Sonntag, 27. September 2015

Entspanntes allein sein

Seit 6 Tagen hab ich mit keinem Menschen geredet (außer mit ganz weniger per Mail und gestern ein Telefonat mit einer sehr guten Freundin).
Ich will alleine sein.
Ich muss mit mir alleine sein.
Ich genieße mich.
Die Zeit mit mir. Stundenlang sitze ich auf meinem Sofa, stricke oder lese.
Brauche viel Duft an mir und in meiner Wohnung.
Fühle mich so heimelig. So spirituell. Mit so religiösen Gefühlen. Höre auch nur ganz sanfte Musik. Mantren. Ruhige Mediationsmusik. Melancholische auch.
Bin ganz tiefenentspannt. Will keinen sehen und hören. Einmal am Tag bin ich draußen. Radeln oder spazieren. Die Bewegung an der frischen Luft tut super gut. Immer noch habe ich mehr Kraft und wenig Benommenheit. Das genieße ich sehr.
Ich spüre mich und meine Bedürfnisse sehr gut. Bin mir selber so nah wie selten.
Brauche keinen.
Ganz besinnlich ist mir zumute. Kann nicht schon jetzt Advent sein? Mir wär so danach.

Ich weiß nicht recht ob das nur eine starke introvertierte Phase ist oder der Beginn einer depressiven.
Ich werde es ja sehen.
Und daweil werd ich meine Zeit so gestalten, wie mir gerade danach ist. Und ich bin sehr sehr dankbar, dass ich das gerade kann und fast keine Verpflichtungen hab.

Grüße aus dem Schneckenhaus!

Donnerstag, 24. September 2015

Meine Farbe türkis

Die Farbe türkis habe ich nie groß beachtet. Sieht ganz schön aus, das wars.
Das ist nun anders.
Schon letztes Jahr kaufte ich mir eine Tunika in allen möglichen grün-blau-türkis Schattierungen.
Dieses Jahr kamen noch Ohrringe in silber-türkis dazu und 3 Armbänder, ebenfalls türkis. Gestern entdeckte ich Wolle wieder in allen Türkisschattierungen und unterschiedlicher Dicke, mal ganz dünnes Garn, dann wieder flauschig wie zum filzen. Ein Traum!

Lange war ich auf pastellflieder und lila scharf, aber eher als Wandfarbe. Nicht als Kleidung.
Was will mir jetzt das türkis sagen. Was bedeutet die Farbe?
Ich machte mich auf zur Recherche und fand:

"Thema: Massenkommunikation, Kommunikation, Kommunikation durch Kunst
Symbolische Bedeutung: Delphine, Atlantis, Meer, Farbe des Wassermannzeitalters, Weisheit, Freiheit, Technologie, Telepathie
Spirituelle Bedeutung: Weite, Karma, Stabilität
Mentale Bedeutung: Kommunikation durch Medien und Kunst, Idealismus, Begabung für Technik
Emotionale Bedeutung: Intuition, Gefühlsausdruck, Mitgegühl und Empathie, Technophobie
Körperliche Zuordnungen: Herz, Kehle, oberer Rücken
Edelsteine: Aquamarin, Türkis, Opal
Tierkreiszeichen: Wassermann
Planet: Neptun
Wochentag: Samstag
Affirmation: Türkis erfüllt mich mit Frieden und beruhigt meinen Geist sowie meine Emotionen. Ich behalte einen kühlen und klaren Kopf.
Heilfarbe Türkis:
* um sich zu beruhigen
* wenn das Wahrnehmungsvermögen geklärt und gestärkt werden soll
* um das Ausdrucksvermögen auszubilden
* um die sprachliche Mitteilungsfähigkeit zu fordern
* wirkt harmonisierend
* hilft Gefühle zu zeigen
* hilft bei Elektrosmog"


Und noch so einiges...darüber werd ich nun ein wenig nachdenken ;)

Mittwoch, 23. September 2015

Weihnachten und Hormone

Ja ich bin so eine, die jetzt schon Weihnachtsnaschereien kauft. Nicht viel. Und immer nur eines. Aber so Dominosteine...*njam*.
Auch besorg ich schon ganz gemütlich das ein und andere Geschenk. Wenn ich was finde oder eine Idee habe, dann setz ich diese um. Wird ja nicht schlecht. Und ich spar mir Druck und Streß.

