Donnerstag, 31. Dezember 2015

Na dann! *klirr* PROST!

Euch allen einen guten Rutsch!!!

Und natürlich ein tolles, gesundes, schönes, gutes, kreatives, liebevolles, wunderbares, geniales, unübertroffenes, lustiges, herrliches und gelungenes neues Jahr!

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Heute

- der Reiseveranstalter fragt nach, ob ich wirklich nur für 1 Person gebucht habe. Scheint wohl nicht so gang und gäbe zu sein :)
Das gute ist, dass der Flieger ab Frankfurt geht und ich das Wochenende vorher noch eine Freundin besuchen kann (wohnt in der Nähe), die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe.

- jedes Jahr liebe ich es einen neuen Buchkalender (bei mir muss die Planung analog sein) zur Hand zu nehmen: Ganz neu, unverbraucht, so frisch und dann nach und nach die Termine eintragen. Mit rot die Geburtstage von Freunden/Bekannten, mit grün besondere Vorhaben wie Urlaub, Ausflüge usw. und mit Kugelschreiber der Alltagskram wie Arzttermine. Alles was schon feststeht kommt rein.

- heute nach wochen(?)langer Sonne mal wieder Hochnebel, eine schöne Abwechslung.

- eine kleine Abschiedszeremonie wird es heute auch geben. Die große lasse ich lieber, da erhöhte Waldbrandgefahr besteht. Kein Schnee, alles total ausgetrocknet.

Montag, 28. Dezember 2015

Alles vorbei

Wow, ich konnte die Feiertage sogar richtig genießen.
Diese Entspannung, 3 Tage hintereinander nix müssen.
Im Moment muss ich ja eh kaum was, aber ich kann mir ja selbst so herrlich viel Streß und Druck machen.
Nein, stattdessen ein gelungenes Hirschgulasch genießen, viel (und sehr tiefen) Schlaf und die Sonne. Sonne pur von morgens bis abends.

Beim Spaziergang am 2.Feiertag schon einige weggeworfene Weihnachtsbäume entdeckt. Ich habe ja auch abdekoriert, 4 Wochen reicht. Und die Nachbarin meinte heute auch sichtlich erleichtert: Ach den Adventskranz hab ich heut rausgeschmissen!

Und dann hab ich mich beim fröhlichen Altjahresputz vergnügt. Will doch keinen Dreck ins neue Jahr mitnehmen und damit ich gut nach 2016 blicken kann, wurden sogar die Fenster wieder auf Hochglanz gebracht.

Und dann der andere Traum...

Heute habe ich was sehr interessantes geträumt (und das sehr real/lebendig).

Ich war in einer Frauengruppe, einer Art Geheimbund und mir stand wohl (ungefragterweise) eine Mutprobe bevor.
Ich sollte einfach mitwandern.
Mehrmals wurde ich misstrauisch, weil ich nicht wußte wohin es geht und was ich mit wem tun sollte. Dass es etwas mit einem anderen Menschen zu tun hatte, merkte ich am Getuschel der anderen: "ob sie es schafft? Mit DER?" (Blick auf meine vermeintliche Gegnerin).

Nun machte ich es öffentlich und sagte, dass ich wissen wolle um was es genau geht. Dann trafen mich Blicke von den Frauen die nur so taten, als seinen sie auch in dem Bund dabei, aber es nicht wirklich waren und ihre Augen baten: "Tu was man dir sagt, mach es einfach, es ist besser so, macht sonst nur Ärger!" (die alte reale unausgesprochene Botschaft aus unserer Familie!).
Mich beeinflußte das keineswegs. Immerhin ging es um mich. Und ich entschied ja wohl immer noch allein was ich tun wollte und was nicht!
(juhu mein Autonomiebestreben, Kraft und Intuition funktionieren einwandfrei!).

Dann gab es noch die anderen, die zu dem Bund gehörten und sehr kühl waren und falsch lächelten, sich nicht wirklich mit mir unterhielten oder mich gar ansahen, weil ich gehörte ja noch nicht wirklich dazu.
Meine Gedanken waren: Ok ich schau mir mal an, was ich tun muss. Zu: Nein, ich gehe nicht mit. Letztere Einstellung gewann dann.
Ich verkündete, dass ich nicht mitgehe, das nicht mitmache. Einige waren enttäuscht, bei anderen war sichtbar, dass sie das von Anfang an schon wußten und es war ihnen schlicht egal.
 Auf alle Fälle stand ich alleine da.
Später schenkte man mir noch eine ganz besondere sehr große Kerze. Fühlte sich nicht gut an, als ob man mir ein schlechtes Gewissen/Schuldgefühle einreden wollte, nach dem Motto: "Wenn sie das Geschenk sieht/nimmt, überlegt sie es sich vielleicht doch anders."
Das ganze spielte auf/in einem großen Gutshof. Restaurant anbei und alles sehr groß und unübersichtlich.

Nun stand ich da, brauchte aber wieder meine Sachen (Rucksack und so) und wußte nicht wo die waren, wie ich zu den Räumen kam. Zudem war inzwischen alles dunkel. Innen wie außen.
Mithilfe von 2 Männern fand ich die Räume und den Hinterhof wieder. Rucksack, Regenschirm, Fahrrad, alles war irgendwie zuviel zu tragen, zumal ich das Auto nicht mehr fand.
Einer der Männer bot an mich nach München zufahren (ich spürte, dass das sehr weit war) und das war mir unangenehm. Ich suchte weiter und fand "mein" Auto wieder. Und während ich, wieder mithilfe diesen Mannes alles einpackte und verstaute, wachte ich auf.

