Montag, 12. Oktober 2015

Grenzen

Und schon wieder was gelernt:
Grenzen sind nicht gut oder schlecht.
ach.
ACH!
Ich schäme mich immer für meine.
Obwohl das schon besser wurde. Aber alte Verhaltensweisen, gut gelernt und lange angewandt, verschwinden nicht so schnell, wie meine Sommerklamotten (heut) in den Keller.
Ich darf Grenzen haben. Bei diesem Satz wird mir immer ganz wohl ums Herz. Und um die Mundwinkel, da muss ich immer lächeln.

Vorgestern zum Beispiel hatte ich mit einem Mann Kontakt. Ich hatte im Vorfeld schon gemerkt, dass er meine Ansage/Grenze nicht so einfach hinnimmt, sondern mich mit emotionaler Erpressung manipulieren wollte (gut nur, dass ich dieses Spiel in und auswendig kenne, dass ich es zum Glück schon erkenne, wenn es noch 200m entfernt ist!).
Er spielte die Rolle *das Opfer*, verfiel ins jammern und wehklagen, er wolle mir doch nur gutes tun, völlig uneigennützig und bedinungslos (es darf gelacht werden).
Beim wiederholten NEIN von mir, kam dasselbe nur in anderen Worten wieder. Ich verstummte. Es hat keinen Sinn darüber zu diskutieren.

Ich darf gut für mich sorgen und es darf mir gut gehen, sind auch so Einstellungen die ich weiterhin üben darf.
Es darf mir sogar gut gehen, auch wenn das anderen nicht gefällt.
Hammer oder?
Den Satz: Ich sorge gut für mich und es ist mir egal was du davon hältst, durfte ich in der Klinik rund 30x hintereinander sagen. Ich stand in der Mitte, um mich herum saßen Menschen, jedem musste durfte ich in die Augen sehen und diesen Satz sagen.
Das macht ordentlich was mit einem!

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