Freitag, 31. Juli 2015

Leben, du geile Sau!

Ok das Herzrasen kam nicht vom Melatonin. Ich hab es immer noch, daher hab ich erstmal alles abgesetzt, bis sich das beruhigt.
Ich vermute mal es waren die rechtsdrehende Milchsäuretropfen. Die stupsen bestimmte Zellen an mehr Adrenalin zu produzieren, das war natürlich gewünscht, da ich ja Adrenalinmangel habe (im übrigen das erste Anzeichen bevor die Nebennieren ganz schlapp machen! Und das ist auch nicht lustig).
Ich vermute die lieben Zellen sind etwas übers Ziel hinaus geschossen oder aber es ist für mich SO UNGEWOHNT normal viel Energie zu haben, dass es sich für mich nach "zuviel" anfühlt.
Habe eh schon nicht die normale Dosierung von 3x39 Tropfen sondern 2x20 Tr. genommen.

Auf alle Fälle: Ich genieße das! Wirklich Kraft in den Muskeln zu haben, kleine Ansteigungen mit dem Rad wieder zu schaffen, sich nach dem Sport GUT zu fühlen und nicht nur noch völlig ko aufs Sofa plumpsen. VOR der Arbeit eine kleine Radrunde drehen, einfach weil man gerade die Energie dazu hat, die Morgenstimmung und gute Laune genießen mag, dann 3 Stunden im Haushalt arbeiten, um danach nochmal (insgesamt) 10km zu radeln, kurz in See zu hupfen, danach wieder daheim hocken und sich überlegen: Was mach ich jetzt? Ich bin immer noch fit und wach!!!!

Die Sonne scheint vom Himmel und mir ausm Arsch.

Ist auch klar, dass ich nach solchen Tagen 8 Stunden tief und fest schlafe (ohne Melatonin) und nicht 10 Stunden nachts so halb schlafe und mich mittags noch mal 1,5 Stunden hinlegen muss.

Ich zwinge mich jetzt aber zu einer Pause.
Mit einem koffeinfreien Kaffe auf dem Balkon.
Und einem Lächeln.
Ach was
einem fetten Grinsen!!!!

Interessant wäre für mich, inwiefern die Goldkronen (letztes Jahr wurden schon 2 entfernt und nun die restlichen 2) mich auch geschwächt habe, weil ich sie evtl. nicht vertragen habe.
Als sie im Jahr 2002 eingesetzt wurde hatte ich kurze Zeit später schwere Depressionen, kündigte den Job und hatte dann sehr turbulente Zeiten.
Ein Zusammenhang?

Donnerstag, 30. Juli 2015

is drin

so auch die zwei neuen Kronen sind drin.
Aua aua. Die Anprobe ist immer fies. Und das reinkleben erst...wär fast vom Stuhl gehupft...
aber es ist geschafft. Leider lahmt im Moment meine Krankenkasse, so dass ich jetzt nicht weiß wieviel ich genau bezahlen muss. Das belastet etwas...
Überhaupt hab ich wohl ein sehr festes Schild um mich, so dass wenig durchkommt:
 Eine Bestellung kam auch nicht (Geld bekam ich zurück), dann das mit dem Verstärker, nun die Zahnarztrechnung...
Aber das wichtigste kam: Ein neues Buch. Von Bruce Chatwin, dem Reiseschriftsteller. In seinen Geschichten geht es immer um Fernweh und Heimatlosigkeit, um Besitz und Verzicht, alles meine Themen.
Titel: Der Traum des Ruhelosen
So werde ich mich heute nachmittag in die Sonne setzen und lesen, freue mich schon sehr!

Aber jetzt erstmal: Milchkaffe, selbstgebackener Apfelkuchen mit frischer Schlagsahne *NJAAAM*.

PS: Fand gestern zu dem neu bestellten Verstärker, von derselben Firma schöne Lautsprecherboxen. Ich musste nämlich leider feststellen, dass es eine Box bei dem Kurzschluß zerdeppert hat. Das sind noch die von meinem Vater. Selbstgebaut. Seine damalige Therapie nach der Scheidung.
Diese Boxen begleiten mich seit 24 Jahren und 10 Umzügen. Aber ich stelle fest, dass ich sie gut loslassen kann. So sehr hänge ich da gar nicht dran.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Die Musik und der Schlaf

Nachdem mir der Elektrohändler freundlich erklärt hat, wie ich die Lautsprecher anschließen kann, OHNE bei ihm zusätzlich was kaufen zu müssen *freu*, lauschte ich also meiner Lieblingsmusik und mußte feststellen:
Mieser Klang. Geht gar nicht.
Also wird das Teil zurückwandern.
Tja bin halt dem Papa seine Tochter. Der ist, was HiFi angeht, ein Spezialist. Und wir haben beide sehr empfindliche Ohren. Ich wuchs also mit High-Endgeräten in Sachen Musik auf und kenne nur allerbeste Qualität.
Und wo es mir wichtig ist, muss es das dann auch sein.
Kleidung zum Beispiel muss nur passen und für mich schön sein. Meist ist es das Second Hand.
Bei Matratze und Musik muss es schon was besseres sein, damit ich mich wohl fühle.
Ich fand heute einen anderen Verstärker, mal sehen wie der so ist.

Das Melatonin scheine ich nur abundzu zu vertragen, aber nicht wenn ich es jeden Abend nehme. Auch die heutige Nacht war gekennzechnet von Herzrasen und Unruhe. Nehme es nun paar Tage nicht mehr.

Heute ist ein ruhiger Tag, mit daheim rumwerkeln, Wäsche waschen, liegengebliebenes aufarbeiten, denn morgen ist wieder eher anstrengend: zum Zahnarzt und am Freitag nochmal arbeiten, bevor ich mich dann ins Wochenende fallen lasse.

Dienstag, 28. Juli 2015

Anstrengend

So der morgige tag darf wieder leicht und kraftvoll sein.
Heute wars eher mau.
Nach einer sehr unruhigen Nacht mit heftigem Herzklopfen und demnach sehr wenig Schlaf heute noch 4 Stunden Arbeit. Eher Quälerei. Musste viele Pausen machen.
Zudem waren alle S-Bahnen so voll, dass ich nur stehen konnte, auch sehr anstrengend.
Daheim gabs erst mal 3 Stunden Komaschlaf.