Und war einfach froh, dass ich mich nicht einlullen oder überreden habe lassen. Sondern meinem gesunden inneren Instinkt folgte!
Und das der Traum sehr charakteristisch für die letzte Zeit ist.
Viele Metaphern sprechen für sich.

Samstag, 26. Dezember 2015

Wenn der Klotraum kommt...

... ist das für mich das beste Zeichen, dass ein Übergriff stattfindet.
Das jemand in meiner Nähe mich zu sehr kontrollieren will.
Mich zu sehr vereinnahmen will.
Mich für sich benutzen will.
Eine narzisstische Wunde hat und sie mit mir füllen will.
Überhaupt mich als einzigste Bezugsperson wahrnimmt.
Meine Autonomie und Individualität angreift.

Im Klotraum finde ich keine saubere Toilette.
Oder eine in die alle vorbeigehenden Leute schauen können.
Oder ganz viele Toiletten nebeneinander ohne Trennwände.
Ich finde keinen Raum in dem ich ungestört etwas loslassen kann.
In dem ich etwas natürliches tue.
In dem ich alleine bin. Körperlich und seelisch.
Ein ganz privater Raum.

Gruselig.
Ganz gruselig.


Vorfreude

Vorfreude auf Weihnachten gab es bei mir heuer nicht so wirklich.
Dafür gibt es Vorfreude AB Weihnachten.
Das Christkind brachte mir eine Buchungsbestätigung für meine erste alleinige Reise ins nichtdeutschsprachige Ausland. Huuuuu...
Zwar erst im September, aber dann kann ich mich 9 Monate drauf vorbereiten. Bis das "Baby" startet :-)

Und sonst so:
Wer noch nicht recht weiß, was er nun das Wochenende machen soll, hab ich hier nen Tip:
Ganz unweihnachtlich, Tatortreiniger schauen!
I love it!
Danke du super NDR das du die neue Staffel komplett rausgehauen hast.
Guckst du hier:
http://www.ndr.de/unterhaltung/comedy/Der-Tatortreiniger-Videos-der-fuenften-Staffel,tatortreiniger1010.html

Ich wander wieder ins Bett, mit Zeitschrift (Herzstück).
Kommt gut durch diesen Tag!

Freitag, 25. Dezember 2015

Voll, über 40 und Mama

Von all dem bin ich nur ersteres.
Ich hab in letzter Zeit zuviel gegessen und statt der Werbung zu glauben und irgendwas einzuwerfen was gegen dieses Völlegefühl helfen soll, mache ich stattdessen das naheliegendste: Weniger essen!
Viel trinken und nur leichtes zu mir nehmen und schon fühle ich mich etwas wohler. Bloß kein Fett mehr. Ich faste jetzt schon, während sich alle anderen der Völlerei hingeben.
Wohl bekommts!

Das ich mit sehr starren Schranken im Kopf in meinem Urlaub unterwegs war, fiel mir dann auch im Supermarkt auf.
Da ich also schon all die Dinge nicht machte, die ich geplant hatte, spürte ich in mich, um heraus zu finden, was ich denn statt dessen machen will.
Zeitschriften lesen. Uija, das tat ich schon ewig nicht mehr. Eine BRIGITTE, das ist gut (es gab auch 3 lange Regale voller Glanz und Gloria-Schund, bekam schon Panik).
Doch dann: och will noch ne zweite Zeitschrift. Da kam das schlechte Gewissen. Es gab immer nur 1x was zu lesen. Also los, heute gönn ich mir eben 2x lesen. Also: BRIGITTE Woman.
Und dann krachte die Schranke auf meinen Schädel: Aber ich bin doch noch gar nicht über 40!!!
Kaum gedacht, schon gelacht. So ein Blödsinn.
Ich find die Frauen toll. Mit ihrer Ausstrahlung, ihren langen weißen Haaren, ihren Falten, ihrem *mit-sich-im-reinen-sein* und ihrem *ich-leb-meinen-Stil* anstatt dieses Einheitsgrau *so hat man ab 40 rumzulaufen*.

Und dann noch Mama.
Meine.
Wir haben schon lange keinen Kontakt mehr.
Jetzt schickte sie eine Weihnachtskarte mit Geld.
Gemischte Gefühle. Zum einen Mitleid mit ihr.
Und zum anderen mal wieder die alte Empörung, das ich meiner Mutter nix wert bin: Eine kostenlose/unpersönliche Karte von diesen Mundmalern. Auf der 2 Brösel mit Fettflecken das Ganze verzieren und einen Aufkleber der eine abgerissene Ecke und einen Einriß weiter unten hat.
Mensch Mama was soll ich nur mit dir tun...

Neue Türen

In meinem Advents/Weihnachtsurlaub meldete sich eine Frau per Mail. Wir hatten vor einiger Zeit mal Kontakt der aber abbrach (durch einen Technikfehler wie wir herausstellten).
Es geht (auch) um Erotik. Zwischen Frauen. Das ist für mich (fast) Neuland.
Und daher spannend.

Als ich dann mein mitgenommenes Buch nahm und anfing zu lesen (wußte nicht um was es geht, nur das es auf meiner Liste *will mal lesen* stand) wurde ich stutzig. Es geht um eine Frau die das Zusammensein und die Sexualität mit Männern hinterfragt.
Es geht um Menstruation, um Frauengruppen, um das Leben dieser Frau.
Es geht um Liebe zu Frauen.
Es sind autobiografische Aufzeichnungen, Gedichte, Träume, Analysen.
Es heißt: Häutungen von Verena Stefan. Das war wohl früher (ab Erscheinung des Buches) recht bekannt in den linken Frauenkreisen.

