Donnerstag, 22. Oktober 2015

Leben im Schnelldurchlauf?

Manchmal denkt man frau ja so ein wenig (nicht mehr wie letztens schon geschrieben) über ihr bisheriges Leben nach.
Und dieses Mal ging es nicht um eine spezielle Zeit, sondern so im Gesamten und dabei fiel mir was auf.
Ich hab wohl ein wenig im Zeitraffer gelebt:

Mit 16 von daheim ausgezogen und beim Freund gleich eingezogen. Waren sogar dann verlobt.
Mit 18 dann Kinder (gut nicht die eigenen, sondern in der Arbeit). Außerdem auch Befreiungsschlag aus dieser Beziehung und die erste eigene Bude.
Dann so paar Jahre mit Höhen und Tiefen vor mich hingelebt.
Zwischendurch immer mal wieder diverse Midlife-Krisen.
Mit 30 vereinzelt weiße Haare vom Kopf gerissen.
Mit 32 Jahren in Rente.
Tja und da rentner ich jetzt vor mich hin.

Und genauso fühl ich mich.
Wie irgendwas mit 70.
Keinen Ehrgeiz. Wenig Pläne für die Zukunft.

Uff.
Bin ich heut knatschig.

Sonst so?
Ich bin weiter am ausmisten. Obwohl ich gemerkt habe, die alten Sachen (Tagebücher und Co) will ich nicht weghaben. Die Gedichte voller Schmerz und Leid in den Schredder zu jagen war gut. Mehr nicht.
Aber im groben geht es weiter, ein wenig Klamotten, das Adressbuch, Bücher, Dateien. Alles was mir so einfällt, was ich nicht mehr haben will.
Es tut sehr gut Dinge aufzubrauchen, von denen ich dachte ich brauch die mal wieder. Ich übe mich im Vertrauen, dass ich es haben werde, wenn ich es brauche. Und so flog mit viel Leichtigkeit einiges hinaus.

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