Laut Kalender könnnte meine üble Monsterlaune auch mal wieder PMS sein. Das nervt tierisch. Da seit 2 Jahren der Zyklus auch immer mal durcheinander ist, werd ich jetzt mal Frauenmanteltee trinken. Allein der Name tut schon gut :-)
Hat jemand von Euch Erfahrung damit?

Und...auch nicht zu vergessen, als ich das erste mal die Milchsäuretropfen nahm, gabs diese üble Laune auch. Kein Wunder, die Leber hat mehr zu tun, Gifte und Säuren werden ausgeschleust, da kann man schon mal *sauer* sein. Nun gibts zu all den anderen Maßnahmen noch 1x tägl. Leberwickel.

Und so werd ich heut einfach lieb zu mir sein.
Gleich noch etwas aufräumen, dann einkaufen und dann nur noch Couch.
Draußen ist es kalt, regnerisch und windig.
Sehr passend :)

Dienstag, 22. September 2015

Wütend durch den Wind

Heute morgen aufgewacht: grotten schlechte Laune.
Nanu...warum? Ich wußte es nicht.Dachte mal wieder *ohne Grund* bzw. wegen irgendeiner Stoffwechselaktion durch die Medizin.
Null Bock auf gar nix. Also das vereinbarte heut erstmal abgesagt.
Dann wolt ich ein wenig radeln. Mir eine ruhige Ecke suchen und schauen was da so in mir los ist.
Weit musste ich nicht fahren. Da dämmerte es mir: ich bin wütend. Und es hat mit D. zu tun (mal wieder)...

Wir hatten uns gestern getroffen und ich war etwas außer mir. Voller guter Laune, etwas zu sehr aufgedreht und so spürte ich eigentlich so gar nicht recht was ich will/was nicht. Ich spürte meine Grenzen nicht. Und wenig bis gar nicht meine Gefühle.

Wir gingen spazieren und unterhielten uns. Da stellte er 2 Fragen. Und statt meine Empörung und Wut zu spüren, zu fühlen, zu zeigen, beantwortete ich, als ob nichts wäre, einfach die Fragen (ist ja auch einfacher *hmpf*).
So und heute stand die Wut also wieder da.

Dass ich mich nicht von ihm gesehen/wahrgenommen fühle (mein Urtrauma).
Es ist nämlich so, dass ich ihm diese 2 Fragen mindestens schon 5x beantwortet habe. Und mindestens 2x davon sehr ausführlich.
Ej wer kommt sich da nicht verarscht vor?

So.
1. häng ich jetzt in der Beschimpfung fest, ER soll sich verändern, ER ist so ein Arsch, überhaupt was will ich denn mit "so einem" ect. Was aber nix bringt und ich somit keine Verantwortung für mich übernehme.
Und 2. will ich diese Wut weghaben und wieder meine gute Laune genießen.

Im Grunde bin ich ja sauer auf mich. Andere kann ich nicht ändern. Aber ich war nicht in der Bewußtheit, hab meine eigenen Gefühle/Grenzen überlatscht.
Mennooo....

Sonntag, 20. September 2015

Heute

Heute gehts mir eher wieder schlecht. Bin schlapp und das Radfahren war wieder so anstrengend wie früher. Blutdruck niedrig.
Ich nehme das SAM-e nur Montag, Mittwoch und Freitag. Weil es mir sonst zuviel ist.
Aber demnach ist der Spiegel dann am Sonntag wieder sehr niedrig (bzw. das Histamin sehr hoch) und ich merk das.
Sonst hab ich am Wochenende immer das Taurin genommen. Hab ich nun vergessen. Werde ich nächstes We nehmen und weiter beobachten.

