Samstag, 12. Dezember 2015

Sicherheit

Wenn man sich nicht auf seinen Körper  verlassen kann, entstehen existenzielle Ängste.
Erst jetzt, wo ich wieder fit bin merke ich, wie oft ich früher panisch wurde (was natürlich noch mehr Kraft kostet) wenn ich merkte: ich kann nicht mehr.
Wenn man einen Spaziergang machen will und eine halbe Stunde spazieren geht und dann machen die Beine schlapp, man kann sich kaum noch aufrecht halten, man schwitzt wie verrückt, das Gehirn ist wie im Nebel, alles ist schwer, die Muskeln schmerzen, kommt die natürliche Frage auf: Wie schaffe ich es jetzt nach Hause?

Es war schlimm. Jedes Mal.
Diese Unsicherheit. Diese Wehrlosigkeit. Dieses wollen aber nicht können.
Ein wenig traumatisch.

Das wird mir jetzt so richtig bewußt, wo ich losgehe und gehe und gehe und weiß, wenn ich "normal ko" bin mache ich eine kleine Pause, dann geht es frisch wieder weiter. So wie heute morgen, als ich 1,5Std. über Wald-und Wiesenwege spazierte. Noch fast im Dunkeln ging es los, dafür gab es dann einen hellorangenen Sonnenaufgang, am ansonsten bewölkten Himmel!

Die Verunsicherung ist weg. Ich muss mir darüber (fast) keine Gedanken mehr machen. Welch Ballast da wegfällt! Wenn ich nicht mehr überlegen muss, ob ich die 50m-Schleife noch gehen kann oder lieber gleich nach Hause gehe.

 Ach und endlich wird um mich herum auch so manches unfertges endlich fertig.
Zum Beispiel, dass ich hier endlich wieder Bilder hier einfügen kann.

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