Dienstag, 30. Juni 2015

Urlaub/Krankenlager

Erst der Urlaub:
WOW! Bekam vor paar Tagen die Einladung für einen Urlaub.
Italien oder Spanien in einem Tophotel für mich gratis.
Von einem Bekannten, der einfach zuviel Geld hat der nicht alleine wegfahren möchte.
Keinerlei Verpflichtung für mich. Natürlich eigenes Zimmer.
Meint man das gibts nur im Märchen.
Selbst wenn es mir bombastisch gehen würde, wäre es zwar gratis, aber eben nicht kostenfrei. Irgenwas kostet es immer. Mich eben Kraft. 4 Tage am Stück mit einem Menschen zu verbringen. Selbst wenn man mal einen Vormittag alleine verbringt, man ist irgendwie angebunden. Nix für mich...
Schade.
Sehr schade.
So gern würd ich ins Meer springen, mich lecker bekochen lassen, mich um nix kümmern müssen.
Na träumen kann ja auch recht schön sein :)

Andererseits kann es einem die Urlaubslaune schon verhageln, wenn man das mal in Tunesien sieht. Ganz übel. Die hübsche Zeitung mit den vier großen Buchstaben titelte ganz schlau: Warum stoppte niemand den Täter?
Ja..nee is klar, da geht man einfach mal auf einen Mann zu der grad seine Kalaschnikow ausprobiert, tippt ihm auf die Schulter und sagt:"tschuldigen sie junger Mann, könnten sie bitte damit aufhören? Das macht so einen Lärm und außerdem tun sie den Leuten weh!"

Dann das Krankenlager:
Jetzt wohn ich seit 8,5 Jahren in dieser Wohnung, mit schon einigen heißen Tagen. Das Problem ist: Mein Schlafzimmer liegt unterm Dach, ich muss also vom Wohnzimmer eine sehr steile Treppe hinaufsteigen.
Beides macht mir derzeit sehr zu schaffen. Hitze (und es soll ja 10 Tage so bleiben, wenn nicht länger) und die Kraftanstrengung da hoch zu gehen. Vor allem da ich tagsüber sehr oft hoch/runter gehe, da ich mich manchmal nur 30 mins. hinlege.
So werde ich mir nun, wie letztes Jahr nach der OP, ein Krankenlager im Wohnzimmer aufbauen. Die Couch ausziehen, mit Matratzentopper aufwerten und dann alles um mich herum drapieren, was ich brauche.
Ja das fühlt sich gut an.
Es mir so gut es geht, gut gehen zu lassen.

Fühle mich wieder sehr schwach und zittrig.
Jede kleinste Aufregung ist zuviel.
Also Arbeit abgesagt (ich dachte bis heute nacht, dass ich es wirklich schaffe 4 Stunden im Haushalt zu arbeiten, maaaan im Realitätsverleugnen war ich auch schon immer gut...)
und Doctermin ebenso.
Vielleicht schaff ich es heut oder morgen kurz zum einkaufen.
Alles andere bleibt liegen.
Ich auch.

Dann ist mir noch eingefallen, dass es mir im Juni der letzten Jahre fast immer sehr schlecht ging. Ich kann die lange Helligkeit so schwer ertragen. Melatoninmangel?
Auf alle Fälle weiß ich: es geht vorbei.

Montag, 29. Juni 2015

Besserung

es wird langsam besser.
Ich weiß nicht genau warum. Das ist blöd. Aber ich vermute, dass es mal wieder am Histamin lag.
Heute also absolut strenge Diät. Morgen auch noch, obwohl da  andere Auslöser sein könnten: Hitze, Arbeit, keine Mittagsruhe.
Aber dieses fiese Gefühl der Benommenheit ist weg: Du wachst auf, stehst auf und wirst einfach nicht wach, nur mit allergrößter Mühe kannst du die Augen aufhalten und dich selbst aufrecht. Ganz fies...

Ansonsten: heute gib tes kein Wasser (war angekündigt). Interessant sowas, wo wir ja ständig fast alles zur Verfügung haben.

Und dann fiel mir gestern noch der Grübelzwang ein.
Ja ich denke viel und oft auch gerne. Aber manchmal ist es einfach ZU viel.
Daher: öfter mal sich selbst beim denken beobachten. Ja das geht. Einfach von draußen drauf schauen was da grad so für Gedanken sind: Aha da ist der Gedanke, dass mich die Nachbarn mal wieder nerven.
Schon ist man aus der Identifikation draußen.
Und dann kann man sich mal paar (oder nur eine) Fragen stellen:
Kann ich es ändern?
Ist es wichtig?
Hilft es mir, mir darüber Gedanken/Sorgen zu machen?

Wenn man aus dem Gedankenkarussell nicht aussteigen kann, hilft es sich körperlich wahrzunehmen: was rieche, sehe, spüre, schmecke, höre ich JETZT?
Passenderweise kam dann heute morgen dieses Wochenmotto:

Den Atem zu spüren bringt Sie in die Gegenwart, zu sich, 
in Ihren Körper, zum Fühlen.
Safi Nidiaye, aus: „Die 10 Herzensschlüssel“
 
Ich werde mal die Woche mehr drauf achten.
Und mal sehen ob ich meine Gedanken, die manchmal wie wilde Pferde herum rennen etwas zähmen kann...

Sonntag, 28. Juni 2015

Ich telefonier doch nicht mit einem Brett!

