Sonntag, 20. Dezember 2015

Küchenbild und Verletzlichkeit

Das hängt nun in meiner Küche:


Derzeit fühle ich mich sehr verletzlich, ungeschützt, ich friere oft, so innerlich, ich muss ganz viel liegen, eingekuschelt in meine Decke.
Rückzug aus der Welt.
Das hat viel (ausschließlich!) mit dem Thema der Freundschaften zu tun.
Ich fühle mich getriggert. Alte Wunden schmerzen.

Ich habe wieder vermehrt Angst hinaus zu gehen. Unter Menschen. Bin sehr angespannt. Erschrecke extrem leicht.

Mein Kopf will zu den ausgesuchten Veranstaltungen. Aber ich fühle mich dazu nicht imstande. Lauter fremde Menschen. Ich allein. Das tut mir nicht gut. Auch wenn es sehr schöne Veranstaltungen sind.
Ich bin in einem zwiespalt. Möchte hin - kann nicht.
Statt einzusehen, dass es mir schneller besser geht, wenn ich mich gut um mich kümmere, anstatt mich voller Zwang wohin zu schleppen, mache ich mir Vorwürfe, verurteile mich gnadenlos und bin traurig dass das nicht klappt.
Verstandesgemäß weiß ich, dass es diese Veranstaltungen immer wieder gibt, aber das kommt nicht so an.

Ein sehr schönes Video zum Thema Verletzlichkeit, Scham und Würde (mit Untertiteln):
 http://www.newslichter.de/2012/03/die-kraft-der-verletzlichkeit/

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