Samstag, 10. Oktober 2015

Bayrisch. Introvertiert. Minimalistisch.

Sind so Dinge die auf mich zu treffen.

Bayrisch: Seit Geburt an in Bayern lebend, also 35 Jahre. Ich mag die Art Humor, die wunderschöne Landschaft und natürlich den Dialekt. Den ich leider fast nicht mehr spreche. Warum? Aus übertriebener Rücksicht. Andere könnten mich ja nicht verstehen. Und ich will andere nicht in Bedrängnis bringen. Achja. Coabhängigkeit lässt grüßen. Ich finde Leute toll, die so reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
Vor allem mit der Freundin aus Hamburg pack ich mein bestes hochdeutsch aus, was mir manchmal schon selber ganz komisch vorkommt, weil es sich so gestellt anhört. Irgendwie kamen wir im letzten Telefonat auf dieses Thema und Freundin meint: "ach ich liiiieeeebe diesen bayrischen Dialekt, der klingt immer so liebevoll, ach ich hör das so gern!"
Ich prustend losgelacht: "na gut, dass wir das nach 8 Jahren Freundschaft auch mal geklärt hätten!!!"
Mal sehen, ob ich also nun in Zukunft so frank und frei reden kann, wie es mir gefällt....

Introvertiert. Im Moment wieder starke Phase. Und: I love it!
Weil ich es akzeptiert habe. Mich akzeptiert. Das alleine sein, nachdenken, in seinen bunten Seelenlandschaften spazieren gehen, in sich hinein sinken. Volle Kanne Batterieaufladung!

Und interessanterweise bin ich in so stark introvertierten Phasen auch sehr minimalistisch. Klar, das Außen gibt mir dann nicht viel, im Gegenteil es streßt mich wenn viel rum liegt. Einkäufe sind da auch sehr anstrengend.
Wenn ich wieder mehr draußen unter Menschen bin, dann hab ich auch viel mehr Spaß am kaufen, am haben wollen. Jetzt weiß ich warum das immer abwechselnd ist bei mir, mit den unterschiedlichen Phasen....
Tja. Haben oder Sein eben :-)

Im Moment bin ich einfach.

Schönes Wochenende Euch allen!

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