Dafür habe ich jetzt meinen Verstärker. Die schrieben meinen Nickname vom Shop auf und nicht meinen richtigen Namen. Nachdem ich das Paket mit dem Namen sah und die Größe auch paßte, durfte ich die Rechnung rausfriemeln um zu beweisen, dass das mir gehört.
Hätt ich schon Samstag haben können. Na egal.
Hören tu ich trotzdem nix, weil es wohl noch spezielle Stecker für die Lautsprecher braucht.
Auf den einen Tag mehr oder weniger kommts auch nicht an.

Im Moment möcht ich wieder "flüchten". Weit raus aufs Land ziehen, wo ich keinen kenne. Die Wälder durchstreifen, neue Umbegung und alles neu erkunden.
Ich weiß nicht recht, ob das meine Form der Abgrenzung ist oder ob ich (wenn es mir schlechter geht) wieder mein altes Trauma wiederhole.
Auf alle Fällle tut mir die Tagträumerei gut.

So jetzt noch was essen und weiterschlafen.
Morgen gehts schließlich weiter....

Montag, 27. Juli 2015

Sssccchhhh

SCHluß
mit
SCHlapp !!!

Auf der Suche nach Beseitigung meiner chronischen Erschöpfung dachte ich (eher unbewußt) immer, dass ich DAS EINE MITTEL finden muss, damit es mir besser geht. Und zwar schnell besser geht.

Da ich seit März diesen Jahres Tagebuch führe über Aktivitäten, Befindlichkeit, Zyklus, teils Nahrungsmittel und vor allem orthomolekulare Mittel und sonstiges was wichtig sein könnte, sehe ich: Es gibt immer öfter richtig gute Tage (so wie gestern!).

Mir wurde heute so richtig klar: Entgiftung verläuft in Schüben. In Wellen. Je nach dem was der Körper so zu arbeiten hat. Ob vielleicht zuviel schädliches zusätzlich einströmt.

Ich muss an vielen Baustellen arbeiten, ich kann nicht mehr einfach so drauf los leben wie früher, auch kann ich nicht mehr alles essen was ich will (darauf war ich immer so stolz, aber in Bezug, dass ich essen kann was ich will - ohne zuzunehmen! :-)).
Vielleicht haben die Entgleisungen meines Stoffwechsels die Histaminintoleranz und die anderen Sachen "nur" diesen einen Sinn:
Dass ich mich um mich kümmere und achtsam bin mit mir, meinem Umgang und dessen was ich zu mir nehme.

Ich darf balancieren üben, das wichtigste immer im Hinterkopf haben und aufmerksam sein.
Manchmal nervt das auch, ganz klar. Aber das ist doch normal, welcher Diabetiker, Krebskranke, Neurodermatiker usw. ist nicht davon genervt.

Belohnt werde ich für diese "Arbeit", dass es mir immer öfter gut geht.
Den Tag gestern habe ich voll genossen. Einen neuen Badesee erkundet, darin 3x geschwommen, auf einer menschenfreien Liegewiese neben einer Trauerweide gelesen (ein Platz an dem ich pur entspannen konnte!) 10km mit dem Rad gefahren und abends noch in München einen Bekannten getroffen und mit hunderten anderen Menschen das sonnige Wetter an der Isar genossen!

Arbeit ist es auf alle Fälle. Ich habe schon sehr viele  Stunden im Netz gesucht, gelesen und gefunden. All das was ich mir zusammengesucht habe, half mir schon mehr, als jeder Arzt den ich auf diese Erschöpfung ansprach!
Wenn man einmal eine psychiatrische Diagnose hat, dann ist das ein bequemer Ausruhort für die Ärzte.

Viele sprachen mich schon drauf an, ob das nicht gefährlich ist, sich diese Nahrungsergänzungsmittel oder das Hormon Melatonin einzuverleiben. Noch dazu da ich vieles aus GB oder NL bestellen muss, da es in D nicht erhältlich ist.
Natürlich gehe ich achtsam damit um, schaue wie mein Körper reagiert und hatte bis jetzt nur harmlose Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten. Anders als beim Antidepressivum oder bei der Vollnarkose.

Und wenn es einem jahrelang so dermassen beschissen geht, geht man gern ein Risiko ein und prüft (fast) jede Hilfe!

Ich bin dankbar, wenn
- ich wieder mehr hinaus kann, ohne quälende Erschöpfung
- und wenn es nur ein Einkauf 500m weiter ist (oft ging/geht selbst das nicht)
- ich klar und wach im Kopf bin (dieses benebelt/benommen sein ist ganz gruselig und spricht ganz klar für eine Vergiftung, vermutlich Amalgam (hatte ich früher sehr viel) und/oder andere Gifte aus Umwelt, Kosmetika, Arzneien, Luft, Wasser...)
- einfach wieder Freude  an meinem Leben und Lust dies zu gestalten habe!

In diesem Sinne geht es gleich wieder nach München, auf einen (hoffentlich) schönen Nachmittag und Abend!

Sonntag, 26. Juli 2015

1mg Melatonin

gab es gestern zum Schlafen.

Seit Jahren nehm ich abends ein ganz niedrig dosiertes Antidepressivum, dass schlafanstoßend wirkt. Das tut es auch. Ich kann einschlafen.
Aber dann?
Ich hatte schon lange de Eindruck, dass ich zuwenig Tiefschlaf abbekomme.
Da ich bei jedem kleinsten Geräusch sofort wach bin, gehts nur noch mit dicken Silikonohrstöpseln.

Gestern also mal der Versuch mit Melatonin.
Da ich erstmal trotzdem nicht einschlafen konnte, gab es doch noch das normale Medi dazu.
Aber heute morgen ist ein eindeutiger Unterschied festzustellen: Viel wacher, erfrischter und gut gelaunter, als zu den sonstigen völlig schlappen, matschigen Morgenbefindlichkeiten.

Daher gibt es heute mal 2mg. Dosen zwischen 3-5mg sind üblich. Sah auch Tabletten mit 10mg.
Aber ich taste mich langsam vorwärts.
In Deutschland ist es nicht erhältlich (selbst über den Arzt scheint es schwer zu bekommen sein), in den USA steht's im Supermarkt...

Im übrigen: wer unter Serotoninmangel leidet (was in unserer stressigen Gesellschaft üblich ist) hat gleichzeitig auch Melatoninmangel. Da dieses aus dem Serotonin gebastelt wird!


Samstag, 25. Juli 2015

Nada Brahma

Nada Brahma - die Welt ist Klang.
Ich kann mich noch gut an das Buch erinnern. Nein, an das Buch nicht, sondern an das Gefühl das ich dabei hatte: Pure Entspannung.