Ansonsten war ich gestern früh morgens lange spazieren. Die aufgehende Sonne, das taunasse Gras, die Schattenspiele und dünne Nebelbänke, eine Pferdeherde und ganze viele glitzernde Spinnennetze. Und ich mittendrin: Wach, klar, kraftvoll. Die Freude sprudelte nur so in mir, ich war pur glücklich!
Hab ich endlich den richtigen Schalter gefunden? Fängt nun endlich wieder normales Leben an? All das was ich machen will, rückt das nun in greifbarer Nähe? Herzklopfen....

Für nächste Woche habe ich gleich 2 Verabredungen. Ich muss hinaus. Was tun. Was erleben. Ich hab so eine Lust daran! Der Montag (außer morgen) wird zum Schwimmtag benannt. Überhaupt Sport! So eine Freude an der Bewegung, ich spüre wie gut es meinem Körper tut, meine Muskeln erwachen, die Glückshormone sprudeln nur so...hab ein wenig Bammel vor der dunklen Jahreszeit. Die Bewegungsfreiheit ist dann eingeschränkt (sofern es sehr kalt und eisig ist).
Was mache ich, wenn ich nicht mehr soviel ruhen muss und ich endlich meinen Kopf wieder voll benutzen kann?
Vieles kostet Geld...es muss eine neue Einnahmequelle her. Ich werde mich umschauen.

Auch ein Blutdruckgerät werde ich mir die Tage wieder ausleihen. Mal sehen was jetzt die Werte sagen.
Der pure Wahnsinn was so eine massive Histaminintoleranz, wie ich sie habe, anrichten kann. Ich mag nicht wissen, wieviele Menschen mit dem Chronic-Fatigue-Syndrom, Migräneanfällen, Depressionen, Reizdarmsyndrom, Asthma, Burn-out eigentlich *nur* eine Histaminintoleranz haben...

Und heute noch...mach ich mir einen gemütllichen, mit einem Film (oder zwei) und später werde ich noch backen und ein wenig telefonieren.
Draußen regnet es nun eh.

Interessanterweise habe ich immer weniger Lust auf Süßes. habe heute nichtmal den ganzen Eiweißriegel geschafft, weil einfach nur pappsüß und es mir viel zuviel war (sonst pack ich da locker einen).
Wenn das noch ein Nebeneffekt ist, dann umso besser. Ich esse viel zu viel Zucker und wäre froh drum, wenn es mich weniger danach gelüstet.

Freitag, 18. September 2015

Es geht mir gut

Diese Woche war schön.
Ich hatte Kraft und Entspannung. Ein toller Zustand.

Ich habe mich immer wieder gefragt, warum ich es nicht schaffe, Dinge zu tun, die ich gern tue. Wandern, tanzen, überhaupt Sport, mal wieder was Neues ausprobieren.
Nun weiß ich es.
Ist ja klar, dass man sowas nicht macht/sich nicht zutraut, wenn es einem körperlich oft so bescheiden geht, dass man nach einem kurzen Einkauf schon völlig schlapp sich wieder hinlegen muss.

Diese Woche ist anders. Dank der im Moment richtigen Zusammentsellung der Orthomolekularmedizin (vor allem SAM-e und rechtsdrehende Milchsäure) bin ich voller Energie.

Am Dienstag war ich gemütlich in München bummeln, an der Isar spazieren und gönnte mir eine kurze Thaimassage.
Am Mittwoch schlief ich zu lange und war dann matschig. Trotzdem schaffte ich später eine Radrunde und ein wenig lesen am See.
Gestern fuhr ich weiter mit dem Rad und lag nochmal 2 Stunden an einem entfernteren See und heute war ich wieder in München, ein paar Erledigungen und schwimmen im Hallenbad.
Die ganze Woche brauchte ich keinen Mittagsschlaf.
Im Gegenteil ich war oft so voller Energie, das ich immer was tun wollte, was mich aber in so eine Hibbeligkeit brachte. Also immer für kurze Auszeiten sorgen.
Das angenehmste überhaupt: Ich bin klar und wach im Kopf. Der Nebel, die Benommenheit ist weg.

Ich bin gelassen, innerlich richtig entspannt, gehe auch viel lockerer und langsamerer und habe meistens gute Laune.

