keiner mehr mit irgendjemand zu tun hat. Vor kurzem sagte also auch meine Schwester zu meinen Eltern: ihr könnt mich mal.
Sie macht das sehr böse, obszön, verallgemeinernd usw. Irgendwann vor vielen vielen Jahren war ich wahrscheinlich auch mal so, aus lauter Wut und Schmerz.
Aber das interessiert mich auch gar nicht, ich beobachte aus der Ferne gelassen.
Mein Vater schrieb mir heute also, was da grad so bei denen abgeht. Im Groben. Mehr will ich auch gar nicht wissen. Und dann kam ich doch noch ins Spiel. Wär es nicht so traurig, wär es ein Wahnsinnsbrüller.
Zitat: "Luzia hat wohl das Einzig richtige getan - muss ich jetzt erkennen. Bevor sie von Euch so verletzt wird - hat sie lieber Euch weh getan, rechtzeitig."
Das zeigt, das keiner in meiner Familie (also die engsten Mitglieder, meine Tante und Cousine verstehen mich sehr wohl) wirklich versteht, warum ich den Kontakt zu meiner Mutter und meiner Schwester vollständig und zu meinem Vater zum Teil abgebrochen habe.
Natürlich war es andersherum, ich wurde von denen so sehr und ständig verletzt, dass ich gehen musste, um ein wenig Seelenhaut zu retten.
Die Intention dass ich meine Eltern verletzen wollte, stimmt nicht, darum ging es nicht. Sondern einzig um mein Überleben.

Und wieder fällt mir der Satz ein, den ich im Zusammenhang mit Kontaktabbruch zur Familie, mal von einer Psychologin gelesen habe:
Kinder die ihre Eltern verlassen, wurden schon viel früher von eben diesen verlassen.

Ohmeiomei, is das ein Sauhaufen.

Montag, 25. Januar 2016

Irgendwie auch doof

Blöd, wenn man selbst viel Therapie machte, Manipulationen, Mißbrauch und Co zu durchschauen lernt, um dann festzustellen, dass die meisten Menschen manipulieren, mißbrauchen, unter Druck setzen, egozentrisch sind und desweiteren nunmehr, da man ja die Durchsichtbrille trägt NOCH MEHR Manipulation und Mißbrauch an allen Ecken und Kanten sieht.

Was soll man da tun?
Buddhaähnlich lächeln oder die eigene Arschlochseite mal etwas mehr kultivieren (alternativ noch: sich um herrenlose Tiere kümmmern, wenn es mit den Menschen schon nicht klappt. Und ich habe viel der sogenannten Tierschützer kennengelernt und bin immer so schnell als möglich davon gelaufen, ein ganz eigener Menschenschlag is das ...).

Jedenfalls kann ich für den heutigen Tag, und es ist erst halb acht Uhr morgens, schon einen Fortschritt erkennen:
Eine Mail an mich, gespickt mit übelsten Du-Botschaften (wie doof doch mein Verhalten sei) und mir Schuldgefühl machenden Hinweisen ala: dass ich ja eigentlich ein Supertyp bin aber...
rechtzeitig zu erkennen, dass ich mich nicht mehr länger anfeinden lassen werde und mir schon gar nicht die Schuldgefühle als Schuh anziehe.

Mit manchen Menschen kann man nicht auf erwachsener Ebene reden.
Ich hab's 2 Jahre lang probiert.
Aus. Äpfel. Amen.
Löschen.

Freitag, 22. Januar 2016

Meine Laune

steigt wieder...
langsam, aber stetig.

Ich hab tatsächlich nicht geschnallt, dass ich eine schöne Magenschleimhautentzündung habe (wahrscheinlich seit Weihnachten).
Aber auch das ist nicht das erste Mal.
Ich dachte ich bin schon mehr in meinem Körper verankert, spüre mich besser und bin weniger abgespalten, aber es gibt wohl immer noch Phasen in denen ich nicht merke, wie es mir eigentlich geht.

Erst wenn es ganz schlimm ist, (in diesem Falle absolute Appetitlosigkeit, dauernd übel, Stein im Magen, Schmerzen ect.) merke auch ich: hoppla, da ist was.
Und schaue genau hin, was jetzt dran ist: Ah ich hab mir jeden Morgen Kaffe reingeschüttet obwohl ich schon gar keine Lust mehr drauf hab, munter große Portionen verschlungen, obwohl gefühlt schon gar nichts mehr reinpaßt usw.

Wenn ich es merke, (wie gesagt, da is es dann schon schlimm) probiere ich es mit Hausmitteln, nach weiteren 3 Tagen, sehe dann auch ich ein, dass das schon lange nichts mehr bringt.
Also ab in die Apotheke. Die ersten 20 Tropfen nehmen und siehe da: Eine zaghafte Lust auf Kartoffeln bahnt sich an, der Magen fühlt sich langsam wieder leichter an, meine Laune wird besser.