Bei mir ist kein Klang. Sondern Stille. Abgesehen von Hundegebell, handwerklichen Tönen aus der Nachbarschaft, ein wenig Blätterrauschen vom Sturm, mein Armband das über den Tisch schabt, die vorbeifahrende S-Bahn.
Interessant was sich verändert, wenn etwas alltägliches nicht mehr da ist.
Mir wird bewußt wie sehr ich Musik brauche.
Zum wohlfühlen. Ich höre sehr unterschiedliche Musikstile, je nach Stimmung.

Auf der anderen Seite: es fällt ein Reiz weg. Ich denke anders. Komme auf andere Gedankengänge. Kann mich besser konzentrieren und: auch hier: ich bin entspannter.

Laut Zusteller wurde das Paket mit dem bestellten Verstärker schon an den Paketshop zugestelllt. Als ich es dort abholen will, wird mir etwas muffig mitgeteilt, dass es nicht da ist.
Hm.
Seltsam.
Dann probiere ich es am Montag nochmal.
Und genieße dabei die ungewohnte Stille.
Eine neue Erfahrung.

Freitag, 24. Juli 2015

Wenn Männer...

...niedrigen Blutdruck hätten (und ich meine RICHTIG niedrig) wäre das quasi der Weltuntergang.
Dann würde geforscht werden und ausreichend Mittel zur  Bekämpfung dieses schrecklichen Leidens zur Verfügung gestellt werden.

Aber so....sinds ja nur die jungen, großen Frauen...wen kümmerts.
Die sollen sich mal nicht so anstellen, wegen ein bisschen Müdigkeit und Schwindel. Etwas mehr Sport und Wechselduschen, dann wird das schon wieder.
Zur Not kann man dann immer noch Depressionen diagnostizieren und lecker Pillchen verschreiben.

Witzigerweise sackt bei mir der Blutdruck gerne BEIM Sport ab. Also nicht wenn ich volle Power mach, sondern so wie eben, eine gemütliche Radrunde von 20 Minuten. Könnt ich immer vom Rad fallen und mich in die Wiese legen. Völlig ko, schlapp, bekomm schlecht Luft ect.

Ich werd demnächst mal wieder Protokoll über die Blutdruckmessungen führen, das alte vom März einpacken und zum Doc latschen. Ich will was stärkeres, was hilft. Die rezeptfreien Tropfen kann ich mir in die Haare schmieren, da hilfts vielleicht noch.

Und wehe der kommt mir wieder mit einem milden, nachsichtigen Lächeln *kotz* und oben genannten Hilfsmaßnahmen.

Interessanterweise gehts mir nach einem Energydrink sehr gut.
Wach in der Birne, klares sehen, aktiv und gut gelaunt. Am Koffein kanns nicht liegen, weil ich die Wirkung beim Kaffe nicht habe.
Vielleicht das Taurin? Vielleicht nehm ich es mal als Einzelmittel

Donnerstag, 23. Juli 2015

Davon abgesehen

Davon abgesehen ist es auch (fast) egal, woher die Depri kommt.
Scheiße ist es immer wieder...

Gruß aus dem dunklen Loch.

-- und wenn es in der Hütte raucht, muss das nicht unbedingt mein Kopf sein.
Sondern kann auch der HiFi-Verstärker sein. Tolle Kanne. Ist der auch hin. Wenn frau einmal Geld zur Seite legen will....tja nun ist es wohl für ein paar Tage stille hier...(also in meiner Wohnung, so ohne Musik...hmmm) --

Mittwoch, 22. Juli 2015

Leber - Leben

Wenn ich diese depressiv, gereizten Zustände, als eine Überlastung der Leber (durch Entgiftungsmaßnahme) sehe, geht es gleich viel leichter.
Normalerweise ist mir in solchen Zeiten nach: viel Kaffe, Zucker und Mehl. Manchmal auch mehr Alkohol.
Was das Ganze natürlich nur verschlimmert.

Heute habe ich umgelenkt und meinem Körper geholfen seine Gifte loszuwerden.
Über die Haut: Mit Heilerde eingeschmiert, so lang als möglich drauf lassen.
Innerlich: Viel geruht und getrunken (was bei der Hitze eh am besten ist).
Lebertee und Chicoree sind bitter, das mag die Leber.
Mehr Toxaprevent.
Wenig Zucker.
Neue innerlliche Einstellung.

Manche sagen ja, der Körper kann sich allein entgiften.
Das mag schon sein, dass das vor 200 Jahren noch gut geklappt hat. Aber bei der Vielzahl der Stoffe die uns heute berühren, ist das oft zuviel.
Außerdem habe ich HPU, eine Entgiftungsstörung.

Wenn ich bedenke welchen Mist ich in mich geschüttet habe (viel geraucht, phasenweise viel Alkohol und Kaffee, extrem viel Zucker, Getreide und Milch, Kosmetika, schlechtes Essen und dazu der psychische Stress durch Trauma...)
brauch ich nicht glauben, dass die große Entgiftung nach wenigen Monaten abgeschlossen ist.

Mir tut es gut, mich endlich gut um meinen Körper zu kümmern....

Dienstag, 21. Juli 2015

Ich bin sauer

Ich bin sauer, grantig, gelasen, depressiv.
Warum?
Ich weiß es nicht.
Ich habe einfach schlechte Laune.
Tja muss ich wohl durch. Und es aussitzen. Mir gutes tun (mir fällt nur nix ein...hm abwarten und Tee trinken?)

Vielleicht spüre ich den (heiß! ersehnten Wetterumschwung zu Regen und Kühle).
Vielleicht ist es eine Erstverschlimmerung meiner Übersäuerung, weil ich seit 5 Tagen rechtsdrehende Milchsäuretropfen nehme (sehr interessant im Zusammenhang mit Adrenalinmagel, der nachgewiesenen ist, und eben einer erschöpften Nebenniere, was ich vermute, dass die schon angeschlagen ist, nach dem chronischen Streß den ich hatte).
Interessantes dazu hier zu lesen:

http://www.asconex24.de/PDF/RMS-Krebsmedizin.pdf

http://www.promann-hamburg.de/Fryda.htm

Außerdem nervt es mich, dass ich vom neuen Handy die Fotos nicht auf den PC bekomme, er zeigt sie mir einfach nicht an *nerv*.

Achja wird schon auch wieder besser werden... :-)

Montag, 20. Juli 2015

Am Sonntag kann ja jeder...

...in den See hupfen.