Ich fühle mich in meinem Körper so richtig wohl und genieße das mit jeder Zelle und in jeder Minute.

So darf es bleiben. Immer.

Donnerstag, 17. September 2015

Ich, als Kind der 80er

Als Kind der 80er wuchs ich mit solchen Schlagern auf,
einmal Andy Borg:
https://www.youtube.com/watch?v=RDOwfJU_YfQ

oder die Glocken von Rom:
https://www.youtube.com/watch?v=fPny5mDfKLk

später wurde Dancefloor aktuell und auch da sang und tanzte ich begeistert mit,
von 2unlimited:
https://www.youtube.com/watch?v=qM5W7Xn7FiA

bis zu:
Rythm is a dancer
https://www.youtube.com/watch?v=WMPM1q_Uyxc

was hört man dann heute?
Genau. Beides vermischt...(ja ich hatte diesbezüglich schonmal paar Beispiele genannt, finde aber immer mal wieder neue, die mir extrem gut gefallen).
Tja, was soll man sagen: Gestört, aber geil:
Jonny Blue
https://www.youtube.com/watch?v=-qQpxs2Gsug

In diesem Sinne: Einen geilen Tag!
:-)

Montag, 14. September 2015

Veränderungen

Wer immer so bleibt, wie er ist, ist eigentlich schon tot.
Zitat von mir.

Nachdem sich nun meine Haare mit der Seifenwäsche immer pappiger anfühlten, so als wären sie einfach überladen, habe ich heute eine Natronwäsche dazwischen geschoben. Fühlt sich gut an. Wieder etwas trockener.
Überhaupt habe ich nun viel mehr das Gefühl, dass meine Haare nun richtig zu mir gehören. Klingt komisch, ist aber so.
Ich habe sie sonst immer richtig als von mir abgetrennt gefühlt.
Was sie ja auch waren, mit der Chemieschicht auf der Kopfhaut kein Wunder. Es hat sich eine Art Zuneigung zu meinen Haaren entwickelt. Interessant!
Ich lasse sie nun viel öfter offen. Spiele mit ihnen. Habe den Wunsch sie mal richtig lang wachsen zu lassen (sofern sich der Waschrythmus auf 1-2x die Woche einpendelt). Jetzt sind sie wenige Zentimeter über der Schulter.

Das andere ist mein zweites Tatoo. Ein Stacheldraht um den Fußknöchel. Meine selbt gemachte Fußfessel. Schon öfter habe ich mir überlegt, es a) weg zu machen oder b) was anderes draus stechen zu lassen. Jetzt ist der Entschluß viel fester als jemals, in ein Tatoostudio zu gehen und mich beraten zu lassen.
Mit dazu beigetragen hat ein Buch über die Urschöpfungskraft, über die große Energie die uns alle umgibt (und man eigentlich nur nutzen braucht).
Es war mir schon klar, dass Farben, Formen, Gegenstände etwas mit uns *machen*.
Seit Jahren achte ich bewußter drauf, was ich esse, trinke, mit welchen Menschen ich näher zusammen sein möchte, welche Filme ich mir anschaue usw. Früher war ich da komplett mit Scheuklappen besetzt und wunderte mich warum es mir so schlecht geht.
Ich bin gespannt, wie sich mein Tatoo weiter entwickelt.

Da fällt mir der alte Miesmacherspruch von Family & Freunde ein: "Laß das nicht machen, das hast du dein ganzes Leben lang! Wie sieht das denn als alte runzlige Frau aus?"
Mich haben solche Sätze immer erst recht angestachelt ;)
Aber es gibt auch genug Gegenargumente:
1. weiß ja keiner ob ich eine alte Frau werde, oder vorher sterbe.
2. und wenn schon, dann gibt es hunderte um mich herum, die auch runzlig sind und ihre Tatoos mit sich herum tragen. Das gibt dann ein fröhliches Rätsel im Altersheim, was das   Tatoo da am faltigen Arsch früher darstellen sollte!
3. kann man es heute wegmachen lassen oder eben verändern...
4. sag ich ja auch nicht zu einem frisch verheirateten Ehepaar: macht bloß keine Kinder, die habt ihr ein ganzes Leben lang
5. nur bleibende Werte (naja in diesem Fall Dinge) sind....äh...was wert :-)

In diesem Sinne, hier meine Montags-Regentagmusik:

 https://youtu.be/dzVudu1GWLU


 https://youtu.be/iiyrXKVlBfg


Immer schön geschmeidig in den Hüften bleiben!

