Donnerstag, 28. Mai 2015

Wo bin ich?

Ich merke, dass mir die Lust am bloggen schwindet..
am öffentlichen erzählen.
Ich fühle mich ungeschützt und mag nicht mehr soviel von mir erzählen.
Vielleicht auch weil ich weiter viel verdränge, im Automodus vor mich hinlebe und mich zu oft meiner Selbstverantwortung entziehe.

Mich wieder zu sehr leben lasse. Von anderen.
Wieder zu sehr re-agiere auf Äußeres, auf vermeintlichen Erwartungen.
Ich spüre den anderen wieder viel mehr, als mich selbst.
Erfühle seine Laune, seine Wünsche, seine Sorgen und richte mich danach aus.
Wieder zu sehr in Coabhängigkeit verfallen.

Auf mich besinnen fällt so schwer...
Meine Prioritäten erfühlen ebenso...
dem alten Muster zu folgen ist so leicht...so einfach, so mühelos,
anstatt sich einen neuen Weg zu trampeln, durch unwegsames Gebüsch.
Ein kleiner Weg ist schon sichtbar, ein paar mal ging ich ihn schon, aber ich verliere ihn noch zu leicht.
Den Weg zu mir...

Letztens musste ich zur Bahn. Auf dem Weg zum Bahnhof bekam mich ein Drang ins Literaturhaus zu gehen, um zu sehen, ob ich ein Buch mitnehmen kann das mir gefällt.
Ich nahm das Buch von Ursula Nuber mit: Nur Katzen haben sieben Leben
Du lebst nur einmal. Mach was draus!
Es hilft mir ein wenig mich wieder zu finden.
Bei mir anzukommen.
Mich nach meinem inneren Leuchtturm auszurichten

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