Sonntag, 17. Januar 2016

HPU

Ich hoffe sehr, dass die Stoffwechselstörung/Entgiftungsstörung HPU schnell unter den Ärzten der Schulmedizin bekannter wird.
Soviel Leid ließe sich so einfach lindern. und genau deswegen hat die riesige Pharmaindustrie daran kein Interesse weiter zu forschen und zu publizieren.

Auch ich hatte es wieder etwas vergessen und im Dezember Zink und Mangan wieder abgesetzt, weil ich Beschwerden hatte und vermutete, dass es daher kommt. War aber Fehlalarm und so nehme ich es nun wieder fleißig.

Dazu lese ich nochmal das Buch Stoffwechselstörung HPU von Dr. Tina Maria Ritter und Dr. liutgard Baumeister-Jesch.
Soviele Infos kompakt zusammen gestellt!
Wenn man bedenkt, dass jede 10. (!) Frau betroffen ist und diese Störung vielfältige Krankheiten auslösen kann (von Schilddrüsenstörungen-soviele Frauen quällen sich damit, über Diabetes, Krebs und natürlich psychiatrische Krankheiten, aber auch vieles mehr, wie bei mir: diese schreckliche Erschöpfung.)

Der Test ist sehr einfach: 24 Stunden Urin sammeln, eine Probe entnehmen und ans Labor schicken. Nur der HPU Test von Keac aus den Niederlanden testet diese Störung (Kosten 65,50€). Der oftmals angebotene KPU-Test ist ein anderer!

Durch das Buch wird mir wieder einiges klar z.B. warum ich soviel schädliches Ammoniak im Körper habe, das mich sooft ausgnockt, warum ich so stark übersäuert bin und mir die Natronfußbäder so gut tun, warum ich soviel Magnesium verbrauche und es über Magnesiumchlorid über die Haut wieder aufnehme, warum ich Histamin immer schlechter vertrage usw...das lässt mich jetzt wieder vernünftiger essen und brav die Nährstoffe nehmen, die meinem Körper fehlen.

Ich will nämlich was von meinem Leben haben! :-)

Samstag, 16. Januar 2016

Füße gut - alles gut

Naja wenn es so einfach wäre.
Aber es stimmt schon: stimmt was mit den Füßen nicht, kommt der ganze Körper aus dem Gleichgewicht.
Das erklärt der Autor Carsten Stark in seinem Buch "Füße gut - alles gut" sehr anschaulich und nachvollziehbar.
Wenns also im Rücken ständig kneift, unerklärliche Kopf-oder Zahnschmerzen einen plagen oder man immer schlechter sieht, sollte mal an seine Füße denken.
Was haben jetzt Augen mit den Füßen zu tun?
Dazu gab es ein anschauliches Beispiel. Der Auto bat Brillenträger auf eine Tafel mit Zahlen und Buchstaben zu schauen. Dann stellte er seine Probanden barfuß auf eine Fußmatte mit spitzen Nadeln, und tatsächlich konnten die Leute danach die Tafel wesentlich schärfer, teilweise ohne Brille sehen!
Ich weiß jetzt nicht wielange dieser Zustand anhielt, aber probieren kann man es ja.
Mich interessierte das Buch deswegen, weil es so sehr zum Thema Einfachheit/Minimalismus/Gesundheit: *so natürlich wie möglich* paßt.
Es ist absurd, dass wir sündhaft teure Laufschuhe kaufen und uns damit sogar noch schaden. Weil die eben nicht gut für den Fuß sind.
Ich hab jedenfalls Lust auf die beschriebenen Übungen, denn schon nach wenigen Tagen merke ich, wie gut sich das anfühlt. Meine Füße haben mehr Gefühl, sind wärmer, ich spüre sie besser, bin geerdeter und stehe viel stabiler und aufrechter!
Einfach nebenbei beim telefonieren, fernsehen oder Zähneputzen:

- Fuß krümmen, Zeheneinrollen, dann so weit wie möglich alles von sich strecken und Fuß anspannen, 5x je Fuß
- öfter mal nur auf Zehenspitzen/Ferse durch die Wohnung geben
- auf Zehenspitzen wippen
- hüftbreit hinstellen und Ski fahren, also mit den Knien wedeln, Gewicht abwechselnd auf Innen/Außenkante der Fußsohle
- Igelball (für wenige Euro in der Apo)benutzen, Fuß drüber rollen und mal fester drauf steigen
- öfter auch rückwärts gehen
- beim Treppensteigen nur den Vorderfuß benutzen, nicht die ganze Sohle, anstrengend ja... da merkt man ungenutzte Muskeln :-)
- auf einem zusammengerollte Handtuch balancieren (vor/rückwärts)
- Indianerhocke, in die Hocke, aber Sohlen bleiben komplett am Boden, Knie zeigen somit gen Himmel, anfangs kurz mit Hand hinterm Po abstützten um nicht umzufallen