So, heute morgen gegen 5h das Smartphone wieder eingepackt. Morgen geht es retoure.
Ich fand es einfach zu viel. Zu anstrengend und kompliziert.
Und als ich es dann noch nichtmal einfach so mit dem PC verbinden konnte, war es aus. Keine Lust mehr.
Auch das alles nur über G*oogle lief, stört mich einfach. Auch wenn ich kein allzu großer Verfechter des Datenschutzes bin.
Zudem waren mit die 160,-€ auch etwas zuviel.
Ich muss nicht in jeder Wartezeit was tun. Im Gegenteil ich genieße es z.B. am Bahnhof eben nix tun zu müssen, sondern ich brauch nur zu warten und wenn die Bahn kommt, einsteigen. fertig.
Ich setze mich da eh viel zu oft unter Druck etwas tun zu müssen...
Außerdem mag ich mein Hirn noch selber nutzen, solange ich es noch kann.
Ich mag es mich zu selbst zu orientieren, auch mal fremde Menschen nach etwas fragen oder sich einfach vom Leben überraschen zu lassen.
Ich sitze schon viel zu viel am PC, obwohl ich gern draußen in der Welt wär (wenn es mir körperlich besser ginge). Und wenn ich dann draußen wäre, würd ich wieder an so einer Maschine hocken? Nein, danke.
Zuviele Menschen sehe ich da draußen, die roboterhafte Züge annehmen und ohne ihrem "Brett" nicht mehr können.

Ich habe nun ein Telefon in abgespeckter Form gefunden:
Größeres Display als mein altes N*okia, ausklappbarer Tastatur, man kann damit ins Internet (für mich eher mal zur Not oder so) und hat kostenloses Navi drin über das man nicht ständig verfolgt wird, denn man kann es offline nutzen. Da hält auch der Akkku länger weil im Hintergrund nicht ständig irgendwelche APPs laufen.

Preis: NEU 300,- ,
 generalüberholt und gebraucht mit Gutschein: 80,-
Bin gespannt, ob es mir gefällt.

Hab dann mal *ich brauch kein Smartphone* oder ohne Smartphone leben* eingeben und mich in vielen Kommentaren wiedergefunden. Sehr erleichternd :)

Samstag, 27. Juni 2015

Ich mag Karten

Nein nicht unbedingt die Spielkarten (obwohl so ein Spiel zwischendurch auch mal erheiternd sein kann), nein ich meine andere...

zum Beispiel die Lebenskarten.de (Thema Trauma aber auch allgemein)
oder von Luisa Francia gibts im Buch STEINREICH auch Karten zum ausschneiden (Thema Geld/Arbeit)
dann hab ich mir letztens ein paar selber zusammen geschrieben (Sätze die mir helfen, mich aufbauen..)
und dann noch ganz einfache auf denen nur ein Wort steht.
Zum Beispiel Trost oder Bescheidenheit oder Umwandlung. Da schaue ich dann was ich ziehe, wie es zu derzeitigen Situation paßt oder ob ich dazu was malen/schreiben will.

Mir helfen die Karten je nach Situation, Mich hinsetzen (auf den Boden), entspannen, Verstand ausschalten, die Karten zwischen den Fingern wandern lassen, spüren welche verdeckte Karte mich anspricht und dann...oft staunen.

Und sonst so?
Langsam wird mir immer klarer was sich so in meinem Körper abspielt.
Da wäre die Histaminintoleranz (mit Gentest bestätigt)
dann HPU ebenfalls durch Test bestätigt
im Moment sind die Symptome einer Nebennierenschwäche wieder präsent (hatte ich schon länger vermutet, wurde aber durch Tests nicht einwandfrei bestätigt) aber das Buch Grundlos erschöpft von James Wilson fand ich gut, hab mich wieder erkannt.

Diesen extrem matschigen Kopf kann ich derzeit überhaupt nicht annehmen.
Ich kann nix machen, außer liegen und essen (ständig Hunger).
Selbst was lesen geht nicht, was hören (Podcasts) auch eher weniger.
Annehmen...ihhhh....
Und trotzdem miste ich so nebenher ein wenig aus.
Das mache ich seltsamerweise immer, wenn es mir schlechter geht.
Nunja..die Mammutaufgabe mich zu duschen verschieb ich noch um einige Zeit.
Kann echt nur beten, dass das bald wieder vorbei ist.

Freitag, 26. Juni 2015

mal schön langsam...

So alles wieder im extrem, langsamen Modus.
Achja langsam weiß ich ja warum. Bin weder sauer auf mich (du weißt doch, dass du nicht...!!) noch auf meinen Körper (warum kann der nicht genauso funktionieren wie bei allen anderen <-- den="" fehler="" finde="" p="">
Stattdessen, alles schön langsam..ein wenig im Keller geräumt und Müll weggebracht.
Angefangen einen alten Ordner auszumisten.
Nachher noch meditatives Geschirr spülen.
Dazwischen immer wieder eine Schlafstunde.

Ach und dann war da noch die Post.
Mein erstes richtiges Smartphone is da.
Mit meiner Matschbirne gerade eine echte Herausforderung mich da zurecht zu finden.
Normalerweise mag ich es schon mich in technischen Neuheiten so reinzufuchsen.
Jetzt hab ich mir nur mal einen Überblick verschafft, die Startseiten (ja mehrere!) eingerichtet und ein wenig personalisiert.
Internet und der Rest muss warten.
Sonst hab ich wirklich bald 4-eckige Augen...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Die Macht der Introvertierten


 Fand gerade unter meinen Blogentwürfen noch etwas unveröffentlichtes:

Die Macht der Introvertierten

Dieses Buch hilft mir derzeit am meisten mich zu verstehen.
Dieses Buch ist ein sehr großes Puzzlestück in meiner wirren Seelenlandschaft.
Es ist für mich fast noch besser als das Buch „Still“.