Freitag, 11. September 2015

Erkenntnis des Tages

Mit Depressionen hat man keine Zukunftsvorstellungen.

Donnerstag, 10. September 2015

Allerlei

Gestern genug Kraft und Laune gehabt, mal wieder in den mittelgroßen Wald zu radeln. Dort dann einfach mal einer Fahrrinne vom Bulldock gefolgt und irgendwann einfach mitten im Wald gestanden. Ach wie schön. Dann einen sehr hohen Baumstumpf gefunden auf den ich über seine Wurzeln hochklettern musste.
Da saß ich dann. Buddaähnlich.
Irgendwas heiliges hat für mich so eine Waldstimmung.
Stille.
Aber doch nicht ganz.
Aber es ist so ein Gefühl von: Da ist was stärkeres, größeres, mächtigeres am wirken und ich werde eins mit der Assel, der Rinde und der Erde.
Ich sah mich lange um. Die verschiedenen Bäume, das Licht, was höre ich, ob sich die Bäume jetzt alle zutuscheln, dass da noch wer ist (ich habe mich in der Vergangenheit mit der Kommunikation der Pflanzen ein wenig auseinander gesetzt. Höchst spannend! Ich seh die Welt jetzt wesentlich anders).
Innerhalb von Minuten: innere Ruhe und Gelassenheit. FRIEDEN! So schön.


Nachdem ich jetzt viele Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert habe, will ich nun mal länger bei folgenden bleiben, um die Wirkung nicht immer zu verfälschen:
Wegen HPU: abends Zink (zw. 25-40mg) und Mangan wobei ich glaube, dass ich letzteres nicht mehr brauche, so vom Gefühl her. Und Vit-B-Komplex ohne Folsäure (die ich wegen Histamin nicht vertrage, nur aktive Folsäure die ich in paar Wochen mal einschleiche und ausprobiere).
Hauptsächlich wichtig ist das B6. Wenn das anschlägt, träumt man besser (fehlende Traumerinnerung ist B6-Mangel).
 Ja danke auch. Heut Nacht alptraumähnliche Episoden erlebt. Püh.

Für allgemein: Magnesiumchlorid auf Haut (bevorzugt Fußsohlen) sprühen, einmassieren.
Mittags Eisentabletten mit Rizinusöl, besser verträglich, nennen sich Tardyferon.

Für die Stimmung und Leber: SAM-e, erstmal alle 2 Tage 1x 400mg.
Zum Entsäuern, Hilfe fürn Darm und Abbau von Ammoniak rechtsdrehende Milchsäure 21% von Städtgen, im Moment am einschleichen morgends und abends je 5 Tropfen, das jetzt über eine Woche, ganz langsam erhöhen. Wieviel genau weiß ich nicht, hab das Gefühl dass die Angaben für mich zuviel ist. Teste nach Gefühl.
Dann noch Lasea für mein angeschlagenes Nervenkostü.
Vormittags und nachmittags je 1 Kapsel Toxaprent, auch dessen Wirkung spüre ich, durch klareren Kopf, hilft auch Giftstoffe aufzusagen.

Was ich noch leerfutter und nicht mehr bestelle, ist Enzym Lefax und aktives B12 in Tropfen. Auch die Artischockenkapseln für die Leber brauch ich nicht wirklich.
So, das reicht...

Hab jetzt die 3. Haarwäsche mit der Alepposeife hinter mir. Hab das Gefühl sie fetten schneller nach. Kann erstmal die Umstellung sein. Von der schrieben einige in den Foren. Ansonsten ist das Gefühl auf der Kopfhaut sehr angenehm, nicht mehr so verpappt. Auch sind die Haare direkt nach der Wäsche sehr gut kämmbar und locker, nicht so verklebt wie nach normalem Shampoo.