- kleine Gegenstände mit den Zehen aufheben, wir haben das als Kinder gern mit den Erdnüssen (in Schale) gemacht, zwischendurch sind wir barfuß kurz in den Schnee gehupft und danach gut warmgerubbelt, auch solche Reize sind wunderbar!
- Zehen einrollen, Fuß aufstellen, als wolle man sich auf die eingerollten Zehen stellen, nur soweit belasten, dass es erträglich ist, dehnt aber gut den Fußspann
- ganz klar: sooft als möglich barfuß gehen oder zumindest nur mit Socken
- und abends die Füße gern mit einem warmen Fußbad verwöhnen, das entspannt die Muskeln, danach mit einem Öl massieren, auch das lieben unsere Schwerstarbeiter!

Ich habe einen Hinweis (woanders) gefunden, warum mir meine Fußbäder so extrem gut tun:

Salzfußbäder
 
Falls Sie kein Schafgarbenkraut zur Hand haben, können Sie auch Meer- oder Steinsalz für ein entschlackendes Fußbad verwenden. Salzfußbäder unterstützen den Abbau von Gift- und Schadstoffen, wie sie auch beim Abbau von Alkohol entstehen. Außerdem stärkt das mineralreiche Meersalz das Immunsystem.
Fußbäder regen den Stoffwechsel und den Lymphfluss an und somit die Reinigung des gesamten Organismus an.
Über Reflexzonen und Energiebahnen sind die Fußsohlen mit unserem gesamten Organismus verbunden, also auch mit den Nieren, der Galle und der Leber.

Und die Erklärung für das basische Natronbad:

Freitag, 15. Januar 2016

Laotse

Es ist besser nichts zu tun, 
als mit viel Mühe nichts zu schaffen. 
Meinte er.
Nachdem ich den Vormittag mal wieder komatös verbracht habe. Diese fiese Histaminintoleranz....schwanke ich nun zwischen Aktivität und mich ein wenig treiben lassen.
Ich vermute, dass es dann die Mitte wird.

Ansonsten werden die liebevolleren Stimmen in mir wieder wach.
Das ist schön.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Schlapp und fit

Gestern so ein *den Tag kasnnste ausm Kalender streichen-Tag*, kaum die Augen aufbekommen, Puls niedrig, Blutdruck sowieso, ich war also den ganzen Tag tiefenentspannt, aber ZU entspannt. Nicht mal Körperspannung gabs. Nichts kam auf Touren.
Kann man sich nicht vorstellen, wenn an das nicht selbst erlebt hat.

Es ist als ob sich mein Sympathikus und der Parasympathikus tageweise abwecheln und nicht innerhalb eines Tages, was ja normal wär.
Das mein Nervensystem nicht ganz rund läuft ist mir auch klar.

Und heute: Knallwach, fit, großer Spaziergang, groß gekocht, gelesen, gerätselt, Post bearbeitet....komplette Kehrtwendung.
Ich weiß nicht genau was der Auslöser war, vermute aber das abendliche Salzfußbad. Dass das erstaunliche Wirkung hat (egal ob Meersal oder Natron) hab ich ja schonmal beobachtet.

Und sonst so?
Warten auf den Schnee....

Dienstag, 12. Januar 2016

Weißweinschorle

Ist mein Wort des Jahres.

Nachdem ich mir heute nachmittag nochmal so in Erinnerung rief, wozu meine Familie fähig ist, nicht um mich weiter selbst zu zerfleischen, sondern damit dieser Zwiespalt und Schönrednerei in mir aufhört, war ich dann doch froh, dass ich abends noch eine Verabredung hatte.
Ein Stück normales Leben:
Besuch mit einem Bekannten in einer spanischen Bar auf ein Glas Weißweinschorle.
Tat das gut.
Hübsch gemacht, neue Schminke ausprobiert, schönes Ambiente, viel Geplauder um einen herum, fast Entspannung und eine dicke Umarmung.

Eigentlich bin ich eher der Rotweintyp. Nachdem ich den aber so überhaupt nicht mehr vertrage (Herzrasen die ganze Nacht, Histamin lässt grüßen) Bier mir langsam nicht mehr schmeckt und wenn dann Radler im Sommer, war ich schon länger auf der Suche nach einem neuen alkoholischen Getränk. Nun ist es also die Weißweinschorle, nachdem die mir heute sehr gemundet hat.

Tja. Family...was will man da noch sagen...ich überlege meine Mutter endgültig aus meinem Leben zu werfen. Also innerlich. Keine Hoffnung mehr auf Veränderung. Keine Hoffnung mehr auf ein irgendwie akzeptables Verhältnis. Keine Mutter mehr. Für mich gestorben. Ich werf den Gedanken noch so ein wenig durch mein Hirn.