Ich weiß jetzt warum ich mich manchmal so komisch fühle:

„Introvertierte Menschen brauchen Zeit zum Nachdenken, ohne den Druck „etwas machen zu müssen“. Manchmal werden sie deshalb sogar als faul bezeichnet.
Warum ist dafür eine solche von jedem Druck freie Zone notwendig? Solange sich der introvertierte mensch nicht von äußeren Reizen abschirmen kann, können seine inneren Gedanken, Gefühle und Eindrücke nicht an die Oberfläche kommen. Ohne Zeit zum Verarbeiten wird sein Verstand überlastet und blockiert. In dieser Situation haben viele Introvertierte das Gefühl, es sei nichts in ihrem Gehirn. Tatsächlich ist jedoch sehr viel drin, es ist nur noch nicht gefiltert und geordnet.“

Dieses Gefühl der Überforderung ist ätzend. Man kann nicht mehr klar denken und auch körperlich bin ich eher auf Alarmstufe. Ich bin unruhig, schwitzig, hektisch.
Ich brauche dann eine Auszeit. Nicht unbedingt ruhig liegen (da fällt mir meistens nur Zeug ein was ich noch machen muss und bleibe somit unruhig) sondern eher etwas mit den Händen machen, worauf ich mich wenig konzentrieren muss (z.B. putzen, kritzeln, vor mich hinmalen, abspülen..)und dabei kann ich die Gedanken wandern lassen und Eindrücke verarbeiten.

Ich weiß jetzt, dass ich nicht zuviele Dinge aufeinmal machen kann. Dass ich Zeit brauche um Neues zu verarbeiten. Sei es direkt in der Situation (z.B. einen Raum mit Menschen betreten) oder danach (nicht zuviele Termine hintereinander legen).
Ich weiß jetzt, dass ich oft langsamer machen muss, weil mein Hirn sonst nicht nachkommt.

Das Buch ist so lebensnah geschrieben, dass es einfach eine Wohltat ist. Ich musste oft vor mich hinlachen, weil ich mich wiederentdeckte.

Mein Vater hat mich öfter mal nach der Schule ins Bett geschickt zum schlafen. Er hat das nie böse gemeint, er hat es glaub ich auch mal erklärt. Ich empfand es auch nie als Strafe.
Ich war einfach vom Schulalltag überreizt und brauchte erst eine Pause, bevor ich die Hausaufgaben machen konnte.

Ich weiß jetzt, dass es mir keinen Spaß macht mit einem Menschen, den ich lange nicht gesehen habe, es also viel zu erzählen gibt, sich auf einem wilden, bunten, lauten Markt zu treffen. Sondern vielleicht im Park spazieren gehen oder in ein sehr ruhiges Cafe setzen(und bitte keines mit den Minitischchen!!)

Ich erlaube mir jetzt, draußen beim gehen öfter einfach auf den Boden zu schauen. Ich nehme soviel wahr, mir wird das sonst zu viel.
Ich verstehe, warum es mich so erfreut, mich einfach in das Schmetterlingshaus des botanischen Gartens zu setzen und den Tierchen zuzuschauen. Es entspannt mich. Es beruhigt mich. Mir reicht das als Reiz.
Anders dem Extrovertierten (auch die verstehe ich nun besser). Der würde sich bei den Schmetterlingen langweilen. Der braucht mehr Input. Er bezieht seine Energie von außen, wenn da nix los ist, wird er knatschig, müde.
Der Intro bezieht seine Energie aus dem Inneren. Das finde ich insofern „schöner“ weil ich einfach weniger brauche und somit weniger von den äußeren Umständen abhängig bin.
Ich brauche auch weniger Geld, weil ich nicht ständig ins Kino, auf den Rummel, in irgendwelche Läden muss. Daher auch weniger Fahrgeld. Ich bleibe locker, wenn mal niemand Zeit für mich hat.
Ich erfreue mich an Kleinigkeiten, das reicht mir.

Mir ist auch klar geworden, warum es die introvertierten braucht: Wir überdenken mehr, reagieren nicht vorschnell, sehen auch eher Gefahren durch genaues beobachten, gleichen aus, sind der Gegenpol zu den Extros.
Gäbe es nur extrovertierte Menschen, gäbe es die Menschheit schon lange nicht mehr. Das mag jetzt überheblich oder gemein klingen, ist es aber nicht...

lest es selbst nach...in Die Macht der Introvertierten von Marti Olsen Laney

Mittwoch, 24. Juni 2015

Und? Was hatten Sie für ein Trauma?

Na ein Halswirbelsäulentrauma war es NICHT!

Ich versteh ja, wenn ein Arzt nachfragt, warum ich nicht Vollzeit arbeiten gehen kann.
Aber wegen welchem Trauma genau, is doch völlig wurscht.
Zumindest im Kontext beim Ohrenarzt.
Meinen die im ernst, dass man  im selben fröhlichen Plauderton erzählt, warum es einem oft so scheiße geht?
Wahrscheinlich.
Ich merke jedenfalls, dass da ganz viel Scham da ist, für das was mir passierte.
Obwohl ich absolut nix dafür konnte! Aber ich glaub das is bei Traumatisierten *normal*
Jedenfalls war ich froh, dass meine Schwerhörigkeit auf dem rechten Ohr behoben werden konnte!