Aber Montag früh um halb 7, wenn man den ganzen stillen See ganz für sich alleine hat und vor sich hinschwimmen kann, vollkommen nackt,
DANN ist das für mich Luxus.

Vor allem wenn ich mal wirklich fit aufwache (und das auch mal für 3 Std. so bleibt), guter Laune bin und einfach Kraft habe...
dann merke ich wieder, wie Leben sein könnte.
So muss ich halt erstmal weiterhin die wenigen guten Tage genießen und nutzen! Das es sie überhaupt gibt, dafür bin ich sehr dankbar.
Auf dem Heimweg noch ein Stück Kuchen mitgenommen, dann duschen und weiter genießen.
Jeah!

Seit Tagen les ich wieder Literatur aus der Mappe von der damaligen Gruppe: erwachsene Kinder suchtkranker Eltern. Habe dazu nicht viel im Netz gefunden, aber etwas schon:


Heilkreis Erwachsene Kinder suchtkranker Eltern (EKS-Heilkreis)

Erwachsene Kinder suchtkranker Eltern haben gemeinsam, dass sie in eine Familie hineingeboren wurden / in einer Umgebung aufgewachsen sind, in der substanzielle oder nicht an Substanzen gebundene Abhängigkeiten herrschten.
Obwohl süchtige Menschen nach meinen Erfahrungen mehr oder weniger bewusst (kognitiv) wissen, wie dramatisch es in ihrem bereits gelebten Leben sein kann, „sich“ (d. h. ihre Gefühle so oder so) „wegzumachen“, tun sie es sukzessiv, weil sie sich in ihrem tiefsten Inneren nach einem konfliktfreien „Ort“ sehnen, an dem sie dann schließlich Liebe - ohne dafür Leistungen erbringen zu müssen - erfahren können.
Wenn ich das Wort „Abhängigkeit“ benutze, meine ich etwas, von dem ich sage, ich brauchte es/kann es nicht lassen, ... um glücklich zu sein. Wenn ich es nicht habe, fühle ich mich emotional aufgebracht.
„Abhängigkeit“ bedeutet, dass in meinem Kopf Forderungen erschaffen werden, die zwingend vorschreiben, was ich sagen oder tun sollte und es geht immer um Besitz.
Einige Charaktereigenschaften, die „Erwachsene Kinder“ gemeinsam haben
(aus EKS-Lit 2, S.14, VIII/92)

1. Meistens fühlen wir uns „verschieden“ von anderen Menschen. Wir fühlen uns anders als andere, abhängig, allein oder einzigartig.

2. Wir haben ein niedriges Selbstwertgefühl und fühlen uns nicht gewachsen, nicht genug. Wir fürchten, dass man unser „wahres“ Selbst entdeckt und uns dabei ablehnt.

3. Wir werden zu Menschen, die nach Anerkennung verlangen, und verlieren unsere Identität in diesem Prozess. Wir erschaffen einen Charakter, der annehmbar, akzeptabel für andere ist.

4. Wir haben ein übermächtiges Verlangen „gebraucht“ zu werden, und wenden uns daher Menschen zu, denen wir „helfen“ können.

5. Entweder wir werden zu Alkoholikern, heiraten einen Alkoholiker – oder beides; oder aber wir finden eine zwanghafte Persönlichkeit – wie jemanden, der ständig arbeiten zu müssen glaubt, - um unser krankhaftes Bedürfnis nach Im-Stich-gelassen-werden zu befriedigen, zu erfüllen (Wiederholungszwang).

6. Wir haben die Gefühle in und aus unserer Kindheit begraben, und als Erwachsene haben wir die Fähigkeit verloren, unsere wahren Gefühle zu erkennen oder auszudrücken.

7. Wir haben Angst vor zornigen Menschen. Wir fürchten Autoritätspersonen und persönliche Kritik.

8. Wir haben in unserer Kindheit gelernt, mit Stress zu leben. Ohne es zu wissen, setzen wir von neuem in Gang, was uns von damals so gut bekannt ist.Oft befinden wir uns in einem Zustand von Spannung oder dem einer Krise.

9. Wir sehen die Dinge in den Größen Alles oder Nichts, 1 oder 10. Wir schaffen es nicht, die Möglichkeiten 2 -9 zu bedenken.

10. Wir sind abhängige Persönlichkeiten, die entsetzliche Angst davor haben, im Stich gelassen zu werden. Um den Schmerz zu vermeiden, werden wir fast alles tun.

11. Wir werden zwanghaft und besessen in unserem eigenen Verhalten.
12. Wir verbringen viel Zeit mit Planen, Systematisieren, Manipulieren und Vermeiden; Kontrolle ist Zentralthema in unserem Leben.


Typische Schwierigkeiten von
Erwachsenen Kindern:
Wir sind wieder an eine suchtkranke oder anders
abhängige Person geraten.
Wir sind selbst suchtkrank geworden.
Wir fürchten uns davor, verlassen zu werden.
Wir kümmern uns lieber um andere als um uns
selbst.
Wir möchten alles unter Kontrolle haben.
Wir sind ständig im Stress.
Es macht uns Mühe zu vertrauen oder wir
vertrauen falschen Personen.
Wir fühlen uns ängstlich unter fremden Menschen
und gegenüber Autoritätspersonen.
Wir haben Angst vor persönlicher Kritik und
möchten auf keinen Fall Fehler machen.
Wir fühlen uns minderwertig, nicht genug (perfekt),
anders als die anderen.
Wir haben zu viel Verständnis für andere und zu
wenig Verständnis für uns selbst.
Wir fragen uns, was „normal“ ist.
      Es fällt uns schwer Spaß zu haben.

Ich habe dann noch Blätter mit positiven Affirmationen:
Du kannst für Dich selbst denken.
Du kannst jetzt auf Dich selbst vertrauen.
Du brauchst für Deine Selbstachtung nicht die Abhängigkeit von anderen.
Du hast das Recht Deine eigene Persönlichkeit zu entfalten...
usw.

Sonntag, 19. Juli 2015

Antreiber/Abwerter

Nehme derzeit wieder mehr meine innere Kommunikation wahr.
Erschreckend.
Wie ich mich ständig selbst kritisiere und an mir rumnörgel.
Das ich immer so schnell gehe, dass meine Wohnung unordentlich ist (andere würden das als normalen Bewohnungszustand halten), dass ich meine Kräuter vergammeln lasse, dass alle anderen Menschen besser sind als ich und mehr schaffen...usw...usw...