Ich gehe meinen eigenen Gedanken und Gefühlen dazu nach. Wir schreiben uns viel und irgendwann traue ich mich sie anzurufen. Sie ist mir sympathisch, reflektiert sich selbst, probiert gern neues aus, hat ein vielfältiges Leben hinter sich. Spannend. Interessant. Irgendwann sage ich ihr, wo ich gerade Urlaub mache. Sie schweigt. Lacht dann prustend los, ich ahne schon was und sie meint: "Da fahre ich morgen auch hin, auf meine Almhütte."
Wow.

Ich entscheide mich trotzdem sie, trotzt bester Gelegenheit, noch nicht zu treffen. Ich wollte mich im Urlaub wieder sammeln, bei mir ankommen (in dem Buch las ich den Satz: Einen Vorrat von mir anlegen. Genau, wenn das nur ginge, andererseits würde mir was fehlen: Der spannende Weg wieder zu mir, die Kreativität dazu entwickeln und dann das schöne Gefühl, wenn ich wieder ganz bei mir bin) und diese Anspannung loswerden.

Ich merke, ich brauche mehr Menschen um mich, die ihr Leben aktiv leben und sich nicht vom Leben leben lassen und sich dann als Opfer sehen.
Ich brauche Menschen, die sich selbst hinterfragen, sich selbst weiter entwickeln wollen und bewußt handeln und nicht erst dann, wenn ihnen das Leben eine knallt.
Diesen Anspruch habe ich entwickelt. Und es gibt diese Menschen auch schon im ferneren Umkreis. Einen davon hätte ich gerne in meinem näheren Umkreis und frage ihn, ob er mit mir im Januar ein Wochenende in den bayrischen Wald fahren will. Er will.

Menschen wie D. tun mir nicht gut. Das habe ich schon vor 2 Jahren gemerkt und trotzdem an ihm festgehalten. Altes Trauma, vielleicht kann ich es ja doch lösen? Ich kann es nicht. Er ist auf einem anderen Weg als ich und ich habe schon als Kind versucht diesen Menschen zu helfen. Die sich gar nicht helfen lassen wollen.
Ich lasse los. Auch wenn es sich wie eine Häutung anfühlt. Schmerzhaft. Die Vorstellung und Idee wie wir noch vieles zusammen machen und lachen loslassen.  Wir spielten wie die Kinder und das wird mir fehlen.
Und regelmäßig knallte es so heftig, dass ich darauf keine Lust mehr habe.

Da wo mir die Haut weggerissen wurde, tut es noch weh.
Ich weiß aber nun was ich tun muss, damit es besser heilt.

Und das wichtigste ist auch: Es geht vorbei. Irgendwann ist die Wunde zu.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Per Du mit dem Lama

Nein, nicht mit dem Dalai Lama, sondern mit den Tieren.

Ich hab mir einen kleinen Weihnachtsurlaub gegönnt und war ein wenig auslüften. In den Bergen.
Irgendwie verlief alles anders als geplant. Genau, ich hatte sviel geplant, das ich nur noch im Kopf war und gar nicht spürte, was ich wirklich machen will. Was mir gut tut. Das hat ein wenig gedauert, bis ich es mir erlauben konnte.

Also war ich nicht außerhalb essen, ich war nicht auf der indianischen Wintersonnwendfeier (das hätt so gut zu meinem schamanischen Ritual gepasst, an dem ich Silvester teilnehme), ich fuhr mit dem Zug statt mir einer anderen Fahrmöglichkeit und so fügte sich alles neu zusammen.
Und dann entdeckte ich Sachen, die eben nicht geplant waren. Eine Burgruine auf einem Hügel, ein toller kraftvoller Ort, den ich ganz für mich hatte, außer eben den Lamas, die da auf einmal rumstanden. Ohne Zaun. Naja warum nicht. Sie waren ja brav. Und ich auch.

Ich war leider auch sehr angespannt. Erst jetzt wieder zuhause überfällt mich eine bleiernde Müdigkeit. Und so bin ich tatsächlich froh, mich jetzt ausschlafen zu können und nicht den Familienbesuchsmarathon und im Stau stehen und genervt sein, vor mir habe! Richtig rumzufaulenzen und mich mit all den tollen Sachen beschäftigen die ich bekam (ja bei mir war schon Bescherung).

Ich erhol mich also jetzt vom Urlaub :-)
Nein ich hab mir selbst auch einen Streß gemacht, wegen Weihnachten, alles unter einen Hut bekommen, alles rechtzeitig haben, packen, losschicken, einkaufen usw...
Mein Perfektionismus war also nicht im Urlaub (aber jetzt!).

Naja. Jetzt ist alles gut.
Friedlich.
Entspannt.
Und die indianische Sonnwendfeier ist wahrscheinlich nächstes Jahr wieder.

Jetzt aber einfach ein paar Fotos
und natürlich noch an alle: FROHE WEIHNACHTEN!

Jeden Tag war ich an die 7-8km spazieren! Vormittags 5km und nachmittags noch eine kleine Runde. Tat das gut!
 Bestens ausgeschilderte Wege führten über Wald, Wiesen, an Bächen und am Inn entlang (hier der Auerbach)
 Blick aus dem Wohnzimmerfenster meiner Ferienwohnung (mit Badewanne, ein Traum)
 Links der wilde Kaiser
 Immer tolles Wetter, sonnig und 10 Grad.
 Blick über das Inntal bei Oberaudorf (kurz vor der österreichischen Grenze).
 Ein wenig Bergsteigen darf auch sein:
 Die Auerburg (was davon übrig ist, aber besser gefielen mir die oberschenkeldicken Wurzeln die sich über und in die Felsen bohrten:
 So, puh oben angekommen: UI!! Arme ausbreiten, lächeln, sich an uralte Bäume lehnen, genießen.
 Darf ich vorstellen, nicht der Esel stand in der Krippe auch nicht die heiligen drei Könige, sondern: 3 Lamas!
 Huch, äh 4!