Gestern habe ich mich wieder gedanklich ein wenig mit Schwingung/Energie auseinander gesetzt. Was erhöht meine Energie? Wie kann ich sie halten? Das tat gut... Irgendwann, glaub ich,  kann man diese feinstoffliche Schwingung genauso messen wie Fieber. Ob ich das noch erlebe?
Gestern war meine Energie weiterhin sehr niedrig. Konnte kaum Treppen steigen...und trotzdem ging ich arbeiten. 4 Stunden.
Was mir auffällt, wenn meine Energie so niedrig ist (nicht nur die körperliche, ich meine auch die psychische, seelische...) zieht man Leute an, die das "ausnutzen", weil sie leichtes Spiel haben deine Grenzen zu übertreten.
So hatte ich dann das "Vergnügen" einen ungefähr 80-jährigen Schwerenöter wieder loszuwerden. Der legte nach 2 Minuten Kontakt gleich mal mit sehr persönlichen Fragen los (juhu ich habs geschafft die zu umgehen), meinte dann mir auf Schulter/Arme tatschen zu müssen und dann natürlich die uralten schlüpfrigen Witze. Mei was dachte der was er für ein toller Hecht ist... *nerv*

Und es kann einer sagen was er will, ich spüre diese feinstoffliche Energie sehr bewußt (vielleicht haben wir das alle mal vor Urzeiten gekonnt).
Ich steige aus der Bahn aus (ca. 500m von Arbeitsstelle entfernt) und spüre, dass ich heute nicht alleine dort sein werde.
Ich sperre die Tür auf und schon schallt mir ein HALLO entgegen :-)
Gegner dieser Hellfühligkeit meinen ja oft, dass das Unterbewußtsein irgendwelche Zeichen/Signale usw. erkannt hat und man das dann spürt. Also, da gab es beim besten Willen keine vorherigen Hinweise.
Diese Hellfühligkeit habe ich oft und inzwischen nehm ich solche inneren Wahrnehmeungen/Ahnungen ernster, weil sie mir helfen, das Leben zu meistern.

Das Besinnen auf mich und das lauschen nach innen gibt mir langsam auch wieder Kraft...ich bin wieder etwas wacher und besser gelaunter...

Montag, 22. Juni 2015

Verantwortung ist ein Gefühl

Jetzt ist mir klar, warum ich wieder mal diese extreme Bettlägrigkeit hab.
Die es schon nun viele Wochen (Monate?) nicht mehr gab.
Stichwort heißt: Verantwortung.
Seit 3 Wochen habe ich an einem Wochentag wieder Verantwortung für jemand anderen. Seitdem ging es bergab.

Ich musste schon als sehr kleines Mädchen Verantwortung für mich selbst übernehmen und übernahm aus unterschiedlichen Gründen diese auch für meine Eltern.
Ich dachte immer mit. Ich war immer hellwach. Ich passte auf.
Ich machte alles mit mir alleine aus. Es war zuviel für meine kleinen Schultern.

Später arbeitete ich in Bereichen mit sehr hoher Verantwortung. Im Kindergarten hatte ich die Gruppe oft alleine. Im Schlafsaal bis zu 40 Kinder. Die mal alle 1 Stunde ruhig halten....

Dann Behindertenfahrdienst. Sehr lange Strecke. Teilweise sehr schwierige Kinder, die Aufmerksamkeit brauchten, da sie sich zu Teil selbst abschnallten usw...

Dann kam die Rente. Was macht Regenfrau? Übernimmt wieder Verantwortung. Ehrenamtlich Fahrdienst mit Senioren. Jeden Mittag Pflegehund.
Dazwischen natürlich mein Vater der mehr oder weniger subtil ebenso Zuwendung forderte und ich fühlte mich wieder verantwortlich.

Ich blieb immer auf der Strecke. Ich pendel noch zwischen den Extremen: Nur die anderen/nur ich. Irgendwann werde den Ausgleich schaffen. Jetzt eben noch nicht.

Ich kann nicht mehr und ich mag nicht mehr. Ich will mich nur um mich kümmern. Diese Freiheit genießen. Ich weiß schon warum ich mir jetzt sehr leichte Arbeitstbereiche aussuchte: Keine Verantwortung! Sehr wenig Anspruch.
Und es tut mir SO gut. Einfach locker und leicht leben. Dinge für mich entscheiden.
Darf man nicht. Heißt es dann. Wenn jeder so leben würde.
Einfach in den Tag hinein.

Mir egal.
Ich darf das. Sogar hochoffiziell. Deswegen bin ich in Rente. Mit 35 Jahren.
Um zu lernen, mich gut um mich zu kümmern.
Einfach Spaß haben. Das genießen was ich machen kann.

Also den schweren Schritt gemacht und das geklärt.
Ich kann nicht mal für 1,5 Stunden für jemanden anderen die Verantwortung übernehmen.
Das ist so. Tja mei.
Reaktion des Gegenübers war sehr freundlich und offen.
Es wird sich eine andere Lösung finden. Aber das liegt nicht in meiner Verantwortung.

Der dicke Kloß im Bauch ist weg.
Ich fühle mich leicht.