Ich ersetze das nun immer öfter bewußt durch den Satz:
Ja dann ist das jetzt eben so.
Und auch durch klarmachen was ich alles schaffe und gut mache.
Mich loben, mir liebevoll zusprechen und zum Beispiel erlauben, dass ich mich gleich wieder hinlege, da ich einfach noch völlig müde bin.

Ein imaginäres über den Kopf streicheln, auf die Schulter klopfen und ein zärtliches Lächeln für mich selbst.

Und mit den Worten von Luisa Francia:
Ich verzeihe mir alles.

Jawoll.

Freitag, 17. Juli 2015

Gestern so

Als hätt der liebe Gott ein Auge auf mich...
traf ich gestern 3 Frauen, die mir gut taten...

Erst telefonierte ich mit M. Mit ihr konnte ich nochmal über die Kripo-Sache reden und auch lachen (wegen was anderem).

Weil meine Laune trotzdem unter Null war, wollt ich mich irgendwo draußen in der Natur verkriechen.
Wer läuft mir übern Weg? L. Auch mit ihr konnt ich über derzeit belastendes reden und mich kurz öffnen, was zur Folge hatte, dass ich gar keine Lust mehr auf verkriechen hatte, sondern Lust auf Unternehmung hatte und eine regelrechte Tatkraft entwickelte.

Dann telefonierte ich mit A. die ich in der Früh schon vorbeifahren sah und wir trafen uns kurzerhand zum spazieren gehen. Wir plauderten über alles mögliche. Das schöne mit A. ist immer wieder: wir sehen erst alles total tragisch und schlimm und können dann drüber lachen und doch noch irgendwas witziges darin finden.

Alle drei kenne  ich aus der früheren Angst-Selbsthilfegruppe. Das hat den enormen Vorteil, dass man nicht cool sein muss. Wir kennen uns und unsere Probleme. Wir gehen achtsam damit um und auf den anderen ein. Wir sind da gut aufgehoben, werden nicht schikaniert oder gedemütigt.

Was mir derzeit auch gut tut:
Mich um meine Leber zu kümmern.
Das mir das Toxaprevent  einen klarer Geist beschert schrieb ich ja schon öfter.
Das SAM-e (leider sauteuer) hilft mir gerade mehr Antrieb zu entwickeln.
Lasea hilft mir mich besser zu entspannen und gut zu schlafen und das Artischockenextrakt hilft auch der Leber.
Dazu weiterhin mein geliebter Gerstengrassaft morgens, in kühlem Wasser mit einem Schuß Apfelsaft macht es mich so richtig frisch!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Schwarze Sonne

Depression ist der Schmerz der Seele.
Sie zeigt dir, wenn irgendwas nicht paßt.
So wie sich der Körper durch Schmerzen bemerkbar macht, dass etwas nicht stimmt.

In der aktuelllen Flow gibt es einen kleinen Zettel.
Man könne ja mal statt Tagebuch zu schreiben, für jeden Tag nur einen Satz finden.
Ich greife das gleich mal auf und ändere es etwas ab.
Die Frage des Tages:

Warum halte ich an Situationen/Menschen fest, die mir ganz offensichtlich nicht gut tun?

Frage zwei:
Warum gehe ich soviele Kompromisse ein, wo ich es nicht müßte?

Ich merke jedenfalls, wie sich die aufkommende Depression in Aggression wandelt.
Von der Schwäche zu Kraft,
von sich aufgeben zum zu sich stehen,
von der Müdigkeit zu Wachheit,
von der Lethargie zu Tatkraft!

TSCHAKKAAAA!!!

Dienstag, 14. Juli 2015

Lebensaufgabe: bei mir sein

Ärger zeigen ist eines der vielen Gefühle die absolut verboten waren. Früher.
Sofort kamen immer Beschwichtigungen: das hat der nicht so gemeint, das lässt sich reparieren, ist nicht so schlimm ect...
Heute habe ich für alles und jeden Verständnis. Gelernt ist halt gelernt.
Auch mal meinen Unmut kund zu tun und mich genervt zeigen: gibts nicht.
Gestern war ich aber so richtig stinkig. D. übertrat innerhalb kürzester Zeit 3 meiner klar gesagten Grenzen! Da ist selbst meine Geduld am Ende. Außerdem ging es mir richtig scheiße.
Also ließ ich den Ärger einfach mal da. Und zeigte ihn. Tat sehr gut!
Ist lebendig und authentisch. Auch wenn es für den anderen unangenehm sein mag, es ist doch ehrlicher und ein süßliches grinsen ala *nicht so schlimm*. ARGH!!

Nach über 10 Jahren wünsche ich mir langsam doch wieder ein eigenes Auto. Ein eigener klar abgegrenzter Raum.
Nur ich.
Bahnfahren stresst mich immer mehr. Nur woher nehmen...das liebe Geld.

Denn das innerlich bei mir bleiben, ist weiterhin sehr schwierig für mich. Bei anderen Menschen sehe und fühle ich soviel, Gedanken rattern gleich los...bin sogleich in deren Leben, Fragen tauchen auf, nehme alles mögliche wahr.
Energie folgt der Aufmerksamkeit. Sprich MEINE Energie strömt zu den anderen (wildfremden!)Leuten.
Und ICH bin völlig müde und erschöpft.
Heutige Übung: Draußen bei mir bleiben. Meine Gedanken bei mir zu behalten, bei meinen Gefühlen, Empfindungen, bei meinen Sinnen (was rieche, höre, sehe spüre ich?), wenn die Gedanken wieder abschweiften zu anderen (ala: eine alte Frau, sehr chic gekleidet, wo die wohl gerade hin geht? Was sie macht? Ah sie trägt eine lange Kette, könnte ich auch mal anziehen, sie geht sehr entspannt..ect...) registrierte ich dies und kehrte wieder zu mir um.
Oft passiert soviel im spüren, dass ich es schlecht in Worte fassen kann.

Ich muss da mehr auf mich aufpassen, denn ich merke ja: wieviel Spaß es macht sich mit mir zu beschäftigen UND wieviel Kraft für mich auf einmal da ist!!! Unglaublich.
Ich werde in Zukunft bewußter damit umgehen: mir durchaus Zeiten erlauben in denen ich "bei den anderen" bin, aber dann auch ein STOP einlegen und bei mir bleiben.

