Sonntag, 30. August 2015

Ein letztes Mal...

...in diesem Jahr mit den Enten schwimmen gewesen.
Noch einmal Bräune auffrischen, unter einer riesiegen, uralten Weide gesessen und gelegen.
In mich gehorcht. Gelesen. Musik gelauscht.
Jetzt ist aber auch gut. Bei uns soll es erst Dienstag abkühlen.
Morgen muss ich nochmal zum Zahnarzt (endlich neue Beißschiene für nachts machen lassen und Rechnung für die Kronen abholen *urg*) und arbeiten.

Ansonsten freue auch ich mich auf den Herbst.
Herbst ist Introzeit. Ein wenig melancholisch. Nach innen gerichtet. Die Natur zieht sich zurück und ich auch.
Die letzten 1,5 Jahre war ich viel draußen unterwegs, habe viele neue Menschen kennengelernt  und auch vieles gemacht was mir zwar Spaß gemacht, aber mich eben oft auch überfordert hat.

Herausgefunden habe ich, dass ich keine *echte* soziale Phopie habe.
Wenn ich so wie jetzt sehr überreizt bin, und dann unter Menschen gehe (was für mich wieder ein starker Reiz ist, auch aufgrund meiner Geschichte) dann ist das zuviel. Ich zittere, oft nur innerlich. Bin extrem angespannt und überspannt.

Auch die lange Beschäftigung mit dem neuen Smartphone hat mich zu sehr überreizt. Ich muss es öfter einfach links liegen lassen (was mir nicht schwer fällt).
Also weiterhin viel Ruhe (ich bin jetzt den 4. Tag alleine, außer paar Mails kein Außenkontakt, ohne Termine und merke wie ich so richtig auflade) und Bücher lesen. Das ist so herrlich ruhig, entspannend und trotzdem Input in der richtigen Dosierung.

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