Sonntag, 21. Juni 2015

Bestandsaufnahme

 Nachdem gestern mal wieder der totale Overload war (ich lieg seit Freitag fast nur im Bett) komme ich etwas zur Besinnung und höre mal wieder meinem Herzen/meiner Seele zu.
Dann nahm ich Stift und Papier und habe mal aufgeschrieben. was ich derzeit so mache:
1. mit wem ich privat Kontakt habe
2. was ich vermehrt machen will, was mir Kraft gibt
3. Arbeit

Zu
1. das sind sehr viele Kontakte! Wow. Das freut mich einerseits, andererseits muss ich mir einfach eingestehen: Kontakte kosten mich viel Kraft. Frage: Mit wem will ich wirklich weiterhin Kontakt halten?

2. Dinge die mir Kraft geben, mache ich viel zu wenig....wahrscheinlich ist das innere Verbotsschild zu groß *mir darf es nicht gutgehen*, erst muss ich mich um alle anderen kümmern (siehe 1.)

3. ich weiß noch nicht, ob ich einen bestimmten Bereich wieder abgebe. Hatte mich zwar drauf gefreut, muss mir aber auch hier eingestehen: es kostet mich zuviel Kraft.

Es ist echt fies, dass ich als Scanner (nach Barbara Sher) auch noch eine introvertierte Hochsensible bin. Macht mir das Leben immer wieder schwer. Die Balance zu finden UND zu halten der absolute Eiertanz....

Freitag, 19. Juni 2015

So kann's gehen...

Von meiner Chefin einen Zettel vorgefunden.
Gelesen.
Und sie für blöd befunden.
Mich da richtig reingesteigert...sauer auf sie..
Dann sauer auf mich (die "ich kann ja eh nix, bin für alles zu blöd ect.-Platte").
Dann  entschieden: ich hör da auf. Soll sie sich jemand anderen suchen.

Dann wurde mir das Kopfkino zu blöd. Und zu anstrengend.
Ich wollte das geklärt haben. Und zwar gleich.
Also angerufen. In völliger Ruhe *staun* (früher wäre das was für den Fast-Herzinfarkt gewesen).
Es angesprochen.
Festgestellt, dass sie es ganz anders gemeint hat.
Mir sogar damit entgegen kam und es ja gut mit mir meinte.
Gelacht. Und fast geweint.
Auf alle Fälle sehr erleichtert wieder aufgelegt.

Alles gut.
Ich habe heute sehr fröhlich gearbeitet :-)

Donnerstag, 18. Juni 2015

Leichtigkeit

Mir sind heute mal wieder meine alten Verhaltensweisen bewußt geworden:
- alles perfekt machen zu wollen
- viel zu hohe Ansprüche an mich und andere
- sehr ernst bis verbissen sein
- ich so viel als möglich kontrolliere

Oah. Das ist anstrengend. Nein nein so geht das nicht.
Auch das lasse ich los.
Das Leben kann auch leicht sein! Und trotzdem gelingen!
Der Spaß und die Leichtigkeit stehen quasi vor der Tür!

Hiermit verordne ich mir selbst Leichtigkeit. Und Loslassen. Und Vertrauen. Und Lachen!
Gute-Laune-Sommermusik einlegen und den Glitzersteinchen beim Tanzen zusehen:


Ach ich tanz einfach mit :-)

PS: Eine Tür geht zu (D.) und eine andere geht auf....mehr dazu demnächst.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Noch mehr loslassen

 Gestern habe ich D. ganz losgelassen.
Eigentlich schon ein paar Tage früher.
Diesen Kampf aufzugeben, ihn von meiner Wahrheit überzeugen zu wollen, ist erleichternd.
Egal um was es ging, wir hatten immer unterschiedliche Wahrnehmungen. Kein Überschneidungsbereich. Ich lasse nun seine WAHRheit bei ihm und meine bei mir.
Gestern versuchte er wieder alles auseinander zu klamüsern: was ich hier mal gesagt hätte und dort nicht gemacht hätte. Ich konnte nur ruhig den Kopf schütteln. Diese Diskussionen haben noch NIE etwas positives hervorgebracht. Also, warum mehr vom selben machen, was nicht hilft?
Ich stieg nicht darauf ein. Und er war hartnäckig.
Ich muss meine Wahrheit erkennen und dann daraus Konsequenzen ziehen.
Ich bin da für mich verantwortlich und nicht für ihn.

Heute gefunden
(über https://dempudelseinkern.wordpress.com/)
von:  Ute Strohbusch ( http://www.utestrohbusch.de/2015/03/10/jagende-frauen-und-verschreckte-m%C3%A4nner )

Im klassischen Seelenpartnervertrag treffen sich eine vom Vaterprinzip verletzte Frau und ein vom Mutterprinzip verletzter Mann (meistens, manchmal ist es auch umgekehrt) und sie kehren ihre Rollen um: Sie, die Bettlerin, die nichts weiß von ihrer Königskrone, kämpft um einen Mann, der sein Eroberungsprinzip verlernt und den Mut verloren hat, ein Kämpfer seines Herzens zu sein.

Auch mehrfache Übertragungen spielten (meiner Meinung nach eine große Rolle):
Dass ich in ihm viel von meinem Vater entdeckte, war mir ja schon klar. Dass er meine bedürftige, kindliche Seite spürte und väterlich reagiertekapierte ich jetzt, aber auch, dass er in mir (wahrscheinlich) seine Exfrau, sein Kind und sich selbst sah.
Sooft redete er über mich/von mir wo ich dachte: Hä? Das paßt ja gar nicht.
Es war keine Abwehrhaltung, sondern Verwunderung, wie er DA drauf kommt.
Ist klar, er meinte nicht mich Regenfrau, sondern projezierte alles mögliche auf mich.