Sonntag, 20. Dezember 2015

Das Wissen, das manchmal auch nervt.

Manchmal auch doof, wenn man seine Gefühle nicht mehr verdrängen kann und einfach das machen kann, was man sich vorgenommen hat.
Stattdessen mühseliges durch wellenartiges Gefühlsaufkommen gehen...
Menno...
Soviel zum Thema Bewußtheit. Das mich grad mal kann...

 https://youtu.be/b_vAYkfk1Go

Küchenbild und Verletzlichkeit

Das hängt nun in meiner Küche:


Derzeit fühle ich mich sehr verletzlich, ungeschützt, ich friere oft, so innerlich, ich muss ganz viel liegen, eingekuschelt in meine Decke.
Rückzug aus der Welt.
Das hat viel (ausschließlich!) mit dem Thema der Freundschaften zu tun.
Ich fühle mich getriggert. Alte Wunden schmerzen.

Ich habe wieder vermehrt Angst hinaus zu gehen. Unter Menschen. Bin sehr angespannt. Erschrecke extrem leicht.

Mein Kopf will zu den ausgesuchten Veranstaltungen. Aber ich fühle mich dazu nicht imstande. Lauter fremde Menschen. Ich allein. Das tut mir nicht gut. Auch wenn es sehr schöne Veranstaltungen sind.
Ich bin in einem zwiespalt. Möchte hin - kann nicht.
Statt einzusehen, dass es mir schneller besser geht, wenn ich mich gut um mich kümmere, anstatt mich voller Zwang wohin zu schleppen, mache ich mir Vorwürfe, verurteile mich gnadenlos und bin traurig dass das nicht klappt.
Verstandesgemäß weiß ich, dass es diese Veranstaltungen immer wieder gibt, aber das kommt nicht so an.

Ein sehr schönes Video zum Thema Verletzlichkeit, Scham und Würde (mit Untertiteln):
 http://www.newslichter.de/2012/03/die-kraft-der-verletzlichkeit/

Samstag, 19. Dezember 2015

Mit PMS, dafür ohne Spülmaschine

Muss mich jeden Monat dran erinnern:
PMS ist das neue besoffen sein. Emotional kurz vorm  Ausnahmezustand, sollte man sich überlegen, was man sagt, tut, entscheidet (so nach dem Motto: Telefon ausser Reichweite!).
PMS UND Alkohol ist dann das ganze potenziert...hochgefährlich! :)
Kann aber auch Spaß machen :-) (in diesem Sinne: Männer haften für ihre Frauen) ;-)

Ich habe, als ich hier einzog, eine Spülmaschine abgekauft. So eine große. Für 4 Personen. Irgendwie fand ich das toll.
Aber schon bald stellte sich heraus: So wirklich voll wird die nie, da ich gar nicht soviel Geschirr habe und 2. ist sie laut und eben ziemlich groß.
Aber da es mir gesundheitlich so miserabel ging, ließ ich sie immer stehen. Abuundzu war sie ja auch eine Hilfe, eben an den Tagen wo gar nix mehr körperlich ging.
Jetzt wo es mir körperlich wieder super geht und ich keine Stütze ala Spülmaschine brauche, dacht ich immer öfter: Die kommt jetzt weg.
Aber den letzten Punkt gab dann der Blog:
https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2015/11/17/r-i-p-ich-werde-dich-doch-nicht-vermissen/
Das Bild mit dem Regal statt der Maschine gefiel mir sehr gut, denn es ist so, dass ich keine Oberschränke in der Küche habe (die Wand würde das nicht halten) sondern nur 3 offene lange Regale. Die vollgestellt sind.

Also Maschine verkauft, noch vorhandenen Unterschrank aus dem Keller geholt und eingebaut. Nun war da aber immer noch Platz, also stellte ich ein Haushaltswägelchen auf Rollen daneben. Dann wurde das Schränkchen eingeräumt und siehe da: fast das ganze lange Regal war nun leer.
Welch Wohltat für meine Augen!
Nun habe ich 3 kurze offene Regale an einer Seite (nicht mehr alles in der Mitte über der Spüle), das lange Regal kam komplett weg.
Wow welch Offenheit, welch Freiraum, ich genieße es jetzt jedes mal wenn ich die Küche komme. Und auch den freigwordenen Platz auf der Fensterbank, möchte ich nicht gleich wieder zustellen.

Das nächste Mal denk ich vorher an die vorher/nacher Bilder :)
Versprochen!

Freitag, 18. Dezember 2015

Ich lieb ein pulsierendes Leben

Bin jetzt kein so ein großer Rilke-fan,
aber folgendes Gedicht fand ich letztens und gefiel mir sehr:

Ich lieb ein pulsierendes Leben,
das prickelt und schwellet und quillt,
ein ewiges Senken und Heben,
ein Sehnen, das niemals sich stillt.

Ein stetiges Wogen und Wagen
auf schwanker, gefährlicher Bahn,
von den Wellen des Glückes getragen
im leichten, gebrechlichen Kahn ….

Und senkt einst die Göttin die Waage,
zerreißt sie, was mild sie gewebt, –
ich schließe die Augen und sage:
Ich habe geliebt und gelebt!

Rainer Maria Rilke

 Von daher: Ich freu mich auf die kommenden Tage!

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Zweifel

Dieses Jahr habe ich mich von 3 Menschen aus meinem engeren Freundeskreis getrennt. Ich hab jetzt eh nicht so ein üppiges soziales Netzwerk...
Und manchmal frage ich mich schon, ob ich mich da selbst ins Aus geschossen habe, oder ob das jetzt einfach eine Übergangszeit ist.
Manchmal überkommt mich Panik und Trauer, dass ich diese Menschen verlassen habe. Ich bin einsam.
Dann denke ich zurück: Ich habe ja nicht aus Jux den Kontakt abgebrochen.

