Freitag, 27. November 2015

Seiltanz

Das schwarze Loch zieht und ruft, aber ich will da nicht hinein fallen.
Mit Achtsamkeit schaue ich auf meine Gedanken, dass sie nicht zu sehr in eine Richtung abrutschen oder mir in eine selbst gemalte dunkle Zukunft davon galoppieren.

Es gibt nicht nur die inneren vernichtenden (Eltern)-Stimmen sondern inzwischen auch eine innere Therapeutin.
Das ist schön. So ist es mir möglich mich liebevoller anzuschauen, mir beruhigende Sachen zu sagen oder einfach ein wenig Distanz auf diese ganze Schwere zu gewinnen.

Mit Achtsamkeit schaue ich auf mein Tun: was tut mir jetzt wirklich gut und was meine ich nur, dass es mir gut tun müsste?
Bewegung oder lesen oder in Kontakt mit anderen Menschen gehen, wenn ja mit welchen?
Die Nacht war sehr unruhig, ständig Herzrasen, Beklemmung, Unruhe, kein Tiefschlaf war möglich. Voller Adrenalin, auch tagsüber nun schon die ganze Zeit. Gleichzeitig ist alles in mir verkrampft, der Bauch will dadurch kein Essen, das atmen fällt schwer, ich friere unerträglich, so von innen heraus, keine Konzentration ist möglich.

In den letzten Wochen habe ich meist täglich eine Tarotkarte gezogen.
Mir hilft das. Und seit einigen Tagen ziehe ich passenderweise immer
DER GEHÄNGTE
worüber ich natürlich erst erschrak, bis ich las:


Krise als Chance
Wehre dich nicht länger dagegen, lass dich hängen, lass los und erkenne, dass die Lösung reif ist und viel naheliegender als du denkst. Wechsel die Blickrichtung.
Und dann wirds in mir weicher, ich kann ein wenig weinen, Energie fließt wieder durch meinen Körper, ich kann wieder atmen und schauen, was die neuen Blicke mir da zeigen mögen.

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