Und nachdem ich heut nochmal beim Zahndoc war (was mich tierisch nervt, weil das grad alles nur zuviel ist...) hat sich zum Glück rausgestellt, dass es nur eine kleine Überlastung ist, was nur Geduld braucht, Weil ich auf was sehr hartes biss und das sozusagen den Zahn minimal verschob.

Da freu ich mich jetzt einfach auf weiteres rumhängen, mit Kaffe und Himbeerkuchen und nem Mittagsschläfchen oder so ;)

Wer mal Lust auf neue Musik hat, aber nicht so recht weiß was und wie und wo, der kann hier das Radio (ohne Sprecher/Werbung) mal ausprobieren, sofern er auf Weltmusik, Entspannungstöne, Naturklänge, Mantren und sonstiges steht

Tip:https://www.silenzio.de/home2.aspx 
ganz oben, das grüne Band ;)
Viel Spaß  beim lauschen!

Dienstag, 8. September 2015

Ganz ruhig

Nur kein Streß.
Draußen ist es bewölkt und kalt, ideales Wetter um mal richtig abzuhängen.
Was mir meistens schwer fällt.
Normalerweise steh ich unter dem Zwang was machen zu müssen: Aufwachen, aufstehen, frühstücken, duschen.
Dann je nach Tag, einkaufen, mit anderen Leuten treffen oderoderoder.
Nicht so diese Tage.

Es ist absolute Schonzeit angesagt. Selbst das Straßenreinigungsfahrzeug gestern hielt ich fast nicht aus, vom Geräusch her.
Wenig Pc. Viel Buch. Also mehr zentrieren, als zerstreuen.
Keine Menschen. Bis vormittags im Schlafanzug rumlungern.
Am Sonntag nicht mal das Haus verlassen. Für eine 100-prozentige wie mich eine Seltenheit. Und Wohltat.
Einfach entspannen. Aus dem Fenster gucken. Ein lustiges Hörbuch hören (irgendwelche Vorschläge/Empfehlungen von Euch?) oder einfach ein Interview. Kein normales Radio. Viel zu hibbelig.
An die Bauchatmung erinnern. Tagebuch schreiben. Hirn einfach mal laufen lassen.
Auf dem Einkaufszettel steht was? Egal. So wichtig wirds schon nicht sein. Ich hab genug zu essen hier. Ein Supermarktbesuch ist mir grad zuviel.
Diese Woche habe ich frei (außer am FREItag wo ich arbeite) und sobald mich wieder der Zwang überkommt, irgendwas machen zu müssen, schnauf ich erstmal durch und sag: och nöööö. Ganz viel dösen und schlaaaafen...

Ich muss mich beruhigen. Ich bin so nervös. Mein Tinnitus wurd lauter und das Herz rast zu oft, das innere zittern geselllt sich auch gern beim kleinsten Anlass dazu.
Also hol ich mir jetzt ein Glas Wasser, hock mich auf die Couch und schau in den Himmel, ganz nebenbei hör ich ein paar Vögel beim Morgenkonzert zu.
Das reicht als Input. Total.

Freitag, 4. September 2015

öfter mal was Neues

Ich liebe es alternative Sachen auszuprobieren.
Vor allem in Sachen Körperpflege.
Dieses Mal: Haare waschen
Nach Natronwäsche, Lava-und Heilerde nun: Haarseife. Speziell: Alepposeife für Haare.
1. Versuch sieht gut aus. Die Seife schäumt leicht auf und lässt sich gut wieder ausspülen. Ein Apfelesseg-Wasser- gemisch (saure Rinse) zum Schluß macht die Haare gut kämmbar.
Die Haare fühlen sich nun nach dem trocken etwas griffiger an, aber okay.
Ansonsten sehn sie aus wie immer, wenn sie frisch gewaschen sind.
Und ansonsten? Es gab anfangs eine Art Kühle auf der Kopfhaut (weil endlich mal wieder Luft dran kommt und nicht zugekleistert wurde?)
Auf dem Rad hab ich das sehr gespürt, den Wind auf meinem Kopf! Nicht unangenehm.
Der Langzeittest wird sich zeigen. Ich würde gern von der Chemie wegkommen.
Zudemm soll sich der Waschrhythmus ändern. Gegen nur 1x die Woche Haare waschen hätt ich auch nix. So wie das Oma früher noch tat....