Wie wenig ich gerade in meiner Kraft bin wurde mir heute nachmittag auch deutlich. Wie sehr es einen wieder schwächt, wenn man mit täterähnlichen Menschen so intensiven Kontakt hatte, wie ich und D.
Schrecklich.
Deswegen weiter viel rumliegen, zudecken, dösen, keine Dinge wo ich mich viel konzentrieren muss, viel laissez faire. Ganz dringend.
Wo ich ja immer so auf Korrektheit und Drill abfahre, läuft nun alles gemächlicher.
Tut verdammt gut.

Sonntag, 10. Januar 2016

Aufpassen

Ist derzeit so eine Gratwanderung, um nicht abzustürzen,
achte auf deine Gedanken...wie wahr, wie wahr...
Achtsam mit sich umgehen, wobei da fast stündlich die Frage lautet: Was bedeutet das jetzt in diesem Moment genau?
Denn zu gern versteckt sich Selbstschädigung hinter der wohlmeinenden Selbstfürsorge.

Essen zum Beispiel. Habe ich die letzten Tage benutzt. Kenn ich gar nicht von mir. Aber ich habe 1. generell sehr viel gegessen, meist über den Hunger hinaus, dann 2. viel zuviel Zucker (macht halt emotional viel mit einem) und 3. unverträgliche Sachen.
Mein Bauch ist kugelrund und  mein Histaminspiegel ist jenseits von gut und böse, das spüre ich an der alten Schwere, Matttigkeit und Atemschwierigkeiten.
Eigentlich wär Schonkost angesagt, aber irgendwie schaff ich das grad nicht.
Dann schone ich mich zumindest äußerlich, dann geht halt kein langer Spaziergang und schwimmmen auch nicht.
Gestern gabs die geschenkten Rehmedaillions, sehr lecker und es hat sogar Spaß gemacht mir eine leckere Sauce dazu zu machen.

Ansonsten weiter: Decke übern Kopf, Telefon aus und irgendwie die Zeit rumkriegen...

Samstag, 9. Januar 2016

Noch ein Tabu

Noch ein Tabu, das ich vor genau 4 Jahren gebrochen habe heißt:
Den Kontakt zu den Eltern bricht man nicht ab.
Die Familie ist heilig, die Mutter immer lieb und natürlich hat es auch der Vater immer nur gut gemeint und alle gaben sowieso nur ihr Bestes. Sie wußten es nicht besser.
Ist klar.

Ich frage mich, warum das Gebot "Du sollst Vater und Mutter ehren!" heißt und wieso eigentlich der Vater an erster Stelle steht und warum es nicht allgemein heißt: Du sollst achtsam mit Deinen Mitmenschen umgehen!?
Dann wären (vielleicht) auch die Kinder mehr geschützter?

Über 30 Jahre war ich den Traumatisierungen durch nahe Bezugspersonen ausgesetzt. Hauptsächlich psychische Gewalt (die umso perfider ist, weil man sie nicht sofort erkennt, vor allem nicht als Kind, das ja nichts anderes kennt und das für die Normalität hält), aber auch Vernachlässigung unterschiedlichster Art.
Der Kontaktabbruch war wie eine Befreiung. Ich hatte wieder Kraft, das Gefühl frei atmen zu können, fühlte mich frei und glücklich! Konnte 2 Monate später fast leicht das rauchen sein lassen (nach 17 Jahren...endlich..).

Die massenhaften Übergriffe in Köln sind entsetzlich. Ich schließe mich aber Luisa Francia an (http://www.salamandra.de/tagebuch/start.php
und frage, warum wurde da nichts gefilmt, fotografiert ect. Wurde nicht doch alles inszeniert?
Darauf will ich aber gar nicht so sehr darauf eingehen, sondern auf die häusliche Gewalt aufmerksam machen. Jede 4(!) Frau kennt Gewalt in der eigenen Wohnung.

Letztens sah ich einen Film "Die Ungehorsame" (https://www.youtube.com/watch?v=pggT01UkSpI  der die Thematik und den Kreislauf der Gewalt sehr anschaulich zeigt. Dazu gibt es auch eine Doku ( http://www.sat1.de/sat-1-doku/video/verdammt-verliebt-mein-ausweg-aus-der-ehehoelle-ganze-folge .
Normalerweise vermeide ich solche Filme, weil es mich zu sehr triggert, aber da ich die Schauspieler schon in vielen anderen Filmen sah, wußte ich dass es nur ein Film und alles gespielt ist (teilweise musste ich schon schnaufen, weil mir vieles sehr bekannt ist, andererseits auch bitter auflachen über seine Sätze, die auch ich zur Genüge kenne... ).
Das meinte mein Verstand. Ein emotionaler Teil dreht seitdem ziemlich durch, weil es zu den "Freundschafts"-abbrüchen noch die Krone aufsetzt.
Zu erkennen, dass man wieder in denselben schädigenden Beziehungen verstrickt war, schmerzt, macht wütend und traurig.
Anscheinend finde ich nur Menschen toll, die genauso mies drauf sind, wie meine Ursprungsfamilie.
Dazu kam ja noch Post von meiner Mutter (die letzten 2 Jahre hielt sie sich daran, dass ich nichts von ihr hören will) mit dieser vermaledeiten Weihnachtskarte und den 10,- Beigabe zu der sie schrieb, dass dies keine Bestechung sein sollte, sondern damit ich meiner Seele was gutes tun könne.
Ein blanker Hohn, wenn das von genau der Frau kommt, die den größten Schaden an meiner Seele angerichtet hat!