Als ich ihm das erzählte, verneinte er natürlich. Das sei nicht so.
Es war mir auch egal, ob er meine Vermutung bestätigte oder nicht. 
Für mich stimmt es.

Ich wollte früher so gern andere von meiner Wahrnehmung überzeugen, weil ich mir selbst nicht sicher war.
Heute bin ich das mehr und mehr.
Was habe ich auf meine Eltern eingeredet, dass dies und jenes NICHT so sei...oder dass sie mich sehr wohl verletzt haben ect. Sie haben abgewehrt, geleugnet usw.
Heute kann ich sagen: Es ist IHR Ding. Ich muss sie nicht mehr überzeugen meine Wahrnehmung zu übernehmen (das ist ja auch grenzüberschreitend).
Ich bleibe bei mir. Und lasse Deines bei Dir.

Ich lasse los.
Ihr (meine Elten, D.) habt eure Wahrnehmung. Ich habe meine.
Und wahrscheinlich stimmt jede.
Ich muss (und werde) mit meiner Wahrheit/Wahrnehmung leben und das beste daraus machen.

Danke D.
Durch dich kann ich auch wieder ein Stück Vergangenheit loslassen!

Im übrigen gruselt es mich immer ein wenig bei dem Wort Seelenpartner.
Da horche ich schon immer auf. Ich  hab viele Verletzungen auf meiner Seele und kümmere mich darum.
Wenn der andere auch Verletzungen auf seiner Seele hat und sich nicht darum kümmert, wirds meist böse.
Das letzte Ende mit einem "Seelenpartner" war mehr als krass. 
Beide kümmerten wir uns nicht um unsere Verletzungen, die Folge waren viele hässliche Streits, Psychatrie, viel Polizei, Suizidversuche, Drogen...das volle Programm.
Nein danke, das will ich nicht mehr.

Ich fühle mich leicht und frei!

Montag, 15. Juni 2015

Schlapp

Typisch für diese Jahreszeit: Mein Schlaf ist schlecht. Im Schlafzimmer ist es zu warm. Mache ich nachts, wenn es kühler ist die Fenster auf, ist es laut (trotz Ohrstöpsel) oder eben zu früh hell, so dass mein Schlaf zerhackt und unruhig ist.

Dazu kommt, dass ich wieder zu sehr im Kontakt mit der Außenwelt bin und zuwenig mit meiner Innenwelt.
Das schlaucht mich als introvertierte sehr.

Beide Dinge zusammen ergeben null Belastbarkeit.
Absoluter Schongang ist angesagt.
Alles langsam und in Ruhe. Ich habe Zeit. Ich muss nichts.
Draußen hat es stark abgekühlt, ich hoffe mein Schlafzimmer tut es auch.

Außerdem merke ich, dass mir derzeit die Begeisterung fehlt.
Ich brenne für nichts. Gut muss es auch nicht. Ein glühen würde mir schon reichen. Etwas was mich interessiert, neue Informationen, ein Thema an dem ich hänge...als Scanner fällt mir das schwer, ich fühle mich schnell gelangweilt. Langeweile mal aushalten....auch eine Möglichkeit.

Samstag, 13. Juni 2015

Manchmal...

tut es halt doch gut sich mit anderen zu vergleichen...
und zwar wenn man sich ich mir bewußt mache, dass es da draußen Leute gibt
- die auch Fehler machen
- sich mal blamieren
- Schulden machten (und weitaus mehr als ich!!!)
- keine perfekt saubere Bude haben
- auch nicht in irgendwelchen hippsten Lokalen abhängen
- auch keine perfekte Frisur haben
- (beliebig erweiterbar)

Mir scheint, dass das hier in München nochmal ein Tick extremer ist, mit dem perfekten Aussehen/Verhalten und ich mich daran zu sehr orientiere.
Heute nicht. Heute lass ich auch mal fünfe gerade sein, nehm nicht alles so ernst und danke dem lieben Gott dass er mir noch eine Tür geöffnet hat (finanziell gesehen).

Freitag, 12. Juni 2015

Loslassen tut so gut

Da war ich mal wieder in meiner Kontrollitis und *ich will, dass es so abläuft wie ich will* gefangen...

D. war/ist sehr eifersüchtig. Ich habe ihm immer wieder versichert und gesagt, dass ich mich mit keinen anderen Männern treffe (sexuell gesehen).
Ich wollte es erzwingen, dass er mir glaubt. Aber das funktioniert nicht.
Also habe ich losgelassen, soll er glauben was er glauben will (was wir ja alle tun). Ich habe den Kampf aufgegeben. Es ist SEIN Ding wenn er mir nicht vertraut/glaubt.
Sehr befreiend und erleichternd.