Donnerstag, 3. September 2015

Langsam Ruhe

Langsam kann ich innerlich ruhiger werden.

Dieses aufgezogenen Gefühl bei totaler Müdigkeit ist SO unangenehm.
Wie sehr mich "Kleinigkeiten" in Anspannung halten können, ist schon enorm. Selbst wenn mir diese bewußt sind und ich versuche das locker zu nehmen, klappt es nicht immer.

- endlich Zahnarztrechnung da. Nachdem ich dem Zahndoc verklickerte, dass es mir SEHR helfen würde, wenn ich da endlich Klarheit hätte. Da aber seine Assistenin noch im Urlaub ist, saß er einfach mal schnell selber am PC und tippte. Fand ich sehr toll!
- endlich "Tage"
- hab meine weiche Matrattzenauflage wieder aufs Bett getan, Rückenschmerzen weg. Ich muss das immer mal austauschen, mal mit, mal ohne.
- nächsten 3,5 Tage keine Termine. Runterfahren dürfen....
- warum mach ich das nicht weiter, was mir gut tut? Ich weiß ja inzwischen, dass wohl meine Leber irgendwie angeschlagen ist, vermutlich hohe Ammoniakbelastung, deswegen brain fog, Müdigkeit usw. Helfen tun: Toxaprent und RMS-Tropfen von Städtgen, also viel rechtsdrehende Milchsäure. Nehm ich ab heute wieder, nachdem ich das aus unerfindlichen Gründen und guten Erfolgen wieder sein ließ. Darf es mir nicht gut gehen?
- ihhh da kommt die Sonne raus, nö husch schnell wech da...
- neues Buch von Luisa Francia gegönnt: Die Wohnung der Geister. DAS les ich jetzt tiefentspannt auf der Couch ;)

Es gibt derzeit in der Mediathek einen netten kleinen Film:
 http://www.ardmediathek.de/tv/Doku-in-Einsfestival/Alles-was-wir-wollen-Frauen-%C3%BCber-30-su/Einsfestival/Video?documentId=30350396&bcastId=13980890

3 Frauen lassen sich begleiten, berichten über ihr Leben und ihre Einstellungen.
Immer wieder geht es um das Thema:
Uns stehen so viele Möglichkeiten offen, ist es eine Bereicherung oder Belastung?
Sehenswert!

Mittwoch, 2. September 2015

Das Smartphone und ich

Ich habe bewußt nicht *mein Smartphone* geschrieben, es gehört zwar mir, aber die Identifikation fehlt.
Zum Glück.
Ich werde keine, die süchtig nach ihrem "Brett" ist.
Gut, ich war noch nie eine die ständig hektisch nach ihrem Handy gesucht hat. Ich kann sehr gut ohne spazieren gehen, oder es den ganzen Tag ignorieren.
In sozialen Netzwerken bin ich nicht unterwegs.
Ich mache eh zuviel am Pc. Für mich ist es eh zuoft zuviel Input.
Letztens las ich, dass die Informationsfülle einer Wochenendausgabe der SZ, dem entspricht, was ein Mensch im 17.Jahrhundert in seinem ganzen Leben an Neuigkeiten bekommen hat!
Der Mensch hat sich mit Sicherheit in der kurzen Zeit nicht an diese Überflutung gewöhnt!

Ich hab jetzt die letzten Tage ausführlich mit dem Ding gespielt. Installiert. Ausprobiert. Rauf und runter, kreuz und quer. Die Mailapp hab ich erst gar nicht installliert, ich wußte, dass ich immer öfter *eben mal schnell* nachschaue. Wie sehr genieße ich es 2-3x den PC hochzufahren und Mails zu schauen. Die Spannung, die Vorfreude! Wie schön!
Wenn ich unterwegs meine, unbedingt mal nachschauen zu müssen, kann ich es ja über die Webseite.