Oft kam ich in letzter Zeit ins wanken: was wenn meine Eltern sterben (über meine 3 Jahre ältere Schwester mache ich mir da gar keine Gedanken), soll ich sie nicht doch mal besuchen...?
Nach der Weihnachtspost ist mir aber klar: Weiterhin größtmöglichen Abstand halten. Solange sie nicht die Verantwortung übernimmt, für das was sie getan hat (die Wahrscheinlichkeit dazu tendiert gegen null, weil Menschen mit einer narzisstischen Störung selten ein Einsehen haben).
Solange sie einen auf Mitleid macht, wird sie mich weder sehen, noch hören, noch von mir lesen. Auch nicht am Kranken/Sterbebett, da erst recht nicht.
Nein, es geht nicht um einige Erziehungsfehler, die leicht zu verkraften und zu verzeihen wären, es geht um eine hochgradige Gestörtheit. Für das sie sehr wohl was können.
Das es auch anders geht, zeigte nämlich meine Tante. Schwester meiner Mutter. Die nicht all ihre Verfehlungen und Mißbräuche auf wiederum ihre mißbrauchenden, ausbeutenden Eltern schob, sondern Verantwortung übernahm, sich auf die Hinterbeine stellte und 2 wunderbare Kinder großzog, die heute in langjährigen Beziehungen und Arbeitsstellen sind, sowie gesund sind und wiederum Verantwortung für sich und teilweise für ihre Kinder übernehmen können.
Mit dieser Cousine habe ich sehr gern Kontakt. Sie wurde nicht so deformiert, hält ebenso Abstand zu den gestörten Leuten in unserer Familie und als sie mich an Weihnachten als einzigste aus unserer Familie (neben ihren Eltern, Bruder) auf ihre Hochzeit einlud, war ich sehr erfreut!

Ansonsten hänge ich jetzt in der Spirale fest, wo ich mir all die Verletzungen, Demütigungen und die Szenen des allein gelassen werdens vor Augen führe. Wie ein Zwang. All die destruktiven Beziehugen zu den Eltern, zu Partnern und Freunden, egal ob männlich oder weiblich.
Es macht auch ein wenig hoffnungslos.
Gestern las ich kurz in einem Forum in dem es um den Kontaktabbruch zur Familie ging und las:

Wer einmal dem narzistischen und infantilen Familienclan entronnen ist, halbwegs gesundet ist, wird sich genau anschauen, mit wem er sich in Zukunft intensiv einlässt. Das hat nichts mit Bindungsangst zu tun, sondern eher damit, dass es zu wenige halbwegs psychisch gesunde und liebenswerte Menschen gibt.

Deswegen werde ich mich jetzt weiter mit meiner Gesundung beschäftigen. Denn schon die ganze schlaflose, mit Herzrasen und Magenschmerzen verbrachte Nacht sehe ich den Satz vor mir: Das beste was du tun kannst, ist, gut mit dir selber umzugehen.
Oder wie es die eine Frau in der Doku sagte: Sie haben es nicht geschafft mich kaputt zu kriegen!
Im übrigen ist die Doku am Schluß sehenswert, in der ein kleines Experiment mit Kindern gemacht wurde!

Freitag, 8. Januar 2016

Nachdenklicher Strom

Nein das ist kein Schreibfehler, wegen nachhaltiger Strom ;)

Ich kann mich grad schwer so lassen wie ich bin (mal wieder *seufz*).
Das mir nach Rückzug, einigeln, lesen, alleine sein ist. Stattdessen meint mindestens 3x täglich mein Kopf ich müsste unter Menschen. Und schon is der PC an oder ich am Telefon, um irgendwas auszumachen.
Wohin zu gehen, wonach mir grad gar nicht ist.
Naja Gefahr erkannt...
Gerade hörte ich in den Nachrichten, dass das Wetter am Wochenende grau in grau mit nasser Beigabe bleiben soll. Sehr schön.
So kann ich besser rumfläzen, mein kostenloses Zeitungsabo lesen oder in den vielen ungelesenen Büchern schmökern und kein schlechtes Gewissen zu haben.