Ich habe das von kleinauf gelernt NUR auf die anderen zu schauen. Es sicherte mein Überleben. Es war einmal sinnvoll diese Eigenschaft (große Beobachtungsgabe) zu erlernen. Ich bin mir sicher, dass ich sie auch wieder verlernen kann...
(ich weiß, dass ich mich bei dieser Thematik wiederhole. Muss sein. Das Ausmaß dieser inneren Verlassenheit wird mir so nach und nach erst bewußt. Und erschreckt mich).

Und sonst so:
Manchmal entdeckt man was Neues und denkt sich: verdammte Axt, warum kam ich da nicht drauf.
Zum Beispiel die Zeitschrift Walden. Genau. Nach dem Buch von Thoreau! werde sie gleich mal durchblättern :)

Sonntag, 12. Juli 2015

Natürliche Begegnung

Heute morgen in den kleinen Wald gefahren.
Wollte an einen meiner Lieblingsplätze.
Der eine war von Gülle überzogen, also zog auch ich weiter.
Der zweite, dort war der Zugang total verwuchert, was mich sehr wundert, denn letztes Jahr um diese Zeit war da ein gut sichtbarer breiter Weg.
Also suchte ich mir einen dritten Platz. Inmitten der Bäume.
War zwar nicht 100% optimal, aber ich wollte eh nicht lange bleiben. Nur ein wenig in der Sonne sitzen, Tagebuch schreiben und räuchern.
Das tat ich dann auch.
 Bat (das Universum) ein wenig um Hilfe.
Ich beschäftige mich seit gestern, mal wieder, mit meiner Heilung.
Akzeptieren was ist und schauen was ich machen kann, was ich nicht machen kann: loslassen.
Und für all das bat ich ein wenig um Unterstützung...

Wenige Minuten später raschelte und knackste es und dann trabte da seelenruhig ein ziemlich großer Dachs, keine 3m von mir entfernt, vorbei.
Ich sah ihm mit sehr großen Augen nach, weil ich erst dachte, dass es ein junges Wildschwein ist.
Außerdem sah ich noch nie einen Dachs in freier Wildbahn!

Zuhause sah ich nach, was Dachs als Krafttier bedeutet:

- Der Dachs – Selbstverantwortung bringt Heilung
Der Dachs gesellt sich an Ihre Seite, wenn es gilt, Verantwortung für die Gesundheit zu übernehmen. Nicht nur bei wirklichen Krankheiten, sondern auch bei leichtem Unwohlsein und sonstigen körperlichen Beschwerden und Wehwehchen, liegt zumeist eine seelisch-geistige Ursache zugrunde. Ignorieren Sie solche Hilferufe der Seele nicht länger. Lokalisieren Sie Ihre körperlichen Beschwerden und prüfen Sie, welche seelisch-geistigen Gründe es für Ihre Beschwerden geben könnte. Was bereitet Ihnen Unbehagen? Was liegt Ihnen auf dem Herzen? Was belastet Sie? Mit der Energie des Dachses erhalten Sie die Kraft sich über die Seelenebene selbst zu heilen und Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Sie haben die Möglichkeit alles neu zu gestalten. In Liebe und zum Wohle aller.


- Es gibt Legenden, die davon berichten, dass der Dachs den Menschen Heilung brachte 

 - Auch weist er darauf hin, den Körper ernst zu nehmen und die Kräfte sinnvoll einzusetzen, ohne sie zu erschöpfen. Er verspricht Heilung, wenn sie nötig ist - man muss allerdings selbst das Nötige dazu tun.


Solch Begebenheiten erfreuen und ermuntern mich immer wieder,
dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir meinen.

Große Dankbarkeit durchströmt mich.

Samstag, 11. Juli 2015

Allerlei

- manchmal meint man in Bayern, der Krieg bricht wieder aus.
Nämlich dann wenn um 5.15 morgens Böllerschüße falllen. Wegen Volksfest! Man ej.

- bessert nicht gerade meine Laune, die unter dem Gefrierpunkt liegt-

- seit neuestem am Anfang der Frauenzeit: 1 ganzen Tag und eine ganze Nacht Krämpfe, war früher nur paar Stunden. Man ej.

- keinen Bock auf die Sonne da draußen. Verkriech mich wieder ins Bett. Dieses Jahr bin ich echt blass. Mag das gar nicht. Aber nun. Meine Haut wirds mir (hoffentlich) danken.

- Retourensendung des vorherigen Handys kam wohl noch nicht an. Wäre langsam sehr froh um die Rückerstattung der Euronen...

- gestern hat mich D. unglaublich genervt, der kann soo kindisch sein. Merke: halte dich von Männern mit niedrigem Selbstwertgefühl fern!

- heute wär mir nach einer Burka, so verletzlich und ungeschüzt fühle ich mich. Würde aber gern noch ein paar Dinge einkaufen. Bei Regen und im Wintermantel wär das auch kein Problem...

- kam letztens am Grab vorbei. Da war anscheinend jemand, nun stehen da zwei Töpfe mit Nadelgewächs. Sah mir die Daten nochmal an, wahrscheinlich liegen da Vater und Tochter, auch vom Namen her is das anzunehmen, wenn der Vater Englbert heißt und die Tochter Angelika. Noch mehr Grusel, da ich ja auch so ein Vaterding hab...

ach menno....

Freitag, 10. Juli 2015

Bei sich sein

Dem Putzflash nach zu urteilen, war mir schon klar, dass heute Frauenzeit angesagt ist. Eigentlich war ich zum baden mit jemand verabredet. Schade, aber kann man ja nachholen.
Is vielleicht auch nicht ganz falsch, jetzt kann ich weiter ein wenig in mich horchen (und meine blitzeblanke Bude genießen).

Mir wurde gestern auch klar, wie oft ich innerlich abgespalten lebe.
Also nur in Gedanken und nicht im Körper bin. Schlecht geerdet (fühle ich mich deswegen oft so unsicher, wackelig und hat das alles was mit Höhenangst zu tun, die bei mir extrem ausgeprägt ist...vom 2.Stock brauch ich nicht runter schauen.)

Es braucht Konzentration und Anstrengung mich wieder zurück in den Körper zu holen. Und zu fühlen was ich eben fühle (oder spüre).
Bei sich ankommen wird gut in den Büchern von Josef-Giger Bütler beschrieben (auch wie es dazu kommt, dass einige das so schlecht können), zu einer Freundin die das Buch auch kennt sagte ich oft: ich muss mal ein wenig "bütlern".

Gestern fand ich eine Textprobe aus dem Buch: "Das Gefühl ein Nobody zu sein". Genau die richtige Stelle, in der es um Kinder von Alkoholikern ging und warum die soviel abspalten. Die Schreibweise gefiel mir sehr gut. Ich werd mir das Buch über die Fernleihe der Bücherei bestelle. Denn mit knapp 30,- ist es mir derzeit zu teuer.