Dann hab ich mich ja finanziell mal wieder etwas überhoben. Nicht so schlimm wie früher. Ich kann noch meine Rechnungen zahlen..."nur" das Schuldenkonto ist halt wieder angewachsen.
Ich hatte so vehement den Satz innerlich: Ich WILL Geld!
Das machte so Druck und Streß. Dann habe ich mir das mal klar angesehen: Es ist genug für die laufenden Sachen, gibt es halt in nächster Zeit keine Extradinge, die Abzahlung dauert zwar, aber es ist machbar. Ich tue mein möglichstes.
Und ließ los.
Was passiert? Ich telefoniere mit meiner Chefin und erfahre, dass die Mehrstunden nicht nur im Juni sondern bis November zu leisten sind (sind zwar nur 5-7 Std. pro Monat aber immerhin).
Kurz darauf sehe ich, dass ein Artikel von mir verkauft wurde.
Läuft :-)

Auch Gefühle habe ich festgehalten und kontrolliert...ich wollte nicht allein sein, ich wollte die Schmerzen von der alten Wunde nicht mehr fühlen, ich entwickelte Widerstände gegen die Realität.
Erst als ich alles so dalassen, sehen UND fühlen konnte (ja schön war es teilweise nicht) löste es sich auf.

Ich fühle mich frei, befreit und voller Frieden.
Manchmal ist das alles so einfach und man sieht es nicht.

Sonntag, 7. Juni 2015

Geschafft!

Nach über 2 Jahren habe ich es heute wieder geschafft zum großen See zu radeln.
(Da kann man zwar nicht schwimmen, aber der Ort ist eiinfach wunderschön!)
Es freut mich riesig, dass ich das kräftemäßig wieder geschafft habe.
Sind so um die 12 km.
Auf dem Radltrainer im SPA letztens, merkte ich dass ich immer anfangs viel zu schnell Gas gab, mir keine Aufwärmphase erlaubte, denn der Pulsmesser in den Haltegriffen  gab gleich Alarm:
Puls über 170 is too much.
Also habe ich nun mehr darauf geachtet, langsam zu starten.
Half anscheinend :)

Wieder die Fixierung von D. zu lösen, fällt mir schwer.
Alte Einsamkeits-und Verlassenheitsgefühle kommen hoch. Bleiben aber schon nicht mehr so lange wie früher.
Ich kümmere mich darum.
Für mich eine Königsdisziplin...zu pendeln zwischen D. und mir.
Mich nicht im anderen verlieren.
Sondern sehen, dass mein Leben aus mehr besteht, als nur aus ihm.

Samstag, 6. Juni 2015

Versorgerrolle

Gestern eine üble Einsamkeitsattacke gehabt.
Das hat weniger damit zu tun, dass ich physisch alleine bin, sondern tritt sehr heftig dann auf, wenn ich mich selbst verlassen habe.
Um also wieder mehr in Kontakt zu meinen Gefühlen zu kommen, rief ich T. an. Mit ihr kann ich das tun.
Und während ich so erzählte wurde ich immer wütender. Wütend auf D.
Boah. Da kam Leben und Energie hoch! Ich hab das alles weggedrückt, dass ich mich depressiv/niedergedrückt fühlte, war also kein Wunder.

Mir wurde so richtig bewußt, nein ich habe es endlich gefühlt, dass ich bei D. verhungere. Der gibt mir nichts. Und wenn ich nichts bekomme, intensiviere ich meine Anstrengungen, um vielleicht doch noch ein Krümelchen zu bekommen. Aber da kommt nix.
Sondern erst dann, wenn ich mich zurück ziehe. Alle Energie bei mir lasse und ihn komplett aussperre (innerlich). Dann klopft er wieder an.
Ein Scheißspiel. Komm her, geh weg.

Alles schon bei meiner Familie gehabt. Jahrelang hab ich mich gekümmert, organisiert, gemacht und getan...für? Nix.
Es geht mir bei D. nicht um wertvolle Geschenke oder so...sondern einfach um  Zeichen: "Ich nehme dich wahr, ich hab an dich gedacht, ich weiß, dass du das magst deswegen hab ich es dir mitgebracht..." Sowas einfach.
Auch um emotionale Nähe die er nicht zulassen kann/will.

Auch hier steh ich in einem Eisenwarenladen. Da gibt es nur kalte harte Sachen. Nix warmes und schon gar nichts nährendes.
Ich muss rüber zum Bäcker (na für mich eher die Metzgerei) oder in den Park mit Sonne. DAS tut mir gut. DAS brauche ich.

Als ich das gestern so T. erzählte meinte sie:"Ah du fällst in die Mutterrolle und ich in die Therapeutenrolle.!
Auch wenn es unangenehm war das zu hören (wer is schon gern Mutti) so stimmt es doch.
Ich tue viel zu viele Dinge, die er selber tun kann (natürlich macht man das aus Zuneigung mal, aber nicht dauernd und nicht wenn ich ständig gebe und nichts zurück kommt).
Und sobald ich in diesem Muster wieder hänge, wende ich das auch bei anderen Personen an (z.B. in der Arbeit) und ich habe so eine Art Sehnsucht nach meinen Eltern. Is klar.

Das Wochenende gehört mir.
ICH gehöre mir.
Ist das Motto der kommenden Tage.

T. meinte noch: "ich tue fast nichts mehr (bei ihr therapeutisch interagieren) wenn ich nicht einen klaren Auftrag dazu bekommen habe."
Das tönt gut.
Erstmal Finger still halten, atmen und nix tun.

Tschüß Coabhängigkeit!

Freitag, 5. Juni 2015

Magnesium

Das Magnesiumchlorid scheint mir gut zu tun.
Gestern war ich in den Bronchien ziemlich verschleimt, als ob es sich lösen würde und ich konnte tiefer/freier atmen.

Auch fühle ich mich etwas entspannter und gelassener.

Das erstaunlichste aber ist, dass heute um 7 Uhr mein Wecker (Radio) losging und ich um 7.15 Uhr erst aufwachte. Normalerweise werd ich schon wach, wenn der Nachbar nur seine Schranktür zumacht.