Und dann kam da die Stromrechnung. Das ist für mich immer spannend, denn ich seh es als sportliche Herausforderung jedes Jahr weniger zu verbrauchen, als im Vorjahr.
Tatsächlich, 2% weniger Verbrauch, gibt ein Guthaben von fast 40 Euro und meine neue monatliche Abschlagszahlung wird um 8,- billiger!

Hurray ;)

Mittwoch, 6. Januar 2016

Nachdenken

2016 ist ein Schaltjahr.
Mir gefallen die und tun gut.
2012 war für mich super! Und das Gefühl, dass dies auch in 2016 sein wird, ist schon seit einiger Zeit da :-)
Habe mal geschaut ob ein Schaltjahr auf energetischer, sppiritueller (ect.) Ebene anders ist, habe aber nichts gefunden...

Wir in Bayern haben heute ja nochmal einen Feiertag. Heilige drei Könige.
Ich nutze den Tag um mal wieder nachzudenken, zu lesen und darüber wieder nachzudenken.
Und fand passenderweise ein Interview von Ilja Trojanow der meinte:

Nachdenken ist eine der schönsten und beglückendsten Tätigkeiten die es gibt, 
weil es einen lebendig werden lässt!

Kann ich nur bestätigen!

Dienstag, 5. Januar 2016

Gott ist ein sadistisches Arschloch

Das ist jetzt nicht unbedingt meine Meinung.
Sondern die Wahrheit, wenn es nach dem Kinofilm Das brandneue Testament geht!

Ich bin kein großer Kinogänger, wenn ich es im Jahr 3x in einen Filmsaal schaffe, ist es viel. Irgendwie stresst mich das, so viele (einen fast leeren Kinosaal in München zu finden ist selten...) fremde Menschen, so eng zusammen, irgendeiner muss seinem Nachbarn dann auch noch immer was vom Film erklären, aufstehen, rascheln, husten....
Und dann tauche ich immer vollends in Filme ein (weswegen ich so wenige schaue, weil es mich anstrengt und mein Hirn soviel in so kuzer Zeit verarbeiten muss), lache oft an Stellen, wo keiner lacht und muss Tränen unterdrücken wenn mir nach schluchzen und heulen ist. Zuhause, alleine, kann ich halt besser ich selbst sein.

Aber zurück zum Film.
Gott ist also nicht toll und lieb. Sondern denkt sich Gemeinheiten aus, um den Menschen zu schaden und sich immer fiesere Gebote auszudenken.
Ea, seine Tochter (der Sohn hängt ja am Kreuz rum), will dem nicht länger zusehen und macht sich auf den Weg.
Aus 12 sollen 18 Apostel werden.
Die müssen erstmal gefunden werden.
Wer den Stil von "Die fabelhafte Welt der Amelie" mag, wird auch diesen Film mögen. Skurril, witzig, teils abgefahren, herzerwärmend und im letzten Drittel wars auch mal kurz langweilig. Wer auch noch etwas klassische Musik und tolle Bilder sehen mag, muss ins Kino!
Ich empfehle den Trailer NICHT anzuschauen. Er verrät zuviel.

Ich hatte einen tollen Sitzplatz ergattert.
Machte es mir gemütlich, nippte am Bier und dann kam er...
Jesus leibhaftig stand neben mir und fragte ob der Sitz da und zeigte auf den fast letzten leeren Platz in den hintersten Reihen, eben neben mir, noch frei wäre.
Ich nickte und vermied daraufhin auch nur leicht nach rechts zu gucken, aus Angst er wolle flirten. Im nachhinein könnte ich mir in den Arsch beißen, dass ich auch nach dem Film völlig umständlich, mich von ihm wieder wegdrehend, meinen Mantel anzog.
Denn eigentlich sah er ja süß aus, mit den langen Haaren und einem weichen Gesicht, er roch auch gut, nur das er immer so rumzappelte (noch ein Minuspunkt für Kinos) hat echt genervt.
Manchmal steh ich mir halt echt selbst im Weg.
Aber sowas von....


Montag, 4. Januar 2016

Einsam, na und?

Was für ein Buchtitel!
Einsamkeit. Eines der letzten Tabus.
Es gibt Bücher über Darmgesundheit über psychische Erkrankungen, Selbsthilfegruppe zum Thema Angst, Sucht und allerlei sonstiges, in Zeitungen berichten Frauen, dass sie früher Männer waren...alles wird öffentlich diskutiert, beleuchtet und als ganz normal betitelt.