Heute ist das wichtigste was ich zu erledigen habe, herauszufinden was ich wirklich will und brauche. Schnell drängeln sich ja müsste und sollte's vor

Gefreut hat mich heute morgen schon mal, dass ich gut, ach was bombastisch geschlafen habe. Was so selten vorkommt und ich richtig frisch aufwache, nach über 10 Stunden durchschlafen. Kann leider nicht heraus finden an was es genau lag.

So jetz aber schnell PC aus, auch der trägt zu diesem *sich nicht spüren* leider dazu bei.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Seelenzeit

Frischer Wind. Wolkenbedeckter Himmel. Vereinzelt Regentropfen.

Alleine sein. Kein müssen. Kein sollen.

Mich treiben lassen. Heute kam ein Seelenbuch an auf das ich mich gleich stürze. Ein anderes trudelte ebenso ein, das interessant klingt. Dazu zwei inspirierende Zeitschriften. Vielleicht noch einen Kaffe.

Und das wichtigste: innere Gelassenheit.

Ich pflanze mich auf mein (immer noch) ausgezogenes Sofa, mal im Schneidersitz und mal auf dem Bauch liegend. Spüre wonach mir ist.
Lese. Denke nach. Schreibe und tue wonach mir ist.

Wertvolle Seelenzeit.
Mit mir.
Hallo Müßiggang!

Dienstag, 7. Juli 2015

ach menno

anscheinend hab ich mich zuviel mit dem Thema Geld beschäftigt...
jetzt brauche ich wirklich welches...nicht zu knapp...nach 2 Tagen Zahnweh meinte Zahndoc: jau Krone hinüber. Die daneben ist auch schon uralt, also gleich mitmmachen...sind paar Hunderter.
Dafür hab ich dann endlich einheitliches Material im Mund und nicht alles wild durcheinander.

Trotz allem bin ich gestern zufrieden eingeschlafen. Denn: es war einfach eine Bestätigung, dass mein innerer Radar sehr gut funktioniert. Ich hatte von Anfang an ein mieses Gefühl bei dem Typ, obwohl wir uns nie sahen und auch nie telefonierten. Rein aus den Mails. Krieg ich genug mit.
Was krieg ich dann erst alles mit, wenn mir einer Gegenüber steht???
Genau.
Im übrigen war der Kerl nicht von der Reich und hässlich- Seite.
Aber is ja jetzt auch egal.
Ich hab zu dem Fall noch ein wenig im Netz gelesen, war hier groß in der Presse. Noch sitzt er in Thailand und diese Gefägnisse sind ja kein Zuckerschlecken :)

Ja anstrengend waren die letzten 2 Tage, da ich heut auch 4 Stunden arbeiten war.
Jetzt gilt: weiter rumfläzen, Löcher in die Luft starren, alles erstmal verarbeiten und später ein kühles Radler mit einer Pizza.
Der Verzicht auf Getreide und vor allem Weizen tut mir gut, aber ich weiß auch, heute brauch ich eine Ausnahme und die tut mir dann auch gut...

Und dann freu ich mich einfach auf die Abkühlung morgen!

Montag, 6. Juli 2015

wenn die Kriminalpolizeit 2x klingelt....

...sitzt man sehr schnell sehr gerade auf seinen vier Buchstaben.
Denn die Herren wollen selten eine Meinungsumfrage starten.

War mir schlecht.
Mehr oder weniger nun den ganzen Tag.

Ich habe heute also eine Zeugenaussage gemacht.
Weil ich mit einem Mann Kontakt hatte, der nur wenige Tage danach eine Frau entführt, bedroht und erpresst hat. Deren Sohn wurde an die Heizung gefesselt.

Die Frau konnte flüchten,
der Mann ist gefasst, die Polizei muss halt nun alle Kontakte durchgehen.

Ich war wahrscheinlich das falsche Opfer (wie schööön!!) oder hatte schlicht Glück (noch schöööner). Oder hatte ich die Schutzengel vom Grab?

Wer weiß was in so einem Hirn noch so vorgeht.

Hab ich schon gesagt, dass mir heut schlecht war?
Und ich sehr aufgeregt?

Hatte danach zwei sehr wohltuende Treffen, dann noch eine süße Post im Briefkasten und eine ganz liebe Lobmail meiner Chefin.
DANKE.

Sonntag, 5. Juli 2015

Geld, hässliche Männer und was es sonst noch so gibt

Zurzeit beschäftigt mich ja das Thema Geld wieder mehr.
Bei mir ist das einfach immer im Wechsel: mal hab ich mehr, mal weniger. Und ich habe nun kapiert, dass ich mich diesem Wechsel einfach hingeben kann, ohne Kampf, dass es wieder anders sein muss. Nach Ebbe kommt wieder Flut. Das ist ein Naturgesetz.
Was ich brauche, wirklich brauche, kommt von alleine, das habe ich sooft erlebt. Zur passendsten Zeit kam ein Job, ein guter Verkauf, eine Rückzahlung, ein Geschenk, Schuhe, Brot, Wohnung...
Da unterscheiden sich Bedürfnisse und Wünsche.

Herrlich erfrischend dazu das Buch von L.Francia STEINREICH. Auch ihre Gedanken zum Selbstwertgefühl ect. tun mir mal wieder mehr als gut.
Jetzt wo ich mich fast nur nach innen wende, zu meinem inneren REICHtum an Gedanken und Gefühlen.

Aus reiner Neugierde auf einer Plattform angemeldet, auf der (angeblich) reiche Männer hübsche Frauen suchen.
Fazit: Gott sind die allle häßlich!Das darf ich sagen, da es ja dort nur um den Schein geht. Mir ist aber  grad nach Sein, daher: schnell wieder abmelden.

Es tut mir derzeit auch gut richtig faul zu sein. Ich merke wie schwer mir das sonst fällt, wo ich innerlich immer noch angespannt bin. Jetzt bleibt mir fast nix anderes übrig, als auf der ausgezogenen Couch zu fläzen, mal zu lesen, ma zu dösen und NIX ZU MÜSSEN! Herrlich....

Eigentlich wollte ich heut zu einem neu entdeckten See (der gar nicht mal so weit weg ist, hurra) hab aber nach Befindlichkeitsüberprüfung entschieden, dass es doch wieder der bekannte alte See wird. Ich bin da ungern sonntags, wie ich heute wieder festgestellt habe: zu voll.
Ist klar. Ich brauch keine halbnackten fremden Menschen nur 1m von meinem Tuch entfernt. Aber ich wollt unbedingt schwimmen (habs auch 2x geschafft).
Frohe Erleichterung als ich wieder zuhause war:  Stille. Ruhe. Nur ich. LUXUS!
*Nase wieder in ein Buch steck*

Samstag, 4. Juli 2015

Liebe

Liebe Post, könnt ihr bitte langsam mal aufhören zu streiken? Wir bekommen seit über einer Woche keine Post mehr und ich hätte nun gern mal mein bestelltes Buch.

Liebe Zähne, was wird das? Erst tuts oben rechts weh, dann unten mittig, dort bei der Brücke gibts auch immer so ein ziehen...WTF?

Liebe Hitze, so langsam gewöhn ich mich an dich...

Liebe Regenfrau, toll dass dir eingefallen ist, dass du ja die Schlafmedikation erhöhen kannst. In so schwierigen Zeiten wie jetzt. Klappt super!

Liebes Handy, du gefällst mir, hast ein altes Betriebssystem drauf (weiß noch nicht ob ich aktuallisieren soll) und somit wenig Möglichkeiten was aus dem App-dschungel draufzuladen. Das was drauf ist reicht: Navigationskarten, Shazan (supergeil, Handy hört mit und sagt dir welches Lied das ist), Musik ( falls mir mal meine Playlist zu langweilig wird), leider klappt das mit dem Übersetzer nicht so gut und was zu lesen für die Bahn (nicht unbedingt Nachrichten) wär auch nicht schlecht.

Liebe Blogleser, ich hab gestern was gefunden, was mir sehr gut gefällt:
http://den-weg-gehen.de/ich-suche-meinen-stamm

Liebe Introvertierte, nicht vergessen: (klick drauf, wird größer)

Schönes Wochenende!!!

Freitag, 3. Juli 2015

Am Grab

Wenn ich so kraftlos bin wie gestern, versuche ich trotzdem 1x am Tag das Haus zu verlassen. Oft gehe ich dann zum gegenüberliegenden Friedhof. Da kann ich gemütlich eine kleine Runde drehen und auf einer Bank das Grün genießen.

Gestern fand ich eine neue Holzbank, halb im Gebüsch und schon ziemlich morsch. Perfekt. So saß ich da und sah nach rechts. Ui ein...eine Skluptur? Aus Eisen mit unterschiedlichen Symbolen, darunter ein Grablicht. Hmm was das wohl ist...Soäter hab ich nebendran eine Gedenktafel und Beschreibung der Skulptur gefunden. Total versteckt und es tat gut. Als ob ich es finden sollte. Es hatte was künstlerisches, nichts festgefahren-katholisches an sich, das gefiel mir.

Dann sah ich nach links. Lauter kleine Gräber, wahrscheinlich waren das Urnenbeisetzungen und keine mit Särgen. Das hinterste sah ziemlich verwildert und zugewachsen aus. Langsam ging ich drauf zu. Sah es an.
Steine mit der Aufschrift *Denk an Dich* und Engel lagen verstreut zwischen Efeu und Löwnzahn. Das verblichene Trockengesteck war wohl vom letzten Herbst und die Laterne fürs Grablicht lag zerbrochen neben ein paar Plastikschnipsel.

Ohne nachzudenken fing ich einfach an das Grab ein wenig aufzuräumen. Mittendrin hielt ich inne: wer liegt hier überhaupt? Das Grünzeug ein wenig weggeschoben und las: Engelbert und Angelika.
Jetzt hatte ich trotz 30 Grad Gänsehaut.
Beide Namen haben was mit Engeln zu tun und ich heiße auch so.
Nachdenklich rupfte ich weiter die hohen Gräser drumherum heraus.
Brachte den Müll zur Tonne und fragte mich, ob das ein Zeichen für mich war...?

Kurz durchzuckte mich der Gedanke, dass man das doch gar nicht darf, an einem fremden Grab herumwerkeln, aber es war mir egal. So selten tue ich Dinge, die man eigentlich nicht darf (mir aber gut tun).

Ich dachte weiter nach: warum kümmert sich niemand mehr darum? Ist derjenige gestorben? Oder einfach abgehauen?
Wer waren die zwei? Geschwister? Sie hatten unterschiedliche Nachnamen. Kommt die Mutter nicht mehr her, weil sie es nicht mehr ertragen kann?
Ich werde das Grab ein wenig beobachten, wenn sich weiter niemand darum kümmert, werde ich auch das Trockengesteck entfernen und was frisches einpflanzen. Ich habe die Namen in die Suchmaschine eingegeben, da kam auch nix heraus.

Vielleicht war das einfach wieder meine Coabhängigkeit, dass ich mich mal wieder für etwas verantwortlich gefühlt habe, was mich nix angeht. Egal, es hat gut getan. Mir ging es danach besser als davor und bin froher nach Hause gegangen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Schade

Nachdem der gestrige Tag recht gut war,
ist heute wieder Ausnahmezustand angesagt.
Ach menno. Dabei wollte ich mir einen gnüßlichen Vormittag im Freibad machen und endlich mal wieder ein paar Bahnen schwimmen.
Stattdessen werd ich komatös auf meinem Krankenlager dahinvegetieren, da ich gemerkt habe, dass mir jede geistige Anstrengung nun gar nicht gut tut.

Atmen. Annehmen.

Viel besser hab ich auch nicht geschlafen, kann aber am Vollmond liegen, der genau auf meine Fenster/Rollos schien und dann ist es meist besonders schlimm mit der Unruhe.
Ich möchte mich heute soweit erholen, dass ich wenigstens morgen arbeiten gehen kann.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Kleines Glück

- wenn man wieder soweit erholt ist, dass eine kleine Morgenrunde geht. Ach herrlich!

- wenn man im Haushaltskarton im Keller einen neuen passenden Deckel für die Pfanne findet!

- und wenn die Fruchtfliegen wegbleiben. Entweder ist das Obst/Gemüse so voller Chemie, dass selbst die Viecher da nicht mehr hingehen, oder die  Keramik-pipes (mit effektiven Mikroorganismen) helfen wirklich. Auf alle Fälle ist's schön.

- neues Handy taugt mir schon besser, auch wenn ich mit dem noch nicht online war. Aber eilt ja auch nicht...

- jetzt erstmal Einkauf auspacken und dannn Füße hochlegen.