Das blöde ist, es kann auch müde machen, da es den Blutdruck senkt.
Wo meiner eh schon so niedrig ist. Muss ich mal nach den Hitzetagen schauen, wie das so ist.
Jedenfalls wird ein Magnesiummangel kaum erkannt, dabei könnte das die Lösung sein für Depressive, chronisch müde, Asthmatiker, schmerzgeplagte (Migräne!) und hyperaktive Kinder.

Die bessere Wahl ist das Magnesiumchlorid. Aufnahme über die Haut.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Ein Sommertag

In der Früh nach einer kleinen Radlrunde am See gelegen...
Den Tauchern zugesehen und vielen kleinen Kindern und den Ameisen und Wolken...
Mittagessen daheim..
weiter zu D...die Sommerluft genießen aus einem Misch von Blüten, Heu (njam!!), Erde, Sonnenmilch...Sonne auf der Haut..Wind auch...Entspannung im Bauch...ein gebratenes Huhn genießen und Gurkensalat, plaudern, lachen...den lebenden Hühnern zusehen...mit 4 Katzenbabys spielen (OOOHHH!!!)...
Freiheit, Sicherheit, Genuß, Liebe, laufen können, riechen können, mit der Bahn fahren können, ein schönes zuhause haben...
alles Kleinigkeiten,
für uns selbstverständlich...für viele Luxus.
Ich schätze das sehr.
Ich bin dankbar.
Auch sehr.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Luft holen

Mich gut um mich kümmern...
hieß gestern: Welt ausschalten, Tatort gucken, Füße ins Magnesiumbad hängen lassen (kennt jemand das Magnesiumchlorid das über die Haut aufgenommen wird? Soll schneller den Speicher auffüllen und umgeht eben Magen/Darm.)
Heute hieß das: Um 4 wach werden, fit sein, aufstehen, frühstücken und ne Stunde mit dem Rad draußen sein. Knallorangene Sonne beim hochklettern beobachtet, Walddüfte eingesogen, allerlei Vögel gehört und die Weite genossen. Danach Bett frisch bezogen, Geschirr von 3 Tagen weggespült, Wäsche angemacht und Boden gewischt.
Gleich gehts noch zum Einkauf.
Und je nach Laune und Kraft danach an den See, einfach 2 Stunden in der Sonne bruzzeln.
Der Tag gehört mir.
Ich habe schon gemerkt, dass ich mich gedanklich wieder viel zu sehr mit anderen beschäftige.
Und wer kümmert sich um mich? Ich selbst.
Also habe ich meine Therapeutin nach einem Termin gefragt.
Nachdem ich vor einem Jahr die Therapie abschloß. Aber irgendwie brauch ich jetzt ihre Zugewandheit. Ihre Meinung. Und auch mal ihre (gedankliche) Hand im Rücken.
Auch sie darf sich ein wenig um mich kümmern :-)

Damit die Dame in schwarz nur auf einen kurzen Besuch da war.
Und sich nicht wieder wohnlich einnistet.

PS: Nach wochenlangen üblen Nackenschmerzen (inkl. rechter Arm und rechtes Bein halb taub vor lauter Verspannung) nutzlosen Wärmecremes und Massagen lösen sich die Verknotungen dank zweier Magnesiumtabletten auf.
Einfach so.
Der Arzt hatte im übrigen erst in 2 Wochen für mich einen Termin.
Ich sag's ja immer: helf dir selber...sonst tut's keiner...

Dienstag, 2. Juni 2015

Nich so dolle

Heute gings wieder abwärts...
schon gestern war meine Laune echt übel, heute unbeschreiblich ätzend.
Warum? Ich weiß es nicht (das häuft sich echt dieses Jahr und nervt..).
Liegts am Histamin, am Wetterumschwung (von nasskalt zu schwülwarm), Hormone, an was weiß ich?
Zudem:
- Ziemlicher Salzhunger, kenn ich gar nicht, bin ja eher eine "Süße" also geb ich dem nach und futter salziges, vor allem nachmittags.
- so ab 16/17 Uhr gehts mir meistens besser, der Kopf klart auf und die Laune wird besser (Salzhunger und abendliche Besserung sprechen für Nebennierenschwäche auf die ich eh schon immer schau)
- Gestern leichte Sachen aus 3 kleinen Schränken aus/eingeräumt, heute Muskelkater in den Armen!?
- wieder leicht panisches Gefühl unter Menschen, will nicht außer Haus gehen, fühl mich nackt und ungeschüzt. Ging aber trotzdem kurz rüber in die Apo, weil ich dachte ein wenig Sonne und kurzer Tapetenwechsel könnten gut tun. Ergebnis: najaaaaa.

Interessant sind auch weiter meine Versuche in Sachen Ernährung. Da ich dachte, dass ich wieder zuviel Histamin in mir hab, ging ich zurück zur Minimalkost (kaum bis gar kein Histamin) heißt: Reis und Geflügel hauptsächlich. Ergebnis: Wieder starke Unterzzuckerung/Mattigkeit von zuviel Kohlehydraten.
Gestern abend und heut Mittag wieder Geflügel und Gemüse. Ergebnis: stundenlang satt. Herrlich!

Alles in allem: Die Welt kann mich heut mal.
Trink jetz aufm Balkon ein Radler und schau mir nachher einen Film an.
Wir scho wieder wer'n, sagt Frau Kern,
bei der Wimmer war's no schlimmer.