Aber Einsamkeit, dieses glibbrige Scheißgefühl!
Das keiner haben will. Das verdrängt oder beschönigt wird.
Und dann kommt da einer daher, zuckt die Schulter und sagt:
Einsam, na und?
Wow.
Noch besser der Untertitel: Von der Entdeckung eines Lebensgefühls.
Das stimmt. Der Autor (Maximilian Dorner) schlägt nicht mit Rat. Ist kein Psychologieprofessor, sondern ein einfacher Mann mit ganz normalem Leben. Im Lauf des Buches erfährt man dann, dass er es vielleicht doch nicht so einfach hat, als schwuler und behinderter.
Er nähert sich diesem Gefühl von allen Seiten. Ob analoge oder digitale Einsamkeit, im Beruf oder auf einer Party. Egal ob alt, jung, arm, reich die Einsamkeit besucht jeden. Irgendwann. Er schaut sich die (vermeintliche?) Einsamkeit der anderen und seine eigene an.

Die meisten Gefühle werden weniger bedrohlich, wenn sie er-und anerkennt werden. Aha, da ist also die Angst, die Sorge, die Trauer.
Aha, da ist sie...die Einsamkeit.
Normalerweise reagieren die Menschen: "Ahhhhh einsam, schnell was essen, spielen, saufen, sexeln, lesen, sporteln....!!!"

Mit diesem Buch kann man sich zurücklehnen und ganz sachte, sich Stück für Stück seine Einsamkeitsgefühle erforschen. Das tut erstaunlicherweise gut. Dann wieder nicht. Dann ist es stellenweise sogar lustig und verliert die Schwere.
Jedenfalls lernt man sich wieder etwas besser kennen.

Bei mir ist es so, dass wenn ich mich so richtig fies einsam fühle, ich mich oft selbst verlassen habe. Meine Antennen sind nur im Außen, bei den Erwartungen der anderen. Meine Gefühle, Bedürfnisse nehme ich nicht mehr wahr. Mache ich das lange genug, kommt eine riesen Einsamkeitsattacke daher.
Auch habe ich festgestellt, dass sich Einsamkeit und Langeweile fast gleich anfühlen und oft im Doppelpack daher kommen! Das ist wichtig das auseinander zuhalten.
Auch ein Unterschied ist es, ob ich einsam BIN oder mich "nur" so fühle.
Da stellt sich wiederum die Frage: ab wann ist man einsam? Das ist wohl Auslegungssache und bei jedem anders. ich fühle mich nicht einsam, wenn ich mal 2 Tage mit niemandem gesprochen habe. Für andere wäre das das Grauen pur.

Einsamkeit kann sich anfühlen, als ob man in einem kalten See ertrinkt. Keinen Boden unter den Füßen, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit, das Ufer ist soweit weg, es zieht einen immer weiter hinunter, das atmen fällt schwer...
Das Bild half mir in letzter Zeit, um mir zu sagen, dass ich mich da jetzt nicht zu sehr reinsteigern soll. Keine Panik!
Dass ein wenig Verdrängung und Ablenkung absolut ok, wenn nicht gar sinnvoll ist (um wieder auf andere Gedanken zu kommen).

Zitat aus dem Buch:
Einen Schönheitspreis im Umgang mit der Einsamkeit braucht niemand gewinnen. Wahrscheinlich besteht die eleganteste Methode eh darin, sie nicht zu bekämpfen wie Kopfläuse im Kindergarten. Sie muss auch nicht überwunden, sondern kann im Gepäck des Lebens mitgenommen werden. Mit ihr durch die Jahre zu wandern kostet weniger Energie, als alle naslang den Rucksack komplett auszuleeren und zu desinfizieren. Entscheiden ist, sie nicht so schwer werden zu lassen, dass man wegen ihr gebückt läuft.

Ich habe mich durch das Buch mehr mit meinem Einsamkeitsgefühl ausgesöhnt. Sie darf da bleiben. In Maßen. Wie Freunde, die dann auch mal wieder heimfahren dürfen, so gern man sie hat, irgendwann ist auch mal wieder gut.
Das die Einsamkeit bei mir leider ein Lebensgefühl ist, ist mir schon lange klar. Als jahrelang traumatisierte durch Bezugspersonen habe ich schlicht und einfach kein bis wenig Urvertrauen in meine Mitmenschen und halte diese, ob ich mag oder nicht, ob bewußt oder unbewußt leider zu oft auf Distanz, wovon viele abgeschreckt sind und wieder gehen.

Da bleibt mir nichts anderes übrig, als mich ein wenig mit der Einsamkeit anzufreunden und das Beste draus zu machen!
Damit endet ein langer Kampf für mich, der da hieß: Mit Menschen (nie mehr einsam sein!)/ohne Menschen (ich bau mir eine Waldhütte in Schweden) .
Beides Extreme. Beide funktionierte nicht.
Also: Sowohl als auch, heißt der Weg.

Sonntag, 3. Januar 2016

Januarzeit

Jeden Monatsanfang wird es hier ein Foto aus dem BRIGITTE-Kalender geben und meine Gedanken/Fragen dazu.
Jeder ist herzlich dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen, ob nur für sich alleine oder öffentlich in meinem oder deinem Blog.

