Dienstag, 8. September 2015

Ganz ruhig

Nur kein Streß.
Draußen ist es bewölkt und kalt, ideales Wetter um mal richtig abzuhängen.
Was mir meistens schwer fällt.
Normalerweise steh ich unter dem Zwang was machen zu müssen: Aufwachen, aufstehen, frühstücken, duschen.
Dann je nach Tag, einkaufen, mit anderen Leuten treffen oderoderoder.
Nicht so diese Tage.

Es ist absolute Schonzeit angesagt. Selbst das Straßenreinigungsfahrzeug gestern hielt ich fast nicht aus, vom Geräusch her.
Wenig Pc. Viel Buch. Also mehr zentrieren, als zerstreuen.
Keine Menschen. Bis vormittags im Schlafanzug rumlungern.
Am Sonntag nicht mal das Haus verlassen. Für eine 100-prozentige wie mich eine Seltenheit. Und Wohltat.
Einfach entspannen. Aus dem Fenster gucken. Ein lustiges Hörbuch hören (irgendwelche Vorschläge/Empfehlungen von Euch?) oder einfach ein Interview. Kein normales Radio. Viel zu hibbelig.
An die Bauchatmung erinnern. Tagebuch schreiben. Hirn einfach mal laufen lassen.
Auf dem Einkaufszettel steht was? Egal. So wichtig wirds schon nicht sein. Ich hab genug zu essen hier. Ein Supermarktbesuch ist mir grad zuviel.
Diese Woche habe ich frei (außer am FREItag wo ich arbeite) und sobald mich wieder der Zwang überkommt, irgendwas machen zu müssen, schnauf ich erstmal durch und sag: och nöööö. Ganz viel dösen und schlaaaafen...

Ich muss mich beruhigen. Ich bin so nervös. Mein Tinnitus wurd lauter und das Herz rast zu oft, das innere zittern geselllt sich auch gern beim kleinsten Anlass dazu.
Also hol ich mir jetzt ein Glas Wasser, hock mich auf die Couch und schau in den Himmel, ganz nebenbei hör ich ein paar Vögel beim Morgenkonzert zu.
Das reicht als Input. Total.

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