Montag, 29. Juni 2015

Besserung

es wird langsam besser.
Ich weiß nicht genau warum. Das ist blöd. Aber ich vermute, dass es mal wieder am Histamin lag.
Heute also absolut strenge Diät. Morgen auch noch, obwohl da  andere Auslöser sein könnten: Hitze, Arbeit, keine Mittagsruhe.
Aber dieses fiese Gefühl der Benommenheit ist weg: Du wachst auf, stehst auf und wirst einfach nicht wach, nur mit allergrößter Mühe kannst du die Augen aufhalten und dich selbst aufrecht. Ganz fies...

Ansonsten: heute gib tes kein Wasser (war angekündigt). Interessant sowas, wo wir ja ständig fast alles zur Verfügung haben.

Und dann fiel mir gestern noch der Grübelzwang ein.
Ja ich denke viel und oft auch gerne. Aber manchmal ist es einfach ZU viel.
Daher: öfter mal sich selbst beim denken beobachten. Ja das geht. Einfach von draußen drauf schauen was da grad so für Gedanken sind: Aha da ist der Gedanke, dass mich die Nachbarn mal wieder nerven.
Schon ist man aus der Identifikation draußen.
Und dann kann man sich mal paar (oder nur eine) Fragen stellen:
Kann ich es ändern?
Ist es wichtig?
Hilft es mir, mir darüber Gedanken/Sorgen zu machen?

Wenn man aus dem Gedankenkarussell nicht aussteigen kann, hilft es sich körperlich wahrzunehmen: was rieche, sehe, spüre, schmecke, höre ich JETZT?
Passenderweise kam dann heute morgen dieses Wochenmotto:

Den Atem zu spüren bringt Sie in die Gegenwart, zu sich, 
in Ihren Körper, zum Fühlen.
Safi Nidiaye, aus: „Die 10 Herzensschlüssel“
 
Ich werde mal die Woche mehr drauf achten.
Und mal sehen ob ich meine Gedanken, die manchmal wie wilde Pferde herum rennen etwas zähmen kann...

Kommentare:

  1. Schönes Bild mit den Wildpferden - sehr anschaulich *g*. Vielleicht hilft ja auch gegen die inneren (kritischen) Stimmen, wenn Du mal mit Dir sprichst, wie Du mit einem guten Freund reden würdest. Lieb eben :-)))). Oder besänftigend. Tröstend. Verständnisvoll. Geduldig.

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  2. Das mach ich!
    Danke für die Erinnerung :-)))

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