(klick ins Bild, dann wirds größer)

Soviel schöne bunte Lichter!
Wieviel buntes gibt es in meinem Leben?
Und wieviel helles, lichtes?
Die vielen verschiedenen Lampen könnten auch für Menschen stehen:
So viele verschiedene Menschen, dick, dünn, groß, klein, mit Haare und ohne...das macht die Welt doch interessant! Wie langweilig wäre es, wenn alle Frauen gleich aussähen:1,70m, braune Haare, mittlere Figur. Oder alle Männer mit 1,80 und dunkelblonden Haaren!
Hier eine ansprechende Seite zur Vielfalt:


Die Frau schaut verträumt.
Ohja, das will ich wieder öfter machen! Einfach Löcher in die Luft gucken. Mein Gehirn verarbeitet da wunderbar alle Eindrücke. Das ist das erholsamste überhaupt!

Wenn die Frau die Verkäuferin ist, dann ist sie sehr entspannt.
Auch schön. Kein Streß. Keine Hektik.
Einfach mal Füße hochlegen. Das Leben läuft auch so weiter...
Überhaupt, die Füße! Sind barfuß. Möchte ich dieses Jahr ganz oft gehen, mehr dazu in einem anderen Beitrag.

In den Körben liegen verpackte Lampen zum Verkauf.
Welche Fähigkeiten, Eigenschaften, Seiten möchte ich an mir zum leuchten bringen? Sie auspacken, und nicht mehr eingepfercht in der staubigen Ecke liegen lassen?

Wo mag dieses Bild entstanden sein?

Samstag, 2. Januar 2016

Welcome!


Im nachhinein kann ich sagen, dass das Jahr 2015 unter dem Motto „loslassen“ stand.

Ich trennte mich von einigen Menschen, von einem Job, von einer Liebesbeziehung, von einigen Glaubensmustern und ich konnte nochmal einen Schwung Zeug loswerden. Obwohl ich eh schon nicht viel besitze, war es nochmal so richtig befreiend, endlich auch mal Dinge aufzubrauchen, Dinge die man immer aufhob für irgend einen besonderen Tag, oder wenn man mal keine Pullis mehr im Schrank hat.
Auch mein PC wurde ausgemistet, irgendwelche Lebenshilfeseiten, Infos noch und nöcher, Lesezeichen was ich mal kaufen/noch lesen ect. will...diese Verzettelung... immer dieses Gefühl des Mangels..wenn mal was fehlt, haste noch was...
Nein, das Zauberwort ist: GENUG. Ich habe genung.

Der Schalter im Kopf ist gefallen: Das was ich wirklich brauche, wird immer da sein.
Es kommt immer was Neues nach. Die ferne Zukunft ist heute!
Auch wurde für mich klarer, was mir wichtig ist, was ich machen will. Ich war sehr lange verwirrt, ob der vielen Möglichkeiten die frau ja heutzutage so hat. Die Qual der Freiheit. Sich beschränken, kann sich tatsächlich freier anfühlen!
Und weil ich soviel losgelassen habe (und noch aus anderen Gründen), merkte ich auch, dass mein alter Blog auch nicht mehr zu mir paßt.
Deswegen hier nun im neuen Kleid ein neuer ;)
Es gibt schon einige Beiträge, viel Spaß beim Lesen.

Ich freue mich auf viele alte und neue Leser/innen!

Freitag, 1. Januar 2016

Sylvester...

habe ich geschlafen.
Und es war nicht so deprimierend und schrecklich wie bei dem ein oder anderen Silvester das ich schon mal alleine verbrachte.
Nein.
Ich wußte: Genau danach ist mir: Früh ins Bett gehen. Es ist das liebevollste wie ich mit mir umgehen konnte.
Ich wollte nicht bis Mitternacht aufbleiben (was für mich Frühschläfer echt anstrengend ist), um dann bei kaltem, nassen Wetter den "Lärm" zu genießen.
Wie ich um Mitternacht von meinem kuscheligen Bettchen aus sehen konnte, war es eh so neblig, so dass man kaum was sah. Und dann noch Terrorwarnung in München. Na mit viel Pech wär ich gar nicht mehr heimgekommen.
Nein. Das war schon alles richtig so.

Eigentlich wollte ich dan heute, am Neujahrstag an einer Schwitzhüttenzeremonie teilnehmen. Aber auch da registrierte ich rechtzeitig, dass das gerade der falsche Zeitpunkt war, um mit fremden Menschen 10 Stunden zusammen zu sein.
Ich hab es verschoben auf März. Frühlingsanfang.
Auch das war eine weise Entscheidung.
Ich habe heute soviel geschlafen, als ob ich die ganze Nacht durch gemacht hätte. Auch ok.

Dafür hab ich mir gedacht: Das neue Jahr mit frischen Blumen zu beginnen, das klingt gut.
Und so kam es: