Mittwoch, 3. Juni 2015

Luft holen

Mich gut um mich kümmern...
hieß gestern: Welt ausschalten, Tatort gucken, Füße ins Magnesiumbad hängen lassen (kennt jemand das Magnesiumchlorid das über die Haut aufgenommen wird? Soll schneller den Speicher auffüllen und umgeht eben Magen/Darm.)
Heute hieß das: Um 4 wach werden, fit sein, aufstehen, frühstücken und ne Stunde mit dem Rad draußen sein. Knallorangene Sonne beim hochklettern beobachtet, Walddüfte eingesogen, allerlei Vögel gehört und die Weite genossen. Danach Bett frisch bezogen, Geschirr von 3 Tagen weggespült, Wäsche angemacht und Boden gewischt.
Gleich gehts noch zum Einkauf.
Und je nach Laune und Kraft danach an den See, einfach 2 Stunden in der Sonne bruzzeln.
Der Tag gehört mir.
Ich habe schon gemerkt, dass ich mich gedanklich wieder viel zu sehr mit anderen beschäftige.
Und wer kümmert sich um mich? Ich selbst.
Also habe ich meine Therapeutin nach einem Termin gefragt.
Nachdem ich vor einem Jahr die Therapie abschloß. Aber irgendwie brauch ich jetzt ihre Zugewandheit. Ihre Meinung. Und auch mal ihre (gedankliche) Hand im Rücken.
Auch sie darf sich ein wenig um mich kümmern :-)

Damit die Dame in schwarz nur auf einen kurzen Besuch da war.
Und sich nicht wieder wohnlich einnistet.

PS: Nach wochenlangen üblen Nackenschmerzen (inkl. rechter Arm und rechtes Bein halb taub vor lauter Verspannung) nutzlosen Wärmecremes und Massagen lösen sich die Verknotungen dank zweier Magnesiumtabletten auf.
Einfach so.
Der Arzt hatte im übrigen erst in 2 Wochen für mich einen Termin.
Ich sag's ja immer: helf dir selber...sonst tut's keiner...

Kommentare:

  1. Ich lese nun doch schon eine längere Zeit mit und finde, dass du in deinem Leben sehr viel geleistet hast und sich viel gut gewandelt hat.
    Liebe Grüße
    ganga

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  2. Danke. Fürs lange mitlesen und dem lieben Kommentar. ;-)
    Liebe Grüße!

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