Es ist ein Prozeß.
Wachstum kann weh tun.
Ich versuche die Einsamkeit anzunehmen. Durch sie atmend gehen. Gut auf mich aufzupassen. Mir gutes tun. Mich nicht mit allerlei wegmachen.

Zu erkennen, dass das Leben ein Auf und Ab ist. Gesellschaft. Alleinsein. Tag Nacht. Wärme. Kälte....
Vertrauend, dass es bald wieder besser wird....

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Und wenn...

...man um 16h das Licht anmachen muss, weil es gar so duster ist...
und dann noch so dustere Einsamkeitsgefühle um die Ecke schauen...
dann....
könnt man echt depressiv werden....
Aber ich hatte ja heute noch was vor: Aus der Bücherei meine vorbestellten Bücher zu holen.
Eigentlich wollte ich erst gegen 18h dahin, um dann weiter zu einer Infoveranstaltung hier im Ort zu gehen, Thema: Flüchtlinge.
Dann hatte ich aber um kurz vor 17h eine innere Unruhe, dass ich JETZT sofort in die Bücherei gehen soll. Das ließ mich nicht mehr los, also  ging ich los.
Und traf dort eine ehemalige Arbeitgeberin. Wir unterhielten uns lange.
Wer gab mir also den Impuls jetzt schon loszugehen?
Spannend...
Im übrigen, gestern abend traf ich auch jemand zufällig aus meinem früheren Job. Der Mann meiner Chefin. Damals ging das ein wenig knatschig auseinander, aber ich habe festgestellt, da ist nichts mehr zwischen uns. Das ist einfach bereinigt und vorbei.
Interessant, dass mir gerade soviiele Arbeitsleute über den Weg laufen...

Und sonst so?
Ich liebe gerade meine Haut. Die ist vom gestrigen Dampfbad sooooo geschmeidig und zart, unglaublich!

Dienstag, 15. Dezember 2015

Genauso ist's

Ich schließe mich Oona von Irgendwas ist immer an:  http://oona108.blogspot.de/
Immer wieder schön, interessant, unglaublich was passiert, wenn man *loslässt* anstatt krampfhaft zu versuchen, das zu bekommen, was man will.

Nachdem ich ja im Sommer meinen 2. Ultraminijob aufhörte und mir seitdem dann doch dieses Geld etwas fehlt und es sich immer ungut anfühlte, wenn da mit meinem Willen zwanghaft nach neuen Jobs suchte, ließ ich los und jetzt tun sich aus ganz unvermuteten Ecken neue Chancen auf.
Das freut mich.

Das andere war heute die Sache mit dem öffentlichen Nahverkehr: Da ging mal wieder nix. 2 S-Bahnen in meine Richtung waren schon ausgefallen. Die 3.wirds wohl auch, dacht ich mir so, und wenn dem so ist, hol ich mir nen Kaffe. Obwohl solche Extraausgaben nicht mehr wirklich drin sind, diesen Monat.
Um mich herum wurde gemeckert, klar die wollten/mussten zu Terminen oder einfach nach hause. Mir wars egal, ich fror nicht, hatte noch Wasser dabei, hatte es nicht eilig, war super gelassen.
Also runter zum Bahnhofskiosk. Mit dem Verkäufer noch nett geratscht, sehr leckeren Kaffe mitgenommen. Wieder hoch an den Bahnsteig und siehe da, da kam *meine* Bahn.

Darf so entspannt weitergehen ;)

Und sonst so?
- Heute wieder beim schwimmen gewesen.
scheint jetzt zu klappen, dass ich es wieder 1x die Woche schaffe.
es lag also nicht al fehlender Disziplin oder sonstigem, sondern am kranken Körper.
-  Insgesamt über 3km gelaufen (das weiß ich so gut, weil ich mir die Strecke vorher auf maps ansah und da steht ja KM und Zeit dabei).
- Abends in einem Orgelkonzert in der Frauenkirche München gewesen. 1 Stunde einfach nur zuhören. Entspannen. Besinnen. Mir gelang das gut und ich konnte es genießen.
- zuhause dann erfahren, dass meine vorbestellten Bücher da sind. Hurray. Lesestoff über Weihnachten ist gesichert.
- ich überlege was ich am Freitag meinem Zahnarzt als Wette anbiete, dass das KEINE Überempfindlichkeit ist, ich will doch noch dieses Jahr geröngt werden. Tut definitiv zuviel aua :/

Montag, 14. Dezember 2015

Kraft und Freude (leider nicht am Zahn)

Heute doch beim Zahndoc vorbeigeschaut. Bevor mir da an den Feiertagen irgendwas daher bröckelt. Braucht ja kein Mensch.
Selbes Thema wie beim letztenn Mal: Überempfindlichkeit. Und da ja im Sommer oben neue Kronen reingesetzt wurden, vermutete der Doc, dass der Aufbiß doch nicht so gut aufeinander paßt und hat noch ein wenig geschliffen. Wieder das "Beruhigungsgel" in den Zwischenraum gespritzt und Ende der Woche soll ich nochmal vorbeikommen.
Wenn das nächstes Jahr immer noch ist, bestehe ich auf eine Röntgenaufnahme.
Jetzt hoff ich das sich das alles erstmal beruhigt.

Heute im Meditationsbuch *Kraft zum Loslassen* von Melody Beattie gestöbert und am 13.April hängengeblieben. Da geht es um Freude.
Und das viele von uns das unausgesprochene Gebot verinnerlicht haben: Du sollst keine Freude haben und das Leben nicht genießen.
Doch dürfen wir. Ohne Schuldgefühle Spaß haben, lustig sein und uns gutes tun! Wir müssen nicht mehr unnötig leiden. Es ist richtig sich wohlzufühlen!
Und tatsächlich, die Tage merk ich wie verbissen und streng und unfreudig ich wieder mal (so fast ohne Grund) manche Stunde verginge. Blödsinn.

Alles ist gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann wird es das schon noch (leicht abgeändert) ;)

Gestern eine Fernsehreihe gefunden: Leben wie ich will.
Junge Menschen werden eine zeitlang begleitet und interviewt und nach 2 Jahren wieder, wo gefragt wird: was wurde aus Deinen Träumen und Zielen?
Diese Frau hat es mir besonders angetan:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/hier_und_heute/videolebenwasichwillupdatefolgesabine100.html
Soviel Kraft und Freude und positive Ausstrahlung. Einfach toll!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Eindruck - Ausdruck

So der Plan für die kommenden Feiertage steht auch.
Es hilft mir ein Programm zu haben, das heißt nicht, dass ich den strikt durchziehe, egal wie es mir geht. Manche Dinge werde ich auch spontan entscheiden, weil es mehrere Auswahlmöglichkeiten gibt.
Das fühlt sich jetzt gut an. Ich bin entspannter. Alles unter Dach und Fach. Nur noch ein wenig Lebensmittel einkaufen, dann kann es los gehen :-)

Ich habe vor einiger Zeit in unserem Bücherschrank ein Buch gefunden, von Peter Lauster, Wege zur inneren Freiheit.
Ach dacht ich, so Lebenshilfebücher las ich schon zuviel, ich bin jetzt innerlich so gestärkt, dass ich mich gut kenne und klar komme.
Aber Lauster...der Name sagt mir was. Also doch mitgenommen, is ja gratis und ich kann es bei nichtgefallen wieder zurück bringen. Es tut gut ein wenig darin zu stöbern, er schreibt sehr freundlich, auf Augenhöhe, verständlich und verständnisvoll. Seine Beispiele mit Patienten lesen sich flüssig.
Ein kleiner Seelenbalsam. Aber ich werde es nicht behalten.

Er schreibt zum Beispiel davon, dass die wenigsten Menschen sich keine Zeit zum ausdrücken nehmen. Sie setzen sich vielen Eindrücken/Reizen aus, aber wie wird das verarbeitet? Um im seelischen Gleichgewicht zu bleiben ist es wichtig, dass die Balance stimmt Eindruck/Ausdruck.
Vielleicht ist das mit ein Grund/Auslöser für so viele burnout-Erkrankte?

Wo/wie drücke ich mich aus? Wie verarbeite ich Erlebtes? Meistens durch schreiben. Nicht nur öffentlich, auch noch im guten alten Tagebuch. Da saß ich heut morgen im Bett und spürte einen Widerstand: "Warum sollte ich? Ich weiß es doch. Ich denke dran. Was soll das nutzen?" Trotzdem fing ich zaghaft an. Und spürte (wie meistens): es tut mir gut.
Es löst sich etwas. ich lass es los. Es geht aus meinem Kopf heraus.
Danach habe ich nochmal tief und fest 2 Stunden geschlafen.
Ich möchte auch wieder anfangen zu malen, zu bestimmten Themen, Gefühlen, Ereignissen. Die Ölkreiden gefallen mir so gut.

Auch kam mir die Idee, dass ich meine vorletzte Therapeutin nochmal aufsuchen könnte und mit ihr zu einem bestimmten Thema ein Ritual machen möchte. Sie kann nicht über Kasse abrechen, deswegen muss ich das selbst zahlen, aber aus verschiedenen Gründen möchte ich genau zu ihr. Werde aber erst nachspüren, ob das nach Silvester immer noch stimmig für mich ist.

Samstag, 12. Dezember 2015

Sicherheit

Wenn man sich nicht auf seinen Körper  verlassen kann, entstehen existenzielle Ängste.
Erst jetzt, wo ich wieder fit bin merke ich, wie oft ich früher panisch wurde (was natürlich noch mehr Kraft kostet) wenn ich merkte: ich kann nicht mehr.
Wenn man einen Spaziergang machen will und eine halbe Stunde spazieren geht und dann machen die Beine schlapp, man kann sich kaum noch aufrecht halten, man schwitzt wie verrückt, das Gehirn ist wie im Nebel, alles ist schwer, die Muskeln schmerzen, kommt die natürliche Frage auf: Wie schaffe ich es jetzt nach Hause?

Es war schlimm. Jedes Mal.
Diese Unsicherheit. Diese Wehrlosigkeit. Dieses wollen aber nicht können.
Ein wenig traumatisch.

Das wird mir jetzt so richtig bewußt, wo ich losgehe und gehe und gehe und weiß, wenn ich "normal ko" bin mache ich eine kleine Pause, dann geht es frisch wieder weiter. So wie heute morgen, als ich 1,5Std. über Wald-und Wiesenwege spazierte. Noch fast im Dunkeln ging es los, dafür gab es dann einen hellorangenen Sonnenaufgang, am ansonsten bewölkten Himmel!

Die Verunsicherung ist weg. Ich muss mir darüber (fast) keine Gedanken mehr machen. Welch Ballast da wegfällt! Wenn ich nicht mehr überlegen muss, ob ich die 50m-Schleife noch gehen kann oder lieber gleich nach Hause gehe.

 Ach und endlich wird um mich herum auch so manches unfertges endlich fertig.
Zum Beispiel, dass ich hier endlich wieder Bilder hier einfügen kann.

Freitag, 11. Dezember 2015

Hoher Puls, niedriger Blutdruck

Ich war mir sicher, dass mein Blutdruck nun andere Werte hatte, als letztes Jahr im März.
Gesundheitlich geht es mir ja jetzt top. Keine bleiernde Müdigkeit, keine Benommenheit im Kopf, kraftvoll und mit Tatendrang.
Also wieder ein Gerät in der Apo ausgeliehen...und?

Keine Veränderung.
Weiter Werte um die 90/60 im Durchschnitt. Aha.
Als ich den niedrigsten Puls von 60 hatte und tiefentspannt auf der Couch saß, zeigte das Gerät beim Blutdruck: 129/60. Aha.
Naja das merkte ich schon immer: Dass bei Streß auch der Kreislauf nicht so ganz rund läuft.
Naja dann weiß ich ja jetzt bescheid.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Sportlicher Advent

Heute die letzte Weihnachtspost fertig gemacht, da brauch ich ja nächste Woche fast einen Anhänger um das alles zur Post zu bringen.
Aber egal, heute kann ich sagen: Zur Not geh ich halt 2x. Inzwischen schaffe ich das ja körperlich und bin immer noch sehr erfreut und auch erstaunt, dass das alles wieder wird.

Heute morgen bin ich trotz Nebel und 2 Grad gute 1,5 Std. mit dem Radl rumgedüst. Herrlich! Alles so still, die Sonne nur bleich am Himmel, der Wald ein wenig unheimlich, die Pfützen gefroren, meine Zehen zum Schluß auch fast.
Aber egal. Es hat Spaß und mich weiter fit gemacht. Unterwegs noch L. getroffen. Die treff ich sooft *zufällig* und immer wieder ist es schön. Wir kennen uns noch aus einer Selbsthilfegruppe und da ist das verhältnis gleich ein ganz anderes. Man kennt so viele Probleme des anderen. Und trotzdem, dass ihre Probleme immer mehr wurden hat sie sich ihren Humor bewahrt und kann ihre Leichtigkeit versprühen.

Ich kann mich jetzt nach der Werkelei auch ausruhen, genieße einen Früchtepunsch, den Duft der Tannenzweige und ein wenig Musik...

Dienstag, 8. Dezember 2015

Schade,

Schade, dass es so wenige Menschen gibt, die wirklich Verantwortung für sich, ihr Leben, ihre Zufriedenheit..ect. übernehmen.
Wieder einmal einem Mann begegnet, der sich an mich ransaugte. Mich kontrollieren wollte und mir (mehr oder weniger) die Schuld gab, dass er unglücklich ist.

Die Maske fällt dann, wenn der andere (also ich) sich ein wenig entzieht, sich nicht kontrollieren lässt, sein Leben selbst gestaltet (oft unabhängig vom anderen, weil dieser eben nur EINE Säule im Leben ist, anstatt die EINZIGSTE).
Menschen, die es nicht aushalten, wenn es dem anderen besser geht, die so wenig Selbstwertgefühl haben, dass sie die anderen immer klein halten müssen und wehe dem, der sich traut zu wachsen, sich zu entwickeln, auszuprobieren, das Leben zu genießen!

Ich habe STOP gesagt, zum ständigen in-Kontakt-sein, zum zu großen ausfragen (ich erzähle dir aus meinem Leben, was ich erzählen will und nicht jeden Handschlag).
Er wollte mich einlullen, mich gefügig machen, mich haben, mich für sich benutzen, das ganze kombiniert mit viel Projektion, null Selbstreflexion, viel Flucht und Sucht.
Als ich nein sagte, wurde aus dem lustigen, lieben Mann, ein sarkastischer, beleidigender, aggressiver...

Und ich wunderte mich warum ich wieder diese Panikgefühle (vor allem nachts) hatte....

Aber alles hat auch sein Gutes: Ich habe gemerkt, dass ich schon standfester wurde, mich nicht mehr so schnell einschüchtern und von meinem Weg abbringen lasse. Das ist eine tolle Erfahrung!

Winter ist...

...wenn der Granatapfel in der Küche rumspritzt (im Moment sehr günstig für 80 Cent beim großen Discounter mit dem A., sehen außen eher hässlich aus, aber innen saftig und knackfrisch!)

... wenn um 16h die blaue Stunde beginnt, und es nach einem sonnigen Tag innerhalb von 15mins total neblig ist...

Sonntag, 6. Dezember 2015

Oh(je) du liebe Weihnachtszeit

Hab nur ich das verpaßt oder haben darüber die Medien tatsächlich geschwiegen?
Diese Katastrophe in Brasilien, jetzt im November:
https://www.sein.de/news/2015/11/brasilien-groesste-umweltkatastrophe-seit-fukushima/

Also teilweise hab ich echt das Gefühl, dass diese Welt in den letzten Atemzügen liegt...
(klick ins Bild dann ist es lesbarer)

(gefunden in einem Münchner Schaufenster letztes Jahr)

Samstag, 5. Dezember 2015

Motivation

Gestern einen tollen Artikel in der GEO (Ausgabe März 2014) über Begabung und Intelligenz gelesen.
Und da ging es auch um die Frage, warum manche Spitzenspportler/Genies oder sonstige Sieger werden und andere nicht.
Mit ein Grund ist eine hohe innere Motivation. Das Wort Ehrgeiz mag ich nicht so, aber als ich das las: innere Motivation leuchtete in mir etwas auf.
Ohne innere Motivation schafft man nichts, da hilft auch kein Lob, Drill oder Belohnungen von außen.

Meine innere Motivation (das Leben zu entdecken, meine Interessen zu verfolgen, meine Begabungen zu entfalten) wurde schon sehr früh stark verurteilt, abgeschnitten, totgetrampelt. Ich wurde zum Nach-und Mitläufer. Die Entwicklung von Selbstbestimmtheit und dem Wissen was gut für mich ist wurde ein großer Riegel vorgeschoben.
Meine eigenen Impulse musste ich ständig unterdrücken, ich entfremdete mich massiv von mir selbst.
Für all diese Mißhandlungen Worte zu finden, erleichtert mich.
Es ist vorbei. Diese Menschen die mir das antaten gibt es in meinem Leben nicht mehr, bzw. nur am Rande. Und die Menschen die das an mir versuchen, gebe ich keine Macht.

Ich lebe auf. Ich atme. In mir entwickelt sich wieder eine innere Motivation.
Meine Begabungen zu finden, meine Stärken zu leben, meinen Interessen zu folgen.
Jeah und ich tue es mit Freude!
Die totgeglaubte Blume richtet sich wieder auf.
Hoffnung!

Freitag, 4. Dezember 2015

Von wegen...

Von wegen staade Zeit.
Ich bin unruhig. So hibbelig. So getrieben fühl ich mich.
Is ätzend.
Aber auch kein Wunder. Soviel hängt gerade in der Schwebe. So viel unfertiges um mich. Das IST unruhig.
Naja ich mach das beste draus. Sehe es als Herausforderung und mach den Pc aus und den Tee an.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Gelassenheit, ein wenig Hawaii und sonstiges

Gestern festgestellt, dass mich Äußeres weniger stresst.
Die Woche stand ich an einem großen unterirdischen Bahnhof. Menschengwusel, U-Bahnen kamen und fuhren wieder, das Licht war grell, Wände und Boden waren hässlich und ich konnte trotzdem ganz entspannt stehen bleiben und auf meine Bahn warten. Nach einigen Minuten fiel mir sogar auf, dass ein doch recht lautes Bohrgeräusch zu hören war! Normalerweise nehme ich sowas sofort (genervt) wahr.
Auch gestern im Trubel der Großstadt, Feierabendverkehr, Christkindlmarkt, hupen, Lärm, Gedrängel...ich konnte viel besser bei mir bleiben, mir ruhige Ecken suchen, spüren wonach mir ist.
Ich glaube ein wichtiger Aspekt, dass ich nicht mehr so extrem hochsensibel bin, ist, dass ich meine Umwelt als weniger bedrohlich einstufe.
Ich sehe die Menschen irgendwie milder, gütiger. Muss nicht mehr so in Habachtstellung sein. Entspannt kann ich mich am besten wehren.
Jeder wurschelt sich doch irgendwie durchs Leben. Jeder hat seine Schieflagen. Ich glaube die Sicht auf die Menschen hat sich nun auf Augenhöhe eingependelt.
Ich bin immer von einem Extrem ins andere gependelt. Die anderen völlig überbewertet und mich klein gemacht. Oder mich überheblich gefühlt und die anderen als minderwertiger angesehen (dies Verhalten zeigte sich nur bei fremden Personen, die man so im Alltag sieht/begegnet).
Das macht nur Stress.
So wie jetzt ist es viel schöner. Angenehmer.

Ich habe dann gestern noch eine hawaianische Massage mir gegönnt. Hatte vor Wochen schon gebucht, aber die gute Frau wurde dann krank.
Also so ganz meines war es nicht, dass die Liege nämlich auch eingeölt wird, hat mich eher verspannen lassen, weil ich das Gefühl hatte keinen festen Halt mehr zu haben und so eine Liege ist ja recht schmal.
Interessant war zu erfahren, dass diese Massage früher oft bei Lebensveränderungen, bei Übertritten in eine neue Phase angewandt wurde.
Na wenn das mal nicht gerade passt!!!

Später schrieb ich mit einem Freund und er fragte mich, ob ich morgen mit zum Brunch will. Würd ich schon gerne, nur habe ich schon was vor und am Freitag muss ich arbeiten. Wollte ich schreiben. Ich möchte aber gerade in Bezug auf Arbeit mehr auf meine Wortwahl achten. Ich MUSS nicht. Müssen macht nur Druck. Ich möchte arbeiten. Also korrigierte ich und meinte: BIN arbeiten.

Und sonst so?
Ich hoffe nur, dass der Zahn der da seit gestern sich meldet, nur eine Überempfindlichkeit angesichts der Weihnachtsnaschereien ist und das bald wieder vorbei ist.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Ode an die Freude

Die Melodie *Ode an die Freude* hab ich ja immer mal wieder als Ohrwurm und das find ich schön :)

Ich habe heute voller Überzeugung und Gewissheit gesagt, dass ich mir sicher bin, ab 2017 nicht mehr die volle Erwerbsunfährigkeitsrente zu brauchen.
Mit ganz großen Schritten geht es zurück in ein aktives Leben. Ein selbst gestaltetes. Ein teilhabendes. Ein erfüllendes. Und was erfüllt, macht glücklich.
Es ist toll eine Verabredung zu machen und zu wissen: Da gehe ich auch hin. Nicht mehr diese Unsicherheit: Hoffentlich gehts mir da gut. Hoffentlich bin ich fit genug.
Oder sich mittags (aus Gewohnheit) hinzulegen, so richtig ins Bett, wie ich das immer machen musste, um dann festzustellen, dass man eigentlich sowas von knallwach ist. Und sich kichernd wieder auf den Rücken dreht, um halt dann einfach ein wenig zu ruhen.
Es gibt mir auch Sicherheit, dass ich Turbulenzen (wie nun letztens) selbst schaffe. Die Gedanken meine Therapeutin hinzuzuziehen waren zwar da, aber dann eben doch nicht not-wendig.
Überhaupt Sicherheit...mehr dazu ein ander Mal....