Die meisten Spiele stressen mich. Die Anspannung ist deutlich zu spüren. Ich sah vor Ewigkeiten eine Minidoku in der gezeigt wird, wie der Körper reagiert, wenn das Smartphone piepst, brummt, raschelt: Pures Adrenalin! Streß! Herzjagen! Und das wie oft am Tag? Kein Wunder, dass man da ausgelaugt wird.

Auch dachte ich mir: Welch ein Luxus. 2 Telefone. Soll ich das Festnetz lieber abschaffen? Weniger Kosten, weniger Strom, weniger DECT-Strahlung. Es gibt so günstige All-flat-tarife fürs Smartphone. Und was kommt zum Vorschein? Mein Sicherheitsdenken. Was wenn das Handy weg ist. Ausfällt usw...
Und auch hier, ist es immer schön nachhause zu kommen und ein spannender Blick auf den roten Knopf der Basisstation. Blinkt er oder nicht?

Immer alles zu jeder Zeit haben zu könnnen ist sowas von langweilig.

Ich habe jetzt das gute Gefühl der Ruhe: Ich kenne Smartphone und Co nun, habe es ausprobiert und gemerkt, dass es mir gar nicht gut tut. Ich kann es loslassen, OHNE dem Gefühl, dass ich was verpasse.


Gestern ging ich abends spazieren. Statt PC oder ein Appspiel. Was soll ich sagen: Wunderbar erholt aufgewacht!

Dienstag, 1. September 2015

ja püüüüh...

Diese Hitzetage vertrage ich nun überhaupt nicht.
Gestern dachte ich echt, dass ich kurz vorm durchdrehen bin.
Das liegt aber auch am derzeitigen extrem hohen Histaminspiegel, ausgelst durch:
- lange PMS, immer ziehen im Unterleib, ohne dass es mal *losgeht*
- Hitze löst Histamin aus, aber auch das Unwohlsein dabei ist Streß, also auch Auslöser
- sowieso derzeitige Überreizung/Überlastung/Streß durch Zähne (Schmerzen und hab immer noch keine Rechnung), zuviel mit fremden Menschen gemacht ect...
- Tryptophan, dachte dass ich gegen die depressive Phase ein wenig wwas tue, gar nicht gut bei HIT
- und zuviel unverträgliches (aber eben leckeres!) gegessen. Bei mir summiert sich das ja immer. Einmal Erdbeeren ist ok, aber nicht noch die Tage dann aufgewärmtes, ein Bier, Chips, Schokoriegel usw.

Auswirkungen:
- fieser Kopfdruck (kenn ich gar nicht)
- Augenmuskel tun weh (sehr fies, kann nur grad ausschauen)
- fast ständig starkes Herzklopfen
- Benommenheit/Unkonzentriertheit
- noch mehr depri
- totale Erschöpfung, jeder Handgriff fällt schwer, keine Muskelkraft
- Angespanntheit, Zittirgkeit

was tun:
- auf heutige Abkühlung freuen
- ruhen (noch mehr? mir tut schon der Rücken weh)
- viel Wasser trinken (teils mit Prise Salz)
- absolute Schonkost

Ich hab ja zu Anfang dieser Diagnose viele Blogs von Mitbetroffenen gelesen. Ich weiß nicht wie die das schaffen, ob die immer die Wahrheit da reinschreiben. Bei ganz vielen ist zu lesen: Seit ich mich ganz streng an die Diät halte, gehts mir supidupi.
Ach...echt? Und ihr habt nie Lust auf Schoki, Tomatensoße, überbackenes, Gulasch, Erdnüsse und so?
Erinnert mich an die Mütter, deren Baby sofort durch schläft, festen Essensrhythmus hat und überhaupt total pflegeleicht ist...und andere schier verzweifeln, weil so gar nix klappen mag.

So und jetzt mach ich mich auf die Suche was ich machen könnte, ohne dass es mich weiter überreizt und ich das überhaupt schaffe.